DE2009646A1 - Kehrschleife - Google Patents

Kehrschleife

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DE2009646A1
DE2009646A1 DE19702009646 DE2009646A DE2009646A1 DE 2009646 A1 DE2009646 A1 DE 2009646A1 DE 19702009646 DE19702009646 DE 19702009646 DE 2009646 A DE2009646 A DE 2009646A DE 2009646 A1 DE2009646 A1 DE 2009646A1
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DE
Germany
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track
loop
current
rail
rails
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Pending
Application number
DE19702009646
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English (en)
Inventor
Wolfgang 8500 Nürnberg Richter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ernst Paul Lehmann Patentwerk
Original Assignee
Ernst Paul Lehmann Patentwerk
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Publication date
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Pending legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H19/00Model railways
    • A63H19/30Permanent way; Rails; Rail-joint connections

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  • Toys (AREA)

Description

  • Kehrschleife" Die Erfindung betrifft eine Kehrschleife aus mehreren lösbar aneinandergefügten Gleisstücken sowie einer Weiche und mindestens einem Trenngleis für elektrische Modell-und/oder Spielzeugbahnen, wobei der Strom vor der Kehrschleife den Schienen zugeführt und dessen Richtung für das Durchfahren der Bahn durch die Kehrschleife umgekehrt wird.
  • Bei einer bekannten elektrischen Modellbahnanlage ist es bekannt, eine Kehrschleife aus einzelnen Gleisstücken mit einer den Einfahrt- und Ausfahrtstrang verbindenden Weiche sowie einem Trenngleis, d.h. einem Gleisstück, bei dem die Schienen in sich unterbrochen sind, aufzubauen. Damit die Bahn diese Kehrschleife durchfahren kann, ist es erforderlich, die Stromrichtung genau in dem Augenblick umzukehren, in dem die Lokomotive das Trenngleis überfährt, da sie andernfalls entweder vor dem Trenngleis stehen bleibt oder aber auf einem stromlosen Stück des Trenngleises zum Stehen kommt und zum Weiterfahren erst wieder auf den stromführenden Teil des Trenngleises geschoben werden muß. Diese Anordnung ist insofern nachteilig, als sie konzentrierte Aufmerksamkeit erfordert, um die Stromrichtung genau in dem Augenblick umzukehren, in dem die Lokomotive das Trenngleis überfährt.
  • Bei einer weiteren bekannten Modell- bzw. Spielzeugbahnanlage sind zum Aufbau einer Kehrschleife zwei in diese einzufügende Trenngleise vorgesehen, deren beide Schienen jeweils derart an einen Polwender angeschlossen sind, daß die Richtung des vor der Kehrschleife den Schienen zugeführten Stromes, nachdem die Bahn auf dem ersten Trenngleis zum Stillstand gekommen ist, umgekehrt werden kann, wonach die Bahn die Kehrschleife über das zweite Trenngleis durchfährt. Zum Aufbau einer solchen Kehrschleife sind Jedoch nicht nur allein zwei Trenngleise erforderlich; sondern es stellt auch deren Verbindung mit einem Polwender einen erheblichen Aufwand in konstruktiver Hinsicht dar.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile zu beseitigen und eine Kehrschleife der eingangs erwähnten Art zu schaffen, die aus den einzelnen Gleisstücken leicht, einfach und schnell zusammenzufügen ist und deren einzelne Gleisstücke mit geringstem konstruktiven Aufwand, d.h nicht störanfällig hergestellt sind.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe ist gemäß der Erfindung ein Sondergleis vorgesehen, das im Einfahrtstrang der Kehrschleife zwischen Weiche und'Trenngleis angeordnet ist und unterbrochene sowie derart stromleitend miteinander verbundene Schienen aufweist, daß jede Eingangsschiene des Sondergleises mit ihrer zugehörigen Ausgangsschiene verbunden, jedoch nach der Umkehrung der Stromrichtung an die andere Ausgangsschiene angeschlossen ist, wobei in den Stromleitungen elektrische Ventile vorgesehen sind.
  • In Ausgestaltung der Erfindung sind die Eingangsschienen des Sondergleises mit- den Auaangsschienen derart verbunden, daß die vor der tronirichtungsumkehrung an den Pluspol angeschlossene Eingangsschiene für den Stromfluß in Richtung der ihr zugehörigen Ausgangsechiene durch lrissig und die nach der Stromrlchtungsumkehrung an de Pluspol angeschlossene andere Eingangsschiene in Richtung zur vorerwähnten, d.h. ihr diagonal gegenüberliegenden Ausgangsschiene für den Stromfluß durchlässig ist, jedoch der Stromfluß in der jeweiligen @@deren @@@@@@@g gesperrt ist.
  • Durch ein solches Sondergleis wird der Aufbau und der betrieb einer Kehrschleife bedeutend vereinfacht. Zum einen läßt sich das Sondergleis mit äußerst geringem Aufwand herstellen, da zur Fertigung aufgrund der -crgesehenen unterbrochenen Schienen ein Trenngleis verwendet werden kann, das lediglich zusätzlich die zur erfindungsgemäßen Verbindung der einzelnen Teilschienen erforderlichen Stromleitungen aufweist. Zum anderen ist die Kehrschleife schnell aufgebaut, da außer den normalen einzelnen Gleisstücken lediglich das Sondergleis in den Einfahrtstrang nach der Weiche und ein einziges Trenngleis in den Ausfahrtstrang vor der Weiche eingefügt werden muß. Bei einer solchen Kehrechleife sind darüberhinaus die den bekannten Kehrschleifen eigenen umfänglichen Schaltanlagen vermieden.
  • Vorteilhafterweise sind die vier elektrischen Ventile Dioden, beispielsweise Germanium- oder Siliziumdioden.
  • Nach einem weiteren Merkmal de-r Erfindung weist das Sondergleis eine isolierende Trägerplatte mit vier voneinander getrennt Kontaktplättchen auf, die-einerseits Jeweils an ihre benachbarte Eingangs- bzw. Ausgangsschiene angeschlossen und andererseits längswärts sowie diagonal über Stromleitungen miteinander verbunden sind, wobei diese Stromleitungen die Dioden aufweisen. Aufgrund dieser Ausbildung ist das Sondergleis äußerst einfach herstellbar, da sich auf einfache Weise ein Trenngleis verbunden läßt, das lediglich mit der fertigen Xrägerplatte; welche die Kontaktplättchen und die sie verbindenden Stromleitungen mit den Dioden aufweist, versehen werden muß.
  • Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung ist dann gegeben, wenn die Trägerplatte auf den die Eingangs- bzw. Ausgangsschienen des Sondergleises aufnehmenden Schwellen ruht und von einem als Gleisübergang ausgebildeten Überbrückungsteil abgedeckt ist. Hierbei kannen das bondergleis und das Trenngleis ein Gleisüberbrückungsteil aufweisen, wobei dann das Sondergleis vorteilhafterweise mit einer seine Gebrauchslage in der Kehrschleife anzeigendenMarkierung versehen ist.
  • Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform sowie anhand der Zeichnung.
  • Hierbei zeigt: Fig. 1 die perspektivische Darstellung einer Kehrschleife mit dem Trenngleis und dem Sondergleis sowie einer Spielzeugbahn; Fig. 2 eine Draufsicht auf das Sondergleis und Fig. 3 einen Längsschnitt nach Linie III-III in Fig. 2; Fig. 4 eine Draufsicht auf das Sondergleis bei abgenommenem Uberbrückungsteil und Fig. 5 eine perspektivische Darstellung dieses Überbrückungsteils Fig. 6 eine schematische Draufsicht auf die Kehrschleife und Fig. 7 eine andere Ausführungsform.
  • Wie aus Fig. 1 ersichtlich, ist die Kehrschleife aus mehreren lösbar aneinandergefügten Gleissttlcken 1 zu-:-- @@@ igi zu Der Einfahrtstrang 2 der Kehrschleife ist über eine Weiche 3 mit dem Ausfahrtßtrang 4 v--erbunden, wobei der Strom, wie aus Fig. 6 oder 7 ersichtlich, vor der Kehrschleife zugeführt wird. An einer beliebigen Stelle im Ausfahrtstrang 4 der Kehrschleife ist ein an sich bekanntes Trenngleis 5 vorgesehen, während im Einfahrtstrang 2 zwischen der Weiche 3 und dem Trenngleis 5 das erfindungsgemäße Sondergleis 6 angeordnet ist¢ Die Fahrtrichtung einer Spielzeugbahn 7 gemäß Fig. 1 und 6 bzw. gemäß Fig. 7 erfolgt jeweils in Richtung des Pfeiles 8, wobei das jeweils im Einfahrtstrang 2 anzuordnende Sondergleis 6 bei der Ausführungsform der Kehrschleife gemäß Fig. 7 in demjenigen Gleisstrang liegt, der von der Weiche 3 aus gesehen nach links führt.
  • Das Sondergleis 6 weist zwei Eingangsschienen 9, 9' und zwei Ausgangsechienen 10, 10' auf, die jeweils bei 11 bzw. 111 von den Eingangsschienen 9 bzw. 9' getrennt sind. Diese vier Schienen 9, 9', 10, 10' ruhen auf Schwellen 12 und sind an diesen befestigt. Auf den Schwelw len 12 ruht außerdem eine aus isolierendem Material, beispielsweise Kunststoff, hergestellte Trägerplatte 13, die unterseitig vier voneinander getrennte Kontaktplätt chen 14, 14', 15 und 15' aufweist. Diese sind jeweils in der e einer Ecke der Trägerplatte 13 angeord@et und über eine angelötete Stromleitung 16, 16', 17 bzw.
  • 17 an ihre benachbarte Schiene angeschlossen0 D.h,, wie aus Fig. 4 ersichtlich, daß das Kontaktplättchen 14 über die Stromleitung 16 mit der Eingangsschiene 9, das Kontaktplättchen 14 über die Stromleitung 16' mit der Eingangsschiene 9', das Kontaktplättchen 15 über die Stromleitung 17 mit der Ausgangsschiene 10 und schließlich das Kontaktplättchen 15' über die Stromleitung 17' mit der Ausgangsschiene 10' verbunden ist.
  • Die Kontaktplättchen snd darüberhinaus längswärts und diagonal aneinander stromleitend angeschlossen. Zu diesem Zweck ist das Kontaktplättchen 14 über eine Stromleitung 18 mit dem Kontaktplättchen 15 und über eine Stromleitung 19 mit dem Kontaktplättchen 15' verbunden. Weiterhin steht das Kontaktplättchen 14' über eine Stromleitung 20 mit dem Kontaktplättchen 15 und über eine Stromleitung 21 mit dem Kontaktplättchen 15' in Verbindung. Diese letztgenannten vier Stromleitungen weisen jeweils ein elektrisches Ventil auf, das beim gezeichneten Ausführungsbeispiel eine Diode 22, 23, 24 und 25 ist. Diese sind so angeordnet, daß die Stromleitung 18 für den Stromfluß vom Kontaktplättchen 14 in Richtung des Kontaktplättchens 15 und die Stromleitung 20 für den Stromfluß vom Kontaktplättchen 14! in Richtung des ihr diagonal gegenüberliegenden Kontakt'plättchens 15 geöffnet ist. Dagegen ist die Stromleitung 19 vom Kontaktplättchen 15 in Richtung des Kontaktplättchens 15' und die Stromleitung 21 vom Kontaktplättchen 14J in Richtung des Kontaktplättchens 15' für den Stromfluß gesperrt. Aufgrund dieser Anordnung ist die vor der Stromrichtungsumkehrung an den Pluspol angeschlossene~Eingangsschiene 9 für den Stromfluß in Richtung der ihr zugehörigen Ausgangsschiene 10 durchlässig, während die nach der Stromrichtungsumkehrung an den Pluspol angeschlossene andere Eingangsschiene 9' in Richtung zur ihr diagonal gegenüberliegenden Ausgangsschiene 10 für den Stromfluß geöffnet ist. Dagegen ist der Stromfluß von der Eingangsschiene 9 zur Ausgangsschiene 10' und von der Eingangsschiene 9' zur Ausgangsschiene 10 gesperrt.
  • Das Sondergleis 6 weist außerdem ein als Gleisübergang ausgebildetes Überbrückungsteil 26 auf, das, wie insbesondere aus -Fig. 5 ersichtlich, aus drei Teilen 27, 28 und 28' besteht. Das leil 27 ruht auf den Schwellen 12 des Sondergleises 6 und deckt dessen ebenfalls auf den Schwellen 12 ruhende Trägerplatte 13 ab. Dié Teile 28 und 28' dienen zur Befestigung des Teiles 27. sie weisen zu diesem Zweck vier voneinander im {Abstand angeordnete Laschen 29 bzw. 29-' auf, die an einer Seite der Teile 28, 28' vorstehen und jeweils mit einer BOhrung 30 bzw.
  • 30' versehen sind. Der Abstand zwischen den einzelnen Laschen 29 bzw. 29' ist so gewählt, daß jeweils mindestens der Teil einer Schwelle 12 Platz zwischen zwei Laschen 29 bzw. 29' findet. Das Teil 27 ist als einseitig offener Hohlkörper ausgebildet, dessen beide Längsseitenwände mit ebenfalls einseitig offenen Quernuten 31 versehen sind, in denen die Schwellen 12 zur Anlage kommen, wenn das Teil 27 auf das Sondergleis 6 aufgesetzt wird. Die zwischen den Nuten 31 des Teiles 27 stehen gebliebenen Stege 32 weisen innenseitig jeweils eine Verdickung 33 auf, in die von ihrer Unterseite her jeweils eine mit einem Gewinde versehene Bohrung 34 eingebracht ist.
  • Zum Anbringen des Überbrückungsteils 26 am Sondergleis 6 wird nun das Teil 27 den die Trägerplatte 13 tragenden Schwellen 12 von oben derart aufgelegt, daß die Nuten 31 die einzelnen Schwellen 12 umschließen und die Stege 32 zwischen diesen Schwellen 12 nach unten in Richtung der aus Unterlage ragen, wie dies insbesondere/7-ig. 3 ersichtlich ist. Sodann werden die beiden Teile 28, 28' von der Seite her dem Sondergleis 6 angelegt, wobei jeweils eine Lasche 29 zwischen zwei Schwellen 12 so weit eingeschoben wird, bis das Teil 28 bzw. 28' zum Anschlag kommt und die Bohrungen 30 bzw. 30' genau unter den mit einem Gewinde versehenen Bohrungen 34 der Verdickungen 33 des Teils 27 liegen. Die Befestigung des Teils 27 an den Teilen 28 bzw. 28''kann dann mittels Schrauben 35 erfolgen, die, von der Unterseite her die Bohrung 30 bzw. 30 durchgreifend, in die jeweilige mit einem Gewinde versehene Bohrung 34 einer Verdickung 33 eingeschraubt werden.
  • -Das Sondergleis 6 ist schließlich mit einer seine Gebrauchslage in der Kehrschleife anzeigenden Markierung 36 versehen, die beim dargestellten Ausführungsbeispiel als Pfeilspitze ausgebildet und beispielsweise als Kerbe od.dgl. auf dem Teil 27 des Überbrückungsteils 26 angebracht ist. Das Sondergleis 6 ist dann Jeweils so in der Kehrschleife anzuordnen, daß seine Pfeilspitze 36 in Richtung. der Weiche 3 zeigt, wie dies aus Fig. 1, 6 und 7 deutlich-wird.
  • Das Trenngleis 5 ist im übrigen ebenfalls mit einem als Gleisübergang ausgebildeten Überbrückungsteil versehen, so daß sich das Sondergleis 6 äußerlich vom Trenngleis 5 nur durch seine Pfeilspitze 36 unterscheidet.
  • Beim aufbau einer Kehrschleife in der Ausführungsform gemäß Fig. 6 werden die einzelnen normalen Gleisstücke 1 wahlweise zusammengefügt, wobei der Einfahrtstrang 2 und der Ausfahrtstrang 4 durch eine Weiche 3 vereinigt sind. An einer beliebigen Stelle im Einfahrtstrang 2 wird das Sondergleis 6 zwischen die Gleisstücke 1 gefügt, und zwar derart, daß die Pfeilspitze 36 in Richtung der Weiche 3 zeigt. Weiterhin wird an einer beliebigen Stelle im Ausfahrtstrang 4 das Trenngleis 5 angeordnet. Die Stromzuführung erfolgt außerhalb der Kehrschleife über einen an sicij bekannten Regler. Dieser ist so gepolt, daß anfänglich, d.h. vor der Stromrichtungsumkehrung, die Eingangsschiene 9 an den Pluspol und die Eingangsschiene 9' des Sondergleises an den Minuspol angeschlossen ist. Die an den einzelnen markanten Stellen der Kehrschleife vorliegenden Polaritäten sind im übrigen in der Zeichnung dadurch verdeutlicht, daß die mit einem Kreis versehenen Vorzeichen den Zustand nach der Stromrichtungs umkehrung und die Vorzeichen ohne Kreis den Zustand vor der Stromrichtungsumkehrung kennzeichnen.
  • Wie nun aus Fig. 6 ersichtlich, kann die über die Weiche 3 in den Einfahrtstrang 2 der Kehrschleife einfahrende Spielzeugbahn 7 über das Sondergleis 6 hinwegfahren, da aufgrund der beschriebenen Anoranung der Dioden 22, 23, 24, 25 die Polarität des Einfahrtstranges 2 zwischen Weiche 3 und Sondergleis 6 mit derjenigen des Kehrschleifenstranges zwischeneinstimmt. Die Spielzeugbahn 7 kann demgemäß bis zu einer beliebigen Stelle kurz vor dem Trenngleis. 5 fahren, an der beispielsweise ein Bahnhof angeordnet sein kann. Die Spielzeugbahn 7 kann dann aus der Kehrschleife über deren Ausfahrtstrang 4 ausfahren, wenn die Stromrichtung mittels des Reglers umgekehrt wird. Hierbei dreht sich die Polarität des Einfahrtstranges 2 und des Ausfahrtstranges 4 um, wie dies durch die mit einem Kreis versehenen Vorzeichen deutlich wird. Dagegen bleibt die Polarität des Bwischen Sondergleis 6 und Trenngleis 5 liegenden Kehrschleifenstranges gleich, da ja die nunmehr an den Pluspol angeschlossene Eingangsschiene 9' des Sondergleises über die Diode 24 mit der selben Ausgangsschiene 10 verbunden ist.
  • Infolge der Umkehrung der Stromrichtung stimmen die Polaritäten der entsprechenden Schienen des Trenngleises, die vor der Umkehrung gegensätzlich waren, nunmehr aber überein, so daß die Spielzeugbahn 7 über den Ausfahrtstrang 4 aus der Kehrschleife ausfahren kann.
  • Entsprechendes gilt für das Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 7.

Claims (6)

Paten tansprüche:
1. Kehrschleife aus mehreren lösbar aneinandergefügten Gleisstücken sowie einer Weiche und mindestens einem Trenngleis für elektrische Modell- und/oder Spielzeugbahnen, wobei der Strom vor der Kehrschleife den Schienen zugeführt und dessen Richtung für das Durchfahren der Bahn durch die Kehrschleife umgekehrt wird, gekennzeichnet durch ein Sondergleis (6), das im Einfahrtstrang (2) der Kehrschleife zwischen Weiche (3) und Trenngleis (5) angeordnet ist und unterbrochene sowie derart stromleitend miteinander verbundene Schienen (9, 9', 10, 10') aufweist, daß jede Eingangsschiene (9, 9') des Sondergleises mit ihrer zugehörigen Ausgangsschiene (10, 10') verbunden, jedoch nach der Umkehrung der Stromrichtung an die andere Ausgangsschiene angeschlossen ist, wobei in den Stromleitungen (18, 19, 20, 21) elektrische Ventile (22, 23, 24, 25) vorgesehen sind.
2. Kehrschleife nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingangsschienen (9, 9') des Sondergleises (6) mit den Ausgangsschienen (10, 10') derart verbunden sind, daß die vor der Stromrichtungsumkehrung an den Pluspol angeschlossene Eingangeschiene (9) für den Stromfluß in Richtung der ilir zugehörigen Ausgangsschiene (10) durchlässig und die nach der Stromrichtungsumkehrung an den Pluspol angeschlossene andere Eingangsschiene (9') in Richtung zur vorerwähnten, d.h. ihr diagonal gegeiiüberliegenden Ausgangsschiene (10) für den Stromfluß durchlässig ist, jedoch der Stromfluß in der jeweiligen anderen Itichtung gesperrt ist.
3. Kehrschleife nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, das die vier elektrischen Ventile (22, 23, 24, 25) Dioden sind.
4. Kehrschleife nach einem der Ansprüche 1- bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Sondergleis (6) eine isolierende Trägerplatte (13) mit vier voneinander getrennten Kontaktplättchen (14, 14', 15, 15') aufweist, die einerseits jeweils an ihre benachbarte Eingangs- bzw. Ausgangsschiene (9, 9' bzw. 10, 10') angeschlossen und andererseits längswärts sowie diagonal über Stromleitungen (18, 19, 20, 21) miteinander verbunden sind, wobei diese Stromleitungen die Dioden (22, 23, 24, 25) aufweisen.
5. Kehrschleife nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Trägerplatte (13) auf den die Eingangs- bzw.
Ausgangsechienen (9, 9' bzw. 10, 10') des bondergleises (6) aufnehmenden Schwellen (12) ruht und von einem als Gleisübergang ausgebildeten Überbrückungsteil (26) abgedeckt ist.
6. Kehrschleife nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Sondergleis (6) und das Trenngleis (5) jeweils ein Gleis-iberbrückungsteil (26) aufweisen und das oondergleis mit einer seine Gebrauchslage in der Kehrschleife anzeigenden Markierung (36) versehen ist.
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