DE200907C - - Google Patents
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- DE200907C DE200907C DENDAT200907D DE200907DA DE200907C DE 200907 C DE200907 C DE 200907C DE NDAT200907 D DENDAT200907 D DE NDAT200907D DE 200907D A DE200907D A DE 200907DA DE 200907 C DE200907 C DE 200907C
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- bolt
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- recess
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Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43C—FASTENINGS OR ATTACHMENTS OF FOOTWEAR; LACES IN GENERAL
- A43C13/00—Wear-resisting attachments
- A43C13/04—Cleats; Simple studs; Screws; Hob-nails
Landscapes
- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
ί,^Α,,'ί
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 200907 KLASSE 71 δ. GRUPPE
Zusatz zum Patente 199682 vom 3. November 1907.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. Dezember 1907 ab. Längste Dauer: 2. November 1922.
Im Hauptpatent ist ein Metallbolzen beschrieben , der in Sohle und Absatz von
Schuhwerk eingedreht wird, um die Abnutzung der Laufflächen hintanzuhalten, und dadurch nachstellbar eingerichtet ist, daß er
mit einer oder mehreren Aussparungen versehen ist, die ein leichtes Erfassen und Herausdrehen
des Bolzens gestatten.
Während die für die Bolzen erforderlichen
ίο- Löcher mit Leichtigkeit auch in den Absatz
gebohrt werden können, da das hierzu verwendete Werkzeug (eine Art Rohrfräser) die
etwa 25 mm langen Nägel, welche die einzelnen Absatzflecke an der Sohle befestigen,
durchschneidet, wenn einer dieser Nägel dem Werkzeug am Rande des Bohrloches im Wege steht, so ist das Eindrehen der Bolzen
mit Schwierigkeiten verknüpft, wenn einer dieser Nägel mehr in "der Lochmitte
ao steht. Ein Entfernen oder Abkneifen des Nagels ist dann kaum oder nur sehr umständlich
möglich.
Um nun dieser Schwierigkeit zu begegnen, wird in weiterer Ausbildung des dem Hauptpatent
zu Grunde liegenden Gedankens gemäß der Erfindung der Bolzen auf seiner dem Schuh zugekehrten Seite mit einer Aushöhlung
versehen, die beim Eindrehen des Bolzens den im Loch stehengebliebenen Nagel aufnimmt. Zweckmäßig ist es hierbei,
die Aushöhlung bis zur Aussparung, die in der Mitte des Bolzens vorgesehen ist, durchzuführen und nach der Aussparung zu
konisch verlaufen zu lassen. Nägel, die mehr am Rande des Loches stehen, werden beim
Eindrehen des Bolzens durch die konische Aushöhlung in die Mitte des Bolzens bzw.
in dessen Aussparung gedrängt. Ferner ist es vorteilhaft, den Rand des inneren Bolzenendes
zuzuschärfen, da bei stumpfem Rande die beim Ausbohren des Loches in diesem
haften bleibenden Lederteile zurückgedrückt werden. Durch den zugeschärften Rand
werden sie dagegen in die Aushöhlung des Bolzens gedrängt.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt, und zwar sind die
Fig. i, 2 und 4 Schnitte durch einen Absatz und einen in denselben eingedrehten Bolzen.
Fig. 3 ist eine Unteransicht eines Absatzes mit eingedrehten Bolzen.
Die am äußeren Ende mit einem zweckmäßig viereckigen Loch b versehenen Bolzen
α aus gehärtetem Metall erhalten an der inneren, d. h. an der dem Schuh zugekehrten
Stirnseite eine genügend tiefe Aushöhlung c, die für gewöhnlich einen wesentlich größeren
Durchmesser hat als die zum Herausdrehen des Bolzens dienende Aussparung b, aber
nicht weiter ausgeführt werden darf, als es die Festigkeit der übrigbleibenden Bolzenwand
zuläßt. Die Aushöhlung c verläuft, wie
die Zeichnung zeigt, nach der Aussparung b zu konisch. Ein etwa im ausgebohrten Loch
des Absatzes g stehengebliebener Nagel d wird sich daher beim Eindrehen des Bolzens
in die Aushöhlung und gegebenenfalls noch in die Aussparung hineinschieben, und zwar
ganz glatt, wenn er fast in der Mitte des Loches sich befindet, wie nach Fig. i, oder
unter Verbiegung, wobei er sich an der konisehen Wand im Bolzen entlang schiebt, wie
nach Fig. 2. Infolge der Zuschärfung des Bolzenrandes am inneren Ende bei e werden
beim Ausbohren des Bolzenloches etwa haften bleibende Lederteile f, Fig. 2, in die
Aushöhlung des Bolzens hineingedrückt.
Ist vom Bolzen ein bemerkbares Stück seiner Länge abgenutzt und sitzt er in seinem
Gewindeloch nicht mehr so fest, daß die Reibung an den Gewindegängen ein unbeabsichtigtes
Hineindrehen nicht verhindert, so können, wie aus Fig. 4 ersichtlich, in das Bolzenloch Scheiben h aus geeignetem Material,
z. B. Leder oder Hartgummi, eingelegt werden, die den Bolzen stützen.
Claims (3)
1. Mit Gewinde versehene Metallbolzen für Sohlen und Absätze nach Patent
199682, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen auf seiner dem Schuh zugekehrten
Stirnseite ausgehöhlt ist.
2. Mit Gewinde versehene Metallbolzen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Aushöhlung nach dem äußeren Ende des Bolzens zu konisch verläuft und gegebenenfalls in die Aussparung
zum Herausdrehen des Bolzens übergeht.
3. Mit Gewinde versehene Metallbolzen nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß durch die Aushöhlung des Bolzens an seinem dem Schuh zugekehrten
Stirnende eine Schneide gebildet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE200907C true DE200907C (de) |
Family
ID=463502
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT200907D Active DE200907C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE200907C (de) |
-
0
- DE DENDAT200907D patent/DE200907C/de active Active
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