DE200550C - - Google Patents

Info

Publication number
DE200550C
DE200550C DENDAT200550D DE200550DA DE200550C DE 200550 C DE200550 C DE 200550C DE NDAT200550 D DENDAT200550 D DE NDAT200550D DE 200550D A DE200550D A DE 200550DA DE 200550 C DE200550 C DE 200550C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pull
bolt
halves
log
held
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT200550D
Other languages
English (en)
Publication of DE200550C publication Critical patent/DE200550C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62CVEHICLES DRAWN BY ANIMALS
    • B62C11/00Safeguarding appliances not otherwise provided for, e.g. for readily releasing unmanageable draught animals
    • B62C11/02Providing for disengaging thills

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Refuge Islands, Traffic Blockers, Or Guard Fence (AREA)

Description

I (QtJOh U.i il\ ■JO*''
I i'·, '■■· ι.·c . f j'
»<.:'iiK,;i-;!i.ji Oi «." CiUIMnIiSi!Kj
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
—■ M 200550 KLASSE 63 ö. GRUPPE
AUGUST HEYN in DRIESEN, Kr. Friedeberg.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. August 1907 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung an Wagen zum schnellen Abspannen durchgehender Pferde mittels eines zweiteiligen, einen Bolzen umschließenden, durch einen Riegel zusammengehaltenen Zugscheites. Gegenüber bekannten derartigen Einrichtungen unterscheidet sich der Gegenstand der Erfindung dadurch, daß das Zugscheit mit stumpf gegeneinander tretenden Enden in zwei getrennte Hälften geteilt ist, und daß zum Zusammenhalten der Hälften um den Zugscheitbolzen eine LJ - förmig gebogene Klammer vorgesehen ist, die in der Gebrauchslage durch Federn festgehalten wird und die nach Herausziehen eine vollständige Trennung der Zugscheithälften vom Wagen bewirkt.
Fig. ι der Zeichnung zeigt den Gegenstand der Erfindung in Aufsicht, Fig. 2 in gelöstem Zustande und Fig. 3 stellt die Klammer dar. Ein gewöhnliches Zugscheit d wird rechtwinklig zu seiner Längsachse in der Mitte geteilt und auf der dem Wagen zugekehrten Seite in der Mitte parallel zur Längsachse links und rechts vom Zugscheitbolzen eine rechteckige Höhlung eingearbeitet. Von beiden Enden der Aushöhlung gehen senkrechte Löcher etwa bis an die Längsachse des Zugscheits. In diese Vertiefung paßt genau eine am Ende mit rechtwinkligen Zapfen versehene, aus Stahl hergestellte Klammer a, durch welche die beiden Teile des Zugscheits als ein festes Ganzes auf dem Bolzen g gehalten werden, so daß daran der Wagen gezogen werden kann. Sobald die Klammer aber herausgezogen wird, fallen die Teile auseinander, wie Fig. 2 zeigt, und bleiben an den Strängen e des angespannten Pferdes hängen. Damit die Klammer c beim Fahren nicht von selbst herausfallen kann, wird sie durch Federn c in der Vertiefung festgehalten. Die Ausführung der Federn kann verschieden sein. Durch Eisenbeschlag und Ausfütterung der Schnittflächen und Bohrungen wird die Festigkeit des Zugscheits erhöht. Herausgezogen wird die Klammer aus dem Zugscheit durch eine Zugvorrichtung vom Sitze des Kutschers und vom hinteren Ende des Wagens aus, ohne diesen besteigen zu brauchen. Damit das Herausziehen stets senkrecht zur Klammer erfolgt, ist an der Wage ein Richtungsgeber f angebracht, der auf der Vorderseite die Zugscheitenenden in der Mitte umgreift, so daß sich dieselben nicht nach hinten umbiegen können. Durch eine Bohrung des Richtungsgebers, der drehbar um den Zugscheitbolzen angebracht ist, ist ein Zugseil oder eine Kette b über Rollen nach dem Kutschersitz geführt, das mit zwei Enden an der Klammer α befestigt ist und durch einen Zug die Klammer aus dem Zugscheit herauszieht und dieses vollständig vom Zugscheitbolzen freigibt, so daß die Hälften von den Pferden an den Zugsträngen nachgezogen werden. Es ist hierdurch erreicht, daß das Zugscheit vom Wagen vollständig gelöst ist.

Claims (1)

  1. Pate nt-An Spruch:
    Vorrichtung an Wagen zum schnellen Abspannen durchgehender Pferde mittels eines zweiteiligen, einen Bolzen um-
    schließenden, durch einen Riegel zusammengehaltenen Zugscheits, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugscheit mit stumpf aneinanderstoßenden Enden in zwei getrennte Hälften (d1, d2) geteilt ist und daß zum Zusammenhalten der Hälften um den Zugscheitbolzen eine LJ-förmig gebogene Klammer (a) vorgesehen ist, die in der Gebrauchslage durch Federn (c) festgehalten wird und nach Herausziehen eine vollständige Trennung der Zugscheithälften vom Wagen bewirkt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT200550D Active DE200550C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE200550C true DE200550C (de)

Family

ID=463174

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT200550D Active DE200550C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE200550C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE200550C (de)
DE101633C (de)
DE169586C (de)
DE186846C (de)
DE215230C (de)
DE71620C (de) Selbstthätige und seitlich lösbare Kuppelung für Eisenbahnfahrzeuge
DE42565C (de) Anzugvorrichtung für Pferdebahnwagen
DE19671C (de) Neuerungen an den Vorrichtungen zum plötzlichen Lösen der Pferde vom Wagen
DE277928C (de)
DE236225C (de)
DE309477C (de)
DE44444C (de) Sicherheits-Vorrichtung an Pferdegeschirren
DE153178C (de)
DE222731C (de)
DE116299C (de)
DE174866C (de)
DE11272C (de) Neuerungen an Einrichtungen, um das Anfahren von Pferdebahnwagen zu erleichtern
DE86467C (de)
DE329261C (de) Hornrichter
DE20240C (de) Vorrichtung zum plötzlichen Ausspannen der Pferde vom Bocke aus
DE10034C (de) Sicherheitsschwengel für Fuhrwerke beim Flüchtigwerden der Pferde
DE103841C (de)
DE64788C (de)
DE179268C (de)
DE34872C (de) Bremsvorrichtung