DE11272C - Neuerungen an Einrichtungen, um das Anfahren von Pferdebahnwagen zu erleichtern - Google Patents

Neuerungen an Einrichtungen, um das Anfahren von Pferdebahnwagen zu erleichtern

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DE11272C
DE11272C DENDAT11272D DE11272DA DE11272C DE 11272 C DE11272 C DE 11272C DE NDAT11272 D DENDAT11272 D DE NDAT11272D DE 11272D A DE11272D A DE 11272DA DE 11272 C DE11272 C DE 11272C
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Germany
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horse
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Application number
DENDAT11272D
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English (en)
Original Assignee
J. hill in Williamsport Lycoming Connty (Staat Pensylvania, V. St. A.)
Publication of DE11272C publication Critical patent/DE11272C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61CLOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
    • B61C15/00Maintaining or augmenting the starting or braking power by auxiliary devices and measures; Preventing wheel slippage; Controlling distribution of tractive effort between driving wheels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

Vorliegende Anfahr-Einrichtung für Pferdebahnwagen wird durch den Zug des Gespannes in Thätigkeit gesetzt und kann mit Leichtigkeit «in den schon' im Gebrauch befindlichen Wagen angemacht werden.
Auf der Axe A ist ein zweitheiliger, durch Schraubenbolzen zusammengenommener Reibungscylinder B mittelst Setzschrauben, befestigt. Auf ihm dreht sich leicht eine ebenfalls zweitheilige Muffe C, die an ihrem Platze dadurch gehalten wird, dafs der ihrer Länge entsprechende Mitteltheil des Cylinders JJ entweder schwächer als seine Enden sind oder dafs, wenn er stärker ist, die Muffe C mit Seitenflantschen über dasselbe fafst oder dafs endlich die Muffe C mittelst Seitenflantschen in den Cylinder B gedrehte Ringnuthen eingreift. Um in gewissen Grenzen die Abnutzung auszugleichen, sind zwischen die Verbindungsflantschen der Muffe C Distanzstücke a' eingelegt, die nach Bedarf schwächer gemacht werden. Durch die Theilung des Cylinders B und der Muffe C können diese Theile leicht an jedem Wagen befestigt . werden, ohne dafs die Räder von den Axen A abgezogen zu werden brauchen. In einen mit Seitenbacken versehenen Schlitz deDeinen Hälfte der Muffe C ist der gebogene ■ Kupplungshebel. D eingesetzt, der sich um den Bolzen d drehen kann, welcher letztere durch die Backen der Muffe C und durch die Ohren der über jene greifende Sicherheitskappe c geht. Der Fufs b des Hebels D ist mit einer länglichen Vertiefung von halbkreisförmigem Querschnitt versehen, in der eine Kugel E liegt. Gegenüber der Vertiefung des Hebelfufses b ist in den Cylinder B- eine ebenfalls halbkreisförmige Nuth eingedreht.
Durch Heben des langen Armes des Hebels D wird die Kugel E an den Cylinder B geprefst und dieser, also.auch die Axe A, gezwungen, sich zu drehen. Diese Hebung und Drehung wird nun durch das Anziehen der Pferde besorgt, und zwar dadurch, dafs der Zughaken, an den dieselben angeschirrt sind, durch den Zugschlitten JJ, Stange G und Kette F1 die über eine Leitrolle läuft, mit dem Ende / des langen Armes des Hebels D verbunden ist.
Ist der Wagen angefahren, so wird der Schlitten H durch den Hebel /, der von der Feder J stets zurückgedrückt wird, und durch die am Schlitten // befestigte Kette Fx zurückgezogen und der Cylinder B kann nun frei mit der Axe A zusammen rotiren. Damit aber während der Fahrt kein unnützes Klemmen des Fufses b gegen die Kugel E und den Cylinder B, selbst bei schwerem Zug der Pferde, eintreten kann, wird das ganze Sperrwerk durch eine am Fufs b befestigte Kette K, Stange K' und Kette K'1, die über Leitrollen bis hinter das Spritzbrett und in den Bereich des Kutschers geführt ist, so weit gehoben und dann festgehängt, dafs der Schlitten JJ schon früher mit dem Aufhalter JI1 an die feste Schlittenführung anstöfst, bevor der Hebel D so weit gehoben ist, dafs die Kugel E festgeprefst werden könnte. Der Schlitten JJ wirkt dann, bis JI' anstöfst, wie ein elastischer Haken. Beim Anhalten des Wagens wird die Kette Ä"a niedergelassen, wodurch beim folgenden Anfahren der Apparat wieder in Thätigkeit kommt.
■Patent-Ansprüche:
1. Bei einer Einrichtung zum Anfahren der Pferdebahnwagen die Kugel E in Verbindung mit _ dem Hebel D, dem Cylinder B und der Muffe C, wie gezeichnet und beschrieben.
2. Der zweitheilige Cylinder B in Verbindung mit der Wagenaxe A, und der zweitheiligen adjustirbaren Muffe C.
3. In Verbindung mit dem Hebel D und der Muffe C die Kette F, Stange G und Schlitten JJ, wie gezeichnet und zu dem Zweck wie beschrieben.
4. In Verbindung mit dem Hebel D und der Muffe C die Kette KK' A"2, durch welche Construction der Hebel D nach Wunsch des Kutschers mit der Muffe C in oder aufser arbeitende Berührung gebracht wird.
5. Der Aufhalter JJ1 in Verbindung mit dem Schlitten JJ, an dem die Pferde ziehen, und dem aus Hebel JD, Kugel E, Muffe C und Cylinder B bestehenden Sperrwerke, wie gezeichnet und beschrieben und wirkend wie erklärt. : '
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.

Claims (1)

1880.
Klasse 20.
JOSEPH HILL in WILLIAMSPORT (Lycoming County, Staat Pennsylvania, V. S. A.).
Neuerungen an Einrichtungen, um das Anfahren von Pferdebahnwagen zu erleichtern.
P.itentirt im Deutschen Reiche vom 27. Februar 1880 ab.
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