DE2003A - Versetzbares Gerüst mit Fahrstuhl - Google Patents
Versetzbares Gerüst mit FahrstuhlInfo
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- 239000002023 wood Substances 0.000 description 1
Description
1878.
Klasse 37.
H. P. G. KOEFOED in HAMBURG. Versetzbares Gerüst mit Fahrstuhl.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 19. Januar 1878 ab.
Dieses versetzbare Gerüst mit Fahrstuhl kann mit Leichtigkeit und in kürzester Frist aufgestellt,
leicht und schnell von einer Stelle einer Facade zur anderen und um Ecken geschoben
werden. Es besteht im wesentlichen aus einem aufrechtstehenden Ständer, welcher schnell und
leicht von einer Stelle zur anderen geschoben und leicht regiert werden kann: das Ober-Ende
durch ein an der Fagade befestigtes Tau, das Unter-Ende mittelst eines Hebels; ferner aus
einer Arbeits-Plattform, rings um den Ständer angebracht und von diesem regiert, auf- und
abziehbar mittelst eines Taues, welches auf Rollen, die am Ober-Ende des Ständers angebracht
sind, läuft.
Auf der Zeichnung ist in Fig. 1·—3 das Gerüst
wie· im Gebrauch, aufgestellt gegen die Facade eines Hauses, dargestellt, α ist der Ständer, welcher
in einem Schuh B ruht und oben theils durch zwei untereinander verbundene Arme c, die sich
gegen die Fagade stützen, theils durch ein Tau d, dessen beide Enden an zwei festen Punkten der
Fagade festgemacht sind, in seiner Lage gehalten, p ist die bewegliche Arbeits-Plattform, die
an der Hülse g hängt. Der Ständer besteht am bequemsten aus mehreren Stücken in passender
Länge, jedes Stück, mit Ausnahme von dem obersten und untersten, aus vier Brettern zu
einem vierkantigen Rohr zusammengeschlagen, das an seinem obersten Ende mit einem langen
hervorragenden Zapfen versehen ist, welcher in das oben folgende Stück hineinpafst. In Fig. 8
ist ein solches Stück nebst einem Theil eines in dasselbe hineingreifenden unteren Stückes
gezeigt. Das untere Stück besteht blos aus einem kurzen viereckigen Stück Holz, welches
in die unterste der viereckigen Röhren hineingesteckt wird und unten mit einem Zapfen versehen
ist, der in den Schuh hineinpafst. Das oberste Stück des Ständers ist ein viereckiges
Rohr, an dessen oberstem Ende die Rollen angebracht sind. Die Steuer-Arme c sind nebst
ihren Beschlägen in Fig. 9 gezeigt. Sie bilden einen dreieckigen Rahmen, dessen Kopf mit
einem Beschlag mit Verschlufs-Vorrichtung versehen ist, die geöffnet werden mufs, um den
Ständer hineinzulassen, darauf mittelst einer Oese und eines kleinen Keiles bequem geschlossen
wird. Diese Verschlufs - Vorrichtung ist mit Pflöcken e versehen, um die rings das
Steuertau d geschlungen wird, um dadurch die Steuer-Arme in ihrer Lage zu halten. Das Steuertau
ist mit seinem einen Ende an einer Oese, Fig. 7, welche an einem Fensterrahmen der
obersten Etage festgeschraubt ist, festgemacht, das andere Ende durch eine ähnliche Oese gezogen,
die an der anderen Extremität der Fac,ade angebracht ist, darauf zurückgeführt und
befestigt an den Pflöcken e.
Die bewegliche Arbeits-Plattform ist in gröfserem Maafsstabe in Fig. 4, 5 und 6 gezeigt. Sie
ist an den drei äufseren Seiten mit einem Geländer und mit zwei Stützarmen f versehen,
die durch das Pressen gegen die Fagade bewirken, dafs die Stellage während der Arbeit
in Ruhe gehalten wird. Die Plattform wird regiert theils mittelst eines viereckigen Loches in
deren Mitte, durch das der Ständer geht, theils durch die Hülse g, die lose um den Ständer
pafst und an der Plattform befestigt ist, theils durch die von der Hülse ausgehenden Arme h,
theils durch die vier Steuerstangen k, die durch Haken an die Hülse festgemacht werden. Mittelst
der Hülse wird die Plattform in die Höhe gezogen; die Hülse ist daher mit einer Oese_/
versehen, an die ein Kloben 0 festgehakt wird; sie hat ferner ein Auge m und zwei Pflöcke u.
Das Tau, durch welches die Plattform durch den Mann, welcher darauf arbeitet, nach Belieben in
die Höhe gezogen wird, ist mit seinem einen Ende am Auge m festgemacht; von hier geht es
über eine der Rollen am obersten Ende des Ständers, herunter durch den Taillenblock ο und wieder
hinauf über die andere Rolle am Ständer, herunter bis an die Pflöcke u, an welche es
festgemacht wird. Wenn die Stellage längs der Fagade verschoben werden soll, wird die Plattform
ganz hinaufgezogen, der Arbeiter auf derselben löst darauf das Steuertau nach einer
Seite hin und läfst das Ober-Ende des Ständers mit den Steuerarmen % bis 1 m längs der
Facade gleiten, worauf ein Helfer, welcher auf der Erde steht, das Unter-Ende durch einen
Hebel entsprechend schiebt; diese Operation wird so lange fortgesetzt, bis die Stellage an
der gewünschten Stelle sich befindet.
Fig. 10 zeigt eine kleine Vorrichtung, die bei der ersten Aufrichtung der Stellage zur Anwendung
kommt. Sie wird an einem Fensterrahmen der obersten Etage angebracht und hat
Claims (1)
- am hervorragenden Ende eine horizontale und verticale Leitungsrolle sowie einen Haken, an dem ein kleines Tau befestigt ist, an dem ein kleiner Block hängt. Um die Stellage emporzurichten, wird folgendermaafsen verfahren: Die nöthige Anzahl Stücke, aus denen der Ständer zusammengesetzt werden mufs, um die gewünschte Höhe zu erzielen, werden längs der betreffenden Fagade gelegt und ineinandergeschoben. Die Hülse g wird an dem Ständer hineingelassen, und das Tau, durch welches die Plattform später in die Höhe gezogen werden soll, wird um die Rollen am obersten Ende des Ständers herumgelegt. Der Block, welcher am Tau der Hebevorrichtung (Fig. io) hängt, \vird an das Ober-Ende des Ständers befestigt, welcher jetzt durch einen Mann, welcher am betreffenden Fenster, an dem die Hebevorrichtung angebracht ist, steht, durch Einziehen des Taues aufgerichtet wird. Der Ständer wird darauf etwas gehoben und in das viereckige Loch der Plattform hineingestellt, wodurch diese am Ständer angebracht ist. Die Steuerarme C werden an den Ständer festgemacht und durch den Mann an der Hebe-Vorrichtung in die Höhe gezogen, sowie an das Steuertau befestigt, welches vorher an den Oesen der Fensterrahmen befestigt ist. Darauf werden die Arme h der Hülse an der Plattform festgemacht, die Stangen k werden eingehakt, worauf die Plattform in die Höhe gezogen und der Schuh angebracht wird, und die Stellage ist fertig, um benutzt zu werden.Patent-Anspruch: Ein versetzbares Gerüst, bestehend aus einem Ständer mit einer beweglichen Arbeitsplattform, die am Ständer angebracht und durch diesen regiert wird und die mittelst eines Taues, das zwischen derselben und den Rollen am obersten Ende des Ständers läuft, nach Belieben in die Höhe gehoben oder herabgelassen werden kann.Hierzu I Blatt Zeichnungen.eine§ P<Da§ bcm Saufatann ξ). 5>. @. Äoefceb in £am· ; Burg auf ein »erfefebareS ©etüft mit gaf)rftul)£ er» Üjeilte patent 9fr. 2003 ift .burcö reifctsMftige @nt· fdjetbung beS ^Patentamts com 22. Sum 1882 für ntübttg erflart.
»erlitt, ben 16. Dftober 1882.SatfetliäjeS tyattntamt. [43958] ©tüüe.
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