AT312897B - Gerüst mit höhenverstellbarer Plattform, insbesondere für den Außenanstrich von Gebäuden - Google Patents

Gerüst mit höhenverstellbarer Plattform, insbesondere für den Außenanstrich von Gebäuden

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AT312897B
AT312897B AT200372A AT200372A AT312897B AT 312897 B AT312897 B AT 312897B AT 200372 A AT200372 A AT 200372A AT 200372 A AT200372 A AT 200372A AT 312897 B AT312897 B AT 312897B
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AT
Austria
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rod
another
platform
scaffolding
rollers
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Wilhelm Duevel
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06CLADDERS
    • E06C7/00Component parts, supporting parts, or accessories
    • E06C7/16Platforms on, or for use on, ladders, e.g. liftable or lowerable platforms
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06CLADDERS
    • E06C7/00Component parts, supporting parts, or accessories
    • E06C7/18Devices for preventing persons from falling
    • E06C7/185Devices providing a back support to a person on the ladder, e.g. cages

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ladders (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft ein Gerüst mit höhenverstellbarer Plattform, insbesondere für den Aussenanstrich von
Gebäuden, wobei ein leiterartiger Gerüstteil mit seinem oberen Bereich an eine Anlagefläche anlegbar und die
Plattform in verschiedenen Höhenlagen, an der der Anlagefläche zugewandten Gerüstteilseite gleitend, feststellbar ist und bei dem die Holme des Gerüstteils zum Zusammenwirken mit Laufrollen versehen sind, an denen die
Plattform mittels eines Gestänges aufgehängt ist. 



   Die bekannten Gerüste dieser Art zeigen verschiedene Nachteile. Bereits die Sicherung dieser Gerüste gegen
Kippen und andere vorkommende Beanspruchungen bereitet grosse Schwierigkeiten, die bisher nicht zufriedenstellend überwunden wurden. Ferner ist eine unkomplizierte Verankerung der Plattform bisher nicht geschaffen worden. Schliesslich bereitet bei den vorbekannten Gerüsten die Höhenverstellung der Plattform die grössten Schwierigkeiten, welche bisher als keinesfalls gelöst zu betrachten sind. 



   Aufgabe der Erfindung ist die Beseitigung oben genannter Mängel und die Schaffung eines sicheren und einfachen Gerüstes mit ebenso sicherer, einfacher und leicht höhenverstellbarer Plattform. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass der Gerüstteil in an sich bekannter Weise als leiterartiger Auf- und Abstieg ausgebildet und die gesamte Plattform dabei mittels eines von einer Person überzustreifenden Riemens od. dgl. hochzieh-bzw. absenkbar angeordnet ist, und dass die Plattform in verschiedenen Höhenlagen mittels mit dem
Gerüstteil zusammenwirkender Haken feststellbar ist. 



   Damit unterscheidet sich das erfindungsgemäss ausgebildete Gerüst auch gegenüber einem bekannten Gerüst nach der Schweizer Patentschrift Nr. 38768, die ein freistehendes, vierseitig im Kopfbereich vom Bodenniveau aus abgestütztes und durch ein Zusatzgewicht belastetes Gerüst mit einem Leiterteil und daran gesondert angeordneten Schienen als Führungen für einen Fahrstuhl betrifft, der im Kopfbereich des Gerüstes mittels Seilen aufgehängt ist, die auf am Fahrstuhl angeordnete Windetrommeln gewickelt sind, wodurch es dem auf dem
Fahrstuhl stehenden Arbeiter möglich ist, sich am Ständer auf eine beliebige Höhe zu fahren. Diese
Windetrommeln sind dabei mit einem Gesperr und einer Bremse versehen, wodurch eine Feststellung ermöglicht wird. Ein solches Gerüst hat daher mit dem oben gekennzeichneten Gerüst gemäss der Erfindung nichts zu tun. 



   Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung gehen aus folgender Beschreibung und den Zeichnungen hervor, die sich auf ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäss ausgebildeten Gerüstes beziehen. Darin sind
Fig. l eine perspektivische Ansicht des unteren Teils des Gerüstes mit in unterer Ausgangslage festgesetzter Plattform, Fig. 2 eine perspektivische Ansicht des oberen Teils des Gerüstes mit Abstützvorrichtung und Fig. 3 eine Horizontalansicht eines Teils der Befestigungsvorrichtung für die Abstützvorrichtung gemäss Fig. 2. 



     Mit--l--ist   ein leiterartiger Gerüstteil bezeichnet, der in Gebrauchsstellung vertikale Holme--2und diese verbindende horizontale Sprossen--3--zeigt. Dieser Gerüstteil ist vorzugsweise aus Leichtmetall gefertigt, wobei die Sprossen aus Vierkantrohren mit äusserem Riffelprofil als Gleitschutz und die Holme aus Doppel-T-Profilen bestehen können. Letztere sind mit ihren freien Kanten vorzugsweise in Form von kurzen Schenkeln--4--zueinander abgebogen, wie aus Fig. 3 hervorgeht, um als Halte- und Führorgane zu dienen. 



  Ferner wird auf diese Weise eine grössere Steife der Holme gegen Biegen erzielt. 



   Der   Gerüstteil--l--stützt   sich auf zwei   Auslegern--5--ab,   die an jeweils einem unteren Holmende aussenseitig befestigt sind. Die Ausleger bestehen jeweils vorzugsweise aus zwei zu den Holmen hin divergierenden Metallrohren--6--, die mit ihren Enden auf z. B. Flacheisen--7 und 8--festgeschweisst sind. Die beiden holmseitigen Befestigungseisen--8--legen sich an die   Hohnstege--9--an   und sind mit Bohrungen (nicht sichtbar) zur Aufnahme von   Befestigungsschrauben--10--versehen.   Diese strecken sich vorzugsweise durch eine nach aussen exponierte   Sprossenöffnung --11- und   verbinden so beide   Befestigungseisen--8-   gleichzeitig mit dem Gerüstteil.

   Die Ausleger stehen seitwärts und vorzugsweise auch etwas von der Anlagefläche für den Gerüstteil weggewendet ab. An den unteren Auslegerenden können zum   Gerüstteil--l--planparallele   Laufräder (nicht gezeigt) angeordnet sein. Ferner lässt sich dieser untere Gerüstbereich mit einer bekannten Feststellvorrichtung ausstatten. 



   Im oberen Bereich des   Gerüstteils-l-ist   eine Abstützvorrichtung an diesem befestigt (Fig. 2). Diese besitzt eine horizontale Stange--12--, welche auf der genannter Anlagefläche abgewandten Seite am   Gerüstteil--l--mittels   einer   Schrauben-Muttern-Verbindung --13-- gehalten   wird. Dabei kann   z. B.   ein mit Auskehlungen--14--versehener horizontaler Stab--15--die inneren   Hohnschenkel--4--wie   gezeigt umgreifen und an diesen sowie vorzugsweise mittels eines in eine   Auskehlung--16--des   Stabes eingeführten Rundeisens   od. dgl.--17--durch   genannte Verbindung--13--festgeklemmt sein. Das Rundeisen kann auch als beliebig anders ausgeführter Friktionskörper zur Anwendung gelangen und eventuell mit dem Stab verschweisst sein.

   Von der Stange--12--aus divergieren zwei   Distanzstangen --18-- zur Anlagefläche   hin, wobei sie durch eine Verstrebung--19--stabilisiert sein können. Die Teile--12, 18 und 19-sind vorzugsweise als Vierkantrohre ausgebildet. 



   An dem   Gerüstteil--l--ist   eine höhenverstellbare   Plattform--20-innenseitig, d. h.   der Anlagefläche zugewendet, befestigt. Die Plattform besitzt in jedem Holm ein Paar voneinander distanzierte und vorzugsweise zwischen den einander zugewandten äusseren   Schenkeln ---4-- geführte Laufrollen --21--,   welche durch ein 
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    --22-- miteinanderFlacheisen --25-- sind   durch einen oder mehrere   Bügel --27-- miteinander   verbunden, die zur Anlagefläche hin geschweift sind und   z. B. Ösen--28--als Aufhängeorgane   für Arbeitsgeräte aufweisen.

   Ferner kann solch ein Bügel mit einem Ende mittels eines   Scharnieres --29-- schwenkbar   angelenkt sein, um bequemes Ein- und Aussteigen zu gewährleisten, während das andere Ende festsetzbar ist. 



   Zwecks Höhenverstellbarkeit der Plattform streckt sich eine horizontale Achse--30--zwischen den Übergangsbereichen der Teile-25 und   26--.   Auf dieser Achse sind zwei voneinander distanzierte Haken - schwenkbar gelagert. Bei einer bevorzugten Ausführungsform strecken sich zunächst vertikale Hakenschäfte nach oben, um dort in zurückgebogene,   d. h.   nach unten abgebogene Klauen-32- überzugehen, die zum Übergreifen einer   Sprosse--3--vorgesehen   sind. Vom übergangsbereich der Hakenschäfte und-klauen strecken sich vorzugsweise   Ansätze-33-schräg   zur Anlagefläche hin nach oben. 



  Zwischen den freien Enden dieser Ansätze streckt sich teils eine   Verbindllngsstange --34-- und   teils ein Riemen od. dgl.-35--. Die Verbindungsstange--34--garantiert synchrone Bewegungen der beiden Haken. 



   Die Wirkungsweise des Gerüstes mit Plattform gemäss der Erfindung ist folgende :
Es wird von einer Lage gemäss   Fig. 1   ausgegangen. Will   z. B.   ein Anstreicher in einer oberen Höhenlage von der Plattform aus arbeiten, so besteigt er diese unter öffnen und Schliessen des   Bügels--27-.   Sodann wendet 
 EMI2.2 
 



   Ist die gewünschte Höhenlage erreicht, so werden die Klauen über die nächstgelegene Sprosse gehakt und der Riemen abgestreift, worauf die Arbeit beginnen kann. 



   Um ein besonders vorteilhaftes Festhaken der Klauen in der gewünschten Höhenlage zu erzielen ist gemäss einer bevorzugten Ausführungsform die   Stange --34-- gegenüber   der   Standfläche-24-in   einer solchen Höhenlage angeordnet und derart ausgeführt,   z. B.   gebogen, dass die Stange vom Brustbereich der betreffenden Person zum Leiterteil hin geschwenkt und die Plattform auf diese Weise mittels der Klauen festgehakt werden kann. Somit sind beide Hände und beide Füsse stets für andere Aufgaben frei. 



   Oben beschriebene und in den Zeichnungen gezeigte Ausführungsformen lassen sich im Rahmen des Erfindungsgedankens beliebig abwandeln. So können die Haken auch seitwärts angeordnet und eventuell durch eine Zugfeder miteinander verbunden sein, um in oder auf den Sprossen oder in den Holmaussenseiten arretiert zu werden. Dabei können die Haken selbsttätig ein- und ausrasten. Die Laufrollen können selbstverständlich auch auf eine andere Weise an den Holmen geführt sein. Ferner kann der   Bügel --27-- alternativ   um eine horizontale Achse nach oben abklappbar sein.

   Die Leiterholme können als nach aussen offene C-Profile ausgeführt sein, wobei die in Fig. 2 und 3 gezeigte Vorrichtung mit in verschiedenen Höhenlagen angeordneten Laufrollenpaaren zwischen den C-Schenkeln gleiten und auf an sich bekannte Weise mittels einer Zugvorrichtung in verschiedene Höhenlagen gebracht werden kann. Die Zugvorrichtung arbeitet vorteilhaft mit einer automatischen Friktionsarretiervorrichtung zusammen. Die   Standfläche --24-- ist   vorzugsweise hochklappbar, wobei Verbindungen   zwischen--23   und   25-entfallen,   so dass --25-- beim Transport am Gerüstteil anliegen kann. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Gerüst mit höhenverstellbarer Plattform, insbesondere für den Aussenanstrich von Gebäuden, wobei ein leiterartiger Gerüstteil mit seinem oberen Bereich an eine Anlagefläche anlegbar und die Plattform in verschiedenen Höhenlagen, an der der Anlagefläche zugewandten Gerüstteilseite gleitend, feststellbar ist, und bei dem die Holme des Gerüstteils zum Zusammenwirken mit Laufrollen versehen sind, an denen die Plattform 
 EMI2.3 
 bekannter Weise als leiterartiger Auf- und Abstieg ausgebildet und die gesamte Plattform (24) dabei mittels eines von einer Person überzustreifenden Riemens od. dgl. (35) hochzieh-bzw. absenkbar angeordnet ist, und dass die Plattform in verschiedenen Höhenlagen mittels mit dem Gerüstteil   (1)   zusammenwirkender Haken (31) feststellbar ist. 
 EMI2.4 


Claims (1)

  1. Doppel-T-Profilen gebildet sind, deren Flansche wenigstens aussen in zueinander abgebogene Schenkel (4) enden, die zum Halten der Laufrollen (21) dienen und vorzugsweise deren Laufbahnen bilden. EMI2.5 <Desc/Clms Page number 3> Sprossenebene und letztgenannter Stange ein Stab od. dgl. (15) angeordnet ist, der zum Umgreifen der betreffenden Schenkel (4) mit Auskehlungen (14) versehen und zum Verklemmen mit der Stange (12) und den Holmen mittels Mutter-Schrauben-Verbindungen (13) vorgesehen ist.
    5. Gerüst nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass in den einander abgewandten Holmseiten jeweils ein voneinander relativ stark distanziertes Laufrollenpaar (21) angeordnet und EMI3.1 innenseitigen Ecken aus Flacheisen od. dgL (25) bis zum Höhenniveau der oberen Laufrollen führen, und durch mindestens einen vorzugsweise schwenk- und arretierbaren Bügel od. dgl. (27) miteinander verbunden sind. EMI3.2 oberen Laufrollen auf der Innenseite des Leiterteils (1) eine horizontale Achse (30) angeordnet ist, auf der vorzugsweise durch eine Verbindungsstange (34) synchronisierte Haken (31) schwenkbar gelagert und zum Übergreifen einer Sprosse (3) mittels Klauen (32) vorgesehen sind.
    EMI3.3 (35) mit jeweils einem Ende befestigt ist und zum Streifen über den Nacken einer zum Leiterteil hin gewendeten Person vorgesehen ist. EMI3.4 (34) gegenüber der Standfläche (24) in einer solchen Höhe angeordnet und derart ausgeführt ist, dass die Stange vom Brustbereich der betreffenden Person zum Leiterteil hin schwenkbar und die Plattform auf diese Weise mittels der Klauen festhakbar ist.
    9. Gerüst nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstützvorrichtung (18,19) mit in verschiedenen Höhenlagen angeordneten Laufrollenpaaren in bzw. an den Leiterholmen gleitbar gelagert ist, wobei die Abstützvorrichtung mit einer automatischen Friktionsarretiervorrichtung und vorzugsweise mit einer Zugvorrichtung versehen ist. EMI3.5
AT200372A 1972-03-10 1972-03-10 Gerüst mit höhenverstellbarer Plattform, insbesondere für den Außenanstrich von Gebäuden AT312897B (de)

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