DE20010C - Maschine zum Poliren der Hirse - Google Patents
Maschine zum Poliren der HirseInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02B—PREPARING GRAIN FOR MILLING; REFINING GRANULAR FRUIT TO COMMERCIAL PRODUCTS BY WORKING THE SURFACE
- B02B3/00—Hulling; Husking; Decorticating; Polishing; Removing the awns; Degerming
- B02B3/08—Hulling; Husking; Decorticating; Polishing; Removing the awns; Degerming by means of beaters or blades
Landscapes
- Cleaning In General (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE SO: Mühlen und Zerkleinerungsmaschinen.
ANTON BESSER in WIEN. Maschine zum Poliren der Hirse.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. März 1882 ab.
Vermittelst dieser Maschine soll der geschälten Hirse ein glänzendes, goldgelbes Aussehen
verliehen und dieselbe von den anhaftenden Unreinigkeiten befreit werden.
Auf einer horizontalen Welle A sitzen in entsprechenden Entfernungen die Flügelärme B,
welche einen Flügelkranz C tragen; auf letzteren sind die nahezu tangential gestellten Flügel
D aus Holz in beliebiger Zahl befestigt, welche mit Leder, Kautschuk oder ähnlichen
elastischen Stoffen überzogen sind. In der oberen Mantelfläche E befinden sich an der
inneren Peripherie die fixen Schlagleisten F angeordnet; diese haben eine dreieckige Form
und sind in bestimmten Entfernungen von einander und mit einer solchen Neigung der Vorderflächen,
welche geeignet ist, den Anprall abzuschwächen, angebracht, dafs sich in den Zwischenräumen der von der Hirse abgehende
fettartige Schmutz anlegen und einlagern kann, so dafs einem Verstopfen desselben für längere
Zeit vorgebeugt ist. Aus demselben Grunde sind auch zwischen den einzelnen Flügelleisten D
freie Räume gelassen, damit der fette, klebrige Staub, der sich zwischen denselben ansammelt,
von Zeit zu Zeit sich selbst ablöse und durch die Flügel selbst entfernt werde. Auch die
Schlagleisten F sind mit Leder, Kautschuk etc. überzogen, und zwar in der Absicht, um ein
Zerschlagen bezw. Brechen der Hirsekörner beim Anprall an die Flächen derselben zu verhindern,
wie dies bei der bisher gebräuchlichen Maschine der Fall war. Die untere Mantelhälfte
wird durch Leisten G formirt. Die Räume zwischen denselben sind mit geschlitztem oder
mit rundgelochtem Blech H ausgelegt und bilden hierdurch den Mantelboden.
Die Wirkungsweise des Apparates ist folgende: Die geschälte Hirse wird durch einen
Trichter oder ähnliche Zufuhrung J in die Maschine eingebracht und gelangt auf die Flügel D,
Infolge der drehenden Bewegung der letzteren wird die Hirse gegen die fixen Schlagleisten F
geworfen und von den noch anhaftenden Unreinigkeiten befreit, wodurch die Hirse ein glänzendes
goldgelbes Aussehen erhält; durch die konische Stellung der Flügel wird die Hirse
nach aufwärts getrieben und fällt dann durch die Austrittsöffnung K aus der Maschine. Letztere
ist in der Zeichnung am untersten Theile der unteren Mantelhälfte dargestellt. Die Austrittsöffnung könnte aber nach Bedarf an jedem anderen
Punkte der unteren oder selbst oberen Mantelhälfte angebracht werden. Um zu verhindern,
dafs in der kalten Jahreszeit die in die Maschine gebrachte Hirse infolge des Temperaturunterschiedes
sich erwärme und dadurch die Function der Maschine störe, ist dieselbe mit zwei Luftzuführungskanälen L und L1 versehen,
durch welche die Luft entweder in die Maschine geprefst oder durch die eigene Aspiration
des Flügelwerkes eingesaugt wird.
Die Achse der Trommel könnte auch statt horizontal vertical gestellt werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Die Gesammtconstruction der vorhin beschriebenen und in der Zeichnung dargestellten Maschine zum Reinigen und Poliren der geschälten Hirse, welche gekennzeichnet ist durch:die Luftzuführungskanäle mit äufserem Druck oder durch die eigene Aspiration der-Flügel, eventuell die Anwendung einer separaten Aspiration;das durchbrochene offene Flügelwerk anstatt geschlossener Trommel;die besondere Anordnung der Flügel und die Bekleidung derselben mit Leder, Gummiu. dgl. elastischen Stoffen;die fixen Schlagleisten von dreieckiger Form in der oberen Mantelhälfte, ebenfalls mit Leder, Gummi u. dgl. elastischen Stoffen bekleidet.Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20010C true DE20010C (de) |
Family
ID=296786
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT20010D Active DE20010C (de) | Maschine zum Poliren der Hirse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20010C (de) |
-
0
- DE DENDAT20010D patent/DE20010C/de active Active
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