DE2000636C3 - Cyclopropancarbonsäureester, Verfahren zu deren Herstellung und insektizide Zubereitungen - Google Patents
Cyclopropancarbonsäureester, Verfahren zu deren Herstellung und insektizide ZubereitungenInfo
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Description
^ q^\ = cR2 CHi O C R'
2 2 π
O (I)
worin einer der Reste R1 und R2 Chlor oder
Wasserstoff, der andere der Reste R1 und R2 Chlor und R3 einer der beiden nachfolgenden Reste
CH,
CH3-C=CH-CH CH-
HjC CHj
CHj-C CH-
HjC
CH.,
2. Verfahren zur Herstellung der Cyclopropancarbonsäureester gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß man in an sich bekannter Weise 2^-Dimethyl-3-isobutenylcycIopropancarbonsäure
oder 2,2^3-Tetramethylcyclopropancarbonsäure
oder ein funktionelles Derivat dieser Säuren, wie das
Halogenid oder Anhydrid, mit einem Phenylalkenderivat,
wie einem Phenylalkenol der allgemeinen Formel
f ^CH2-CR'==CR2-CH2OH
oder einem Phenylalkylhallogenid der allgemeinen
Formel
<ζ y CH2-CR1- CRJ -CH2X
worin X ein Chlor- oder Bromatom ist und die Reste R1 und R2die vorstehende Bedeutung besitzen,
umsetzt.
umsetzt.
3. Insektizide Zubereitungen, gekennzeichnet durch ein<;n Oehalt an einem Cyclopropancarbonsäureester
gemäß Anspruch 1 neben üblichen Trägem, .'Jtreckmitteln, Hilfsmitteln, synergistisch
wirkenden Mitteln und anderen üblichen insektiziden Ingredlientien.
worin einer der Reste R1 und R2 Chlor oder Wasserstoff,
m der andere der Reste R1 und R2 Chlor und R3 einer der
beiden nachfolgenden Reste
oder
CH3-C=CH-CH CH
HjC CHj
CH.
CHj — C-
HjC CHj
ist, sowie ein Verfahren zu deren Herstellung und insektizide Zubereitungen.
Es ist ein Gegenstand der vorliegenden Erfindung, neuartige Cyclopropancarbonsäureester zur Verfügung
zu stellen, die eine signifikante insektizide Wirksamkeit,
schnelle, paralytische Wirkung, geringe Säugetiertoxizität
und gute Witterungsbeständigkeit aufweisen, und die ferner aus leicht verfügbaren Materialien mittels
einfacher Verfahren unter geringem Kostenaufwand hergestellt werden können.
Die Verbindungen der vorliegenden Erfindung der allgemeinen Formel I haben ausgezeichnete biologische
Eigenschaften. Beispielsweise ist die Wirkung von einer der vorliegenden Verbindungen, nämlich von 2,2-Dime-
thyl-S-isobutenylcyclopropancarbonsäure-S-chloM-phenyl-2-buten-l-yl-ester,
auf Stubenfliegen fünf- bis zehnmal größer als die der Pyrethrine, ναι Allethrin und
Tetrahydrophthalimidmethylchrysanthemat Sogar eine Dosis von 40 g pro kg Körpergewicht Maus des oben
angegebenen erfindungsgemäßen Esters ergab keinen Todesfall. Es wurde festgestellt, daß die akute Toxizität
des Esters bei der Maus niedriger als '/« der Toxizität
von Allethrin ist
Weiterhin haben die Ester der vorliegenden Erfindung eine sehr einfache chemische Konstitution und
enthalten keine Schwierigkeiten bildenden Gruppen, wie Cyclopentenon, 1,2-Dicarboximid und Furanringe,
die in den bekannten Pyrethroiden vorhanden sind. Die erfindungsgemäßen Verbindungen weisen daher eine
gute Stabilität auf und erfordern keine komplizierten Herstellungsverfahren.
Du erfindungsgemäOe Verfahren zur Herstellung
der Verbindungen der allgemeinen Formel I ist dadurch gekennzeichnet, daß man in an sich bekannter Weise
2,2-Dimethyl-3-isobutenyIcyclopropancarbonsäure
oder 2444-Tetramethylcyclopropancarbonsäure oder ein funktionelles Derivat dieser Säuren, wie das
oder 2444-Tetramethylcyclopropancarbonsäure oder ein funktionelles Derivat dieser Säuren, wie das
Halogenid oder Anhydrid, mit einem Phenylalkenderivat
wie einem Phenylalkenol der allgemeinen Formel II
oder einem Phenylalkenylhalogenide der allgemeinen
Formel III ίο
worin X ein Chlor- oder Bromatom ist und die Reste R1
und R2 die vorstehende Bedeutung haben, umsetzt
Die Verbindungen HI der allgemeinen Formel können durch eine Evfeerwein-Arylierungsreaktion aus >c>
einem Aryldiazoniumhalogenid und einem Dien, wie 2-Chlor-l 3-butadien (Chloropren) und 23-Dichlor-l,3-butadien,
hergestellt werden und sind stabil.
Die Verbindung der allgemeinen Formel II kann leicht aus der Verbindung der allgemeinen Formel III r>
erhalten werden.
Für das Veresterungsverfahren kann das Phenylalkenol
der allgemeinen Formel II unter Wasserabspaltung mit der entsprechenden Cyclopropancarbonsäure kondensiert
mit dem Säureanhydrid umgesetzt oder mit to dem Cyclopropancarbonsäurehalogenid, wie dem -chlorid
und -bromid, kondensiert werden. -Jas Phenylalkenylhalogenid
der aligemeinen Foiinsl III kann mit der
Cyclopropancarbonsäure oder einem Sa;: derselben in einem basischen Kondensierungsmittel, oder auch ohne π
ein solches, kondensiert werden.
Die neuen Ester der vorliegenden Erfindung können zur Verhütung von Epidemien in ähnlicher Weise wie
die Pyrethrine und ihre synthetischen Verwandten verwendet werden. Jedoch läßt die höhere insektizide w
Wirksamkeit die geringere Toxizität gegenüber Säugetieren und die bessere Widerstandsfähigkeit gegenüber
Witterungsbedingungen zusammen mit ihren wirtschaftlichen Vorteilen etwarten, daß die vorliegenden
Ester eine weitergehende Verwendung im Haushalt und 4-, in der Industrie finden.
Gegenstand der Erfindung sind auch insektizide Zubereitungen, gekennzeichnet durch einen Gehalt an
einen Cyclopropancarbonsäureester gemäß Anspruch 1 neben üblichen Trägerstoffen, Streckmitteln bzw. ',0
Hilfsmitteln, synergistisch wirkenden Mitteln und anderen üblichen Insektiziden Ingredientien.
Die Herstellung von Insektiziden Zubereitungen erfolgt nach bekannten Verfahren. Sie können beispielsweise
in Form von Stäubemitteln, Granulaten, Moskito- v, wendeln, als netzbare Pulver, Lösungen, Emulsionen
und Aerosole dargeboten werden. Die Konzentration der Verbindung der vorliegenden Erfindung in der
Insektiziden Zubereitung kann je nach den Insekten, die bekämpft werden sollen, dem Anwendungsvertahren bo
und der gewünschten Wirkung, weitgehend im Bereich von 0,05 bis 10 Gewichtsprozent variieren, wobei dieser
für die bekannten Pyrethroide üblich ist, oder es können die vorliegenden Verbindungen im Hinblick auf ihre
größere Wirksamkeit in viel geringerer Konzentration μ eingesetzt werden.
Die nachfolgenden Beispiele erläutern die vorliegende Erfindung.
Eine Lösung aus 3,7 g 3-Chlor-4-pheny!-2-buten-l-o|,
3,4 g ^-Dimethyl-S-isobutenylcyclopropancarbonsäure
und 0,05 g pToluolsuIfonsäure in 50 ml Toluol wird
unter Rückfluß erhitzt, um das gebildete Wasser azeotrop zu entfernen. Nachdem die theoretische
Menge an Wasser entfernt worden ist (wozu ungefi'.hr
16 Stunden notwendig sind), wird das Reaktionsgemisch
gekühlt, nacheinander mit wässerigem Natriumcarbonat und Wasser gewaschen und über wasserfreiem
Magnesiumsulfat getrocknet Das Lösungsmittel wird dann abgedampft und der Rückstand unter vermindertem
Druck destilliert Man erhält 5,4 g 2£-DimethyI-3-isobutenyIcyclopropancarbonsäure-3-chIor-4-phenyl-2-buten-1-yl-ester;
Siedepunkt 138° bis 140°C/0,20 Torr; n? = 1,5300.
Analyse für C20H25O2Cl:
Berechnet: C 72,14%, H 7,57%;
gefunden: C 71,95%, H 7,31%.
Berechnet: C 72,14%, H 7,57%;
gefunden: C 71,95%, H 7,31%.
Ein Gemisch aus 4,0 g 13-DichIor-4-phenyl-2-buten
und 4,1 g des Kaliumsalzes der 2,2,3,3-Tetramethylcyclopropancarbonsäure
und 30 ml Isopropanol wird 18 Stunden lang unter Rückfluß erhitzt Das Isopropanol
wird entfernt und der Rückstand in 50 mi Wasser gegossen. Das Gemisch wird mit Äthyläther extrahiert
und die ätherische Lösung gewaschen, getrocknet und destilliert Man erhält 4,9 g 2,2-3,3-tetramethylcyclopro-
pancarbonsäureO-chloM-phenyl^-buten-1 -yl-ester;
Siedepunkt m-C/O.lOTorrjnS1= 1,5252.
Siedepunkt m-C/O.lOTorrjnS1= 1,5252.
Analyse für Ci8H23O2Cl:
Berechnet: C 70,46%, H 7,55%;
gefunden: C 70,21%, H 7,37%.
Berechnet: C 70,46%, H 7,55%;
gefunden: C 70,21%, H 7,37%.
Zu einer Lösung aus 3,7 g 2-ChIor-4-p!ienyl-2-butenl-ol
und 2 ml Pyridin in 30 ml Benzol werden 3,2 g 2,2,3,3-Tetramethylcyclopropancarbonsäurechlorid in
10 ml Benzol tropfenweise bei O0C zugegeben. Nach Stehenlassen über Nacht bei Raumtemperatur wird das
Gemisch nacheinander mit verdünnter Salzsäure, Wasser, wässerigem Natriumcarbonat und Wasser
gewaschen und dann über wasserfreiem Magensiumsulfat getrocknet Das Lösungsmittel wird abgedampft und
der Rückstand unter vermindertem Druck destilliert Man erhält 5,6 g 2,2,3,3-Tetramethylcyclopropancarbonsäure-2-chlor-4-phenyl-2-buten-1
-yl-ester; Siedepunkt 128" bis 130"00,2OTOn-;/??= 1,5265.
Berechnet: C 70,46%, H 7,55%;
gefunden: C 70,34%, H 7,59%.
gefunden: C 70,34%, H 7,59%.
Zu einer Lösung aus 3,7 g 2-Chlor-4-phenyl-2-buten-I-öl
und 2 ml Triäthylamin in 30 ml Benzol werden 3,7 g 2,2-Di-methyl-3-isobutenylcyclopropancarbonsäurechlorid
in 10 ml Benzol tropfenweise bei 00C zugegeben. Nach Stehenlassen über Nacht bei Raumtemperatur
wird das Gemisch nacheinander mit verdünnter Salzsäure, Wasser, wässerigem Natriumcarbonat und
Wasser gewaschen und dann über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet. Das Lösungsmittel wird
abgedampft und der Rückstand unter vermindertem
?n
Druck destilliert. Man erhält 5,7 g 2,2-dimethyI-3-isobutenylcyclopropanearbonsäure-^-eriloM-phenyl^-buten-1-yl-ester;
Siedepunkt 164° bis 166°C/0,65 Torr; /?■;: '= 1,5295,
Berechnet: C 72,14%, H 7,57%;
gefunden: C 72,26%, H 7,51%.
gefunden: C 72,26%, H 7,51%.
3.6 g des Kaliumsalzes der 2,2,3,3-Tetramethylcyclopropancarbonsäure
und 70 ml Aceton wird 48 Stunden lang Dei Raumtemperatur gerührt. Das Aceton wird entfernt,
der Rückstand in Wasser gegossen, das Gemisch mit Äthyläther extrahiert, und die ätherische Lösung
gewaschen, getrocknet und destilliert. Man erhält 6,1 g
2,2,33-TetramethylcycIopropancarbonsäure-23-dichloM-phenyl^-buten-l-yl-ester;
Siedepunkt 144° bis 146°C/0,13Torr;/r;: = 1,5338.
Berechnet: C 6335%, H 6,50%;
gefunden: C 63,29%, H 6,41%.
gefunden: C 63,29%, H 6,41%.
2",
Zu einer Lösung von 4,0 g 2,3-Dichlor-4-phenyl-2-buten-1-ol
und 2 ml Pyridin in 30 ml Petroläther werden
3.7 g 2,2-Dimethyl-3-isobutenyIcyclopropancarbonsäurechlorid
in 10 ml Petroläther zugegeben. Nach «ι Stehenlassen über Nacht bei Raumtemperatur wird das
Gemisch gewaschen, getrocknet und destilliert. Man erhält 6,7 g 2,3-Dichlor-4-phenyl-2-buten-1-yl-2,2-dimethylcyclopropancarboxylat;
Siedepunkt 157° bis 159°C/0,10Torr;/7, = 1,5404. r,
Berechnet: C 65,40%, H 63%;
gefunden: C 65,17%, H 6,55%.
gefunden: C 65,17%, H 6,55%.
Es folgen Beispiele für insektizide Zubereitungen nach der vorliegenden Erfindung zusammen mit dem
Ergebnis der Prüfung ihrer Insektiziden Wirksamkeit.
0,2 g 2,2-Dimethyl-3-isobui.'!nylcyclopropancarbonsäure-3-chlor-4-phenyl-2-buten-l-yl-ester
wird in Testkerosin (geruchfreies Kerosin, das mit Bleicherden oder Aktivkohle gereinigt ist) unter Bildung von 100 ml
Lösung gelöst. Auf ^lese Weise wird eine 0,2gewichts- -,<
> prczentige ölzubereitung hergestellt.
0,1 g 2,2 Oimethyl-S-isobutenylcyclopropancarbon- γ,
säure-3-chlor-4-phenyl-2-buten-1-yl-ester, 0,1 g AHethrin
und 0,2 g Octachlordipropyläther werden in Testkerosin zur Herstellung von 100 ml Lösung gelöst.
Auf diese Weise wird eine ölzubereitung erhalten.
3 g 2^-Dimeihyl-3-isobutenylcyclopropancarbonsäure-3-chlor-4-phenyl-2-buten-l-yI-ester
und 97 g eines Gemisches aus piatomeenerde und Kaolin werden
gemischt und zu einer 3gewichtsprozenligen Pulveivu
bereitung zerstoßen.
20 g 2^-Dimethyl-3-isobutenylcycIopropaπcarbonsäure-3-chIor-4-phenyl-2-butcn-1-yI-ester
werden in einer kleinen Menge Xylol gelöst. Diese Lösung wird mit einer geeigneten Menge Emulgiermittel gemischt
und dann mit weiterem Xylol zur Herstellung eines Gesamtvolumens von 100 ml gemischt. Auf diese Weise
wird eine 20gcwichtsprozentige Emulsion hergestellt.
0,2 g 2,2-Dimethyl-3-isobutenyIcyclopropancarbonsäure-S-chloM-phenyl^-buten-i-yl-ester,
0,2 g AIIethrin, 4,0 Piperonylbutoxid usd 6,0 g Xylol werden
gemischt und in einen Aerosolbehälter eingebracht. Nach Aufsetzen des Ventilteils werden 85 g eines
Gemisches von Dichlordifluormethan, Vinylchlorid und
Flüssiggas unter Druck zur Herstellung einer Aerosolzubereitung zugegeben.
Eine Lösung von 1,5 g 2,2-Dimelhyl-3-isobutenylcyclopropancarbonsäure-S-chloM-phenyl^-buten-i
-ylester in 30 ml Aceton wird gerührt und mit 98,5 g eines Trägers für einen Moskitowendel gemischt. Nach
Verdampfen des Acetons wird das Gemisch nach Zugabe von 100 ml Wasser geknetet, das geknetete
Gemisch geformt und getrocknet. Auf diese Weise wird eine Zubereitung in Form eines Moskitowendcls
erhalten.
Insektizide Pulver der vorliegenden Verbindungen wurden nach einem örtlichen Anwendungsverfahren auf
das »Pronotum« von erwachsenen Stubenfliegen mit jeder der hergestellten Acetonlösungen geprüft. Die
nachfolgende Tabelle I gibt die LD50 nach 24 Stunden an.
| Tabelle I | l.Dsu |
| Verbindungen | (l'/Sluhcnllicgc) |
| (Hcispicl-Nr.) | 0,21 0,62 0,097 0,!6 0,59 1.02 |
| 2 5 1 6 Allclluin l'hlliallliiin1) |
|
') 1 fitiiliydrophthiiliniulmcthylchrysiinllK'miil
10 g 2,2-Dimethyl-3-isobutenylcyclopropancarbonsäure-3-chlor-4-phenyl-2-buten-1-yl-ester,
85 g eines Gemisches aus Diatomeenerde und Kaolin und 5 g Netzmittel weiden gemischt und zerkleinert. Auf diese
Weise wird eine 15gewichtsprozentige benetzbare Zubereitung hergestellt.
In ähnlicher Weise wie in Beispiel A wurden ölzubereitiingen, welche die vorliegende Verbindung in
h-> einer gegebersn Konzentration enthalten, hergestellt.
Unter Verwendung einer »Nagasawa«-Nebelabsitzvorrichtung (Bochu Kagaku 18(4), 183 bis 192) wurden
03 ml von jeder Ölzubereitung mit 1,4 atü versprüht.
Nach 10 Sekunden wurde eine Klappe geöffnet und eine
Gruppe von 20 erwachsenen Stubenfliegen dem sich absetzenden Nebel ausgesetzt. Die Anzahl der herunterfallenden
Stubenfliegen wurde im Verhältnis zum Zeitablauf beobachtet. Nach 30 Minuten wurden die
Stubenfliegen in einen Beobachtungskäfig gegeben, 24 Stunden bei einer Temperatur von 25° bis 27° C
gehalten und die Anzahl der getöteten Fliegen notiert. Die Ergebnisse sind in der nachfolgenden Tabelle H
zusammengefaßt.
| Tabelle Il | Konzen tration |
Bemer kungen |
Verhältnis der heruntergefallenen /um Zeitablauf (%) |
5 Min. |
10 Min. |
Fliegen | .1(1 Min. |
Mortalitäls- vcrhältnis |
KT5,,*) |
| (%) | Min. | 15 Min. |
(%) | ||||||
| (!!zubereitung | 0.5 | 46 | 62 | 6.0 | |||||
| \ erhin- | 0.5 | 66 | 93 | 89 | 3,0 | ||||
| (Ueispid- Nr I |
1.0 | 67 | 96 | !00 | KK) | ||||
| T | 0.16 | h | 7 | 6 S | 100 | 4,5 | |||
| 2 | 1.0 | 46 | 74 | 6,6 | |||||
| 3 | 0.3 | C | 1') | 4,5 | |||||
| 3 | 0.5 | 38 | 56 | 93 | KM) | ||||
| 5 | 0.16 | b | 4 | 65 | 95 | 100 | |||
| 5 | 0.16 | ei | 4 H | ||||||
| 4 | 40 | ||||||||
| 4 | |||||||||
| 6 |
KT-i, /eitraum. nach Ahlaul dessen 50 Ό der Insekten am Hoden liegen.
/ug.ihe von 15 Gewichtsprozent Piperonylbutoxid
0.04 l'vrelhrin und 1.0- Piperonylbutoxid.
1.5 "■ Octachlordipropylälher.
0.04" I'hthalthnn.
1 .(I''1,. Piperonylhutoxid
5 ' Octadilordiprnpylälher.
Beispiel J
Emulgierbare Konzentrate mit einem Gehalt von 5% der zu untersuchenden Verbindungen, die nach einem
ähnlichen Verfahren wie in Beispiel E hergestellt worden waren, wurden . Wasser auf das lOfache
verdünnt. Jeweils 0,5 ml dieser Emulsionen wurden gleichmäßig auf furnierte Platten (10 χ 10 cm) als
Schicht aufgebracht. Unmittelbar nach dem Trocknen der Platten und nach 7, 10 und 18 Tagen wurden 10
männliche und weibliche Stubenfliegen (Musca domestica vicina Macqu.) in Petrischalen den beschichteten
Platten 60 Minuten lang ausgesetzt, um die Zahl der herabfallenden Insekten zu zählen. Dann wurden die
behandelten Insekten in Käfige gebracht und die Mortalität nach 24 Stunden ab dem Ausgesetztsein
beobachtet. Die Platten wurden während der Dauer der restlichen Versuche bei Raumtemperatur unter künstlicher
Beleuchtung (Glühlicht) gehalten. Dieser Versuch wurde dreimal wiederholt. Die Ergebnisse sind in der
nachfolgenden Tabelle III niedergelegt
| Tabelle III | KT5, | Zeitablauf | 7 Tage | 38 Min. | 10 Tage | 18 Tage |
| Verbindungen | KT9,, | Unmittelbar | nach dem Ausgesetztsein | - | ||
| (Beispiel-Nr.) | KT9; | 22 Min. | - | 45 Min. | _ | |
| Mortalität (24 Std.) |
33 Min. | 64% | - | - | ||
| 1 | KT50 | 40 Min. | 10 Min. | - | - | |
| KT* | 100% | 18 Min. | 48% | 0% | ||
| KT95 | 9 Min. | 21 Min. | 14 Min. | 19 Min. | ||
| Mortalität (24 Std.) |
16 Min. | 100% | 24 Min. | 40 Min. | ||
| 2 | 19 Min. | 28 Min. | 50 Min. | |||
| 100% | 100% | 67% | ||||
r-'ortset/ung
Vjihir.jliingen
(Bcispn.'1-Nr.)
(Bcispn.'1-Nr.)
Resmethrin*)
KT,„
Mortalität (24 Std.)
/eiliibliiul
Unmiltclhiir 7 Tilge
nach dem Ausgcscl/isciii
10 Min. 14 Min. l6Min. 100%
19 Min.
29 Min.
.1.1 Min.
88 %
29 Min.
.1.1 Min.
88 %
K) Tilge
18 Tilge
42 Min.
30 %
0 %
M hy I-J-i.sohutenylcycloprnpancurhnnsiiure-5-bcn/yl-.Muryimelhy !ester.
Emulgierbiire Konzentrate mit einem Gehalt von 5%
der zu untersuchenden Verbindungen wurden mit Wasser auf eine Konzentration von 2,5, 0,5, 0,125 und
0,1 ppm verdünnt. Jeweils ICOmI dieser verdünnten Emulsionen wurden in einen Plastikbecher mit 9 cm
Durchmesser gegossen, in welchem sich 10 Moskitolarven (Culex pipiens pallens Coquillett) im letzten
Verpuppungsstadium befanden, die auf diese Weise von der Flüssigkeit bedeckt waren. Die Mortalität wurde
nach einer Immersion von 24 Stunden beobachtet Die 5%igen emulgierbaren Konzentrate wurden mit Wasser
auf das 40fache verdünnt und bei Raumtemperatur unter künstlicher Beleuchtung (Glühlicht) gehalten.
Nach 11,20 und 31 Tagen, die Emulsionen waren auf die
endgültige Konzentration verdünnt, wurden die Insekten in ähnlicher Weise behandelt, um die Mortalität zu
beobachten, welche die Stabilität der zu untersuchenden Verbindung anzeigte. Der Versuch wurde dreimal
wiederholt Die Ergebnisse sind in der nachfolgenden Tabelle IV niedergelegt
Verbin- Mortalität (24 Std.X bezogen auf
düngen den Zeitablauf
(Beispiel- Unmit- 11 21 30
Nr.) telbar Tage Tage Tage
nach dem Ausgesetztsein
Resmethrin
2,5
0,5
0,25
0,125
0,1
2,5
0,5
0,25
0,125
0,1
:i,5
0,5
0,25
0,125
0,1
0,25
0,125
0,1
100
100
100
100
100
100
100
100
100
100
100
100
100
100
100
100
100
100 98,2 84,6
100 100 100 100 100
100
100
100 74,4 50,0
100 100 100 96,3
100 100 100 100
100 100 100 66,7
100
100
100 38,3 20,0
100 100 100 100 100
100 95,0 76,7
11,1 6,7
1 ml einer Acetonlösung mit einem Gehalt von 2 mg der zu untersuchenden Verbindung wurde auf eine
.χι saubere Glasplatte (5 χ 10 cm) aufgebracht und bei
Raumtemperatur getrocknet. Die Platte wurde bei Schönwetter durch die Fensterseite eines Raumes am
Nachmittag dem Sonnenlicht ausgesetzt, um die Photostabilität der zu untersuchenden Verbindung
r, festzustellen. Die Ergebnisse in der nachfolgenden Tabelle V niedergelegt.
si) Verbindungen
(Beispiel-Nr.)
(Beispiel-Nr.)
Rückgewinnung (%)
Zeit der Belichtung
Zeit der Belichtung
5 10 15
SId. Std. Std.
25
Std.
Std.
Allethrin
Resmethrin
Resmethrin
96,4
57,4
31,3
57,4
31,3
30,8
0
0
56,8
9,9
9,9
18,0
0
0
Die akute Toxizität von 2,2-Dimethyl-3-isobutenylcyclopropancarbonsäure-S-chloM-phenyl-1
-yl-ester wurde durch orale und perkutane Verabreichung an ddY-Mäuse, Wistar-Ratten und Kaninchen beider
Geschlechter überprüft Jedem Tier wurde eine Einzeldosis dieser Verbindung verabreicht und die
Mortalität während der folgenden 7 Tage beobachtet Die Ergebnisse sind in der nachfolgenden Tabelle VI
niedergelegt
Die höchsten Dosierungen dieser Verbindung, 40 und 20 g/kg, welche für orale bzw. perkutane Verabreichung
die technisch an der äußersten Grenze liegenden Mengen darstellen, zeigten bei keinem Tier einen
letalen Effekt
Die akute orale Toxizität von Allethrin und Resmethrin an der Maus wurde in ähnlicher Weise
überprüft wobei die LDw-Werte aus der nach dem Verfahren von Litchfield und Wilcoxson (J. Pharmacol.
ω ExptL Therap, 96, 99 [1949]) erhaltenen Letalität
berechnet wurden. Diese Werte sind folgende:
LD50
(mg/kg)
(mg/kg)
Allethrin
Resmethrin
Resmethrin
1020
714
714
| Tabelle VI | Geschlecht | Verabrei | Dosis | Anzahl der Todesfälle | nach 2 |
der Behandlung 3 4 5 |
0 | 0 | 6 | 7 | Zahl der Todesfiille |
| Tier | chungsweg | (g/kg) | Tage I |
0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | pro Zahl der behan delten Tiere |
|
| männlich | p.o. | 40 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0/10 | |
| Miiuse | weiblich | p.o. | 40 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0/10 |
| männlich | p.c. | 40 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0/10 | |
| weiblich | p. C. | 40 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0/10 | |
| männlich | p.o. | 40 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0/10 | |
| Ratten | weiblich | p.o. | 40 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0/10 |
| männlich | p.c. | 20 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0/10 | |||
| Kaninchen | weiblich | p.c. | 20 | 0 | 0/10 | ||||||
Claims (1)
1. CycliDpropancarbonsäureester der allgemeinen
Formel
,—CR1 =CR!—CH,- O— C—R3
Il
ο
ο
Die vorliegende Erfindung betrifft neue Cyclopropancarbonsäureester
der allgemeinen Formel I
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL7000143A NL7000143A (de) | 1970-01-07 | 1970-01-07 | |
| DE19702000636 DE2000636C3 (de) | 1970-01-07 | 1970-01-08 | Cyclopropancarbonsäureester, Verfahren zu deren Herstellung und insektizide Zubereitungen |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL7000143A NL7000143A (de) | 1970-01-07 | 1970-01-07 | |
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Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2000636A1 DE2000636A1 (de) | 1970-07-30 |
| DE2000636B2 DE2000636B2 (de) | 1978-04-27 |
| DE2000636C3 true DE2000636C3 (de) | 1978-12-21 |
Family
ID=25758474
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19702000636 Expired DE2000636C3 (de) | 1970-01-07 | 1970-01-08 | Cyclopropancarbonsäureester, Verfahren zu deren Herstellung und insektizide Zubereitungen |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
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| NL (1) | NL7000143A (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2326077C2 (de) * | 1972-05-25 | 1985-12-12 | National Research Development Corp., London | Ungesättigte Cyclopropancarbonsäuren und deren Derivate, deren Herstellung und diese enthaltende Insektizide |
-
1970
- 1970-01-07 NL NL7000143A patent/NL7000143A/xx not_active Application Discontinuation
- 1970-01-08 DE DE19702000636 patent/DE2000636C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2000636A1 (de) | 1970-07-30 |
| DE2000636B2 (de) | 1978-04-27 |
| NL7000143A (de) | 1971-07-09 |
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|---|---|---|---|
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