DE1928540C - Cyclopropancarbonsäureester und ihre Verwendung als Insektizide - Google Patents
Cyclopropancarbonsäureester und ihre Verwendung als InsektizideInfo
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Description
1 2
Pyrethrum-Extrakte, wie Pyrethrin, sowie verschie- tizide verwendet, die gegenüber Warmblüterr
dene synthetische Verbindungen, wie »Allethrin«, unschädlich sind und Insekten rasch unbeweglich
ein Derivat des Pyrethrins, das nachstehend als machen (Knockdown-Effekt) und abtöten. Keinei
»PhthaJthrin« bezeichnete 3,4,5,6-Tetrahydrophthal- dieser Stoffe befriedigt jedoch völlig,
imidomethylchrysanthemat und aus den deutschen 5 Aufgabe der Erfindung war es, neue Cyclopropan
imidomethylchrysanthemat und aus den deutschen 5 Aufgabe der Erfindung war es, neue Cyclopropan
Auslegeschriften 1092 912 und 1154 463 sowie carbonsäureester zur Verfügung zu stellen, die eine
Nachrichten aus Chemie und Technik, Bd. 6, 1958, geringe Warmblütertoxizität besitzen, jedoch eine
S. 165, bekannte Verbindungen werden als Insek- hohe insektizide Wirkung aufweisen.
Die Erfindung betrifft somit Cyclopropancarbon säureester der allgemeinen Formel I
CH2OCHC
J L· K2
/ \ H3C CH3
in der R1 ein Wasserstoffatom und R2 eine Methyl-, 20 Die Verbindungen der allgemeinen Formel I um-
2-Methyl-l-propenyl- oder die 2-Methoxycarbonyl- fassen auch die optisch aktiven Isomeren der Ester,
l-propenylgruppeoderRt und R2 gleichzeitig Methyl- die ein asymmetrisches C-Atom im Carbonsäurerest,
gruppen bedeuten und R3 eine gegebenenfalls durch z. B. den d-trans-Chrysanthemum-monocarbonsäure-
ein Chloratom oder eine Methylgruppe substituierte rest, enthalten.
Phenyl-, Thenyl- oder Furfurylgruppe ist, und ihre 25
Verwendung als Insektizide.
Verwendung als Insektizide.
Beispiele Tür bevorzugte Verbindungen der allgemeinen Formel I sind Verbindungen der nachstehender
Formeln.
CH2OC-HC C
\ / \
y~^\ O C CH = C(CH3J2
y~^\ O C CH = C(CH3J2
H3C CH3
3'-Benzylbenzyl-chrysanthemat
H
CH2OC-HC C
CH2OC-HC C
2. € VCH,^ % ° A CH-C(CH3J2
H3C LH3
3'-Thenylbenzyl-chrysanthemat
CH2OC — HC C
3. <^y-CH2-^y ° /\ CH = C(CH3),
° H3C CH3
S'-Fuffurylbenzyl-chrysanthemat
H
CH1OC-HC C
CH1OC-HC C
Il \ / \
O C CH = C(CH3J2
HjC CH3
CH,
3Wm-Xylyl)-benzyl-chrysanlhemal .
CH1OC-HC C
5. CH3-^r V-CH1—<f "3>
° /C CH-C(CH3J2
~ H3C CH3
3'-(p-Xy|y|)-benzy|-chrysanthemat
CH2OC — HC C
I HiC CH3
CH3
3'-(o-Xy]yl)-benzyl-chrysanthemat
H CH2OC — HC^ C^
S H3C CH3
3'-(5-Methylthenyl)-benzyl-chrysanthemat
CH2OC-HC C
0 ~ H3C CH3
3'-(5-Methylfurfuryl)-benzyl-chrysanthemat
CH2OC-HC C
^\ ~ H3C CH3
Cl
3'-(o-Chlorbenzyl)-benzyl-chrysanthemat
H CH2OC-HC C
C|^~V CHj_^"V O Q CH = C(CH3J2
S ~~ H3C/ CH3
.V-lS-ChlorlhenylJ-benzyl-chrysanthemat
CH1OC-HC C
H3C CH,
2,2,.1..1-Te(ramelhyl-cyclopropancarbonsJiufe-3'-benzylben2yl-estcr
CH2OC-HC -C
12. <Q ^-CH2^_J>
Ü yC^ CH^
S H3C CH3
2,2,3,3-Tetramethyl-cyclopropancarbonsäurc-3'-thenylbcnzyl-ester
CH2OC-HC
|3. <^ VrH.-/ ^ w >. CH3
°' H3C CH3
2,2,3.3-Tctramethyl-cyclopropancarbonsäurc-3'-furfurylbenzyl-ester
■ CH2OC-HC C
\ / \ 14. P ν-ΓΗ.-/ ^ w ,C. CH3
H3C CH3
2,2,3-Trimethyl-cyclopropancarbonsiiure-3'-benzylbenzyl-ester
H CH1OC-HC C CH,
0 C CH = C
~ ~ H3C CH3 COOCH3
S'-Benzylbenzyl-pyrcthrat
CH2OC -HC C CH3
C CH = C
16. _
X H3C CH3 COOCH3
3'-Thcnylbcnzyl-pyrethrat
CH2OCCH C CH3
I I ζ, C
-CH1-^ V ° C CH = C
H3C CH, COOCH.,
3-Furfurylbenzyl-pyrethrat
Die Cyclopropancarbonsäureester der allgemeinen gruppe ist. in an sich bekannter Weise mit einer Cyclo-
irmel I können dadurch hergestellt werden, daß propancarbonsiiure der allgemeinen Formel III
in eine Verbindung der allgemeinen Formel II do H
/CH2Ä IK)OC HC C
/r\
x "I
Rj — cn, -*' x; π c R2
der R, die vorgenannte Bedeutung besitzt und ' '
ein Halogcniitom. cine Hydroxyl- oder Tosvloxy- in der R, und R, die vorgenannte Ikdeutiinp haben
bzw. einem reaktionsfähigen Derivat davon, zur Umsetzung bringt.
Man verwendet ein Benzylderivat der allgemeinen Formel II, das sich zur Veresterung mit einer Cyclopropancarbonsäure der allgemeinen Formel III oder
deren reaktionsfähigem Derivat eignet. Als reaktionsfähige Derivate dienen die Säurehalogenide, Säureanhydride, die niederen Alkylester oder die Salze.
Die erfindungsgemäßen Cyelopropancarbonsäureester besitzen eine hervorragende Wirkung zur Ver-
nichtung von Insekten, wie Stubenfliegen, Moskitos oder Küchenschaben, und können wegen ihrer geringen Giftigkeit zur Verhütung von Epidemien und zur
Bekämpfung von Insekten verwendet werden, die in Getreidesilos, Feldkulturen, Gartenbaukulturen, Gewächshauskulturen und verpackten Nahrungsmitteln
als Schädlinge wirken.
Beispielsweise unterscheidet sich der Ester (1) von dem bekannten 4-Benzyl-benzyl-chrysanthemat, das
in der Veröffentlichung von Elliot u. a. in
»Nature«, Bd. 207, 1965, S. 938 bis 940, beschrieben
wird, nur hinsichtlich der Stellung der Benzylgruppe. Dennoch zeigt ein an Stubenfliegen durchgeführter
Versuch, daß der Ester der Erfindung, verglichen mit dem bekannten Ester, mehr als die 16fache Aktivität
und, verglichen mit natürlich vorkommenden Pyrethrin, die 3fache Aktivität besitzt. Dies geht aus der
nachstehenden Tabelle hervor.
3-Benzylbenzylchrysanthemat
Verbindung (1)
bekanntes
4'-Benzylbenzylchrysanthemat ..
Pyrethrin
LD50
27 mg/100 ml
450 mg/100 ml
87 mg/100 ml
Wirkungsverhältnis, bezogen auf Wirkung
von Pyrethrin
LD» = 100
35
318
19
100
45
*) siehe nachstehend Versuch I.
Zur Herstellung insektizider Mittel können die erfindungsgemäßen Ester der allgemeinen Formel I
nach den bekannten, z. B. bei Pyrethrum-Extrakten oder »Allethrin« angewandten Verfahren unter Verwendung von Hilfsmitteln und/oder Trägern zu
beliebigen Endprodukten verarbeitet werden, wie Öl-Spritzmitteln, emulgierbaren Konzentraten, Stäubemitteln, benetzbaren Pulvern, Sprühpräparaten,
Moskitowendeln, Räuchermitteln, Granulaten oder Ködermitteln in Puder- oder Festkörperform. Die
Verwendung der Lösung der Ester in einem organischen Lösungsmittel, wie Xylol oder Methylnaphthalin, ist manchmal zweckmäßig.
Beispiele 1 bis 18
Herstellung der Cyclopropancarbonsäureester
Die in Tabelle 1 gezeigten Ester der Erfindung
werden gemäß den nachstehenden mit A, B. C. D, Ii. F bezeichneten Standard-Verfahren hergestellt.
fts
Umsetzung des Alkohols der allgemeinen
Formel II (A = OH) mit dem Carbonsäurehalogenid
Eine Lösung von 0,05 Mol des Alkohols im dreifachen Volumen getrockneten Benzols wird mit
0,075 Mol Pyridin und anschließend mit einer Lösung von 0,053 Mol des Carbonsäurechlorids im dreifachen Volumen getrockneten Benzols so rasch versetzt, daß die Umsetzung unter Hitzeentwicklung
erfolgt. Nach dem Stehenlassen über Nacht unter Verschluß wird das Reaktionsgemisch zum Auflösen
der Fällung des Pyridinhydrochiorids mit etwas Wasser versetzt, und die wäßrige Schicht wird entfernt. Die organische Schicht wird mit 5gewichtsprozentiger wäßriger Salzsäure, mit gesättigter Natriumcarbonatlösung und mit gesättigter Natriumchloridlösung gewaschen, über wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet und das Benzol abdestilliert. Die
verbleibende Flüssigkeit wird an Kieselsäuregel chromatographiert. Man erhält den gereinigten Ester der
Erfindung in Form eines schwachgelben Öls.
der allgemeinen Formel III
Eine Lösung von 0,65 Mol des Alkohols und 0,05 Mol der Carbonsäure im dreifachen Volumen
Benzol wird unter Rühren mit 0,08 Mol Dicyclohexylcarbodiimid versetzt und das Reaktionsgemisch
bei dichtem Verschluß über Nacht stehengelassen. Am nächsten Tag wird die Umsetzung innerhalb von
2 Stunden unter Rückfluß zu Ende geführt und der Ester der Erfindung gemäß dem Verfahren von A
gewonnen.
Umsetzung des Alkohols der allgemeinen
Formel II (A = OH) mit dem Carbonsäureanhydrid
Eine Lösung von 0,05 Mol des Alkohols im dreifachen Volumen Toluol wird mit 0,06 Mol des durch
Umsetzung der Carbonsäure der allgemeinen Formel III mit Essigsäureanhydrid gewonnenen Carbonsäureanhydrids versetzt und zur Vervollständigung
der Umsetzung 3 Stunden auf 1000C -rhitzt. Nach
dem Abkühlen wird das Reaktionsgemisch mit 10%iger wäßriger Natronlauge bei einer Temperatur
von höchstens 100C neutralisiert und die Carbonsäure aus der wäßrigen Schicht als Natriumsalz
gewonnen. Die organische Schicht wird gemäß dem Verfahren von A. behandelt. Man erhält den Ester
der Erfindung.
allgemeinen Formel II (A = OH) und einem
niederen Alkylester der Carbonsäure
Eine Lösung von 0,06 Mol des Äthylesters der Carbonsäure der allgemeinen Formel III und
0,05 Mol des Alkohols im fünffachen Volumen getrockneten Toluols wird mit 0,005 Mol Natriumäthylat versetzt. Das Reaktionsgernisch wird gründlich gerührt und 10 Stunden zur Vervollständigung
der Umsetzung unter Rückfluß erhitzt, wobei das entstehende Äthanol in Form eines azeotropsiedenen
109646 252
ίο
Gemisches mit Toluol am oberen Ende der Destilliersäule abdestilliert. Nach der vorsichtigen Zugabe von
Wasser wird der Ester der Erfindung aus der organischen Schicht nach dem Verfahren von A gewonnen.
der altgemeinen Formel III
Eine Lösung von 0,05 Mol des Säurehalogenids und 0,06 Mol der Carbonsäure im dreifachen Volumen Aceton wird auf 15 bis 200C erwärmt und innerhalb 1 Stunde unter Rühren tropfenweise mit einer
Lösung von 0,08 Mol Triäthylamin im dreifachen Volumen Aceton versetzt. Das Reaktionsgemisch
wird danach zur Vervollständigung der Umsetzung 2 Stunden unter Rückfluß erhitzt und anschließend
abgekühlt. Danach wird das ausgefallene Triäthylaminhydrochlorid abfiltriert, das Filtrat zur Ent-·
fernung des Acetons destilliert und die verbleibende Flüssigkeit mit dem dreifachen Volumen Benzol versetzt. Die organische Schicht wird zur Gewinnung
des Esters der Erfindung nach dem Verfahren von A behandelt.
der allgemeinen Formel II (A = p-Toluolsulfon-
oxygruppe) mit dem Salz der Carbonsäure
der allgemeinen Formel III
Eine Lösung von 0,05 Mol des p-Toluolsulfonsäureesters
im dreifachen Volumen Aceton wird innerhalb von 30 Minuten unter Rühren bei Raumtemperatur
mit 0,06 Mol des Natriumsalzes der
is Carbonsäure versetzt, das durch Umsetzung der Carbonsäure mit wäßriger Natronlauge hergestellt
und durch Abdestillieren des Wassers als trockene Masse gewonnen worden ist. Das Reaktionsgemisch
wird zur Beendigung der Reaktion 30 Minuten unter Rückfluß erhitzt und abgekühlt. Die entstandene
Fällung wird abfiltriert, das Filtrat wird zur Entfernung des Acetons destilliert, die verbleibende Flüssigkeit
wird im dreifachen Volumen Benzol gelöst, und der Ester der Erfindung wird aus der organischen
Flüssigkeit gemäß Verfahren A gewonnen.
Tabf Me I zeigt Ester, die
hergestellt werden können.
hergestellt werden können.
nach den vorgenannten Verfahren aus verschiedenen Ausgangsmaterialien
| Ausgangsstoffe | Benzylderival |
Cyclopropancarbonsäure
oder Derivat |
Ver | Erhaltener Cyclopropa |
icarbiins.
Aus |
iureester | |
| Beispiel | 3-Benzylbenzyl- | dl-trans-Chrysan- | fahren | Ester |
beute
% |
Brechungsindex
(π·) |
|
| 1 | bromid | themum-mono- | E | 3'-Benzylbenzyl- | 87 | 1.5475 | |
| carbonsäure | chrysanthemat | ||||||
| 3-ThenyIbenzyl- | dl-cis, trans-Chrysan- | ||||||
| 2 | alkohol | themum-mono- | A | 3'-Thenylbenzyt- | 89 | 1.5532 | |
| carbonsäurechlorid | chrysanthemat | ||||||
| 3-Furfurylbenzyl- | desgl. | ||||||
| 3 | alkohol | A | 3'-Furfurylbenzyl- | 91 | 1.5264 | ||
| 3-(m-Xylyl)-benzyl- | dl-cis.trans-Chrysan- | chrysanthemat | |||||
| 4 | alkohol | themum-mono- | B | 3'-(m-Xylyl)-benzyl- | 85 | 1.5450 | |
| carbonsäure | chrysanthemat | ||||||
| 3-(p-Xylyl)-benzyl- | dl-cis.trans-Chrysan- | ||||||
| 5 | alkohol | themum-mono- | C | 3'-(p-XylylKbenzyl- | 92 | 1.5462 | |
| carbonsäure- | chrysanthemat | ||||||
| anhydrid | |||||||
| 3-(o-Xylyl)-benzyl- | dl-cis.trans-Chrysan- | ||||||
| 6 | alkohol | themum-mono- | A | 3'-(0-XyIyI)-benzyl- | 90 | 1.5470 | |
| carbonsäurechlorid | chrysanthemat | ||||||
| 3-(5'-Methyl-thenyl)- | desgl. | ||||||
| 7 | benzylalkohol | A | 3'-(5-Methyl-thenyl)- | 87 | 1.5515 | ||
| 3-(5'-Methyl-furfuryl)- | desgl. | chrysanthemat | |||||
| 8 | benzylalkohol | A | 3'-(5-Methyl-furfuryl)- | 91 | 1.5248 | ||
| 3-(o-Chlorbenzyl)- | Natriumsalz der | benzyl-chrysan- themat |
|||||
| 9 | benzyltosylat | dl-cis,trans-Chry- | F | 3'-(o-Chlorbenzyl)- | 84 | 1,5522 | |
| santhemum-mono- | benzylchrysan- | ||||||
| carbonsäure | themat | ||||||
| 3-Benzylbenzyl- | 2,2,3,3-Tetramethyl- | ||||||
| 10 | alkohol | cyclopropancarbon- | F | 2,2,3,3-Tetramethyl- | 80 | 1.5426 | |
| säureäthylester | cyclopropancarbon- | ||||||
| säure-3'-benzyl- | |||||||
| benzyl-ester |
1738
| Ausgangsstoffe | Benzylderivat |
Cyclopropancarboniäure
oder Derivat |
Ver | Erhaltener Cyctopropai |
itcarbofMl
Aa*. |
itumiH | |
| Beispiel | 3-Thenylbenzyl- | 2,2,3,3-Tetramethyl- | fahren | Ester |
bMM·
% |
1kcJhm0ükIm
(nt) |
|
| Il | alkohol | cyclopropancarbon- | A | 2,2,3,3-Tetramethyl- | 87 | 1,5502 | |
| säurechlorid | cyclopropancarbon- | ||||||
| 3-Furfurylbenzyl- | desgl. |
säure-3'-thenyl-
H^fi^vl-f'^t^r |
|||||
| 12 | alkohol | A | 2,2,3,3-Tetramethyl- | 90 | 1,5228 | ||
| cyclopropancarbon- | |||||||
| säure-3'-furfuryl- | |||||||
| • 3-Benzylbenzyl- | dl-cis,trans-2,2,3-Tri- | benzyl-ester | |||||
| 13 | alkohol | methyl-cyclopro- | A | 2,2,3-Trimethyl- | 91 | 1,5450 | |
| pancarbonsäure- | cyclopropancarbon- | ||||||
| chlorid | säure-3'-benzyl- | ||||||
| 3-Benzylbenzyl- | dl-trans,trans- | benzyl-ester | |||||
| 14 | alkohol | Pyrethrum- | B | 3'-Benzylbenzyl- | 86 | 1,5610 | |
| carbonsäure | pyrethrat | ||||||
| 3-Benzylbenzyl- | dtrans-Chrysan- | ||||||
| 15 | alkohol | themum-mono- | A | 3'-Benzylbenzyl- | 90 | 1,5468 | |
| carbonsäurechlorid | d-trans-chrysan- | [U]Jf=I 1,33 | |||||
| themat | (Chloro | ||||||
| 3-Thenylbenzyl- | 2,2.3-Trimethyl- | form) | |||||
| 16 | alkohol | cyclopropancarbon- | A | 3-Thenylbenzyl- | 95 | .1,5492 | |
| säurechlorid | chrysanthemat | ||||||
| 3-Furfurylbenzyl- | 2,2,3-Trimethyl- | ||||||
| 17 | alkohol | cyclopropancarbon- | A | 3'-Furfurylbenzyl- | 93 | 1,5136 | |
| säurechlorid | chrysanthemat | ||||||
| 3-Furfurylbenzyl- | d,l-trans-Pyrethrin- | ||||||
| 18 | alkohol | säurechlorid | A | 3'-Furfurylbenzyl- | 91 | 1,5399 | |
| chrysanthemat |
45
Die folgenden Beispiele zeigen die Herstellung insektizider Mittel und die Ergebnisse von Prüfungen,
die mit ihnen vorgenommen worden sind. Die Ziffernbezeichnungen der Ester beziehen sich auf die vorgenannten Beispiel·; 1 bis 18; Teilangaben beziehen
lieh auf das Gewicht.
0,05 Teile des erfindungsgemäßen Esters 1 werden in Kerosin zu 100 Teilen gelöst.
Jeweils 0,1 Teil der erfindungsgemäßen Ester 2, 3 bzw. 4 wird in Kerosin in jeweils 100 Teilen gelöst.
Jeweils 0,5 Teile der Verbindungen aus den Beispielen 6, 9, 10, 11, 12, 13, 14, 16, 17 und 18 werden
in Kerosin zu 100 Teilen gelöst.
Die nachstehenden Versuche zeigen die insektizide Wirkung der Lösungen, die aus den Estern der Erfindung hergestellt werden.
Versuch 1
Die nach den Beispielen 19, 20 und 21 hergestellten
Lösungen und eine 0,2%ige Lösung von »Allethrin« in Kerosin als Kontrollprobe werden einzeln in einer
Menge von jeweils 5 ml unter Verwendung des Drehtischapparates von Campbel (Soap and Sanitary Chemicals, Bd. 14, Nr. 6, 1938, S. 119) verspritzt.
20 Sekunden nach dem Spritzen wird die Klappe geöffnet, und ausgewachsene Stubenfliegen (100 FHegen je Gruppe) werden 10 Minuten dem Nebel aus
gesetzt und anschließend in einen Beobachtungskäfig gegeben. Den Fliegen wird im Käfig Futter angeboten,
und sie werden einen Tag bei. Raumtemperatur darin belassen. Danach werden die toten Fliegen gezählt
und die Mortalität wird berechnet. Tabelle II zeigt die Ergebnisse.
| Beispiel | Wirkstoffbestandteile der Sprit^mittel | Ester gemäß Beispiel 1 |
Mortalität
V. |
| 19 | 0,05% | Ester gemäß Beispiel 2 | 87 |
| 20 | 0,1% | Ester gemäß Beispiel 3 | 84 |
| 20 | 0,1% | Ester gemäß Beispiel 6 | 90 |
| 21 | 0,5% | Ester gemäß Beispiel 9 | 86 |
| 21 | 0,5% | Ester gemäß Beispiel 10 | 90 |
| 21 | 0,5% | Ester gemäß Beispiel 11 | 96 |
| 21 | 0,5% | Ester gemäß Beispiel 12 | 100 |
| 21 | 0,5% | Ester gemäß Beispiel 13 | 100 |
| 21 | 0,5% | Ester gemäß Beispiel 14 | 100 |
| 21 | 0,5% | Ester gemäß Beispiel 16 | 94 |
| 21 | 0,5% | Ester gemäß Beispiel 17 | 92 |
| 21 | 0,5% | Ester gemäß Beispiel 18 | 95 |
| 21 | 0,5% | 83 |
1738
l·
Spritzmittel mit 0,5%
ö-Chlorpiperonyl-chrysanthemat
Spritzmittel mit 0,5%
2,2-Dichlor-3-phenyl-cyclopropancarbönsäure-2-allyl-3-methyl-2-cyclo-
penienyl-l-on-ester ...,..,
Spritzmittel mit 0,5%
2,2-Dimethyl-3-phenyl-cyclopropancarbonsäure^-allyl-i-mclhyl^-cyclopentenyl-l-on-«ster
Mortalität %
82
57
35 23 Die insektizide Wirkung der übrigen Ester de allgemeinen Formel I liegt in derselben Höhe wi<
die der in Tabelle Π getesteten Verbindungen.
Claims (2)
- Patentansprüche:I. Cyclopropancarbonsäureester der allgemeiner FormelDie *Vannblütertoxizität der erfindungsgemäßen Ester und bekannter synthetischer Pyrethrum verbindungen ist nachstehend angegeben:CH2OCHCIl v οH3C/CH320TesttrrbindonccnSämtliche Ester der Erfindung ..»Allethrin«Pyrethrinö-Chlorpiperonyl-chrysanthematLDn (Maus, oral) mg/kg>IO0O 370 635>1000 in der R( ein Wasserstoffatom und R2 eine Methyl-, 2-Methyl-l-propenyl- oder 2-Methoxycarbonyll-propenylgruppe oder R1 und R2 gleichzeitig Methylgruppen bedeuten und R3 eine gegebenenfalls durch ein Chloratom oder eine Methylgruppe substituierte Phenyl-, Thenyl- oder Furfurylgruppe ist.
- 2. Verwendung der Verbindungen nach Anspruch 1 als Insektizide.1738
Family
ID=
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2907609A1 (de) | 1978-02-28 | 1979-09-13 | Montedison Spa | Neue pyrethroide, deren herstellung und verwendung |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2907609A1 (de) | 1978-02-28 | 1979-09-13 | Montedison Spa | Neue pyrethroide, deren herstellung und verwendung |
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