DE2000569C3 - FlächenreiBverschluB - Google Patents
FlächenreiBverschluBInfo
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Description
F i g. 6 einen Schnitt entsprechend F i g. 2 durch
eine andere Verschlußhälfte mit Haken,
F i g. 7 ein Webschema für den Gegenstand nach Fig. 6,
40 F i g. 8 eine Webkarte für den Gegenstand nach
Die Erfindung betrifft einen Flächenreißverschluß F i g. 6,
mit zwei Verschlußhälften mit aus Kettfaden und F i g. 9 einen Schnitt durch die der Verschlußhälfte
hichtweichelastischen Schußfäden aufgebauten Trag- gemäß F i g. 6 zugeordnete andere Verschlußhäifte
bändern, wobei eines der Tragbänder weichelastische mit Schlingen,
Kettfaden sowie Schlingen aus nichtweichelastischen, 45 Fig. 10 ein Webschema für den Gegenstand nach
nach Maßgabe der Dehnbarkeit der weichelastischen F i g. 9,
Kettfaden im Überschuß angeordneten Schlingenkett- F i g. 11 eine Webkarte für den Gegenstand nach
fäden, das andere Tragband nichtweichelastische F i g. 9.
Kettfäden sowie Haken aufweist. Entsprechend der in den F i g. 1 und 2 dargestell-
Bei einem bekannten Flächenreißverschluß der ge- 50 ten Ausführungsform eines Fiächenreißverschlusses
nannten Gattung (vgl. DT-OS 14 35 800) ist das die wird zunächst die eine Verschlußhälfte (F i g. 1) her-
Schlingen aufweisende Tragband der einen Ver- gestellt, indem ein Tragband gebildet wird, das aus
schlußhälfte mit ausnahmslos weichelastischcn, in ge- einem von vielfädigen Nylonfäden 1 bis 12 gebildeten
dehntem Zustand verwebten Kettfaden hergestellt Schuß und einer aus vielfädigen Nylonfäden 13 und
und im entspannten Zustand der Kettfäden, in wel- 55 einer aus einem elastischen, natürlichen oder synthe-
chem die nichtweichelastischen Schlingenkettfäden tischen Material bestehenden Fäden 14 gebildeten
die vorstehenden Schlingen aufweisen, mit Schlicht- Kette besteht. Die Schußfäden 2-3,5-ö, 8-9 und 11-12
mitteln, Leimen od. dgl. behandelt, um die Schlingen- sind paarweise übereinander angeordnet, während der
anordnung entsprechend der Hakenanordnung der elastische Faden 14 zwischen diesen Schußfadenpaa-
anderen Verschlußhälfte zu fixieren. Im Gebrauchs- 80 ren und über den Fäden 1, 4, 7, 10 usw. durchge-
zustand ist dieser bekannte Flächenreißverschluß führt ist. Die Kettfaden 13 aus vielfädigem Nylon
folglich nicht dehnbar, obwohl ein derartiges Verhal- sind zickzackweise über die Schußfäden 1, 2, 4, 5, 7,
ten oftmals erwünscht ist. 9, 10, 11 usw. gezogen. Mit Hilfe von zusätzlichen
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen einfädigen Schlingenkettfäden 19 sind Haken 15, 16,
Fiächenreißverschluß der eingangs aufgeführten Gat- 65 17, 18 ausgebildet. Ein erster zusätzlicher Schlingen-
tung so weitsrzuentwickeln, daß der Verschluß im ge- kettfaden 19 bildet eine vom Haken 15 dargestellte
kuppelten Zustand elastisch in beachtlichem Maße unterbrochene Schlinge und verläuft sodann unter
(bis zu 100%) dehnbar ist und im gedehnten Zustand den beiden Schußfäden 2 und 3, sodann über den
3 T 4
, Schußfaden 4 und bildet sodann abermals eine den über dem Schußfaden 24 durch usw, Die Kettfaden
Haken 17 bildende, unterbrochene Schleife, nachdem 29 und 29« des Tragband®) «incl im Ziek-Zack um
, er unter den beiden Schußfäden 5 und 6 durchgc- die Schußfaden 20 bis 28 gezogen, der Kettfaden Wb
laufen ist, Nach Bildung des Hakens 17 lüuft der ist ebenfalls zickzackwejsc um die Schyßfjlden 20 bis
ipaü-Jn 19 unter den Schußfäden 8 und 9 und über 5 28 gezogen, läuft jedoch stets über die zwei neben-
dem Schußfaden 10 durch und bildet abermals einen einander angeordneten Schußfäden 22, 23, 24, 25
micht dargestellten Waken, nachdem er ur.tcr den usw. Die Schlingen 31 bis 36 wcrocn mittels zusätz-
Sdnißfädcn 11 und 12 durchgelaufen ist. Der zusatz- lieber SchlingenkeUfäcien 37, 37« und yib herge-
liche Einfaden 19a läuft unler dem Schußfaden 1, so- stellt, die zickzackweise zwischen den Schußfaden 20
dann unter den beiden Schußfäden 2 und 3 und bil- jo bis 28 gezogen sind und die elastischen Fäden 30
det den Haken 16, Er lüuft sodann unter den beiden jeweils überspringen.
Schußfaden S und 6 und über dem Schußfaden 7 Beim Zurichten wird das betreffende Band cbendurch
und bildet den Haken 18, nachdem er unter falls, wie das Hakenband, einer Wärmebehandlung
den Schußfäden 8 und 9 durchgelaufen ist. unterworfen und sociann werden die mil Hilfe der
Nach dem Weben wird die Verschlußhäifte einer 15 Fchlingenkettfäden 37, 37a und 37& gebildeten
Wärmebehandlung unterzogen, welche die vollstän- Schlingen 31 bis 36 und das von den Schußfäden 20
dige Festlegung des Grundes und der Schleifen der bis 28 und den Kettfaden 29, 29a, 29 & und 30 geFäden
19 bezweckt, die nach dem Schnitt die Haken bildete Tragband geschlichtet, so daß eine elastische
; j 15, 16, 17, 18, ... bilden. Die Temperatur und die Appretur auf der Rückseite angebracht wird, wie
" Behandiungsdauer hängen von der Art der verwende- 20 beim Hakenträger. Der soeben beschriebene Schlin-(en
Fäden ao. Es ist im allgemeinen bei dieser Be- genträger weist elastische Eigenschaften auf. welche
handlung erforderlich, daß Band zu spannen, ohne üen Eigenschaften des mit Bezug auf Fig, 1 bejedoch
zu dehnen, damit es vollständig flach wird. Zur schriebenen Hakenträgers gleich sind oder sich von
Bewahrung einer guten Elastizität und Verbesserung diesen unterscheiden. Vorausgesetzt, daß der elades
Tragbandes, sowie zum festen Anschlichten der 25 stische Faden sich dehnen kann und daß <las Gewebe
Schlingen im Grundgewebe, welche nach dem der Kettfäden zickzackförmig ausgebildet ist, kann
' Schnitt die Haken 15 bis 18 bilden werden, wird 'las sich der Schlingcnträger ebenfalls um 10(Wo verlän-Band
durch Überziehen oder Anstreichen einer gern, und zwar aus den gleichen Gründen wie der
' Appretur mit dauernder Elastizität, beispielsweise Hakenträger. Wenn man annimmt, daß der Schlineinem
Latex, appretiert. Während des Appretierens 30 genträger und der Hakenträger in eine Durchdrinwird
das Band einer bestimmten Spannung unterwor- gungsanlage gebracht und sodann einem Zug unterfen,
welche so gewählt sein muß, daß das Band werfen werden, so erfahren sie unter der auf sie anwährend
des Aufstreich- und Trocknungsvorgangs gewandten Zugwirkung eine Verlängerung im Vernicht
gedehnt wird. Die Appreturschicht wird durch hältnis zur Zugwirkung, und die in Durchdringungs-J
diese Behandlung praktisch vulkanisiert und ergibt 35 stellung befindlichen Schlingen und Haien bleiben
eine ausreichend feste Bindung der Einfadenhaken, stets praktisch einander gegenüber und werden keiner
wobei es noch möglich ist, das Band ohne jede Ge- merklichen Belastung unterworfen. Sie bleiben daher
fahr einer Verformung der Haken oder des Gewebes aneinander festgelegt.
beliebig zu dehnen und zu entspannen. Zur Durch- Der zuvor beschriebene Flächenreißverschiuß weist
\ führung des Schnittes der von den Fädenschiingen 19 40 elastische Eigenschaften lediglich in einer einzigen
gebildeten Schlingen und damit zur Bildung der Richtung, 4. h. in der Kettenrichtung, auf. Dies ist
Haken wird das Band derart unter Spannung gesetzt, weitaus ausreichend für die meisten gewöhnlichen
, daß sich die Schlingen ohne jede Schwierigkeit Anwendungen. Es ist aber ebenfalls möglich ohne be-
- schneiden lassen. sondere Schwierigkeiten für den betreffenden Fach-
ί Das auf F i g. 1 dargestellte Hakenband kann um 45 mann ein Geweibe mit elastischen oder zickzackweise
1000/o gedehnt werden, so daß seine Länge sich ver- über den Kettfäden gelegten Schußfäden herzustellen
doppelt. In F i g. 1 ist ersichtlich, daß sich der ela- und dadurch dem derart hergestellten Gewebe elasti-
j; stische Faden 14 dehnt, wenn das Band unter Span- sehe Eigenschaften in zwei Richtungen zu venleihen.
nung gesetzt wird. Die Kettfaden 13 und die zusatz- Eine solche Ausführungsweise ist schematisch in den
liehen Schiingenkettfäden 19, welche nicht dastisch 5° Fig. 3, 4 und 5 wiedergegeben, wo die Pfeile F die
f lind und sich nicht dehnen können, sind dagegen Richtung des Längszuges und die Pfeile Ix die Rich-
derart zickzackweise zwischen den Schußfäden 1 bis tung des Querzuges anzeigen. Hier ist auch das die
12 des Tragbandes gezogen, daß sie sich bei Deh- Schlingen 39 tragende Tragband 38 sowie das mil
% nung des Bandes abflachen und ihre Länge sich in Haken 41 versehene Tragband 40 vorhanden.
der Zugrichtung vergrößern kann, d. h. auch in Rieh- 55 Der Fiächenreißverschiuß gemäß den Fig. 6 bis 11
tung der Verformung der Halte- oder Verschiußvor- ist 30 mm breit und weist gute elastische Eigenschai-
f richtung. ten in Längsrichtung auf.
Die der Verschlußhälfte gemäß F i g. 1 zugeordnete Bei der die Haiken aufweisenden Verschlußhälfte
p andere Verschlußhälfte (F i g. 2; wird in entsprechen- (F i g. 6 bis 8) besteht die doppelte Grundkette aus
&- der Weise wie das Hakenband gemäß Fig. 1 gewo- 6o einer ersten, aus 160 vielfädigen Polyamidfäden von
ben. Das Schlingenband wird hergestellt, indem ein 140 den, 600 T/Z bis 400 T/S, bestehenden und einer
Tragband gebildet wird, das Schußfäden 20 bis 28 zweiten, aus 37 Kunstgummifäden von 2300 m/kg
aus vielfädigem Nylon und Kettfäden 29, 29 a und bestehenden Kette. Die Polkette besteht aus 35 PoIy-29
b aus vielfädigem Nylon sowie natürliche oder amid-Einfäden, welche einen Durchmesser von
synthetische elastische Fäden 30 aufweist. Der ela- 65 0,18 mm aufweisen. Der Schußfaden ist ein vielfädistische
Faden 30 läuft unter dem Schußfaden 20, über ger Polyamidfaden von 200 den, normal 200 T/Z. Im
dem Schußfaden 21, unter den beiden folgenden, ne- vorliegenden Fall hat das vollständige Band die fol-
beneinander angeordneten Schußfäden 22 und 23, gcruie Kettenfoige:
Linker Saum
Rechter Saum
35 X
1 Kunstgummifaden
JO Polyarnidfäden von
JO Polyarnidfäden von
140 den
2 Polyarnidfäden von
140 den
140 den
I Kunstgummifaden
1 Polyamid-Polfadcn
0 = 0,18 mm
0 = 0,18 mm
2 Polyamidfäden von
J 40 den
J 40 den
10 Polyamidfäden von
140 den
1 Kunstgummifaden
1 Kunstgummifaden
Es ist gemäß der schematischen Wiedergabe auf Fiig. ! zu bemerken, daß, im Hinblick auf eine hinreichende
Qualität, beim Einziehen Einfadenschüngen derart gebildet werden müssen, daß sie jedesmal
im Grundgewebe wenigstens zwei Poiyamid-Grundfäden überspringen, wobei ein elastischer Faden und
ein vorläufiger Träger die Bildung der betreffenden Schlingen erleichtern.
Eine aus vier Polyamid-Grundfäden von 140 den,
ίο einem elastischen Faden und einem 0,18 mm starken
Polfaden bestehende Gruppe wird sodann jedesmal durch die entsprechende öffnung des Webkammes
gezogen. Das Einziehen durch die Schäfte findet dabei folgendermaßen statt:
Linker Saum
1 elastischer Faden
J I Grundfaden
I I Grundfaden
I I Grundfaden
Schaftnummer
10
Il
10
Mitte
-Ii X
1 Grundfaden
1 Grundfaden
1 elastischer Faden
1 Grundfaden
1 Polfaden
1 Grundfaden
1 Grundfaden
1 elastischer Faden
1 Grundfaden
1 Polfaden
1 Grundfaden
1 Grundfaden
1 Grundfaden
1 elastischer Faden
1 Grundfaden
1 Polfaden
1 elastischer Faden
9
8
5
7
8
5
7
11 (Gaze)
6
6
9
8
5
8
5
I (Gaze)
Rechter Saum
f 1 Grundfaden
I 1 Grundfaden
I 1 Grundfaden
elastischer Faden
Il
10
10
In bezug auf das Bindungsmuster des betreffenden Gewebes ist zu bemerken, daß die gegenseitige Verbindung
der Grundfaden, elastischen Fäden und Polfäden im Hinblick auf eine optimale Elastizität, d. h.
auf einen Kompromiß zwischen einer hinreichenden Elastizität einerseits und einer guten Form- und Positionshaltigkeit
der Einfadenschlingcn andererseits, mit besonderer Sorgfall gewählt ist. Das betreffende
Band erhält dadurch gut geöffnete Schlingen, welche seitlich in bezug auf das Grundgowebe, d. h. senkrecht
oder schräg in bezug auf die Längsachse des Bandes, angeordnet sind. Eine derartige Anordnung
erweist sich als besonders vorteilhaft für die nachträgliche Wärme-, mechanische oder sonstige Behandlung
der Schlinge», weiche -dazu dient, um aus diesen Schlingen Halteclemente zu machen. Der Bindungsrapport
der Polfäden wird durch sechs Schußfäden gebildet, was eine überaus starke Bindung im
Grundgowebe verbürgt. Diese W-förmige Bindung verleiht dem Gewebe eine große Elastizität, d. h. das
Vermögen sich zu dehnen und darauf leicht und ganz zu seiner ursprünglichen Form und Größe zurückzukehren.
so Im vorliegenden Beispiel ist die derart erlangte
Elastizität nach dem Webvorgang wirklich optimal. Fig. 6 zeigt einen Kettenschnilt des betreffenden
Bandes mit den vielfädigen Polyamid-Grundfäden 42, den elastischen Fäden 43, den Polyamid-Polein-
fäden 44 .und den vieJfädigcn Polyamid-Schußfäden
45. Die zu Haken geöffneten Schlingen 46 sind schematisch angedeutet.
Bei der anderen Verschlußhälfle (Fig. 9 bis II)
besieht die doppelte Boden'kctte aus einer ersten, aus
160 vielfädigen Polyamid-Fäden von 140 den, 600 T/Z bis 400 T/S, bestehenden und einer zweiten aus
34 Kunstgummifäden von 3030 m/kg bestehenden Kette. Die Polkette besteht aus 34 Fäden von 90 den,
200 T/Z. Der Schußfaden besteht auch hier aus einem
vielfädigen Polyamid-Faden von 200 den, norm. 200 T/S. im vorliegenden Fall hat das vollständige
Tragband die folgende Kcttenfolge:
Linker Saum
X
Rechter Saum
Kunstgummifadcii
Polyamid fäden von
I40'den
Polyamid fäden von
I40'den
Polyamidfaden von
J 40 den
Polyamid-Polfaden von
Polyamid-Polfaden von
den
Polyamidfaden von
Polyamidfaden von
den
Kunstgummifaden
Polyamidfaden von
Polyamidfaden von
den
Polyamid-Polfaden von
Polyamid-Polfaden von
den
Polyamidfaden von
Polyamidfaden von
den
Polyamidfäden von
den
Kunstgummifaden
Kunstgummifaden
| g χ ί 1 Grundfaden | Schaft- | |
| \ 1 Grundfaden | nummcr | |
| 1 elastischer | 12 | |
| Rechter | Faden | 13 · |
| 5 Saum | 12 | |
Im Gegensatz zum Hakenband wird hier kein Grundfaden zwischen den Hebeteilen der Litzen des
Gazegewebes geführt, so daß die Schlingen des betreffenden Bandes lediglich stellenweise die entsprechenden
vorläufigen Träger überbrücken. Eire aus vier Bodenfäden, einem elastischen Faden, zwei Polfäden
und zwei entsprechenden vorläufigen Trägern bestehende Gruppe wird jedesmal durch dieselbe öffnung
des Webkammes gezogen. Das Einziehen zwischen den Schäften findet dabei folgendermaßeii statt:
Linker
Saum
Saum
8X
Mitte
X
χ ι
elastischer
Faden
Faden
] Grundfaden
Crundfaden
Crundfaden
Grundfaden
Polfaden
ί Grundfaden
elastischer
Polfaden
ί Grundfaden
elastischer
Faden
Grundfaden
Polfaden
] Grundfaden
Grundfaden
Polfaden
Grundfaden
elastischer
Faden
Grundfaden
Pol faden
Grundfaden
Polfaden
] Grundfaden
Grundfaden
Polfaden
Grundfaden
elastischer
Faden
Grundfaden
Pol faden
Grundfaden
Grundfaden
Polfaden
Grundfaden
elastischer
Faden
Grundfaden
Pclfaden
Grundfaden
Schaftnummer
13
12
13
13
I-Gaze ν
10
II-Gaze
11
8
III-Gaze
III-Gaze
10
I-Gaze
11
II-Gaze 9
10
III-Gaze
Il
In bezug auf das Bindungsmuster des Gewebes ist zu bemerken, daß die gegenseitige Verbindung der
ίο Bodenfäden, elastischen Fäden und Polfäden sorgfältigst
gewählt ist im Hinblick auf eine optimale Elastizität des Bandes. Außerdem wird besonderen
Wert auf die Bildung einer dichtgefüllten, struppigen behaarten Oberfläche gelegt im Hinblick auf ein
\c größtmögliches Haltevermögen in bezug auf die andere
Verschlußhälfte. Der Bindungsrapport der betreffenden Polfäden besteht aus 4 und 5 Schußfäden
zwischen den durch ein und denselben Faden gebildeten Schlingen, was jedenfalls eine W-Bindung der
PoJfäden im Grundgewebe zur Folge hat. Dank der außerordentlichen Dichte des Gewebes und der Lage
der Schußfäden im Grandgewebe, stehen die Polfäden keineswegs der Elastizität des Bandes sowie
seiner leichten Dehnung und gänzlichen Entspannung im Wege. Aus dem Kettenschnitt (F i g. 9) des
betreffenden Bandes sind deutlich der Aufbau des Gewebes und die Lage der Ketten- und Schußfäden
im entspannten Bande erläutert. Auch hier sind die Kettfäden 42, die elastischen Kettfaden 43, die
Schlingenkett- bzw. Polfäden 44 und die Schußfäden 45 zu sehen.
Es ist ferner zu betonen, daß das Verhältnis zwischen den Spannungen in der aus elastischen Fäden
bestehenden Kette beim Scheren einerseits und während des Webens andererseits sich als überaus wichtig
erweist. Im vorliegenden Fall wird das betreffende Verhältnis folgendermaßen bestimmt. Man geht zuerst
«on der Annahme aus, daß der aufgewickelte elastische Faden, d. h. hier der Kunstgummifaden,
die durch die Zahj 1 ausgedrückte Einheitsspannung hat. Man nimmt ferner an, daß der betreffende elastische
Faden ohne Dehnung oder wenigstens mit vernacblässigbarer Dehnung, d. h. also itiii Verlängerung
Null, aufgewickelt ist. Das Scheren der betreffenden elastischen Kette findet im vorliegenden Fall
mit einem Spannungsverhältnis 2,8: 1 statt. Dies bedeutet, daß die Dehnung auf dem Kettenbaum mit
einem Faktor 2,8 stattfindet. Die mit einer solchen Dehnung angeschlagene elastische Kette wirkt
so sodann im Webstuhl mit dem tatsächlichen Spannungsverhältnis
1,15: 1, was für jede vom Kettenbaum abgewickelte Meterlänge eine tatsächliche Kettenlärage
von 1,15m während des Webvoriganges gibt.
Es gibt natürlich die Möglichkeit nötigenfalls das betreffende Spannungs- bzw. Dehnungsverhältnis abzuändern,
wobei ebenfalls die Tatsache zu berücksichtigen ist, daß die Elastizität des derart hergestellten
Gewebes auf bedeutender Weise durch die Wahl der Kedtenfoige beeinflußt wird.
Selbstverständlich kommen die derart in außergewöhnlichen Umständen und für außergewöhnliche
7/Wecke hellgestellten Gewebe für sämtliche nachträgliche Behandlungen im Hinblick auf ihre Fertigstelung
bzw. Appretierumg gemäß sämtlichen in der Textilindustrie angewandten Verfahren in Frage.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
609 617/123
Claims (1)
- der Kiipplungsvorgang in keiner Weise bceinträch-Patcntansprüche: tigt ist.:' Pie Erfindung besteht darm, daß in dem mit\ I, Flächenreißverschluß mit zwei Verschluß- Schiingen versehenen Tragband auch nichtweichcla-hälftcn mit aus Kettfäden und nichtwcichelasti- S «tische Kettfäden und in dem mit Haken versehenenψ sehen Schußfäden aufgebauten Tragbändern, wo- Tragband auch weichelastische Kettfäden vorgesehen;~ bei eines der Tragbänder weichclastischc Kett- sind und daß die nicbtwcichelastischcn Kettfäden mfäden sowie Schlingen aus nichtweichelastischen, jedem der beiden Tragbiincler nach Maßgabe der'ψ nach Maßgabe der Dehnbarkeit der vcichelasli« Dehnbarkeit der weichelastischcn Kettfaden in einemI sehen Kettfäden im Überschuß angeordneten >o geringeren Überschuß als die in dem mit den ScIiHn-I Schlingenkettfäden, das andere Tragband nicht- gen versehenen Tragband befindlichen Schlingenkett-I weichelastische Kettfäden sowie Haken aufweist, fäden angeordnet sind.i : ,dadurch gekennzeichnet, daß in dem Vorzugsweise weisen die Schlingenkettfäden etwaI 'mit Schlingen (31 bis 36; 39) versehenen Trag- die doppelte Länge der Tragbänder im entspanntenr band (38) auch nichtweichelastische Kettfäden 15 Zustand auf.I," (29, 29«, 29b; 42) und in dem mit Haken (15 Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sindI ;<5bis 1.8; 41) versehenen Tragband (40) auch weich- darin zu sehen, daß erstmals ein FlächenreißverschlußI plastische Kettfaden (14; 43) vorgesehen sind und ,geschaffen ist, welcher im gekuppelten Zustand JP daß die nichtweichelastischen Kettfaden (13 bzw. elastisch dehnbar und im gedehnten Zustand kuppel- |! 29, 29a, 296; 42) in jedem der beiden Tragbän- ao bar ist, und der nichtsdestoweniger allen Anforderunp der (38, 40) nach Maßgabe der Dehnbarkeit der gen genügt.ρ weichelastischen Kettfaden (14 bzw. 30; 43) in Im folgenden wird die Erfindung an Hand einerII einem geringeren Überschuß als die in dem mit Ausführungsbeispiele darstellenden Zeichnung näher g den Schlingen (31 bis 36; 39) versehener. Trag- erläutert; es zeigtIl band (38) befindlichen Schlingenkettfäden (37, 25 F i g. 1 einen Schnitt durch eine Haken aufweisendef| 37a, 37 b; 44) angeordnet sind. Verschlußhälfte eines Fiächenreißverschlusses,ρ 2. Flächenreißverschluß nach Anspruch 1, da- Fi g. 2 einen Schnitt durch die der VerschlußhälfteIl durch gekennzeichnet, daß die Schlingenkettfäden gemäß Fig. 1 zugeordnete andere, Schlingen aufwei-p (19, 19« bzw. 37, 37a, 37b; 44) etwa die dop- sende Verschlußhälfte,I pelte Länge der Tragbänder (38, 40) im ent- 30 F i g. 3 eine Schrägansicht eines Abschnitts einesII spannten Zustand aufweisen. Fiächenreißverschlusses,F i g. 4 eine Seitenansicht des Gegenstandes nach F i g. 3 im entspannten Zustand,F i g. 5 den Gegenstand nach F i g. 4 im gedehnten 35 Zustand,
Applications Claiming Priority (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| BE727352 | 1969-01-24 | ||
| BE2048739 | 1969-01-24 | ||
| BE2049599 | 1969-10-13 | ||
| BE49599 | 1969-10-13 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2000569A1 DE2000569A1 (de) | 1970-11-19 |
| DE2000569B2 DE2000569B2 (de) | 1975-09-18 |
| DE2000569C3 true DE2000569C3 (de) | 1976-04-22 |
Family
ID=
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