DE199990C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE199990C DE199990C DENDAT199990D DE199990DA DE199990C DE 199990 C DE199990 C DE 199990C DE NDAT199990 D DENDAT199990 D DE NDAT199990D DE 199990D A DE199990D A DE 199990DA DE 199990 C DE199990 C DE 199990C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- view
- field
- fields
- slide
- prism
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 238000005259 measurement Methods 0.000 description 4
- 241000182341 Cubitermes group Species 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
- 230000003287 optical effect Effects 0.000 description 1
- 230000011514 reflex Effects 0.000 description 1
- 230000000007 visual effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01C—MEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
- G01C3/00—Measuring distances in line of sight; Optical rangefinders
- G01C3/10—Measuring distances in line of sight; Optical rangefinders using a parallactic triangle with variable angles and a base of fixed length in the observation station, e.g. in the instrument
- G01C3/18—Measuring distances in line of sight; Optical rangefinders using a parallactic triangle with variable angles and a base of fixed length in the observation station, e.g. in the instrument with one observation point at each end of the base
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Electromagnetism (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Radar, Positioning & Navigation (AREA)
- Remote Sensing (AREA)
- Length Measuring Devices By Optical Means (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
— M 199990 -■■■ KLASSE 42 c. GRUPPE
CARL HENSOLDT in WETZLAR.
der beiden Sehfelder durch einen Schieber.
Durch die Patentschrift 113651 ist ein Entfernungsmesser
bekannt geworden, der aus einem Prisma besteht, dessen Hälfte der Eintrittsfläche
in einem Winkel von i° 8' 45" zugeschliffen ist und der der Tangente Y50 entspricht.
Durch die Zerlegung der Eintrittsfläche in zwei gleiche Hälften werden die im rechten Winkel gespiegelten Objekte doppelt
und in relativ verschieden großen Abständen voneinander gleichzeitig sichtbar. Die hieraus
resultierende Möglichkeit der Messung der Entfernung eines Objektes bedingt die Zuhilfenahme
eines Hilfsobjektes, welches man über das Prisma hinwegsehend mit dem
direkten Objekt zur Deckung bringt. Das in der zweiten Hälfte des Prismas gleichzeitig
sichtbare Objekt ist i° 8' 45" gegen das Hilfsobjekt
seitlich verschoben. Man entfernt sich von seinem Standorte so weit, bis auch das
seitlich verschobene Bild mit dem Hilfsobjekt zur Deckung gelangt, und erhält durch Multiplikation
der abgeschrittenen Entfernung mit 50 den genauen Abstand des direkten Objektes
vom ersten Standorte. Die an der Grenzlinie der beiden Sehfelder sichtbaren, getrennt liegenden Objekte führen sehr leicht
zu Irrtümern in der Messung, insofern, als die beiden direkten Objekte als Doppelbilder
bei Betrachtung des Hilfsobjektes Verwechsehingen hervorrufen.
Für annähernde Messungen reichte die bisherige Konstruktion der Sehfelder aus. Für
absolut zuverlässige Messungen, bei denen jeglicher Irrtum vermieden werden muß, ist
jedoch eine Vorrichtung erforderlich, welche das gleichzeitig sichtbar werdende zweite
Objekt, also das Auftreten von Doppelbildern, verhindert. Es geschieht dies, wie aus der
beiliegenden Zeichnung ersichtlich ist, in der Weise, daß eine Hälfte des Sehfeldes- verdeckt
wird, und zwar so weit, daß die Verdeckung über die optische Grenzlinie α geführt
wird. Bisher geschah die Verdeckung der Sehfeldhälften nur bis zur Grenzlinie, und zwar mit Hilfe eines Schiebers b, so daß
immer Doppelbilder sichtbar waren, sobald man mit dem Auge eine kleine Bewegung
machte.
Um diesen Nachteil nun zu beseitigen, wird nach der Erfindung ein über die Sehfeldhälfte
ragender Schieber c angewendet. Da aber hierdurch sofort das Gesichtsfeld
verschmälert werden würde, wird das Prisma, wie dies mit strichpunktierten Linien angedeutet
ist, mit einer entsprechenden Verlängerung der Eintrittsfläche ausgebildet, so daß die Verdeckung so weit über die Grenzlinie
geführt werden kann, daß ohne Gesichtsfeldverschmälerung immer nur ein Objekt
mit dem Hilfsobjekt zur Deckung gebracht
werden kann. Dabei wird jedes Reflex- oder Doppelbild vermieden. Die Felder sind für
sich vollständig scharf abgegrenzt. Die jeweilige Verschiebung des Objektes kann mit
dem Hilfsobjekt sehr leicht ermittelt werden, ohne daß das Bild des einen oder anderen
Sehfeldes verwechselt werden kann.
Durch das, Übergreifen des Schiebers c über die Mittellinie α wird also das gleichzeitige
Beobachten der beiden getrennten Bilder verhindert. Der hierdurch bedingte Verlust an dem Gesichtsfelde um den Betrag
χ wird bei der Ausführung gemäß der vorliegenden Erfindung durch Verlängerung
der Ein- und Austrittsflächen um den gleichen Betrag y aufgehoben. Welche der beiden
Stirnflächen der in der Patentschrift 113651
gezeichneten Prismen zur Austrittsfläche erhoben wird, ist belanglos, ebenso an welcher
dieser. Flächen der Schieber angebracht wird.
Letzteres wird sich danach richten, ob man eine Rechts- oder Linksmessung vorzunehmen
hat.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Entfernungsmesser, bestehend aus einem fünfseitigen Prisma mit zweckmäßig auf der Austrittsfläche angeschliffenem Winkel von i° 8' 45" unter Abdeckung eines der beiden Sehfelder durch einen Schieber, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Schieber bis über die Grenzlinie der beiden Sehfelder des Prismas erstreckt, um eins der Doppelbilder auch bei geringen Be-"wegungen der Augen aus dem Gesichtsfelde auszuschalten, und daß zwecks Vermeidung der hierdurch bedingten Gesichtsfeldbeschränkung die Ein- und Austrittsflächen verlängert sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE199990C true DE199990C (de) |
Family
ID=462661
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT199990D Active DE199990C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE199990C (de) |
-
0
- DE DENDAT199990D patent/DE199990C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE199990C (de) | ||
| DE608505C (de) | Vorrichtung zum Messen von Wandstaerken | |
| DE393737C (de) | Mikroskop zum Messen kleiner Strecken | |
| DE262429C (de) | ||
| DE707499C (de) | Vorrichtung zur stereoskopischen Betrachtung von Abbildungen | |
| DE217769C (de) | ||
| DE926092C (de) | Vorrichtung zur Ermittlung der genauen Begrenzung eines blanken Koerpers | |
| AT145964B (de) | Einstellvorrichtung für Entfernungsmesser oder ähnliche Instrumente. | |
| DE589045C (de) | Messgeraet | |
| DE302435C (de) | ||
| DE668838C (de) | Messmarke fuer Raumbildentfernungsmesser | |
| DE698469C (de) | Fernrohrsystem fuer Entfernungsmesser | |
| AT226455B (de) | Zentriermikroskop | |
| DE422287C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Messung des Pupillenabstandes | |
| DE243135C (de) | ||
| AT159350B (de) | Einstandentfernungsmesser mit veränderlicher Basis und Verfahren zur Unschädlichmachung seiner Justierfehler. | |
| DE398659C (de) | Berichtigungsvorrichtung fuer unokulare Entfernungsmesser mit Standlinie im Messgeraet | |
| DE267792C (de) | ||
| DE742175C (de) | Entfernungsmesser, insbesondere fuer fotografische Zwecke | |
| DE57251C (de) | Entfernungsmesser für Kriegszwecke | |
| DE2235563C3 (de) | Gerät zur Messung des Abstands des Hornhautscheitels eines Auges von einer definierten Bezugsebene eines optischen Gerätes | |
| DE212481C (de) | ||
| DEL0019352MA (de) | ||
| DE205707C (de) | ||
| DE2639020A1 (de) | Belichtungsmessvorrichtung fuer aufsatzkamera an mikroskopen |