DE19983C - Einrichtung für Zwirnmaschinen zur selbsttätigen Ausrückung der Cylinder und Spindeln - Google Patents

Einrichtung für Zwirnmaschinen zur selbsttätigen Ausrückung der Cylinder und Spindeln

Info

Publication number
DE19983C
DE19983C DENDAT19983D DE19983DA DE19983C DE 19983 C DE19983 C DE 19983C DE NDAT19983 D DENDAT19983 D DE NDAT19983D DE 19983D A DE19983D A DE 19983DA DE 19983 C DE19983 C DE 19983C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spindle
lever
cylinders
spindles
twisting machines
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT19983D
Other languages
English (en)
Original Assignee
E. KÖSTER in Neumünster
Publication of DE19983C publication Critical patent/DE19983C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H13/00Other common constructional features, details or accessories
    • D01H13/14Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop motions ; Monitoring the entanglement of slivers in drafting arrangements
    • D01H13/16Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop motions ; Monitoring the entanglement of slivers in drafting arrangements responsive to reduction in material tension, failure of supply, or breakage, of material
    • D01H13/18Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop motions ; Monitoring the entanglement of slivers in drafting arrangements responsive to reduction in material tension, failure of supply, or breakage, of material stopping supply only
    • D01H13/182Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop motions ; Monitoring the entanglement of slivers in drafting arrangements responsive to reduction in material tension, failure of supply, or breakage, of material stopping supply only by raising or lifting of one of the drafting cylinders, e.g. by removing of the loading means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 76: Spinnerei.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 3. Mai 1882 ab.
Fig. ι stellt die Einrichtung von der Seite, Fig. 2 von vorn und Fig. 3 von oben gesehen dar.
5 ist die Spindel, welche in den mit α α bezeichneten Winkelschienen gelagert ist. c ist der Untercylinder und d der Ober- oder Druckcylinder, welcher auf c mit seinem Gewichte ruht. Das zu zwirnende Garn wird durch diese Cylinder der Spindel S zugeführt. Der Druckcylinder d wird durch einen vorn gabelförmigen Hebel h gehalten. Hebel h hat die aus den Figuren ersichtliche Form und ist in einem Lager h1 auf einem Stift drehbar, und zwar derart, dafs, wenn der hintere, lange Arm nach unten gedrückt wird, das vorn befindliche gabelförmige Ende, welches den Druckcylinder d führt, aufsteigt und der Druckcylinder d von dem Untercylinder c abgehoben wird, so dafs d nicht mehr auf c ruht, sondern von dem Hebel h getragen ist. Hierdurch ist die Garnzuführung nach der Spindel »S hin unterbrochen.
An einem Holztische / ist ein Lager r1 befestigt, und in diesem hängt, auf einem Stift drehbar, ein kleiner Rahmen r, welcher auf der einen Seite einen Arm r2 hat, der nach unten zeigt. Arm' r% ist hakenförmig und dadurch im Stande, den Hebel h hinten hoch zu halten, indem am Ende von h sich seitwärts ein Zapfen befindet, welcher durch r2 aufgefangen wird.
Der Rahmen r, welcher auf dem einen Ende von dem Stift, worauf er drehbar ist, nur getragen wird, drückt infolge seines Gewichtes mit dem anderen Ende nach unten, wodurch der Arm /-2 mit seinem Haken sich fest gegen legt und diesen
den Zapfen des Hebels
sicher trägt.
Diese Stellung ist aus der Zeichnung ersichtlich. Wird der Rahmen r vorn etwas hoch gehoben, so mufs der Haken des Armes r2 infolge seiner Bewegung, die er nothwendig macht, den Hebel h loslassen, und dieser fällt sodann nieder und sowohl der Rahmen r als der Haken h nehmen die in Fig. 1 punktirt gezeichnete Stellung ein. Der Druckcylinder ist dann von dem Untercylinder abgehoben. An einer Gabel des Hebels h befindet sich vorn bei dem Druckcylinder ein kleines Läppchen angegossen; drückt man dieses mit dem Finger h nieder, so steigt der lange Arm des Hebels h wieder aufwärts und der Rahmen r fängt denselben bei dem Zapfen wieder auf und hält h in dieser Lage fest. Der Druckcylinder ruht nun wieder auf dem Untercylinder. Vorn in dem Rahmen r befinden sich, auf einem Stifte drehbar, sechs Drahthäkchen o, welche infolge ihres Gewichtes stets abwärts hängen. Von dem zu zwirnenden Garn, das, von oben kommend, zugeführt wird, nimmt man jeden einzelnen Faden durch ein Häkchen ο und legt es dann unter den Cylinder. Dicht vor dem Cylinder werden sämmtliche Fäden jedoch erst in einer Oese vereinigt.
Wenn der Cylinder sich dreht, werden sämmtliche Häkchen ο durch die straffwerdenden Fäden in horizontaler Lage gehoben, und balanciren auch stets, durch die Fäden getragen, in dieser Stellung. Nur wenn ein Faden reifst oder fehlt, fällt das betreffende Häkchen in verticale Stellung zurück. Gerade unter diesen senkrecht hängen-
den Häkchen, parallel mit dem Cylinder, ist eine Welle w gelagert, an welcher eine Schiene ί der Länge nach befestigt ist. Welle w erhält durch einen Excenter eine rück- und vorwärtsgehende Bewegung, und zwar so, dafs die Schiene ί sich fortwährend hebt und senkt, bald in der gezeichneten und bald in der punktirten Lage sich befindet. Das durch einen Fadenbruch senkrecht hängende Häkchen legt sich, wenn Schiene s niedrig steht, gegen die Welle w und wird, wenn Schiene ί gehoben wird, von dieser mitgehoben, wodurch der ganze Rahmen r vorn etwas aufsteigt und derselbe den Hebel h fahren läfst, so dafs derselbe niedergeht und der Druckcylinder vorn gehoben wird, also die Garnzuführung unterbrochen ist.
Damit bei einem Fadenbruch gleichzeitig die Spindel stillsteht, ist neben der Spindel, Fig. 2, eine Stange t in den Winkelschienen α α gelagert, welche sich in α α auf- und abschieben läfst. Unten auf t befindet sich eine Spiralfeder, welche der gebogenen Form von t wegen nach unten hin nicht fort kann und daher gegen das Winkelstück α drückt und t nach unten treiben will. Um letzteres zu verhindern, fafst ein langer Draht e mit einem Haken oben über Hebel h, und unten um Stange /, so dafs die Feder auf i, nach unten hinziehend, auf Hebel h wirkt. Auf der Spindel 5 sitzt eine Holzrolle W1 fest. Unter dieser befindet sich ein eiserner Schnurwirtel W1 lose auf der Spindel, und unter diesem wiederum eine eiserne Rolle mit einem Rand W3 ebenfalls lose auf der Spindel. W3 wird durch eine unten auf der , Spindel befestigte Spiralfeder nach oben gedruckt.und hierdurch wird der Schnurwirtel W1 ebenfalls gehoben und gegen die Holzwelle W1 geprefst. Die Oberfläche von W ist, so weit sie W1 berührt, rauh gemacht, und dadurch wird der Schnurwirtel W2 gestgehalten, so dafs die um denselben treibende Schnur die Spindel in Rotation versetzt.
Auf der Stange t sitzt ein kleiner Ring k mit Nase, durch ein Schräubchen gehalten, fest. Ring k ist so festgeschraubt, dafs, wenn der Druckcylinder auf dem Untercylinder ruht, also die Garnzuführung stattfindet, k etwas von dem Rande der Rolle W3 abbleibt. Wird nun, wie beschrieben, durch Fadenbruch oben die Garnzuführung ausgerückt, so läfst Hebel h den Draht e etwas nach unten gehen, wodurch die auf Stange i befindliche Feder diese nach· abwärts zieht, so dafs Ring k sich auf den Rand von Rolle W3 legt und diese Rolle etwas nach unten schiebt, indem die auf der Spindel sitzende Feder nachgiebt. Hierdurch sinkt nun sofort der Schnurwirtel W1 und dreht sich lose, auf W3. ruhend, auf der Spindel weiter, während k, als Bremse auf W3 gleichzeitig wirkend, die Spindel vollständig anhält. Sobald die Garnzuführung wieder eingerückt wird, hebt e Stange t, und k läfst Rolle W3 wieder frei, so dafs der Schnurwirtel W2 gegen die Friktionsrolle W^ wieder- drückt und die Spindel mitgenommen wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die durch Zeichnung und Beschreibung in ihrer Gesammtheit dargestellte Einrichtung zur selbstthätigen Cylinder- und Spindelausrückung bei Fadenbrüchen an Zwirnmaschinen.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT19983D Einrichtung für Zwirnmaschinen zur selbsttätigen Ausrückung der Cylinder und Spindeln Active DE19983C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE19983C true DE19983C (de)

Family

ID=296760

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT19983D Active DE19983C (de) Einrichtung für Zwirnmaschinen zur selbsttätigen Ausrückung der Cylinder und Spindeln

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE19983C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE949725C (de) * 1952-01-25 1956-09-27 Us Textile Mach Co Stillsetzvorrichtung fuer Etagenzwirnmaschinen, insbesondere solche mit Doppeldraht-Zwirnspindeln
DE955484C (de) * 1953-10-15 1957-01-03 Neumag Gmbh Ausschaltvorrichtung fuer Zwirn-Spul-Einheiten an Etagenzwirnmaschinen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE949725C (de) * 1952-01-25 1956-09-27 Us Textile Mach Co Stillsetzvorrichtung fuer Etagenzwirnmaschinen, insbesondere solche mit Doppeldraht-Zwirnspindeln
DE955484C (de) * 1953-10-15 1957-01-03 Neumag Gmbh Ausschaltvorrichtung fuer Zwirn-Spul-Einheiten an Etagenzwirnmaschinen

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE19983C (de) Einrichtung für Zwirnmaschinen zur selbsttätigen Ausrückung der Cylinder und Spindeln
DE32872C (de) Ausrücke-Vorrichtung für Spul- und Zwirn - Maschinen
DE10326C (de) Knopfloch-Nähapparat für Nähmaschinen
US2055945A (en) Thread check for sewing machines
DE239342C (de)
DE198987C (de)
DE44742C (de) Spindel - Ausrückvorrichtung für Spulmaschinen
DE27526C (de) Abstellvorrichtung für Duplirmaschinen
DE939482C (de) Naehmaschine
DE69303C (de) Vorrichtung zur Vermeidung von Abfallgarn bei Spinnmaschinen
DE140868C (de)
DE1510724A1 (de) Ausschaltvorrichtung fuer Zwirn- und Spulmaschinen
DE255286C (de)
DE115877C (de)
DE27171C (de) Ausrücke - Vorrichtung für Spul-, Duplir- und Zwirnmaschinen
DE194319C (de)
DE399597C (de) Spulmaschine mit Fadenfuehler
DE116451C (de)
DE601215C (de) Vorrichtung zum selbsttaetigen Unterbrechen der Zufuehrung des Arbeitsgutes fuer Spinn-, Zwirn- und aehnliche Textilmaschinen
DE631483C (de) Selbsttaetige Stillsetzvorrichtung fuer Spinnmaschinen
DE41255C (de) Transportvorrichtung für Nähmaschinen
DE459427C (de) Vorrichtung zur Herstellung von Plattierware auf Flachwirkmaschinen
DE244030C (de)
DE117336C (de)
DE19519C (de) Bewegungseinrichtung für Zierstich" Apparate an Nähmaschinen