DE199404C - - Google Patents

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DE199404C
DE199404C DENDAT199404D DE199404DA DE199404C DE 199404 C DE199404 C DE 199404C DE NDAT199404 D DENDAT199404 D DE NDAT199404D DE 199404D A DE199404D A DE 199404DA DE 199404 C DE199404 C DE 199404C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F3/00Cylinder presses, i.e. presses essentially comprising at least one cylinder co-operating with at least one flat type-bed
    • B41F3/82Auxiliary devices
    • B41F3/86Numbering devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Labeling Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Jig 199404 KLASSE 15 h. GRUPPE
OSWALD GUSTAV BARTUSCH in NEW-YORK.
Numeriervorrichtung. Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. Juli 1907 ab.
Die Erfindung betrifft eine Numeriervorrichtung, die insbesondere für Druckerpressen zum fortlaufenden Numerieren der gedruckten Seiten bestimmt ist. Sie besteht darin, daß die Vorsatztype mit dem Nummerzeichen o. dgl. an der bekannten Antriebsvorrichtung für die weiter zu schaltenden Nummernscheiben angeordnet ist und gegen eine leere Ersatztype ausgetauscht werden kann, die wäh-
Ip rend des Vorbeiganges der Farbwalzen selbsttätig abgedeckt und gegen ein Einfärben geschützt wird. Dies findet statt, ohne daß die Farbwalzen ausgespart oder sonstwie umgestaltet werden müssen, oder ein besonderes Rähmchen an der Druckerpresse erforderlich wird.
In der Zeichnung ist die Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform veransqhau- . licht.
Fig. ι ist eine Oberansicht der Vorrichtung, bei der die leere Ersatztype für die sonst verwendete Vorsatztype eingeschaltet ist.
Fig. 2 ist eine Endansicht der Vorrichtung nach Fig. i.
Fig. 3 ist e'n Querschnitt nach der Linie 3-3 der Fig. i. V... -
Fig. 4 ist ein Querschnitt nach der Linie 4-4 der Fig. 1, der das Abdecken der leeren Ersatztype veranschaulicht.
Fig· 5 zeigt die Vorsatztype, die gegen die leere Ersatztype auswechselbar ist.
Die Numeriervorrichtung ist mit einem beliebig gestalteten Gehäuse A versehen, in dem eine Welle B drehbar gelagert ist. Die Welle B trägt die Nummernscheiben C, die mit den üblichen Schalträdefn D versehen sind. Die Klinken E1 für die Räder D sitzen an einem Rahmen E, der auf der Welle B schwingbar ist. Die Schalträder D werden ferner in bekannter Weise durch die federnden Nasen F derart gesperrt gehalten, daß sich die Nummernscheiben C nicht zurückdrehen können. Der Klinkenrahmen E hat zweckmäßig U-förmige Gestalt; einer seiner Seitenarme ist mit der Rolle E2 versehen, die in die Aussparung G1 des an dem Gehäuse A geführten Gleitkörpers G eingreift. Für den Durchlaß der Welle B ist in dem Körper G der Längsschlitz G2 vorgesehen, wie aus Fig. 3. ersichtlich ist. Das obere Ende des Gleitkörpers G trägt einen durchbohrten Ansatz G3, mit dem mittels eines Stiftes H der Typenteil / oder P verbunden werden kann. Der Teil /trägt keine Type und bildet den sogenannten Ersatzteil, während der Teil I1 die Vorsatztype I5 trägt, in dem dargestellten Beispiel das Zeichen »Nr.«. Jeder der beiden Typenteile I und I1 ist mit durchbohrten Ansätzen /2 versehen, die bei der Verbindung mit dem Gleitkörper G den Kupplungsstift H aufnehmen. Ferner hat jeder der beiden Teile / und /' auf der Unterseite einen Ansatz /3, der in einer entsprechenden Nut A1 des Gehäuses A gleitbar geführt ist. Federn J im Gehäuse A drücken gegen die Unterseite der Teile / bzw. /' und halten den gerade eingeschalteten Typenteil und mit ihm. den Körper G in der Höchststellung. Sobald der Teil / bzw. I1 durch einen beweglichen Teil der Druckerpresse niedergedrückt wird, bewegt sich auch der mit ihm verbundene Gleitkörper G nach abwärts, hierbei den Rah-
men E in Schwingung versetzend, Bei Wiederfreigabe der Teile / bzw. I1 bewirken die Federn J ihre Rückführung in die Anfangslage und die Mitnahme des Gleitkörpers G. Hierauf erhält auch der Rahmen E seine Rückführung, so daß ermitteis seiner Klinke E1 die Endnummernscheiben C drehen kann.
Im Gehäuse A (Fig. 3) ist noch eine drehbare Hakenklinke K vorgesehen, die über einen Stift K1 des Gleitkörpers G einhaken kann, so daß auf diese Weise die Aufwärtsbewegung des Gleitkörpers und des mit ihm verbundenen Typenteiles I bzw. I1 nur in einer gewissen Grenze stattfinden kann.
Wie aus Fig. 1 bis 4 ersichtlich, trägt der Teil / einen erhabenen leeren Vorsprung /4, der von dem beweglichen Teil der Druckerpresse erreicht wird. In der niedrigsten Stellung ist die obere Fläche dieses Vorsprunges /4 in einer Ebene mit den Nummern, die sich in der Druckstellung befinden. In gleicher Weise ist auch der Typenteil I1 mit. einem \^orsprung /5 versehen, der die Vorsatztype trägt und mit dem beweglichen Teil der Druckerpresse derart zusammenwirkt, daß die Nummernscheiben in der vorher beschriebenen Weise mittels des Rahmens E der Klinke E1 und des Gleitkörpers G bewegt werden können. Auch diese Type /5 befindet sich in der untersten Stellung in einer Ebene mit den Zahlen der Nummernscheiben C, die gedruckt werden. Mit Hilfe des Kupplungsstiftes H kann in beliebiger Weise entweder der Typenteil / oder der Teil I1 mit dem Gleitkörper G verbunden werden. Wenn dies mit dem Teil I geschieht, ist es erwünscht, dessen Vorsprung /4 nicht einzufärben. Um dies zu ermöglichen, wird der Vorsprung während des Vorbeiganges der Farbwalzen abgedeckt.
Die Anordnung hierfür bei dem dargestellten Beispiel ist folgende: ,
Zu beiden Seiten des Vorsprunges /4 befinden sich die Abdeckkappen L und L1, die bei L2 und L3 an den Teil / angelenkt und durch Federn N und iV1 gewöhnlich geöffnet gehalten werden, wie dies aus Fig. 4 hervorgeht. Gegen die Unterseite dieser Kappen L und L1 sind die Arme O2 und O3 von Hebeln O und O1 wirksam. Diese Hebel sind an den Seiten des .Teiles I bei O4 und O5 drehbar gelagert und an ihren freien Außenarmen mit Platten O6 und O7 versehen. Mit diesen Platten 'wirken die Farbwalzen zusammen und drücken sie nieder, so daß die ausschwingenden äußeren Arme O2 und O3 eine der Kappen L oder L1 anheben, worauf die Farbwalze die angehobene Kappe erfaßt und über den Vorsprung deckt. Wenn sich daher die Farbwalze P von links nach rechts in der Richtung des Pfeiles al bewegt (Fig. 4), so berührt sie zuerst die Platte O7, schwingt dabei den Hebel O1, O3 aus und bewirkt das Aufwärtsschwingen der Kappe L1. Die Walze P "stößt alsdann beim Weitergang gegen die Rückseite der Kappe L1 und schwingt diese vollständig über den Vorsprung /4, so daß dieser nicht eingefärbt wird. Sobald die Farbwalze P die Kappe L1 wieder freigegeben hat, bewirkt deren Feder iV1 sofort die Rückschwingüng der Teile Z,1 und O1 in die Anfangslage. Bei der Rückbewegung der Farbwalze P geht derselbe Vorgang auf der andern Seite des Vorsprunges J4 bei der Kappe L und dem Hebel O, O2 vor sich, so daß auch dann eine Einfärbung nicht stattfinden kann. Jedenfalls ist während des Vorwärts- und des Rückwärtslaufes der Farbwalze der Vorsprung /4 abgedeckt, kann also, weil nicht eingefärbt, beim späteren Drucken der Nummern auf dem Papier keinen Abdruck hinterlassen.
Die Nummernscheiben C, die Schalträder D, die Rahmen E, die Klinken E1 und die Nasen F werden vorteilhaft in derselben Weise ausgeführt wie bei den jetzt bekannten Nummernvorrichtungen, so daß sich in bezug hierauf eine genauere Beschreibung erübrigt.
Infolge der Auswechselbarkeit der Teile/ und I1 kann der Drucker die Vorrichtung, die mit einer Vorsatztype arbeitete, rasch in eine solche ohne Vorsatztype umwandeln. In beiden Fällen bilden die beiden miteinander verbundenen Teile G und /bzw. Z1 zusammen mit den Federn J eine federnde Antriebseinrichtung für den Klinkenrahmen E, der mit Hilfe der Klinke E1 die Nummernscheiben dreht.

Claims (2)

  1. Patent-An sprüche:
    I. Numeriervorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die das »Nr.«-Zeichen o. dgl. tragende Vorsatztype (I1, P) auf dem in bekannter Weise die Weiterschaltung der Nummernscheiben bewirkenden Rahmen (G) auswechselbar angeordnet ist.
  2. 2. Numeriervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsatztype im Falle des Nichtbedarfs gegen eine leere Ersatztype (I, I*) ausgewechselt wird, n0 die durch eine Einrichtung abgedeckt wird, deren Einschaltung die hin und her gehende . Farbwalze der Druckerpresse bewirkt und deren Ausschaltung selbsttätig erfolgt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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