DE19938151C2 - Zubringereinrichtung (Servicer) für eine Reifenaufbautrommel - Google Patents
Zubringereinrichtung (Servicer) für eine ReifenaufbautrommelInfo
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Abstract
Zubringereinrichtung (Servicer) für eine Reifenaufbautrommel, insbesondere für eine Gürtelaufbautrommel zum Aufbau des Gürtelpaketes, auf der mehrere Lagen von unterschiedlichen streifenförmigen Reifenbauteilen aufgelegt, angerollt und mit den bereits aufgelegten Materialien verbunden werden, mit mehreren Speichern, Zuführlinien, Förderlinien und Fördereinrichtungen, wobei innerhalb einer Förderlinie mehrere Fördereinrichtungen in Form eines einteiligen Fördersystems ausgebildet sind, wobei mehrere verfahrbare Zuführungs- und Schneideinrichtungen vorhanden sind, die abwechselnd mit dem Fördersystem in Wirkverbindung stehen und Einrichtungen zum Fixieren der Reifenbauteile aufweisen.
Description
Die Erfindung betrifft eine Zubringereinrichtung (Servicer) für eine
Reifenaufbautrommel, insbesondere für eine Gürteltrommel zum Aufbau des
Gürtelpaketes, wobei auf der Reifenaufbautrommel nacheinander mehrere Lagen
von unterschiedlichen oder unterschiedlich vorbehandelten im wesentlichen
streifenförmigen Reifenbauteilen aufgelegt, angerollt und mit den bereits
aufgelegten Materialien verbunden werden, wobei die Zubringereinrichtung
- a) mehrere Speicher, vorzugsweise Trommelspeicher, sowie entsprechende zugehörige Zuführlinien/Zuführwege für das Reifenbauteil, sowie
- b) mehrere den Zuführlinien zugeordnete Zuführungs- und Schneideinrichtungen zum Ablängen des streifenförmigen Reifenbauteiles aufweist,
wobei die Zubringereinrichtung mehrere Förderlinien/Förderwege aufweist, in
denen die geschnittenen Reifenbauteile zur Reifenaufbautrommel gefördert
werden, und bei der jede Förderlinie
- a) Fördereinrichtungen zum Abzug des Reifenaufbauteiles aus einem Speicher und zur Positionierung des Reifenbauteiles in bzw. unter einer Zuführungs- und Schneideinrichtung,
- b) Fördereinrichtungen zum Transport des geschnittenen Reifenbauteiles zu der Reifenaufbautrommel, sowie
- c) Fördereinrichtungen zur Auflage des geschnittenen Reifenbauteiles auf die Reifenaufbautrommel aufweist.
Bei der klassischen Herstellung eines Neureifens mit flachliegend konfektionierter
Karkasse werden auf eine Karkassen-Aufbautrommel mit horizontaler
Rotationsachse zuerst die Innenseele oder Innenplatte eines Reifens und die
Seitenwände aufgebracht und auf dem Trommelumfang angerollt, wodurch die
noch unvulkanisierten Gummimaterialien miteinander verklebt werden, wie dies
auch bei den weiteren später aufgebrachten Reifenbauteilen bzw.
Reifenbaumaterialien je nach Erfordernis geschieht.
Anschließend werden, insbesondere bei LKW- oder Nutzfahrzeugreifen,
wulstverstärkende Profile aufgelegt, beispielsweise sogenannte "Chafer", die
auch mit textilen oder metallischen Festigkeitsträgern versehen sein können, und
üblicherweise so angeordnet werden, daß im fertigen Reifen sich mindestens
eine Karkasslage zwischen Kern und Chafer befindet.
Im weiteren werden in der Regel ein oder zwei Karkassenlagen aufgebracht, die
aus gummierten textilen oder metallischen Festigkeitsträgern bestehen. Es folgt
je nach Erfordernis die Auflage von Schulterfüllprofilen (shoulderpads), die im
fertigen Reifen die Funktion haben, einen Ausgleich zwischen der auch an seinen
Rändern flachen Gürtelkontur und der an den Gürtelrändern bereits stärker
gewölbten Karkasskontur bereitzustellen.
Anschließend werden mit Hilfe einer Karkasstrage- und Kernzentrier-Einrichtung
die üblicherweise bereits mit Kernreitern versehenen Wulstkerne über die
Trommel geschoben und positioniert. Wulstkern und Kernreiter (Apex) sind
hierbei bereits als eine vorgefertigte und auf einer separaten Trommel
(Balgtrommel) hergestellte Einheit vorhanden und werden als vorgefertigte Ringe
von der Seite über die auf der Reifenaufbautrommel bereits befindlichen Lagen
aufgeschoben.
Bei anschließend expandierter Aufbautrommel werden die vorgefertigten
Wulstkerne und die flach liegende Karkasse radial gegeneinander gepresst,
sodaß die inneren Oberflächen der Wulstkerne mit der äußeren
Karkassenoberfläche verklebt und verbunden werden.
Danach wird die Trommel auf einen kleineren Durchmesser zusammengefahren
und die Karkasse mit den gesetzen Wulstkernen - wiederum mit Hilfe der
Karkasstrage- und Kernzentrier-Einrichtung - von der Trommel abgezogen und
zur Bombiertrommel überführt.
Parallel zu Fertigung der Karkasse werden auf einer Gürtelaufbautrommel in der
gesonderten Gürtel-Fertigungslinie die Gürtellagen, im allgemeinen sind dies
zwei oder drei, bei der Herstellung von LKW-Reifen in aller Regel vier gummierte
Stahlkordlagen, aufgebracht und ggf. mit einer oder zwei Lagen einer
Nylonbandage versehen. Zwischen einzelnen Gürtellagen können
Gürtelpufferstreifen angeordnet werden. Auf diesen Gürtelverband wird
schließlich noch der ggf. mit einer Unterplatte versehene Laufstreifen
aufgebracht.
Eine verfahrbare Gürteltrageeinrichtung zur Aufnahme des vorgefertigten
Gürtelpaketes transportiert den so entstandenen Gürtellaufstreifenverband zur
Bombiertrommel mit der bereits zentriert aufgespannten und vorbombierten
Reifenkarkasse und positioniert diesen über der Reifenkarkasse.
Diese wird nun vollends bombiert und mit dem Gürtelpaket zusammengefügt,
wobei mit dem Expandieren (Bombieren) der Karkasse auch der
Hochschlagvorgang erfolgt, bei dem die Karkassenlagenenden um die
Wulstkerne gefaltet und die Seitenteile hochgeschlagen werden. Dieser Vorgang
wird mit Hilfe von Bälgen durchgeführt, wobei ein Mittenbalg den mittleren Teil
der Karkasse expandiert und Seitenbombierbälge, also Blähbälge, die axial
außerhalb der gesetzten Kernen angreifen, zum Hochschlagen der Seitenteile
genutzt werden, ggf. unterstützt durch Andruckringe (Pusher), etc.
Nachdem Bombieren und dem Verbinden der Karkasse mit dem Gürtelpaket
wird die Gürteltrageeinrichtung entfernt und der Laufstreifen mitsamt dem
Gürtelpaket angerollt.
Nach dem Entspannen der Bombierbälge wird der fertiggestellte Rohreifen dann
mit weiteren Transfereinrichtungen von der Bombiertrommel entnommen und in
einer entsprechenden Vulkanisationsform ausvulkanisert, wo er somit seine
endgültige Gestalt mit eingeformtem Laufstreifenprofil erhält, ggf. auch mit
beschrifteten bzw. auch dekorativ gestalteten Seitenwänden.
Insbesondere an den Stationen der Reifenherstellung, bzw. der
Fertigungsanlage, an denen mehrere streifenförmige Reifenbauteile direkt oder in
Abständen nacheinander auf eine Reifenaufbautrommel aufgelegt werden, also
beispielweise beim Auflegen von nacheinander vier gummierten Gürtellagen auf
die Gürtelaufbautrommel einer LKW-Reifenfertigung, sind zur Erleichterung und
zur Automatisierung des Herstellungsprozesses sogenannte
Zubringereinrichtungen oder "Servicer" aufgestellt, die mit meistens mehreren
Förder- und Schneideinrichtungen die streifenförmigen Reifenbauteile aus
mehreren Speichern fördern, auf Länge und unter vorgegebenen Winkeln
schneiden, bis zur Aufbautrommel transportieren und dort auf die bereits
aufgelegten Materialien oder Bauteile auflegen.
Als Speicher für streifenförmige Reifenbauteile werden heute meistens Coil-
oder Trommelspeicher/Speicherkassetten verwendet, in denen das für die
Reifenbauteile nötige Material in Rollen abgelegt ist und über entsprechende
Zuführlinien/Zuführwege durch die Fördereinrichtungen der
Zubringereinrichtung abgezogen werden kann. Die Speicher sind hierbei direkt
an der Zubringereinrichtung angeordnet. Die Rollenaufnahme/das Rollenlager
ist üblicherweise angetrieben, um Materialspannungen beim Abzug zu
vermeiden. Zwischen den Speichern und den Fördereinrichtungen sind dabei in
aller Regel Ausgleichs-Schlingen des Materiales vorgesehen, die ebenfalls
diesem Zwecke dienen und Geschwindigkeitsunterschiede zwischen
Rollenantrieb und Fördereinrichtung kompensieren.
Durch die Anzahl der Speicher bzw. durch die Anzahl der nacheinander
aufzulegenden streifenförmige Reifenbauteile ergeben sich in entsprechender
Anzahl zugehörige Zuführlinien/Zuführwege für das Reifenbauteil. So entstehen
bei einer Zubringereinrichtung für vier gummierten Gürtellagen auf die
Gürtelaufbautrommel einer LKW-Reifenfertigung entsprechend den vier
Speichern für unterschiedlich aufgebaute Gürtellagenmaterialien auch vier
Zuführlinien/Zuführwege für das Reifenbauteil, die alle bis zu den Zuführungs-
und Schneideinrichtungen führen.
An bzw. unter den Zuführungs- und Schneideinrichtungen beginnen Förderlinien,
die alle jedoch an denselben Zielort führen müssen, nämlich an die
Reifenaufbautrommel bzw. an den auf dem Umfang der Reifenaufbautrommel
befindlichen Auflagepunkt für die Reifenbauteile.
Hiebei besteht bei den zur Reifenherstellung verwendeten Reifenbauteilen aus
noch unvulkanisierten Gummimaterialien, beispielsweise also bei den aus
gummierten Festigkeitsträgern bestehenden Gürtellagen, das Erfordernis, das
Reifenbauteil ohne Dehnungen, Biegungen und andere Verformungen, also
möglichst in flacher Auflage auf einer ebenen Unterlage, bis zur
Reifenaufbautrommel zu fördern. Die Förderlinien sollen daher möglichst
keinerlei Bogen- oder Kurvenführungen für die Reifenbauteile enthalten und
müssen Fördereinrichtungen aufweisen, die das Reifenbauteil in möglichst
flacher Auflage und ausschließlich in gerader Richtung von den örtlich/räumlich
voneiander getrennten Einlaufbereichen für Speichermaterial und den
Zuführungs- und Schneideinrichtungen bis zu einem für alle Reifenbauteile
gleichen Auflagepunkt auf die Reifenaufbautrommel förden.
Dieses Problem wird im Stand der Technik dadurch gelöst, daß die jeder
Förderlinie zugeordneten Fördereinrichtungen als umlaufende/durchlaufende
Förderbänder mit möglichst ebenem Obertrum und meistens dreiteilig
ausgebildet sind. In dieser dreiteiligen Konstruktion weisen die
Fördereinrichtungen jeweils ausgehend vom Einlauf des Reifenbauteiles aus
dem Speicher eine Fördereinrichtung zum Abzug des Reifenbauteiles aus einem
Speicher und zur Positionierung des Reifenbauteiles in bzw. unter einer
Zuführungs- und Schneideinrichtung auf (Vorschubband), eine weitere
Fördereinrichtung zum Transport des geschnittenen Reifenbauteiles aus der
Schneidlage zu der Reifenaufbautrommel (Trommelzuführband), sowie eine
Fördereinrichtung zur Auflage des geschnittenen Reifenbauteiles auf die
Reifenaufbautrommel (Übergabeband).
Dabei ist die Fördereinrichtung zum Transport des geschnittenen Reifenbauteiles
aus der Schneidlage zu der Reifenaufbautrommel, also das Trommelzuführband,
in einer solchen Länge ausgebildet, daß es die im wesentlichen durch den
Reifenumfang vorgegebene Gesamtlänge des Reifenbauteiles, in diesem Fall
also einer Gürtellage, aufnehmen kann. Das Trommelzuführband ist dabei als
ganzes, d. h. mit Antriebseinrichtungen, Bandrollen und Leitblechen zur Stützung
des Obertrums verfahrbar und/oder verschwenkbar ausgebildet und kann von
einer rückwärtigen Schneid- und Aufgabeposition, in der das Trommelzuführband
beladen, d. h. in der das geschnittene Reifenbauteil dem Trommelzuführband
zugeführt wird, in eine vorgerückte Auflageposition verfahren werden, in der es
entladen, d. h. in der das Reifenbauteil auf die Reifenaufbautrommel aufgelegt
wird.
Dabei steht das Trommelzuführband in der rückwärtigen Schneid- und
Aufgabeposition in Linie und in gleicher Höhe mit dem Vorschubband, so daß
das Reifenbauteil vom stationär innerhalb der Zubringereinrichtung angeordneten
Vorschubband ohne Dehnungen, Biegungen und andere Verformungen
übergeben werden kann.
In der vorgerückten Auflageposition steht das Trommelzuführband dann in Linie
mit der Reifenaufbautrommel und in gleicher Höhe mit dem Auflagepunkt, so daß
das Reifenbauteil dort im wesentlichen spannungsfrei auf die
Reifenaufbautrommel übergeben und aufgewickelt werden kann.
Die vielfachen Übergaben von einem Förderband auf das folgende bewirken
dabei nachteiligerweise entweder das Freisetzen von Materialspannungen oder
erzeugen auch Dehnungen oder Stauchungen im Material, die sich bei der
späteren Auflage auf die Reifenaufbautrommel als problematisch erweisen.
Das Trommelzuführband bewegt sich hierzu also räumlich quer, meistens mit
Hilfe verschiedener Parallelogrammführungen, Schwenk- und Hubmechanismen,
wobei während dieser Bewegung des Trommelzuführbandes das (Förder-) Band
als solches mit dem dort aufgelegten Reifenbauteil üblicherweise stillsteht, also
nicht umläuft. Der Umlauf des Trommelzuführbandes wird erst wieder zur
Übergabe des Reifenbauteiles an die Reifenaufbautrommel gestartet.
Da sich der Auflagepunkt bei vielen üblichen Zubringern am oberen
Scheitelpunkt der Reifenaufbautrommel befindet, ist zur Übergabe des
Reifenbauteiles an die Reifenaufbautrommel, bei der das Reifenbauteil tangential
und oberschlächtig an den Trommelumfang geführt werden muß, dabei als
weitere Fördereinrichtung in der Zuführlinie ein kurzes Übergabeband
erforderlich. Dies ist nötig, da das Trommelzuführband nur mit seinem Untertrum
tangential den oberen Scheitelpunkt der Reifenaufbautrommel erreichen könnte;
das Reifenbauteil befindet sich jedoch glatt aufliegend auf dem Obertrum.
Ein solches Übergabeband ist als weiteres Förderband ausgebildet, welches sich
an den der Reifenaufbautrommel zugewandten Endbereich des
Trommelzuführbandes anschließt und dabei etwas höher als das
Trommelzuführband angeordnet ist und letzteres in seinem Endbereich
geringfügig überlappt. Der in diesem Endbereich dann verbleibende Spalt
zwischen Obertrum des Trommelzuführbandes und Untertrum des
Übergabebandes ist einstellbar und entspricht im wesentlichen der Dicke des
aufzulegenden Reifenbauteiles.
In aller Regel ist dabei das Übergabeband auch an der Rahmen-
und Führungskonstruktion des Trommelzuführbandes befestigt und ist mit
diesem von der rückwärtigen Schneid- und Aufgabeposition in die vorgerückte
Auflageposition verfahrbar.
In der vorgerückten Auflageposition liegt nun das Untertrum des Übergabe
bandes im Bereich des oberen Scheitelpunktes der Reifenaufbautrommel, d. h.
am Auflagepunkt ebenfalls mit einem kleinen Spaltabstand und im wesentlichen
tangential an. Werden in dieser Position Trommelzuführband und Übergabeband
umlaufend mit gleicher Geschwindigkeit angetrieben, so haftet das auf dem
Obertrum des Trommelzuführbandes nun vorgeförderte Reifenbauteil im
Spaltbereich zwischen Obertrum des Trommelzuführbandes und Untertrum des
Übergabebandes aufgrund seiner natürlichen Klebrigkeit mit seiner Oberseite am
Untertrum des kurzen Übergabebandes und wird somit "hängend" tangential an
die Reifenaufbautrommel geführt und dort aufgelegt. Das Haften am Untertrum
des Übergabebandes kann dabei durch z. B. Unterdruckeinrichtungen oder
Magnete unterstützt werden.
Bei einigen Zubringern befindet sich auch der Auflagepunkt im unteren Bereich
der Reifenaufbautrommel, wobei dann zur Übergabe des Reifenbauteiles an die
Reifenaufbautrommel auch das Trommelzuführband direkt genutzt werden kann
und das Reifenbauteil tangential und unterschlächtig an den Trommelumfang
geführt wird. Die Drehrichtung der Reifenaufbautrommel und der Auflage des
Reifenbauteiles auf dem Trommelzuführband müssen dabei natürlich
entsprechend angepaßt werden.
Die DE 41 26 308 A1 offenbart eine Zuführungseinrichtung für streifenförmige
Reifenbauteile, nämlich eine Bandwickeleinrichtung für Reifenaufbaumaschinen,
bei der eine Schneideinrichtung zwar zugeordnet ist, sich jedoch am vorderen
und der Reifenaufbautrommel naheliegenden Ende der Zuführungseinrichtung
befindet. Die Schneideinrichtung beinhaltet in einer Ausführung ein feststehendes
und ein verfahrbares Schneidebett, wobei das verfahrbare Schneidebett dazu
dient, das im vorderen Teil der Bandwickeleinrichtung geschnittene Material bis
zum Aufwickeln auf die Trommel zu unterstützen. Die Beweglichkeit des
Schneidebettes besteht in einer Längsverfahrbarkeit, nämlich parallel zum dort
gezeigten Schieberrahmen bzw. zum dort befestigten Förderband.
Die US 4 769 104 beinhaltet eine Zuführungseinrichtung, bei der bereits fertig
geschnittene Einzelstücke von Reifenauflagematerial auf eine
Reifenaufbautrommel aufgelegt werden. Diese Zuführungseinrichtung zeigt
verschiedene Elemente zur Formung der Kopfteile eines aufzulegenden
Streifens, jedoch - da fertig geschnittene Einzelstücke aufgelegt werden -
keinerlei Schneideinrichtung, weder an ihrem vorderen noch an ihrem hinteren
Ende.
Die DE 39 17 886 C1 zeigt lediglich ein spezielles Verfahren zum Schneiden
eines Elementes mit Verstärkungsdrähten, bei dem von der Mitte der Elemente
zunächst zu einer und dann wieder beginnend mit der Mitte zur anderen Seite
geschnitten wird. Dort ist eine Zubringereinrichtung mit mehreren hintereinander
liegenden Förderbändern dargestellt, die auch eine an ihrem hinteren Ende
angeordnete Schneideinrichtung beinhaltet.
Bei der Auflage von vier gummierten Gürtellagen auf die Gürtelaufbautrommel
einer LKW-Reifenfertigung entstehen also vier Zuführlinien und daran jeweils
anschließend vier Förderlinien, die alle mit entsprechenden Förder- und
Zuführungs- und Schneideinrichtungen versehen sind. Damit ergibt sich ein
überaus komplexer konstruktiver Aufbau der Zubringereinrichtung und ein
Platzbedarf, der den der eigentlichen Reifenaufbautrommel nebst
Zusatzaggregaten um ein Vielfaches überschreitet. Zubringereinrichtungen für
eine solche Vierfachauflage können dabei parallel angeordenete Zuführ- und
Förderlinien aufweisen, oder auch paarweise übereinander angeordnete. Der
Aufwand für Instandhaltung und Reparatur steigt entsprechend der Komplexität
einer solchen Anlage überproportional, so daß insgesamt eine wirtschaftlich
Betriebsweise nur mit permanent sehr großen Stückzahlen erreichbar ist.
Für die Erfindung bestand also die Aufgabe, eine Zubringereinrichtung mit einer
vereinfachten Konstruktion bei gleicher Leistung bereitzustellen, die die bei
Übergaben entstehenden Stauchungen und Dehnungen der Reifenbauteile
reduziert, die kostengünstig herzustellen sind und für die ein verringerter
Wartungsaufwand erforderlich ist, die einen möglichst geringen Raumbedarf
aufweist und sich auch bereits bei geringeren Stückzahlen wirtschaftlich
einsetzen läßt.
Gelöst wird die Aufgabe durch die Merkmale des Hauptanspruchs. Vorteilhafte
Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen enthalten.
Hierbei sind jeweils innerhalb einer Förderlinie die Fördereinrichtung zum Abzug
des Reifenbauteiles aus dem Speicher und zur Positionierung des
Reifenbauteiles in bzw. unter der Zuführungs- und Schneideinrichtung, und die
Fördereinrichtung zum Transport des geschnittenen Reifenbauteiles zu der
Reifenaufbautrommel als miteinander verbundenes einteiliges Fördersystem
ausgebildet, vorzugsweise als ein durchlaufendes Förderband, wobei das
einteilige Fördersystem innerhalb der Zubringereinrichung zwischen einer
rückwärtigen Schneid- und Aufgabeposition, in der das geschnittene
Reifenbauteil dem einteiligen Fördersystem zugeführt wird, und einer
vorgerückten Auflageposition, in der das Reifenbauteil auf die
Reifenaufbautrommel aufgelegt wird, verfahrbar und/oder verschwenkbar
ausgebildet ist, wobei jedem einteiligen Fördersystem jeweils mindestens zwei
Zuführungs- und Schneideinrichtungen so zugeordnet und/oder ggf. relativ zum
einteiligen Fördersystem in solcher Art verfahrbar ausgebildet sind, daß das
einteilige Fördersystem in seiner rückwärtigen Schneid- und Aufgabeposition
abwechselnd jeweils mit einer der Zuführungs- und Schneideinrichtungen in
Wirkverbindung steht, und wobei die Fördereinrichtung zur Auflage des
geschnittenen Reifenbauteiles auf die Reifenaufbautrommel als durchlaufendes
Förderband und gemeinsam mit dem einteiligen Fördersystem verfahrbar und/
oder verschwenkbar ausgebildet ist.
Durch eine solche Ausbildung der Zubringereinrichtung reduziert sich die Anzahl
der Förderlinien und die Anzahl der Fördereinrichtungen gravierend. So wird in
dem Fall, in dem einem einteiligen Fördersystem zwei Zuführungs- und
Schneideinrichtungen zugeordnet sind, die Anzahl der Förderlinien halbiert, so
daß beispielsweise bei der Auflage von vier Gürtellagen nur noch zwei
Förderlinien benötigt werden, anstelle der üblicherweise im Stand der Technik
vorhandenen vier Förderlinien.
Durch eine solche Integration reduziert sich auch die Anzahl der Übergaben von
einer Fördereinrichtung auf die folgende deutlich, so daß bei einer solchen
Ausbildung lediglich zwei Förderlinien mit jeweils zwei Förderbändern, nämlich
jeweils einem als einteiliges Fördersystem ausgebildeten Förderband für die
Fördereinrichtungen gemäß den Merkmalen c) und d) und einem Förderband als
Fördereinrichtung zur Auflage des geschnittenen Reifenbauteiles auf die
Reifenaufbautrommel vorhanden sind, wodurch nur zwei Übergaben erforderlich
werden.
Bei den herkömmlichen Zubringereinrichtungen existieren demgegenüber vier
Förderlinien mit jeweils drei Fördereinrichtungen/Förderbändern, so daß eine
Reduzierung von zwölf Förderbändern auf vier Förderbänder erfolgt und damit
eine gravierende Reduzierung der Anlagenkomplexität und des zugehörigen
Wartungsaufwandes.
Notwendigerweise weist die Zubringereinrichtung hierzu erste Halte- oder
Fixiereinrichtungen auf, die während des Verfahrens und/oder Verschwenkens
des einteiligen Fördersystems das aus dem Speicher abgezogene und nach dem
Schnitt relativ zur Schnittlinie speicherseitig verbleibende Reifenbauteil so
fixieren, daß das einteilige Fördersystem störungsfrei zwischen der
Aufgabeposition und der Auflageposition vor- und zurückfahren kann.
Vorteilhafterweise sind die Zuführungs- und Schneideinrichtungen übereinander
angeordnet und im wesentlichen senkrecht zum einteiligen Fördersystem
verfahrbar ausgebildet, so daß durch eine einfache Hubbewegung der
Zuführungs- und Schneideinrichtung das einteilige Fördersystem in seiner
rückwärtigen Schneid- und Aufgabeposition abwechselnd jeweils mit der oberen
Zuführungs- und Schneideinrichtung oder der unteren Zuführungs- und
Schneideinrichtung in Wirkverbindung treten kann.
In einer weiteren vorteilhaften Ausbildung der Zubringereinrichtung beinhalten die
Zuführungs- und Schneideinrichtungen die ersten Halte- oder
Fixiereinrichtungen, die während des Verfahrens und/oder Verschwenkens des
Fördersystems das aus dem Speicher abgezogene und nach dem Schnitt relativ
zur Schnittlinie speicherseitig verbleibende Reifenbauteil fixieren. Durch eine
solche Ausbildung erfolgt ein weiterer Schritt zur Integration mehrerer Bauteile
einer Förderlinie und zur Reduktion der Anlagenkomplexität.
Vorteilhafterweise ist die erste Halte- oder Fixiereinrichtung als eine senkrecht
zum einteiligen Fördersystem dem Reifenbauteil zustellbare Magnetplatte
ausgebildet. Insbesondere bei für die Herstellung von LKW-Reifen verwendeten
Gürtellagen, die mit Festigkeitsträgern aus Metall versehen sind, ergibt sich
hierdurch eine einfache Konstruktion, wobei die Halte- und Fixiereinrichtung
entweder mit Permanentmagneten und damit ohne zusätzliche Energiezufuhr
arbeitsfähig ist, oder aber auch an- und ausschaltbar ist über Elektromagneten.
Bei der Konstruktion und Ausbildung der Zubringereinrichtung mit dem
genannten einteiligen Fördersystem, welchem eine Fördereinrichtung zur Auflage
des geschnittenen Reifenbauteiles auf die Reifenaufbautrommel zugeordnet ist,
und gleichermaßen verfahrbar und/oder verschwenkbar ausgebildet ist, kann das
Reifenbauteil tangential und oberschlächtig an den am obere Scheitelpunkt der
Reifenaufbautrommel befindlichen Auflagepunkt geführt werden. Durch eine
solche Auflage an den oberen Scheitelpunkt, also in einer relativ großen Höhe,
ergibt sich der weitere Vorteil, daß die Speichereinrichtungen unterhalb der
Förderlinien bzw. unterhalb des Fördersystems in der Zubringereinrichtung
angeordnet werden können, da durch die Reduzierung der Fördereinrichtungen
und Förderbänder eine große Anzahl von Antrieben und
Steuerungseinrichtungen entfällt und somit wesentlich mehr Raum unterhalb der
Zubringereinrichtung bzw. deren Rahmenhalterungen zur Verfügung steht. Der
Platzbedarf für die gesamte Anlage wird dadurch drastisch reduziert.
Eine weitere vorteilhafte Ausbildung besteht darin, daß jeweils innerhalb einer
Förderlinie die Fördereinrichtung zum Abzug des Reifenbauteiles aus dem
Speicher und zur Positionierung des Reifenbauteiles in bzw. unter der
Zuführungs- und Schneideinrichtung, die Fördereinrichtung zum Transport des
geschnittenen Reifenbauteiles zu der Reifenaufbautrommel, und die
Fördereinrichtung zur Auflage des geschnittenen Reifenbauteiles auf die
Reifenaufbautrommel als miteinander verbundenes einteiliges Fördersystem
ausgebildet sind, vorzugsweise als ein durchlaufendes Förderband, wobei das
Auflegen des Reifenbauteiles auf die Reifenaufbautrommel unterschlächtig
erfolgt.
Bei einer solchen Ausbildung wird die Anzahl der Förderbänder noch einmal um
zwei reduziert, ebenso die Anzahl der Übergaben und die Anzahl der
zugehörigen Antriebs- und Steuerungselemente. Dies muß jedoch in Abwägung
der Tatsache beurteilt werden, daß damit insbesondere durch die für die
unterschlächtige Auflage des Reifenbauteiles erforderliche Schrägstellung des
einteiligen Fördersystems eine Anordnung der Speicher unterhalb des Zubringers
nicht mehr möglich ist, wonach mindestens zwei Speicher neben oder hinter der
Anlage anzuordnen sind.
Eine weitere vorteilhafte Ausbildung besteht darin, daß das als durchlaufendes
Förderband ausgebildete einteilige Fördersystem und/oder die als
durchlaufendes Förderband ausgebildete Fördereinrichtung zur Auflage des
geschnittenen Reifenbauteiles auf die Reifenaufbautrommel zweite Halte- oder
Fixiereinrichtungen aufweisen zur Fixierung/Positionierung des abgelängten
Reifenbauteiles auf den jeweiligen Förderbändern.
Es ergibt sich hier der Vorteil, daß auch bei schnellen Bewegungen des
einteiligen Fördersystems und bei gebremstem, d. h. nicht umlaufendem
Förderband die aufliegenden Reifenbauteile sicher fixiert werden und nicht
verrutschen können.
Vorteilhafterweise sind unterhalb des Obertrums der Förderbänder Magnetplatten
zur Fixierung/Positionierung des abgelenkten Reifenbauteils angeordnet. Dies
erweist sich insbesondere dann als einfache kontruktive Lösung, wenn - wie
bereits oben gesagt - etwa Gürtellagen mit metallischen Festigkeitsträgern
aufgelegt werden sollen. Natürlich können hier auch Vakuumeinrichtungen oder
Nadelauflagen, die die Förderbänder durchgreifen, zur Fixierung verwendet
werden.
Anhand eines Ausführungsbeispieles soll die Erfindung näher dargestellt werden.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Zubringereinrichtung als Prinzipskizze in der Seitenansicht,
bei der die Übergabe des Reifenbauteiles an die
Reifenaufbautrommel tangential und oberschlächtig an den
Trommelumfang erfolgt (Top Belt Servicer)
Fig. 1b die Zubringereinrichtung gemäß Fig. 1a in der Draufsicht
Fig. 2a eine Zubringereinrichtung als Prinzipskizze, bei der die Übergabe
des Reifenbauteiles an die Reifenaufbautrommel tangential und
unterschlächtig an den Trommelumfang erfolgt (Bottom Belt
Servicer)
Fig. 2b die Zubringereinrichtung gemäß Fig. 2a in der Draufsicht
Fig. 3 eine Prinzipskizze zur Funktionsdarstellung der
erfindungsgemäßen Zubringereinrichtung in mehreren
Darstellungen
Fig. 4 die schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen
Zubringereinrichtung, bei der die Zuführungs- und
Schneideinrichtungen stationär und nebeneinander angeordnet
sind, in der Ansicht und in der Draufsicht.
Die Fig. 1a zeigt eine erfindungsgemäße Zubringereinrichtung 1, bei der ein auf
dem als Förderband ausgebildeten einteiligen Fördersystem 2, 2' aufliegendes
Reifenbauteil tangential und oberschlächtig an den Auflagepunkt 3 auf dem
Trommelumfang einer Reifenaufbautrommel 4 aufgelegt wird.
Die Zubringereinrichtung weist darüberhinaus eine ebenfalls als
umlaufendes/durchlaufendes Förderband ausgebildete Fördereinrichtung 5, 5'
auf, die mit dem einteiligen Fördersystem 2, 2' zwischen einer rückwärtigen
Schneid- und Aufgabeposition und einer vorgerückten Auflageposition verfahrbar
ausgebildet ist, wobei in der Zusammenschau der Fig. 1a und 1b einmal das
einteilige Fördersystem 2, 2' und die Fördereinrichtung 5, 5' in einer
rückwärtigen Schneid- und Aufgabeposition 7,7' und einmal in einer vorgerückten
Auflageposition 6, 8 dargestellt ist.
In der Fig. 1b erkennt man auch, daß zwei einteilige Fördersysteme 2, 2' mit
den verbundenen jeweiligen Fördereinrichtungen 5, 5' zur Auflage des
geschnittenen Reifenbauteiles auf die Reifenaufbautrommel 4 nebeneinander
angeordnet sind. Das einteilige Fördersystem 2, 2' wird in diesem Falle als
Trommelzuführband bezeichnet, die Fördereinrichtungen 5, 5' als Übergabeband.
Das Trommelzuführband 2, 2' ist dabei in einer solchen Länge ausgebildet, daß
es im wesentlichen die durch den Reifenumfang vorgegebene Gesamtlänge des
Reifenbauteiles, hier eines Gürtelbauteiles, aufnehmen kann. Wie bereits
dargestellt, ist das als einteiliges Fördersystem ausgebildete Trommelzuführband
2, 2' zusammen mit dem Übergabeband 5, 5' von einer rückwärtigen Schneid-
und Aufgabeposition 7, 7', in der das Trommelzuführband beladen, d. h. in der
das geschnittene Reifenbauteil den Trommelzuführband zugeführt wird, in eine
vorgerückte Auflageposition 6, 8 verfahrbar, in der es entladen, d. h. in der das
Reifenbauteil auf die Reifenaufbautrommel 4 aufgelegt wird. Die Auflageposition
6 entspricht hierbei der vorgerückten Auflageposition des Trommelzuführbandes
2 bzw. des Übergabebandes 5, die Auflageposition 8 der vorgerückten
Auflageposition des Trommelanfuhrbandes 2' bzw. des Übergabebandes 5',
wobei beide Auflagepositionen relativ zur Zubringereinrichtung identisch sind. An
den Auflagepositionen 6 und 8 berührt jeweils das Vorschubband mit seinem
Untertrum die Reifenaufbautrommel etwa im oberen Scheitelpunkt tangential mit
einem kleinen Spaltabstand.
Das aus Trommelzuführband 2, 2' und Vorschubband 5, 5' bestehende
Gesamtsystem ist dabei, wie in der Fig. 1b ersichtlich, in seiner Ebene und in
der Verfahrrichtungen 9 und 10 schräg verfahrbar.
Die Zubringereinrichtung 1 weist weiterhin unterhalb des Trommelzuführbandes
angeordnete und als Coil-Speicher ausgebildete Speicherkassetten 11, 12, 13
und 14 auf, in denen die streifenförmigen Reifenbauteile in Rollen abgelegt sind.
Die Speicherkassetten sind unterhalb des Trommelzuführbandes angeordnet, so
daß sich eine Reduzierung der für das Aufstellen der Zubringereinrichtung
benötigten Fläche ergibt.
Die streifenförmigen Reifenbauteile werden über ein hier nicht näher
dargestelltes Rollensystem und über Ausgleichsschlingen 15 und 16 den am
rückwärtigen Ende des Zubringers angeordneten Zuführungs- und
Schneideinrichtungen 17, 17' sowie 18 und 18' zugeführt.
Hierbei sind jeweils zwei Zuführungs- und Schneideinrichtungen 17 und 17', bzw.
18 und 18' innerhalb einer Förderlinie einem einteiligen Fördersystem zu- und
übereinander angeordnet. Die zusammengehörigen Zuführungs- und
Schneideinrichtungen 17 und 17' wie die zusammengehörigen Zuführungs- und
Schneideinrichtungen 18 und 18' können dabei in ihrer Höhe verstellt und bewegt
werden, im wesentlichen also senkrecht zum Trommelzuführband 2, 2'.
In jede der Zuführungs- und Schneideinrichtungen 17, 17' und 18, 18' läuft also
aus den jeweiligen Speicherkassetten ein unterschiedlich bearbeitetes oder ein
unterschiedlich zu schneidendes Gürtellagenmaterial ein. Werden nun
beispielsweise die Zuführungs- und Schneideinrichtungen 17 und 17' in ihre
höchste Stellung senkrecht zum Trommelzuführband nach oben gefahren, so
bewegt sich das Trommelzuführband 2' in seiner rückwärtigen Schneid- und
Aufgabeposition 7' bis unter die Zuführungs- und Schneideinrichtung 17', so daß
diese auf dem hinteren Teil des Trommelzuführbandes 2' das neu eingelaufene
Material nach Beladen des Trommelzuführbandes schneiden kann.
Das Trommelzuführband 2' fährt danach vor in die vorgerückte Aufgabeposition
8, wodurch sich das hintere Ende des Trommelzuführbandes vollständig aus der
Zuführungs- und Schneideinrichtung herausbewegt, so daß die beiden
Zuführungs- und Schneideinrichtungen 17 und 17' nun wieder nach unten
gefahren werden können, bis in eine Position, bei der das Trommelzuführband 2'
in seiner rückwärtigen Schneid- und Aufgabeposition unter die Zuführungs- und
Schneideinrichtung 17 fährt, so daß dann entweder ein anderes streifenförmiges
Reifenbauteil oder auch ein anderer Schnittwinkel durch die Zuführungs- und
Schneideinrichtung bearbeitet werden kann. Während dieser Schnitt erfolgt, kann
das Trommelzuführband 2 bereits aus der rückwärtigen Schneid- und
Aufgabeposition unterhalb der Zuführungs- und Schneideinrichtung 18 vorfahren
bis in die vorgerückte Auflageposition 6 und dort bereits das nächste
Reifenbauteil auf die Reifenaufbautrommel 4 auflegen.
Nach Abschluß des Auflegevorgangs fährt dann das Trommelzuführband 2
zurück, nachdem auch die Zuführungs- und Schneideinrichtung 18 senkrecht
zum Trommelzuführband in die Höchstposition gefahren wurde, so daß das
Trommelzuführband 2 nun unterhalb der Zuführungs- und Schneideinrichtung 18'
steht, die dann zum Einsatz kommen kann, nachdem ein weiterer Materialstreifen
aus einem anderen Speicher aufgeladen wurde.
Es sind damit für das Auflegen von vier Gürtelstreifen lediglich zwei einteilige
Fördersysteme/Trommelzuführbänder 2, 2' und zwei Übergabebänder 5, 5'
erforderlich, die jeweils abwechselnd in die zugeordneten oberen und unteren
Zuführungs- und Schneideinrichtungen eingreifen und dann wieder zur
vorgerückten Auflageposition vorgefahren werden, so daß mit Hilfe dieser zwei
Trommelzuführbänder vier unterschiedliche und in die Zuführungs- und
Schneideinrichtungen einlaufende Reifenbauteile aufgelegt bzw. mit
verschiedenen Schnitten versehen werden können.
Die Fig. 2a zeigt eine Zubringereinrichtung, bei der die Übergabe des
Reifenbauteiles an die Reifenaufbautrommel 4 tangential und unterschlächtig an
einen Auflagepunkt 3 im unteren Bereich der Reifenaufbautrommel erfolgt.
In der Zusammenschau der Fig. 2a und 2b erkennt man, daß die hier
gezeigte Zubringereinrichtung 19 lediglich zwei Trommelzuführbänder 20 und 20'
beinhaltet, welche als einteiliges Fördersystem ausgebildet sind und in welchen
die Fördereinrichtung zum Abzug des Reifenbauteiles aus dem Speicher und zur
Positionierung des Reifenbauteiles in bzw. unter der Zuführungs- und
Schneideinrichtung, die Fördereinrichtung zum Transport des geschnittenen
Reifenbauteiles zu der Reifenaufbautrommel und auch die Fördereinrichtung zur
Auflage des geschnittenen Reifenbauteiles auf die Reifenaufbautrommel, also
das "Übergabeband", integriert sind.
Durch eine solche Bauweise der Zubringereinrichtung, die bei der
unterschlächtigen Auflage an die Reifenaufbautrommel möglich ist, wird die
Komplexität der gesamten Anlage und der zugehörigen Steuerungen und
Antriebe weiter vermindert, wobei letztlich nur zwei Trommelzuführbänder 20, 20'
innerhalb von zwei Förderlinien für sämtliche Transport- und Förderaufgaben des
Zubringers 19 ausreichen.
Weiterhin wird deutlich, daß auch hier die Trommelzuführbänder 20 und 20' von
einer rückwärtigen Schneid- und Aufgabeposition 7, 7' ebenfalls in eine
vorgerückte Auflageposition 6, 8 verfahrbar ausgebildet sind, wobei die
Verfahrbewegungen etwa in der durch die Trommelzuführbänder aufgespannten
Ebene und schräg zur Förderrichtung der Trommelzuführbänder in den
Verfahrrichtungen 9 und 10 erfolgt.
Auch der Zubringereinrichtung 19 sind Speicher 21 bis 24 zugeordnet, wobei hier
jedoch - bedingt durch die Schräglage des Trommelzuführbandes 20, 20' -
lediglich zwei Speicher 21 und 22 unterhalb des Trommelzuführbandes und die
übrigen Speicher 23 und 24 vor dem Einlauf in die Zubringereinrichtung
angeordnet sind.
Auch hier beinhalten die Speicherkassetten wieder in Form von Rollen
gespeicherte streifenförmige Bauteile, nämlich Gürtelbauteile für die vier
Gürtellagen eines LKW-Reifens, welche über nicht näher dargestellte
Rollensysteme und Ausgleichsschlingen 15 und 16 bis in die Zuführungs- und
Schneideinrichtungen 25, 25', 26 und 26' gefördert werden.
Auch bei der Zubringereinrichtung 19 können die übereinander angeordneten
Zuführungs- und Schneideinrichtungen im wesentlichen senkrecht zu den
Trommelzuführbändern 20, 20' in verschiedene Positionen gefahren werden.
Wenn demzufolge bei in die Höchststellung gefahrenen Zuführungs- und
Schneideinrichtungen 25, 25' das linke Trommelzuführband 20' in seine
rückwärtige Schneid- und Aufgabeposition 7' fährt, so liegt der hintere Teil des
Trommelzuführbandes 20' unterhalb der Zuführungs- und Schneideinrichtung 25
und steht mit dieser somit in Wirkverbindung. Dann kann ein streifenförmiges
Reifenbauteil aus dem Speicher 22 zugefördert werden, auf Länge geschnitten
werden und solange durch das umlaufende Förderband des
Trommelzuführbandes 20' auf letzteres aufgegeben werden, bis die
Gesamtlänge des Reifenbauteiles, die ja durch den Reifendurchmesser im
Gürtelbereich bestimmt wird, auf das Trommelzuführband 20' aufgeladen ist.
Nach dem Schnitt durch die Zuführungs- und Schneideinrichtung 25' fährt dann
das Trommelzuführband 20' in die vorgerückte Auflageposition 8 und übergibt
dort das Reifenbauteil an die Reifenaufbautrommel 4.
In dieser Zeit wird bereits das rechte Trommelzuführband 20 beladen, welches
hierzu in seiner rückwärtigen Schneid- und Aufgabeposition 7 sich befindet. Die
Zuführungs- und Schneideinrichtungen 26, 26' sind in ihre untere Stellung
senkrecht zum Trommelzuführband 20 verfahren, so daß der hintere Teil des
Trommelzuführbandes unter die Zuführungs- und Schneideinrichtung 26 fährt
und mit dieser in Wirkverbindung steht. Diese Zuführungs- und
Schneideinrichtung 26' befindet sich dabei unterhalb des Trommelzuführbandes
20. Das Zuführen eines weiteren streifenförmigen Reifenbauteiles aus dem
Speicher 21, das Beladen des Trommelzuführbandes 20 und der Schnitt erfolgen
wie bereits dargestellt, wonach das rechte Trommelzuführband 20 dann aus
seiner rückwärtigen Schneid- und Aufgabeposition in seine vorgerückte
Auflageposition 6 verfährt, die bereits durch das linke Trommelzuführband 20'
wieder freigegeben wurde. Das linke Trommelzuführband 20' steht nun nach
Verstellen der Zuführungs- und Schneideinrichtungen 25 und 25' in die untere
Stellung mit der Zuführungs- und Schneideinrichtung 25 in Wirkverbindung.
Anhand der Fig. 3 wird prinzipiell noch einmal die Arbeitsweise einer
Zubringereinrichtung 19 verdeutlicht, bei welchem die Übergabe des
Reifenbauteiles an die Reifenaufbautrommel 4 tangential und unterschlächtig an
den Trommelumfang erfolgt (Bottom Belt Sevicer). Hierbei sind jeweils die
Arbeitszyklen 27 bis 29 skizziert und in der Seitenansicht und in der Draufsicht
auf Teile einer Zubringereinrichtung 19 dargestellt.
Im Arbeitszyklus 27 sind die beiden Zuführungs- und Schneideinrichtungen 25
und 25' senkrecht zur Förderrichtung des Trommelzuführbandes 20' in ihre
Höchststellung gefahren, wobei das Förderband 20' noch in seiner rückwärtigen
Schneid- und Aufgabeposition 7' sich befindet.
Auf dem Förderband 20' befindet sich das nach dem Abschnitt durch die
Zuführungs- und Schneideinrichtung 25' bereits konfektionierte Reifenbauteil 30,
welches mit einem 60°-Schnitt an den Enden versehen ist. Auf dem rechten
Trommelzuführband 20 ist in gleicher Weise bereits ein streifenförmiges
Reifenbauteil 31 aufgelegt, nämlich wie das Bauteil 30 ebenfalls eine Gürtellage,
welche jedoch mit einem 20°-Schnitt an den Enden versehen ist.
Selbstverständlich sind die Schneideinrichtungen auch auf beliebige andere
Winkel einstellbar.
Im Arbeitszyklus 28 fährt nun das Trommelzuführband 20' von seiner
rückwärtigen Schneid- und Aufgabeposition 7' in die vorgerückte Auflageposition
6, wonach das Reifenbauteil 30 auf die Trommel aufgewickelt wird.
Während dieser Zeit werden die Zuführungs- und Schneideinrichtungen 25 und
25' im wesentlichen senkrecht zu der Ebene der Trommelzuführbänder 20, 20'
nach unten in eine Tiefststellung verfahren.
Während des Arbeitszyklus 29 fährt nun das Trommelzuführband 20' wieder in
seine rückwärtige Schneid- und Aufgabeposition 7', kommt jedoch hier nun mit
der Zuführungs- und Schneideinrichtung 25 in Wirkverbindung, wodurch ein
weiteres streifenförmiges Reifenbauteil aus dem Speicher abgezogen,
geschnitten und auf das Trommelzuführband 20' aufgegeben werden kann.
Während dieser Zeit fährt das rechte Trommelzuführband 20 von seiner
rückwärtigen Schneid- und Aufgabeposition 7 in die vorgerückte Auflageposition
8, wo dann unterschlächtig das reifenförmige Reifenbauteil 31 ebenfalls auf die
Reifenaufbautrommel 4 aufgewickelt wird. Die dem Trommelzuführband 20
zusammenwirkenden Zuführungs- und Schneideinrichtungen 26, 26' arbeiten
entsprechend den Zuführungs- und Schneideinrichtungen 25, 25'.
Die Fig. 4 zeigt eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen
Zubringereinrichtung 32, bei der die Zuführungs- und Schneideinrichtungen 33-
36 stationär und im mittleren bzw. hinteren Teil der Zubringereinrichtung 32 im
wesentlichen nebeneinander angeordnet sind.
Auch bei dieser Zubringereinrichtung 32 erfolgt die Übergabe des
Reifenbauteiles an die Reifenaufbautrommel 4 tangential und unterschlächtig an
einen Auflagepunkt 3 im unteren Bereich der Reifenaufbautrommel.
Man erkennt auch hier, daß die gezeigte Zubringereinrichtung 32 lediglich zwei
Trommelzuführbänder 20 und 20' beinhaltet, welche als einteiliges Fördersystem
ausgebildet sind und in welchen die Fördereinrichtung zum Abzug des
Reifenbauteiles auf den Speicher und zur Positionierung des Reifenbauteiles in
bzw. unter der Zuführungs- und Schneideinrichtung 33-36, die
Fördereinrichtung zum Transport des geschnittenen Reifenbauteiles zu der
Reifenaufbautrommel 4 und die Fördereinrichtung zur Auflage des geschnittenen
Reifenbauteiles auf die Reifenaufbautrommel 4 integriert sind. Die hier gezeigten
Trommelzuführungsbänder 20, 20' arbeiten mit den Zuführungs- und
Schneideinrichtungen 33 bis 36 in der Art zusammen, daß je nach Länge der in
Verfahrrichtung 37 und 38 zurückgelegten Wege durch das schräge Verfahren
jedes Trommelzuführungsband 20 und 20' zwei rückwärtige Schneid- und
Aufgabepositionen 39 und 40 bzw. 39' und 40' anfahren kann, in denen die
Trommelzuführungsbänder jeweils mit einer anderen Zuführungs- und
Schneideinrichtung 33-36 in Wirkverbindung stehen. Hierbei sind also die
Zuführungs- und Schneideinrichtungen nicht übereinander und in der Höhe
verfahrbar angeordnet, sondern so, daß über einen längeren Verfahrweg der
Trommelzuführungsbänder auch hier eine abwechselnde Wirkverbindung mit
jeweils einer Zuführungs- und Schneideinrichtung gegeben ist.
Eine solche Konstruktion einer Zubringereinrichtung bietet sich beispielsweise
dann an, wenn der Platzbedarf für die gesamte Reifenherstellungsanlage nicht
das bestimmende Element ist, und dann über eine Verlängerung der
Verfahrwege der Trommelzuführbänder und eine entsprechende Anordnung der
Zuführungs- und Schneideinrichtungen der Steuerungs- und Antriebsaufwand für
übereinander angeordnete und verfahrbare Zuführungs- und
Schneideinrichtungen vermieden werden soll.
Auch hier entsprechen sich wieder die vorgerückten Auflagepositionen 6 und 8
der Trommelzuführungsbänder 20 und 20'.
Selbstverständlich sind der Zubringereinrichtung 32 auch Speicher 41-44
zugeordnet, die als Speicherkassetten ausgebildet sind und in Form von
rollengespeicherte streifenförmige Bauteile enthalten. Wiederum sind zwei
Speicher 41 und 42 unterhalb des Trommelzuführbandes angeordnet und die
übrigen Speicher 43 und 44 vor dem Einlauf in die Zubringereinrichtung.
1
Zubringereinrichtung
2
,
2
' einteiliges Fördersystem/Trommelzuführband
3
,
3
' Auflagepunkt
4
Reifenaufbautrommel
5
,
5
' Fördereinrichtung/Vorschubband
6
vorgerückte Auflageposition
7
,
7
' rückwärtige Schneid- und Aufgabeposition
8
vorgerückte Auflageposition
9
,
10
Verfahr-Richtung
11-14
Speicher
15
,
16
Ausgleichs-Schlinge
17
,
17
',
18
,
18
' Zuführungs- und Schneideinrichtung
19
Zubringereinrichtung
20
,
20
' einteiliges Fördersystem/Trommelzuführband
21-24
Speicher
25
,
25
',
26
,
26
' Zuführungs- und Schneideinrichtung
27-29
Arbeitszyklus
30
,
31
Reifenbauteil
32
Zubringereinrichtung
33-36
Zuführungs- und Schneideinrichtung
37
,
38
Verfahr-Richtung
39
,
39
',
40
,
40
' rückwärtige Scheid- und Aufgabeposition
41-44
Speicher
Claims (6)
1. Zubringereinrichtung (Servicer) für eine Reifenaufbautrommel, insbesondere
für eine Gürteltrommel zum Aufbau des Gürtelpaketes, wobei auf der
Reifenaufbautrommel nacheinander mehrere Lagen von unterschiedlichen
oder unterschiedlich vorbehandelten im wesentlichen streifenförmigen
Reifenbauteilen aufgelegt, angerollt und mit den bereits aufgelegten
Materialien verbunden werden, wobei die Zubringereinrichtung
- a) mehrere Speicher, vorzugsweise Trommelspeicher, sowie entsprechende zugehörige Zuführlinien 1 Zuführwege für das Reifenbauteil, sowie
- b) mehrere den Zuführlinien zugeordnete Zuführungs- und Schneideinrichtungen zum Ablängen des streifenförmigen Reifenbauteiles aufweist,
- a) Fördereinrichtungen zum Abzug des Reifenaufbauteiles aus einem Speicher und zur Positionierung des Reifenbauteiles in bzw. unter einer Zuführungs- und Schneideinrichtung,
- b) Fördereinrichtungen zum Transport des geschnittenen Reifenbauteiles zu der Reifenaufbautrommel, sowie
- c) Fördereinrichtungen zur Auflage des geschnittenen Reifenbauteiles auf die Reifenaufbautrommel aufweist,
2. Zubringereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Zuführungs- und Schneideinrichtungen die ersten Halte- oder
Fixiereinrichtungen beinhalten, die während des Verfahrens und/oder
Verschwenkens des einteiligen Fördersystems das aus dem Speicher
abgezogene und nach dem Schnitt relativ zur Schnittlinie speicherseitig
verbleibende Reifenbauteil fixieren.
3. Zubringereinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
erste Halte- oder Fixiereinrichtung als eine senkrecht zum einteiligen
Fördersystem dem Reifenbauteil zustellbare Magnetplatte ausgebildet ist.
4. Zubringereinrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
jeweils innerhalb einer Förderlinie die Fördereinrichtung zum Abzug des
Reifenbauteiles aus dem Speicher und zur Positionierung des
Reifenbauteiles in bzw. unter der Zuführungs- und Schneideinrichtung, die
Fördereinrichtung zum Transport des geschnittenen Reifenbauteiles zu der
Reifenaufbautrommel, und die Fördereinrichtung zur Auflage des
geschnittenen Reifenbauteiles auf die Reifenaufbautrommel als miteinander
verbundenes einteiliges Fördersystem ausgebildet sind, vorzugsweise als ein
umlaufendes/durchlaufendes Förderband, wobei das Auflegen des
Reifenbauteiles auf die Reifenaufbautrommel unterschlächtig erfolgt.
5. Zubringereinrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
das als umlaufendes/durchlaufendes Förderband ausgebildete einteilige
Fördersystem und 1 oder die als umlaufendes/durchlaufendes Förderband
ausgebildete Fördereinrichtung zur Auflage des geschnittenen
Reifenbauteiles auf die Reifenaufbautrommel zweite Halte- oder
Fixiereinrichtungen aufweisen zur Fixierung/Positionierung des abgelängten
Reifenbauteiles auf den jeweiligen Förderbändern.
6. Zubringereinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
unterhalb des Obertrums der Förderbander Magnetplatten zur Fixierung/
Positionierung des abgelängten Reifenbauteiles angeordnet sind.
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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ID=7918117
Family Applications (1)
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