DE199378C - - Google Patents

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DE199378C
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coupling
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DENDAT199378D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G1/00Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means
    • B61G1/02Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means having links or bars coupling or uncoupling by rotating around a transverse horizontal axis
    • B61G1/06Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means having links or bars coupling or uncoupling by rotating around a transverse horizontal axis and coupling when the coupling halves are pushed together
    • B61G1/08Control devices therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 199378 KLASSE 20e. GRUPPE
OTTO BAHLCK in ALTONA-OTTENSEN.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine selbsttätige Seitenkupplung für Eisenbahnwagen mit einer aus einem drehbaren Exzenter bestehenden Spannvorrichtung, die in Gemeinschaft mit einem Ausheber die Kupplung spannt oder entspannt und die Kuppelglieder aushebt.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß die von der Seite des Fahrzeuges aus zu bedienenden, aus Haken und öse bestehenden, gemeinschaftlich und gegenläufig beweglichen Kuppelglieder mit an ihren Gelenkenden angeordneten zweiarmigen Hebeln an gegabelten Lenkerstangen angeschlossen sind, die am freien Ende einen Bund tragen, der die eine Stützfläche für die die Kuppelglieder in die normale Mittellage zurückführende Schraubenfeder abgibt, deren zweites Ende gegen einen ortsfest gelagerten Anschlag abgestützt ist, der von einer innerhalb der Wicklungen der Schraubenfeder durch die Gabelung der den Bund tragenden Lenkerstange hindurchreichenden gegabelten Stange getragen wird, wobei in den beiden die Widerlagsfläche der Druckfeder abgebenden Bunden für den Durchtritt und das möglichst reibungsfreie Spiel der Stangen passende Löcher vorgesehen sind.
Auf der Zeichnung veranschaulicht
Fig. ι eine teilweise Seiten- und Schnittansieht des die Kuppelglieder tragenden Kuppelgehäuses ;
Fig. 2 ist eine Draufsicht,
Fig. 3 eine Unteransicht der Fig. 1.
Die Fig. 4 und 5 veranschaulichen die Anbringung der Kupplungseinrichtung an 'einem Eisenbahnwagen in Endansicht und Draufsicht.
Das die gemeinschaftlich und gegenläufig beweglichen Kuppelglieder tragende Gehäuse 3 ist an den beiden Stirnenden des Wagens in der Mitte zwischen den Puffern 1,1 an der Zugstange 2 um den Bolzen 4 in der wagerechten Ebene drehbar in bekannter Weise angebracht.
In dem Kuppelgehäuse 3 ist eine Welle 5 wagerecht gelagert, die von der Seite des Wagens aus gedreht werden kann und dazu bestimmt ist, die beiden Kuppelglieder (den Kuppelhaken 6 und die Kuppelöse 7) in der senkrechten Ebene zu verschwenken und zu spannen. Die zum Spannen und Entspannen der Kuppelglieder erforderliche Bewegung wird in an sich bekannter Weise mit Hilfe, von auf der Welle 5 verkeilten Exzentern 8 erreicht, die in einem passenden Kreisloch der beiden Kuppelglieder 6,7 drehbar gelagert sind. Das Abschwenken der beiden Kuppelglieder in der senkrechten Ebene wird mit Hilfe eines auf der Welle 5 fest angeordneten Hakens herbeigeführt, der, wenn er bei der Drehung der Welle 5 genügend angehoben worden ist, den Kuppelhaken 6 um sein Exzenter 8 als Achse nach oben dreht, wobei mit Hilfe einer besonderen, den Gegenstand der Erfindung ausmachenden federbeeinflußten Zugverbindung die Abwärtsdrehung der Kuppelöse 7 in eine Aufwärtsdrehung des Kuppelhakens 6 und umgekehrt umgesetzt wird. Beide Kuppelglieder besitzen an ihrem auf den Exzentern 8 sitzenden Gelenkende
nach oben und unten gerichtete Ausläufer 12, 13, die einen zweiarmigen Hebel bilden, dessen Drehpunkt in den Exzentern liegt. Die beiden Hebelarme des Kuppelhakens 6 stehen unter dem Einfluß von auf Druck beanspruchten Federn 14, die die Mittellage des Kuppelhakens bestimmen bzw. die Rückkehr des letzteren in die Mittellage veranlassen. Die Anordnung der Druckfedern 14 wird, wie aus den einzelnen Figuren hervorgeht, in der folgenden Weise getroffen.
An den Hebelarmen 12, 13 sind mit Hilfe der Stifte 15 gegabelte Stangen 16 angelenkt, die am freien Ende einen Bund 17 tragen. Die Schraubenfedern 14 umwickeln die gegabelten Schienen 16 und ruhen mit dem einen Ende gegen den Bund 17, mit dem anderen Ende gegen einen Anschlag 18, der ortsfest mit dem Kuppelgehäuse 3 verbunden ist. Der scheiben- oder bundartig ausgeführte Anschlag 18 wird von einer gegabelten Stange 19 getragen, die innerhalb der Wicklungen der Schraubenfeder 14 durch die Gabelung der den Bund 17 tragenden Stange 16 hindurchreicht und an einem auf dem Gehäuse 3 passend angebrachten Bock 20 festgelegt ist. In den beiden die Widerlagsflächen der Druckfedern 14 abgebenden Bunden 17, 18 sind für den Durchtritt und das möglichst reibungsfreie Spiel der Stangen 19 bzw. 16 passende Löcher vorgesehen. Die Kuppelöse 7 wird in der eben beschriebenen Weise mit ihrem oberen Hebelarm 12 ebenfalls unter die Wirkung einer Druckfeder 14 gestellt, durch welche sie in die Mittellage gebracht und darin gesichert wird.
Zwischen den beiden Kuppelgliedern wird eine zwangsläufige Verbindung geschaffen, um die Niederbewegung der Kuppelöse in eine Aufwärtsbewegung des Kuppelhakens umzusetzen. Zu diesem Zweck ist an dem unteren Hebelarm 13 der Kuppelöse 7 eine Druckstange 21 angelenkt, deren zweites Ende an einer um die Welle 4 drehbaren schwinghebelartigen Traverse 22 angeschlossen wird.
Auf der dem Gelenkstif.t 23 gegenüberliegenden Seite der Traverse 22 ist um den Gelenkstift 24 die geschlitzte Stange 19 drehbar angebracht, die, wie oben beschrieben, ein Widerlager für die den unteren Hebelarm 13 des Kuppelhakens 6 beeinflussende Druckfeder 14 abgibt.
Sollen zwei mit der Kupplungseinrichtung nach der vorliegenden Erfindung ausgerüstete Wagen zusammengekuppelt werden, so ist nur nötig, die beiden Wagen gegeneinander zu schieben, derart, daß der Kuppelhaken des einen Wagens gegen die Kuppelöse des anderen AVagens stößt. Die schrägen Auflaufflächen 26 und 25 der Kuppelöse 7 bzw. des Kuppelhakens 6 vermitteln unter der Kraft der zusammenstoßenden Wagen den selbsttätigen Eingriff der Kuppelglieder, da die die Mittellage der Glieder, sichernden Federn 14 die durch die Kraft des Zusammenstoßens veranlaßte senkrechte Verschwenkung der Kuppelglieder nicht aufzuheben vermögen.
Die unter dem Druck des auflaufenden Kuppelhakens eintretende Niederbewegung der Kuppelöse 7 bedingt'durch die Drehung des unteren Hebelarmes 13 eine Verschiebung der Druckstange 21 und damit eine Drehung der schwinghebelartigen Traverse 22, welch letztere durch die beschriebene Federverbindung auf den unteren Hebelarm 13 einwirkt, den Kuppelhaken 6 dabei nach oben dreht und somit den Eingriff der aufeinandertreffenden Kuppelglieder 6,7 durch die Reibungsverminderung erleichtert, außerdem aber die Kuppelglieder vor vorzeitigem Verschleiß bewahrt.
Sollen die Wagen entkuppelt werden, so wird von der Seite aus die Welle 5 mit Hilfe eines Handrades 2J in solcher Weise gedreht, daß die darauf befestigten Exzenter 8 eine den gespannten Eingriff der Kuppelglieder aufhebende Verschiebung des Kuppelhakens und der Kuppelöse herbeiführen. Der Exzentrizitätsgrad ist dabei natürlich so zu bemessen, daß die unter der Drehung der Welle 5 erzielte Verschiebung der im Eingriff befindliehen Kuppelglieder ausreicht, um bei der Verschwenkung der letzteren in der senkrechten Ebene den Eingriff aufzuheben und damit die Wagen zu entkuppeln. Die Verschwenkung der Kuppelhaken wird gegen das Ende der durch die Exzenter bedingten Abschiebung der Kuppelglieder durch den auf der Welle 5 fest angebrachten Arm 9 bewirkt, der mit seinem Vorderende 10 einen den Kuppelhaken 6 anhebenden Druck gegen den Stift 11 ausübt. Ist durch ausreichende Drehung der Welle 5 der Eingriff der Kuppelglieder aufgehoben worden, so kann die Welle mit Hilfe einer am Wagen passend gelagerten Sperrklinke 28 gegen Rückdrehung gesichert werden, um die entkuppelten Wagen voneinander zu bewegen.
Die Welle 5 ist in bekannter Weise als Gelenkwelle ausgebildet, einerseits, um die Anbringung der Kupplung in der Mitte zwischen den Puffern und in der gleichen Höhenlage wie diese zuzulassen, andererseits, um die beim Befahren von Kurven erforderliche Beweglichkeit des Kuppelgehäuses 3 in der wagerechten Ebene um den Bolzen 4 möglich zu machen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Selbsttätige Seitenkupplung für Eisenbahnwagen mit einer aus einem drehbaren Exzenter bestehenden Spannvorrichtung, die in Gemeinschaft mit einem Ausheber die Kupplung spannt oder entspannt und
    die Kuppelglieder aushebt, dadurch gekennzeichnet, daß die von der Seite des Fahrzeuges aus zu bedienenden, aus Haken und Öse bestehenden, gemeinschaftlich und gegenläufig beweglichen Kuppelglieder mit an ihren Gelenkenden angeordneten zweiarmigen Hebeln (12,13) an gegabelten Lenkerstangen (16) angeschlossen . sind, die am freien Ende einen Bund (17) tragen, der die eine Stützfläche für die die Kuppelglieder in die normale Mittellage zurückführende Schraubenfeder (14) abgibt, deren zweites Ende gegen einen ortsfest gelagerten Anschlag (18) abgestützt ist, der von einer innerhalb der Wicklungen der Schraubenfeder (14) durch die Gabelung der den Bund (17) tragenden Lenkerstange (16) hindurchreichenden gegabelten Stange (19) getragen wird, wobei in den beiden die Widerlagsflächen der Druckfeder (14) abgebenden Bunden (17,18) für den Durchtritt und das möglichst reibungsfreie Spiel der Stangen (19 bzw. 16) passende Löcher vorgesehen sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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