DE19927C - Selbstthätige Reibungskupplungen - Google Patents

Selbstthätige Reibungskupplungen

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DE19927C
DE19927C DENDAT19927D DE19927DA DE19927C DE 19927 C DE19927 C DE 19927C DE NDAT19927 D DENDAT19927 D DE NDAT19927D DE 19927D A DE19927D A DE 19927DA DE 19927 C DE19927 C DE 19927C
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Germany
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brake shoes
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clutches
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JC Eckardt AG
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D13/00Friction clutches
    • F16D13/04Friction clutches with means for actuating or keeping engaged by a force derived at least partially from one of the shafts to be connected
    • F16D13/06Friction clutches with means for actuating or keeping engaged by a force derived at least partially from one of the shafts to be connected with clutching members movable otherwise than only axially

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Selbsttätige Reibungskupplungen.
Bei den dargestellten Kupplungen bewirkt die treibende bezw. die zu übertragende Kraft die zur Erzeugung der Reibung erforderliche Anpressung selbst, und die Gröfse der Anpressimg wird der zu übertragenden Kraft proportional. Die dem treibenden Theile innewohnende Kraft wird nämlich in ein Kräftepaar zerlegt, welches beständig auf Anpressung der Reibflächen gerichtet ist. Da diese Anpressung immer gröfser sein mufs als der durch Reibung zu überwindende Umfangswiderstand, so mufs der Radius der Reibfläche gröfser als der Arm des Kräftepaares sein und im geeigneten Verhältnisse zu demselben stehen. Für cylindrische Reibflächen, Fig. 7 und 9, fällt der Radius ziemlich grofs aus, wogegen bei Anwendung kegeliger Ringnuthen als Reibfläche, Fig. 1 bis 4, je nach der Wahl des Kegelwinkels der Radius kleiner genommen werden kann.
Dem Zwecke nach zerfallen die vorgeführten Constructionen in zwei Arten:
i. Fig. ι bis 3 und Fig. 7 bis 8 zeigen selbstthätig lösbare, sogenannte Motorerrkupplungen, bei welchen sich der getriebene Theil unabhängig vom treibenden Theil weiter bewegen kann, sobald die Bewegung des ersteren langsamer wird, aufhört oder entgegengesetzte Richtung annimmt. Die Scheibe α sei der treibende, die Welle b der getriebene Theil, was jedoch auch umgekehrt sein könnte. In der Scheibe a, bei Fig. 1 bis 3, ist eine trapezförmige Ringnuth als Reibfläche, bei Fig. 7 bis 8 ist die Reibfläche cylindrisch. Die Bremsbacken c c greifen in beiden Fällen in diesen Reibflächen an und werden vermöge der erzeugten Reibung im Sinne der Drehung der treibenden Kraft P, Fig. 2 und 8, mitgenommen. Diese Bremsbacken wirken an zwei sich. gegenüber liegenden Punkten als Kräfte P1 P1 treibend auf das festgekeilte Herzstück d. Im übrigen sind sie concentrisch auf dem Herzstück d gelagert, sind ferner in der Richtung der treibenden Kraft P innerhalb bestimmter Grenzen um d drehbar, unter der Bedingung, dafs sie sich wegen der Widerstände bei P1 P1 radial nach aufsen verschieben.
■ Da die treibende Kraft P fortwährend eine solche Verdrehung gegen das getriebene Herzstück d anstrebt, so werden die Bremsbacken beständig, und zwar proportional der treibenden Kraft P, gegen die Reibflächen geprefst. Hört die Wirkung von P und somit die Bewegung von α auf oder verwandelt sie sich in die entgegengesetzte, Fig. 3, so werden die Backen in die hier gezeichnete Anfangslage zurückgedreht, wobei sie sich radial nach der Mitte schieben und somit die Reibung aufgehoben wird, so dafs sich die Welle in ihrer Richtung ungehindert weiter drehen kann.
Die beiden Federn e e, welche an den Backen c c befestigt und mit den kleinen Bremsklötzchen «] ev an der Scheibe α anlaufen, unterhalten die Bremsbacken c c während der Bewegung im Sinne Fig. 3 in ihrer Lage auf dem kleinsten Durchmesser, führen aber beim Bewegungswechsel sofortige Berührung der Bremsbacken c c mit der Scheibe α herbei, worauf die beschriebene Anpressung durch Verdrehung wieder eintritt.
2. Fig. 4 bis 6 und Fig. 9 bis 10 zeigen Ausrückkuppelungen, d. h. solche, bei welchen die Ein- und Ausrückung von aufserhalb erfolgt,
während der treibende Theil seine Bewegung nicht ändert. Die Welle f sei der treibende, die Scheibe g der getriebene Theil.
Das auf der Welle/ festgekeilte Herzstück h übt an zwei sich gegenüber liegenden Stellen als Kräfte Px P1, durch Vermittelung der Keile ii auf die Bremsbacken k k wirkend, die Pressung gegen die Reibfläche aus und bewirkt so die Mitnahme der Scheibe g. Die Auslösung erfolgt durch Lösung der Keile i i, welche in eine Muffe / gefafst und mit dieser axial verschiebbar sind. Sobald die Muffe / mit den Keilen zurückgezogen wird, werden die Backen k k durch eine über die Schrauben m m gelegte Ringfeder« zusammengezogen, Fig. 6, so dafs kein Gleiten derselben an den Reibflächen während des Leerganges stattfindet. Beim Einrücken braucht nur die Muffe / mit den Keilen so weit hineingeschoben zu werden, bis leichte Berührung der Backen k k mit der Scheibe g stattfindet, worauf durch die eintretende Verdrehung der Backen gegen das Herzstück h die Anpressung von selbst erfolgt. Der Winkel der Keile i i ist nur wenig kleiner als der Reibungswinkel) so dafs nach erfolgtem Einrücken kein Axialdruck nöthig ist und doch die Auslösung leicht erfolgt.
Bei den vorbeschriebenen beiden Constxuctionen war angenommen, dafs die Bewegung durch die Welle zugeleitet und durch eine Riemscheibe bezw. durch die punktirt angegebenen Zahnräder abgeleitet werde, oder umgekehrt. Die Bewegungsübertragung kann jedoch ebenso gut von einem Wellenende auf das andere erfolgen, in welchem Falle die Scheiben α und g aufgekeilt sein müssen.

Claims (3)

PATENT-Ansprüche:
1. Die Anwendung der treibenden Kraft zur Erzeugung der Reibung in solcher Weise, dafs diese Kraft durch das Herzstück d in ein Kräftepaar zerlegt wird, welches die radiale Verschiebung der Bremsbacken c c anstrebt und dadurch die Anpressung derselben gegen die Reibflächen bewirkt.
2. Bei den Motorenkupplungen, Fig. ι bis 3 und 7 bis 8, die Anordnung der Federn e e mit den Bremsklötzchen ex ex, wodurch während des Leerganges die Berührung der Reibflächen durch die Bremsbacken c c aufgehoben wird.
3. Bei den Ausrückkupplungen, Fig. 4, 5, 6, 9 und 10, die Auslösevorrichtung, der Hauptsache nach aus den Keilen i i bestehend, welche die Wirkung zwischen dem Herzstück d und den Bremsbacken c c vermitteln.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT19927D Selbstthätige Reibungskupplungen Active DE19927C (de)

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