DE199022C - - Google Patents

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DE199022C
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riser
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D7/00Apparatus or devices for transferring liquids from bulk storage containers or reservoirs into vehicles or into portable containers, e.g. for retail sale purposes
    • B67D7/06Details or accessories
    • B67D7/32Arrangements of safety or warning devices; Means for preventing unauthorised delivery of liquid
    • B67D7/3245Arrangements of safety or warning devices; Means for preventing unauthorised delivery of liquid relating to the transfer method
    • B67D7/3263Arrangements of safety or warning devices; Means for preventing unauthorised delivery of liquid relating to the transfer method using a pressurised gas acting directly or indirectly on the bulk of the liquid to be transferred

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Loading And Unloading Of Fuel Tanks Or Ships (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 199022 KLASSE 81 e. GRUPPE
GRÜMER & GRIMBERG in BOCHUM.
in Teilmengen.
Zusatz zum Patente 193688 vom 8. November 1906.*)
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. Oktober 1907 ab. Längste Dauer: 7. November 1921.
Gemäß dem Leitgedanken des Hauptpatents 193688 gelangt bei der dort beschriebenen Anlage zur Lagerung größerer Mengen feuergefährlicher Flüssigkeiten und Abgabe in Teilmengen der unterirdisch gelagerte Hauptbehälter selbst niemals unter Druck. Lediglich die Zwischengefäße und die Steigeleitungen sind im Betriebe einem Überdruck ausgesetzt. Die Zwischengefäße können dank ihrer Kleinheit und Zylinderform leicht völlig dicht und sicher hergestellt werden, so daß sich ein etwaiges Leckwerden auf die Steigeleitungen beschränkt. Bei dem geringen Rauminhalt dieser Leitungen ist nun die durch das
!5 Leerlaufen derselben bedingte Gefahr nicht so bedeutend; auch kann die jeweilig auslaufende Menge durch Anordnung von Rückschlagventilen beschränkt werden.
Die Erfindung folgt der Erkenntnis, daß gerade bei der in dem Hauptpatent beschriebenen Anlage insofern eine größere Gefahr bedingt ist, als infolge des Überdruckes in der Steigeleitung bei dieser ein Leck unterhalb des Flüssigkeitsspiegels im Hauptbehälter — wo die Steigeleitung ja auch dem stärksten Druck ausgesetzt ist — entstehen und nun die Flüssigkeit aus dem Hauptbehälter durch den Zwischenbehälter hindurch nach Maßgabe des Niveauunterschiedes aus 35
dieser Leckstelle der Steigeleitung austreten kann.
Diese Gefahr wird nun gemäß der Erfindung dadurch beseitigt, daß die Zwischengefäße haubenartige Aufsätze erhalten, die die Steigeleitungen bis über den höchsten Flüssigkeitsstand im Hauptbehälter umschließen, so daß bei Leckwerden der Steigeleitung innerhalb dieser Strecke die Flüssigkeit aus dem Hauptbehälter lediglich diesen Aufsatz bis zum Ausgleich der Flüssigkeitshöhe füllen kann. Ihren Abmessungen und der einfachen Formgebung entsprechend können diese Sicherheitsbehälter ebenso wie die Zwischengefäße selbst leicht mit völliger Sicherheit gegen Leckwerden hergestellt werden. Durch Teilbarkeit — beispielsweise nach einer senkrechten Mittelebene oder in teleskopartiger Ausbildung — ist die wünschenswerte Zugänglichkeit zu den Steigeleitungen gegeben.
Besonders zweckmäßig ist es, die Aufsätze von vornherein mit einer Schutzfüllung von unverbrennlicher Flüssigkeit, z. B. Glyzerin, zu versehen, so daß ein Übertritt von Benzin überhaupt nicht möglich ist. Man erhält dann gleichzeitig eine Isolation gegen Einfrieren, die für bestimmte aufzubewahrende Flüssigkeiten — beispielsweise Benzol —wertvoll ist.
55
Frühere Zusatzpatente: 194930, 196724.. .
Die Zeichnung zeigt in einem Querschnitt eine Ausführung der Erfindung bei einer Anlage mit nur einem Zwischenbehälter.
Der unterirdisch gelagerte Hauptbehälter α ist durch eine Leitung b und ein Rückschlägventil c mit dem Zwischenbehälter d verbunden, von dem die Steigeleitung k zu den hochgelegenen Zapfstellen führt. Die Bewegung des Preßkolbens h im Gefäß d erfolgt durch Einlaß von Druckluft aus der Leitung i. Das Lagerfaß q wird weiter mit dem bis auf den Boden reichenden Steigerohr r an die Verbindungsleitung s angeschlossen , während sein Oberteil durch Leitungen t und ρ mit dem Behälter a in Verbindung steht.
Nun ist gemäß der Erfindung auf den nach oben napf artig erhöhten Rand u des Gefäßes d, an den das Rückschlagventil c uhmittelbar angebaut ist, der rohrartige, oben geschlossene Aufsatz ν befestigt, der in seiner Mittelebene geteilt ist und durch Flanschen w wieder zusammengehalten wird. Unter Zwischenlage von Dichtungen ist dann ein völliger Abschluß zu erzielen, während die Abnahme der Haube ν nach Lösen der Schrauben leicht möglich ist; das Steigerohr k und auch das Anschlußrohr χ zum Rückschlagventil c sind damit frei zugänglich. Um die übertretende Benzinmenge nach Möglichkeit zu beschränken, bzw. die Schutzfüllung des Sicherheitsbehälters klein zu halten, empfiehlt es sich, die Schutzhauben im Durchmesser gering zu halten.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Anlage zur Lagerung größerer Mengen feuergefährlicher Flüssigkeiten und Abgabe in Teilmengen nach Patent 193688, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischengefäße (d) mit geschlossenen, zweckmäßig teilbaren Hauben (v) versehen sind, die die Steigeleitungen (k) von den Zwischeng'efäßeh zu den Zapfstellen bis zur Höhe des höchsten Flüssigkeitsstandes im Hauptbehälter (α) umschließen, zum Zwecke, bei Leckwerden der Steigeleitungen ein Auslaufen der Flüssigkeit aus dem Hauptbehälter durch die Zwischengefäße auszuschließen.
    Hierzu i Blatt Zeichnungefi.
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