DE198534C - - Google Patents

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DE198534C
DE198534C DENDAT198534D DE198534DA DE198534C DE 198534 C DE198534 C DE 198534C DE NDAT198534 D DENDAT198534 D DE NDAT198534D DE 198534D A DE198534D A DE 198534DA DE 198534 C DE198534 C DE 198534C
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hearth
scrapers
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scraper
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DENDAT198534D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03BSEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
    • B03B5/00Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating
    • B03B5/68Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating by water impulse
    • B03B5/70Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating by water impulse on tables or strakes

Landscapes

  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 198534 KLASSE 1 a. GRUPPE
Aufbereitungsherd für Erze u. dgl. Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. Mai 1905 ab.
Die Erfindung betrifft einen Herd zum Anreichern von Erzen u. dgl., bei dem unter Verwendung der an sich bekannten Wasserspülung der Erzschlamm von den Abfällen getrennt werden soll. Der Herd besteht im wesentlichen aus einem geneigt angeordneten Tisch, auf welchen das aufgebrachte Gut allmählich durch Schaber nach dem tiefer liegenden Ende des Tisches gebracht wird.
ίο Während der Bewegung des Gutes durch die Schaber findet gleichzeitig eine Spülung desselben statt, indem Wasserstrahlen in der Querrichtung zur Bewegung des Aufbereitungsgutes über den Tisch" geleitet werden.
Dadurch, daß gleichzeitig mit dem Herd die Vorrichtung zur Vorwärtsbewegung des Erzes mit der Wasserspülung Verwendung findet, erreicht man eine bedeutend bessere Anreicherung des Erzes, als es mit den bekannten Herden der Fall gewesen ist.
In der Zeichnung veranschaulicht Fig. 1 einen Grundriß des Herdes, Fig. 2 einen Längsschnitt durch denselben, Fig. 3 einen Querschnitt durch den Herd, Fig. 4 einen-Längsschnitt durch die Schabervorrichtung und Fig. 5 eine Seitenansicht einer geänderten Ausführungsform der Schabervorrichtung. Der Erzschlamm wird in fein verteiltem Zustande auf einem glatten Tisch α aus Stahl, Holz oder einem anderen Stoff aufgegeben. Auf dem Tisch, der geneigt ist, wird an der höheren Kante von einem durchlochten Rohr f aus Wasser aufgeleitet. Das ■ Aufbereitungsgut wird durch Kratzer ο eines Förderbandes i allmählich über den Tisch bewegt, und zwar in einer Richtung nahezu senkrecht zu der Richtung, in welcher das Wasser infolge der Neigung des Tisches über den Tisch hinwegfließt. Nach Fig. ι bis 4 ruht der Tisch α auf zwei Querbalken b, in deren Enden Schrauben c angeordnet sind. Durch .mehr oder weniger tiefes Einschrauben dieser Schrauben kann der Tisch unter jeder Neigung eingestellt werden, so daß die Oberfläche des Tisches schräg zur Wagerechten liegt. Die Kratzerrechen des Bandes i können sich entsprechend der Schräge des Tisches selbst einstellen. Eine geeignete Neigung ist ungefähr 3Z4 Zoll auf einen Fuß der horizontalen Länge. An dem Ablaufende ist die Neigung vorteilhaft steiler. Dies hat zur Folge, daß die Kraft des Wassers nach dem Ende zu allmählich zunimmt und eine bessere Konzentrierung bewirkt.
An dem Ablaufende und längs der unteren Kante des Tisches α befinden sich Tröge d und e, in welche das angereicherte Erz und der Abfall geleitet werden. Aus der Röhre/ treten dünne Wasserstrahlen längs der oberen Kante des Tisches aus, so daß ein dünner W'asserfilm nach abwärts zu dem Troge e fließt.
Die Bänder oder Ketten i laufen über Rä- ■ der j, die auf Wellen k sitzen, von denen die eine angetrieben wird. Diese Wellen liegen in Lagern / auf den Tragbäumen i». Die Ketten oder Bänder i tragen Querstangen wz, an denen die Kratzer oder Schaber 0 befestigt sind. Die Kratzer sind von Gummi, Leder oder einem anderen Stoff und lassen zwischen sich freie Räume, die etwa gleich der Breite der Kratzer oder breiter sind.
70
Die Kratzer sind an den aufeinanderfolgenden Stangen m so angeordnet, daß sie an der einen Stange in einer Linie liegen mit den freien Räumen zwischen den Kratzern der vorhergehenden Stange, so daß die Kratzer zweier aufeinanderfolgender Stangen in sämtliche Punkte der Herdfläche bestreichen. Wenn hingegen die freien Räume zwischen den Kratzern größer sind als die
ίο Breite der Kratzer, so bestreichen die Kratzer von drei aufeinanderfolgenden Reihen die Herdfläche. Ein Vorteil weiter Zwischenräume besteht darin, daß beim Befördern der Kratzer über den Tisch die dünne Schicht von Schlamm und Wasser dann leicht zwischen diesen weiten Zwischenräumen hindurchgehen kann. Das Aufbereitungsgut wird dann nicht durch einen einzigen Hingang der Kratzer abgefegt, wie es der Fall sein würde, wenn garkeine Zwischenräume oder nur schmale Zwischenräume vorhanden wären. Bei weiten Zwischenräumen wird daher der Schlamm oder die Erzmasse allmählich und langsam vorwärtsbewegt, so daß das Wasser Zeit hat, darauf einzuwirken und dieselbe zu waschen und das Erz von der Gangart oder dem Abfall zu trennen.
Die Verwendung von biegsamem Stoff für die Kratzer 0 erweist sich in der Praxis als nötig für ein richtiges Arbeiten, da sich biegsame Kratzer von selbst so einstellen, daß sie den Tisch überall berühren, und da sie sich selbst auch jeder leichten Neigung der Oberfläche des Tisches anpassen. Es wird daher kein Aufbefeitungsgut unbewegt gelassen. Harter oder unbiegsamer oder metallischer Stoff würde außerdem auch die Oberfläche des Tisches beschädigen, was bei Gummi o. dgl. nicht der Fall ist. Die Oberfläche des Tisches muß natürlich eben und von Unregelmäßigkeiten frei sein.
Die Mischung von Erz und Gangart, welche von der unteren Kante des Tisches a näher dem Ablaufende in den Trog e fließt, wird auf den Tisch zwecks nochmaliger Behandlung zurückgebracht.
Anstatt biegsamer Kratzer könnte auch eine Reihe von langen schmalen Bürsten angewandt werden, jedoch haben sich die Kratzer als vorteilhafter herausgestellt.
Nach der abgeänderten Ausführungsform gemäß Fig. 5 werden die Rechenstangen m von einem Rahmen ρ getragen, dessen eines Ende auf dem Schlitten q aufruht und darauf gleitet und dessen anderes Ende beim Vorwärtshub auf dem Schlitten r aufruht und gleitet. Beim Rückwärtshub dagegen wird dies Ende von dem Schlitten r abgehoben. Die hierzu dienende Vorrichtung besteht aus den auf der Treibwelle sitzenden Kurbelscheiben s, die einen Kurbelzapfen u tragen. Auf diesen sitzt ein Gleitblock, der sich in einer Kulisse der Platte ν führt. Kulisse und Kurbelscheibe sind so angeordnet, daß, wenn der Kurbelzapfen u über die Mittellinie der Welle t emporsteigt, der Gleitblock gegen den Kopf der Kulisse anzuliegen kommt und dadurch den Rahmen ρ hebt und ihn außerdem zurück zu derjenigen Stellung führt, in welcher die Wirkung der Kratzer beginnt. Der Rahmen t senkt sich wieder auf die Schlitten r und wird dann vorwärtsbewegt, wobei die Kratzer 0 den Tisch a berühren, bis der Rahmen am Ende des Hubes wiederum hochgehoben wird und sich der Arbeitsgang wiederholt. Der Hub des Rahmens sollte um etwas, beispielsweise einen Zoll, größer sein als der doppelte Abstand zwischen der einen Kratzerreihe und der nächsten, so daß die ganze Erzmasse auf dem Tisch bei jedem Hub nach dem vorderen Ende des Tisches bewegt wird.
Der Tisch kann feststehen, er kann aber auch eine geringe Bewegung, beispielsweise eine Hin- und Herbewegung ausführen. Dies hat dann den Zweck, das Gut am Anhaften an der Oberfläche des Tisches zu verhindern.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Aufbereitungsherd für Erze u.dgl., bei welchem eine Schabereinrichtung auf einer geneigten Herdfläche bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß in der Längsrichtung des11 Herdes Schaber (0) nach einer Seite hin bewegt und gleichzeitig in der Querrichtung des Herdes von seiner oberen Längsseite aus Spülwasser in bekannter Weise aufgegeben werden.
2. Ausführungsform des Herdes nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die aus Gummi oder einem ähnlichen Stoff bestehenden Schaber versetzt zueinander an einem endlosen Band angebracht sind.
3. Ausführungsform des Herdes nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaber (0) an einem Gleitrahmen (p) angebracht sind, welcher hin und her bewegt und bei seiner Rückwärtsbewegung so angehoben wird, daß die Schaber das Aufbereitungsgut nicht berühren.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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