DE198528C - - Google Patents

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DE198528C
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Germany
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piston
cylinder
filling
pressed
piston rod
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A22BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
    • A22CPROCESSING MEAT, POULTRY, OR FISH
    • A22C11/00Sausage making ; Apparatus for handling or conveying sausage products during manufacture
    • A22C11/02Sausage filling or stuffing machines
    • A22C11/04Sausage filling or stuffing machines with mechanically-operated piston moving to-and-fro

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 198528 KLASSE 66 b. GRUPPE
FRIEDRICH THOMAS in GELSENKIRCHEN.
Füllmaschine für dünnflüssiges Gut. Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. Oktober 1907 ab.
Die Erfindung betrifft eine Füllvorrichtung für dünnflüssiges Füllgut, bei welcher letzteres mittels Kolbens aus einem Zylinder in den' zu füllenden Körper gepreßt wird.
Von bekannten ähnlichen Vorrichtungen unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand hauptsächlich dadurch, daß der das Auspressen des Preßgutes bewirkende Kolben gleichzeitig auch das Preßgut selbsttätig in
ίο den Zylinder einsaugt, der zu diesem Zwecke mit einem Saug- und Druckventil sowie einem an ersteres angeschlossenen Fülltrichter ■und an letzteres angeschlossenen Austrittsstutzen versehen ist.
Die Vorrichtung eignet sich sowohl; für Metzgereibetriebe zum Füllen von Blut-, Leber-
u. dgl. Würsten, als auch für Bäckereien zum Füllen von Gebäck mit Obst- o. dgl. Füllung.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in drei Ausführungsformen im Längsschnitt dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Füllmaschine, bei welcher die
Kolbenstange mit einem Handgriff versehen ist, Fig. 2 eine Füllmaschine, bei welcher die Bewegung der Kolbenstange durch einen Hebel erfolgt und
Fig. 3 eine Füllmaschine mit Kurbelantrieb.
Auf einer Grundplatte α ist in geeigneter
Weise ein mit Austrittsstutzen b und Aus- und Einlaßventilen c und d versehener Zylinder e angeordnet, an welchem ein Füllgefäß f angebracht ist. Im Zylinder e ist ein Kolben g angeordnet, der durch den Griff h und Kolbenstange i hochgezogen und heruntergedrückt werden kann. Fig. 2. zeigt eine ähnliche Vorrichtung, bei welcher die Kolbenstange i durch einen Ring k und eine öse / am Kolben g befestigt ist. Durch einen Hebel, welcher in einer Gabel drehbar gelagert ist, wird der Kolben g hochgezogen und heruntergedrückt. Der obere Zylinderdeckel 0 ist mit einem Schlitz ρ versehen, um ein Ausweichen der Kolbenstange zu gestatten. Fig. 3 zeigt dieselbe Vorrichtung mit Kurbelantrieb für größere Betriebe. Hierbei ist der untere Zylinderdeckel q in seiner Mitte zur Aufnahme der mit Gewinde versehenen Kolbenstange i als Kugellager r ausgebildet. Der Kolben g bewegt sich bei Drehung der Kolbenstange ζ durch die Kurbei t mit Handgriff s und die Zahnräder u und ν auf und ab. Zur Führung des Kolbens sind die Führungsstangen w angebracht. Der Kolbenweg wird durch die an der Kolbenstange i - angeordneten Ringe x, y bestimmt. Die zu "füllende Masse kann auch durch einen am Zylinder befestigten Schlauch \ zugeführt werden.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
Beim Hochziehen des Kolbens g wird die im Gefäße / befindliche Füllmasse in den Zylinder e gesaugt, nachdem das Saugventil c sich selbsttätig geöffnet hat, während das Druckventil d geschlossen ist. Wird nun der Kolben g heruntergedrückt, so öffnet sich das Druckventil selbsttätig, während das Saugventil sich schließt. Die im Zylinder befindliche Füllmasse dringt durch den Ansatz b in die zu füllenden Gegenstände.
Das B'üllgefäß f kann auch in einiger
Entfernung vom Zylinder e stehen; die Füllmasse wird dann durch einen Schlauch ^ in
den Zylinder e geführt (s. Fig. 3).

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Füllmaschine für dünnflüssiges Gut, bei
    welcher letzteres mittels Kolbens aus
    einem Zylinder in die zu füllenden Kör
    per gepreßt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der das Auspressen des Preßgutes bewirkende Kolben gleichzeitig auch das Preßgut in den Zylinder einsaugt, der zu diesem Zwecke mit einem Saug- und Druckventil sowie einem an ersteres angeschlossenen Fülltrichter und einem an letzteres angeschlossenen Austrittsstutzen versehen ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    DERLIH, GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
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