DE205739C - - Google Patents

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DE205739C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F23/00Mixing according to the phases to be mixed, e.g. dispersing or emulsifying
    • B01F23/20Mixing gases with liquids
    • B01F23/23Mixing gases with liquids by introducing gases into liquid media, e.g. for producing aerated liquids
    • B01F23/236Mixing gases with liquids by introducing gases into liquid media, e.g. for producing aerated liquids specially adapted for aerating or carbonating beverages

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)

Description

PATENTSCHRIFT
KLASSE 85«. GRUPPE
KARL ROSZ in SCHLESWIG.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. August 1907 ab.
Der Gegenstand der Erfindung bildet eine Vorrichtung zur Herstellung von kohlensaurem Wasser mit zwei von einer gemeinschaftlichen Kurbelwelle aus angetriebenen, in entgegengesetztem Sinne zueinander arbeitenden Pumpen zum Zuführen von Wasser bzw. Kohlensäure.
Die Erfindung besteht darin, daß das von der Wasserpumpe in ein Ventilgehäuse ge-
förderte Wasser vor seinem Übertritt in die nach dem Mischbehälter führende Druckleitung zweimal mit Kohlensäure imprägniert wird, und zwar abwechselnd durch die Gaspumpe und durch eine den Mischbehälter mit dem Ventilgehäuse verbindende Gasleitung mit Rückschlagventil.
Auf der Zeichnung ist die Vorrichtung mit den Pumpen im Schnitt dargestellt.
Die Kolben 1 und 2 der Pumpen A und B werden mittels der Kurbelwelle 3 in entgegengesetzter Richtung bewegt. Die Wasserpumpe A besitzt ein Saugventil 4 und zwei Druckventile 5 und 6. Die Druckleitung 7 führt in den oberen Teil des Mischbehälters C, während die Saugleitung 8 in den Wasserbehälter D ragt. Die Kohlensäurepumpe B besitzt das Saugventil 9 und in dem unteren Teil ihres Zylinders das Druckventil 10. Dieses Druckventil 10 ist durch die Feder 11 so belastet, daß es nur beim Niedergang des Kolbens ι geöffnet wird. Das Ventilgehäuse 12 ist mit der Druckdüse 13 versehen, deren schräg durchlöchertes Ende in das Ventilgehäuse der Pumpe A hineinragt. Die Saugleitung 14 führt der Pumpe B aus dem oberen Teil des Mischbehälters C die Kohlensäure zu. Eine abzweigende Leitung 15 enthält ein Rückschlagventil 16 und endet in eine Düse, welche ebenfalls in das Ventilgehäuse der Pumpe A hineinragt. Durch das Rohr 18 strömt die Kohlensäure in den Mischbehälter C und erzeugt in diesem den erforderlichen Druck. Das Rohr 19 dient zur Entnahme des imprägnierten Wassers.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
Bewegt die Kurbel 3 den Kolben 1 nach oben und den Kolben 2 nach unten, so strömt unter den Kolben 1 durch das Saugventil 9 Kohlensäure, während der Kolben 2 das vorher angesaugte Wasser in das Ventilgehäuse und den oberen freiwerdenden Teil des Zylinders A drückt, wobei aus dem Mischbehälter Kohlensäure durch das Rückschlagventil 16 in das vorbeifließende Wasser gespritzt wird und einen dem Volumen der Kolbenstange entsprechenden Raum ausfüllt. Beim Hubwechsel saugt der Kolben 2 Wasser aus dem Behälter D und drückt gleichzeitig eine bestimmte Wassermenge aus dem Ventilgehäuse in die nach dem Mischbehälter führende Druckleitung 7, wobei der Kolben 1 durch die Düse 13 Kohlensäure in das verdrängte Wasser preßt, bevor dieses durch das Druckventil 6 in die Druckleitung 7 gelangt.
Sofern die beiden Pumpenzylinder A und B
übereinanderliegend angeordnet sind, ist es zweckmäßig, dem Kolben ι der Kohlensäurepumpe B eine geringe Voreilung zu geben.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vorrichtung zur Herstellung von kohlensaurem Wasser mit einer Wasserpumpe und einer dieser entgegengesetzt arbeitenden Gaspumpe, dadurch gekennzeichnet, ίο daß das von der Wasserpumpe (A) in ein Ventilgehäuse geförderte Wasser in diesem, also vor dem Übertritt in die nach dem Mischbehälter (C) führende Druckleitung (7), während eines jeden Doppelhubes der Wasserpumpe abwechselnd durch die Gaspumpe (B) und durch eine das Ventilgehäuse mit dem Mischbehälter (C) verbindende, durch ein Rückschlagventil (16) beeinflußte Gasleitung (15) mit Kohlensäure imprägniert wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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