DE19820C - Neuerungen an Glasöfen. (I. Zusau zu P. R. 19028.) - Google Patents

Neuerungen an Glasöfen. (I. Zusau zu P. R. 19028.)

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DE19820C
DE19820C DE188119820D DE19820DA DE19820C DE 19820 C DE19820 C DE 19820C DE 188119820 D DE188119820 D DE 188119820D DE 19820D A DE19820D A DE 19820DA DE 19820 C DE19820 C DE 19820C
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Germany
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zusau
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DE188119820D
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English (en)
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F. LÜRMANN in Osnabrück
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B5/00Melting in furnaces; Furnaces so far as specially adapted for glass manufacture
    • C03B5/04Melting in furnaces; Furnaces so far as specially adapted for glass manufacture in tank furnaces

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Glass Compositions (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 32: Glas.
FRITZ LÜRMANN in OSNABRÜCK. Neuerungen an Glasöfen.
Erstes Zusatz-Patent zu No. 19028 vom 22. October 1880.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. Februar 1881 ab. Längste Dauer: 21. October 1895.
In den Fig. 1 bis 3 ist ein Glasschmelz- und Arbeitsofen A gezeichnet, aus welchem das Glas direct verarbeitet werden kann.
Da sich auf dem Boden oder der Sohle eines solchen Glasschmelz- und Arbeitsofens, welcher fast nie ausgearbeitet wird, vornehmlich schwere Glassätze ablagern, die Böden bei solchen Oefen deshalb viel weniger leiden, als die der directen Einwirkung der Flamme und Glasgalle ausgesetzten Seitenwände und Böden der Glasschmelz- und Abstichöfen, so kann man den Boden oder die Sohle eines Glasschmelz- und Arbeitsofens aus feuerfesten Steinen herstellen.
Feuerfeste Steine in grofsen Formaten können erfahrungsmäfsig nicht gleichmäfsig durchgebrannt, auch nicht ohne innere Risse hergestellt werden, wogegen kleine feuerfeste Steine diese Mängel nicht haben. Gewöhnlich geformte feuerfeste Steine werden aber, zu einem Boden oder einer Sohle verwendet, bei ihrem specifischen Gewicht von 1,85 sehr leicht von dem in die Fugen des Mauerwerkes eintretenden flüssigen Glase, von 2,46 bis 3,33 spec. Gew., aufgetrieben und zum Schwimmen bezw. zur Auflösung gebracht, was die frühzeitige Aufserbetriebsetzung des Ofens veranlafst. Es war daher ein Boden oder eine Sohle aus kleinen, gut herzustellenden und gut durchzubrennenden •feuerfesten Steinen zu construiren, welche nicht zum Schwimmen gebracht werden können.
Dies ist bei dem gezeichneten Herd oder Boden erreicht, indem man denselben oder die Sohle des Ofens aus einer oder aus mehreren Lagen von Steinen (in der Zeichnung zwei) herstellen läfst, welche als Rhomben oder abgestumpfte Pyramiden, wie gezeichnet, so an einander gefügt sind, dafs der mittelste Stein von den zunächst umliegenden, die Steine zweiter Reihe von denjenigen dritter Reihe etc.,' die vorletzte und letzte Reihe von der ganzen darauf ruhenden Last der Seitenwände incl. Gewölbe des Ofens niedergehalten werden.
Durch diese Construction der Sohlen der Glasöfen wird der Auftrieb der Boden- oder Sohlsteine unmöglich gemacht, und wird die Betriebsdauer solcher Oefen mit Boden oder Sohle aus feuerfesten Steinen eine bedeutend gröfsere.
Einige Beispiele der zu solchen Sohlen zu verwendenden Steinformen sind unter ede, Fig. 3, gezeichnet.
Die verschiedenen Ofentheile sind wie folgt bezeichnet: gg1g1 Gäskanal, Gasschächte bezw. Gasaustrittsöffnungen, 001O2 Luftschächte, Luftkanal bezw. Luftaustrittsöffnung, η η1 Fuchsöffnung, Abhitzeschächte, // Oeffnungen theils zur Reinigung der Schächte, Kanäle und Oeffnungen, theils zur etwaigen Beschränkung oder Veränderung der Querschnitte über Feuer- und über Fuchsbrücke durch Verlegen mit feuerfesten Steinen.
k sind 15 Arbeitsöffnungen, zwei seitliche Glasmasseeinlege- oder auch Arbeitsöfirmngen, w Boden- oder Sohlekühlkanäle.

Claims (1)

  1. PATENT- AnSpruch:
    Die Construction und Anwendung von Sohlen, Herden oder Böden an Glasschmelz-, Abstichoder Arbeitsöfen mit wassergekühlten Theilen oder ohne solche aus einer oder mehreren Lagen von feuerfesten Steinen, welche, als Rhomben oder abgestumpfte Pyramiden geformt, so an einander gefügt sind, dafs der mittelste Stein von den zunächst umliegenden, die Steine zweiter Reihe von denjenigen dritter Reihe etc., die vorletzte und letzte Reihe endlich von der ganzen daraufruhenden Last der Seitenwände und des Gewölbes des Ofens niedergehalten wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE188119820D 1880-10-22 1881-02-08 Neuerungen an Glasöfen. (I. Zusau zu P. R. 19028.) Expired DE19820C (de)

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