DE36990C - Gas-Kupol-Ofen - Google Patents
Gas-Kupol-OfenInfo
- Publication number
- DE36990C DE36990C DENDAT36990D DE36990DA DE36990C DE 36990 C DE36990 C DE 36990C DE NDAT36990 D DENDAT36990 D DE NDAT36990D DE 36990D A DE36990D A DE 36990DA DE 36990 C DE36990 C DE 36990C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- furnace
- vault
- melted
- cupola furnace
- cupola
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 239000000571 coke Substances 0.000 claims description 4
- 238000005192 partition Methods 0.000 claims description 4
- 238000002844 melting Methods 0.000 claims description 2
- 230000008018 melting Effects 0.000 claims description 2
- 229910000805 Pig iron Inorganic materials 0.000 claims 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 14
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 description 14
- 239000007789 gas Substances 0.000 description 11
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 description 4
- 150000002739 metals Chemical class 0.000 description 3
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 239000011449 brick Substances 0.000 description 2
- 239000000446 fuel Substances 0.000 description 2
- 229910001018 Cast iron Inorganic materials 0.000 description 1
- 201000005569 Gout Diseases 0.000 description 1
- OAICVXFJPJFONN-UHFFFAOYSA-N Phosphorus Chemical compound [P] OAICVXFJPJFONN-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 238000003723 Smelting Methods 0.000 description 1
- NINIDFKCEFEMDL-UHFFFAOYSA-N Sulfur Chemical compound [S] NINIDFKCEFEMDL-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 210000000481 breast Anatomy 0.000 description 1
- 238000005266 casting Methods 0.000 description 1
- 239000003818 cinder Substances 0.000 description 1
- 238000002485 combustion reaction Methods 0.000 description 1
- 238000001035 drying Methods 0.000 description 1
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 description 1
- 238000012423 maintenance Methods 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 239000007800 oxidant agent Substances 0.000 description 1
- 229910052698 phosphorus Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000011574 phosphorus Substances 0.000 description 1
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 description 1
- 239000002893 slag Substances 0.000 description 1
- 229910052717 sulfur Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000011593 sulfur Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
- F27B—FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
- F27B1/00—Shaft or like vertical or substantially vertical furnaces
- F27B1/10—Details, accessories or equipment specially adapted for furnaces of these types
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Vertical, Hearth, Or Arc Furnaces (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 18: Eisenerzeugung.
ANTÖNIN MONTUPET in PARIS. Gas-Ku ρ öl-Ofen.
Pätentirt im Deutschen Reiche vom 15. Januar 1886 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Kupolofen, in welchem Gufseisen ohne Anwendung
von Koksgichten und andere Metalle geschmolzen werden können.
Der Ofen besteht aus einem Schacht A (siehe die beiliegende Zeichnung), dessen Dimensionen
von den gewöhnlich angewendeten abweichen. In diesem Schacht befindet sich in einer gewissen
Höhe über dem Boden ein feuerfestes Gewölbe a, welches mit Oeffnungen b versehen
ist, deren Gröfse und Gestalt der Beschaffenheit des zu schmelzenden Metalles gemä'fs zu
wählen sind. . '■
Das zu schmelzende Metall wird oberhalb dieses Gewölbes oder dieser Scheidewand aufgeschichtet.
Der untere Theil des Kupol-Ofens ist wie gebräuchlich gestattet; c ist der Herd,
d die Ofenbrust und f das Stichloch; aufserdem sind Schlackenlöcher vorhanden.
Wenn die Schmelzung beginnen soll, so leitet man in den Schacht A unter dem feuerfesten
Gewölbe α Flammen oder Gase hinein, welche von einer gewöhnlichen oder einer
Gasfeuerung herrühren, die getrennt von dem Kupol-Ofen A aufgestellt ist.
Die aus dem Feuerraum kommenden heifsen Gase gelangen zunächst in den unter dem Gewölbe
liegenden Theil des Kupol-Ofens und erhitzen denselben, steigen dann durch die Oeffnungen b des Gewölbes hindurch und
durchziehen das zu schmelzende Metall; das letztere erhitzt sich sehr schnell, beginnt zu
schmelzen und fällt in Tröpfchen durch das Gewölbe auf den Herd c des Ofens herab.
Diese Tröpfchen erhitzen sich noch beim Durchziehen der unter der Scheidewand vorhandenen
Gase, so dafs in dem Herd sehr heifses, flüssiges Metall angesammelt wird.
Das lediglich durch die Gase, ohne irgend welche Berührung mit Koks geschmolzene
Metall ist viel reiner als das nach dem alten Verfahren gewonnene; es enthält weder Schwefel
noch Phosphor, ist aufserordentlich fest und widerstandsfähig und giebt ganz fehlerfreie Gufsstücke.
Die Instandhaltung dieses Ofens ist billiger als diejenige der vorhandenen Oefen; aufserdem
wird weniger Schlacke gebildet.
Die Feuerung kann mit gewöhnlichem Zug oder mit Gebläseluft in Betrieb erhalten werden.
Wenn man mit geprefster Luft erhitzt, so können die Dimensionen des neuen Kupol-Ofens,
weil das Einbringen von Koks vermieden ist, viel kleiner sein, als gebräuchlich.
Bei Kupol-Oefen mit einfachem Zug mufs man die Dimensionen gemäfs der Menge des
zu schmelzenden Metalles wählen und den Oeffnungen des Gewölbes einen solchen Querschnitt
geben, dafs ein guter Zug gesichert ist. Ein solcher Ofen ist sehr leicht zu bedienen;
man hat weder ein Gebläse noch eine Dampfmaschine nöthig und erzielt auf diese Weise
eine grofse Ersparnifs an Brennmaterial.
Das Gewölbe oder die Scheidewand kann in allen vorhandenen Kupol - Oefen angebracht
werden; die Kosten der Einrichtung sind gering im Verhältnifs zu den erreichten Vortheilen.
Das Gewölbe kann eine kugelige, kegelförmige, abgestumpft kegelförmige oder irgend
eine andere Gestalt erhalten; die Oeffnungen in demselben können rund, viereckig, rechteckig,
oval etc., mehr oder weniger grofs und
mehr oder weniger zahlreich sein, je nach der auszuführenden Arbeit und der Beschaffenheit
der zu schmelzenden Metalle.
Diese Oeffnungen können überdies oben und unten erweitert sein. Um zu verhindern, dafs
die Oeffnungen des Gewölbes durch das zu schmelzende oder das geschmolzene Metall verstopft
werden, gebe ich allen vollen Theilen der Oberfläche der Scheidewand eine abgerundete
Form.
Das Gewölbe kann aus einem Stück oder aus mehreren Theilen bestehen und unter den
vollen Theilen seiner unteren Fläche durch umgekehrt treppenförmig aufgebaute Ziegel verstärkt
sein.
Man kann das Gewölbe α von dem Gewicht der auf ihm ruhenden Eisengicht zum Theil
entlasten, indem man in die über dem Gewölbe gelegene Ausmauerung des Schachtes Verkragungen h aus treppenförmig aufgebauten
Ziegeln einmauert, wie dies die Zeichnung angiebt. Man ordnet ferner in der Ausmauerung
des Schachtes Schaulöcher c an, durch welche das zu schmelzende Metall zum Sinken gebracht
werden kann, wenn es sich festgesetzt haben sollte.
Die Entfernung des Gewölbes von dem Boden des Ofens ist eine gröfsere oder geringere, je
nachdem der Erhitzungsapparat längere oder kürzere Flammen giebt oder je nachdem das
geschmolzene Metall durch eine mehr oder weniger hohe Schicht heifser Gase hindurchfallen
soll. In der Ausmauerung des Kupol-Ofens können Winddüsen r angebracht sein,
um eine vollständigere Verbrennung der Gase zu erzielen. Man kann nach Bedarf mit oxydirenden
oder entkohlenden Gasen erhitzen, dergestalt, dafs das geschmolzene Metall in gröfserem oder geringerem Grade entkohlt wird.
Wenn der Heizapparat eine Gasfeuerung ist, so kann man die Gase in einen den Kupolofen
umgebenden Mantel und von da durch mehrere Düsen in den Schacht leiten.
Man kann ferner in dem unteren Theil des Schachtes, über dem Boden oder in dem letzteren
Düsen anordnen und durch dieselben geprefste Luft in das geschmolzene Metall einführen,
um das letztere zu entkohlen.
Der Herd kann endlich einen gröfseren oder kleineren Durchmesser als der Schacht des
Kupol-Ofens erhalten.
Der beschriebene Kupol-Ofen ermöglicht die Benutzung jedes Brennmaterials zum Schmelzen
der Metalle; die Gichtgase können aufserdem zum Heizen von Dampfkesseln, zum Erhitzen
von Trockenräumen etc. verwendet werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:In Kupol-Oefen, zum Zweck, Roheisen ohne Anwendung von Koksgichten zu schmelzen, die Anordnung einer mit Oeffnungen bezw. Kanälen b versehenen Scheidewand a in Verbindung mit treppenförmig gestalteten Verkragungen in der Ausmauerung des Schachtes über der Scheidewand.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE36990C true DE36990C (de) |
Family
ID=312773
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT36990D Expired - Lifetime DE36990C (de) | Gas-Kupol-Ofen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE36990C (de) |
-
0
- DE DENDAT36990D patent/DE36990C/de not_active Expired - Lifetime
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3742349C1 (de) | Verfahren zum Schmelzen von Metallschrott und Vorrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens | |
| DE2427360A1 (de) | Ofenanordnung zum schmelzen von roheisen und/oder schrott | |
| DE36990C (de) | Gas-Kupol-Ofen | |
| DE3610498C2 (de) | ||
| DE2014043A1 (de) | Schmelzofen und Verfahren zum Schmelzen von schmelzbaren Materialien | |
| DE2030970C3 (de) | Gasgefeuerter Kupolofen | |
| DE12499C (de) | Flammofen mit zwei Feuerungen zum Schmelzen von Metalllegirurigen | |
| DE12211C (de) | Gasflammofen zum Schmelzen von Erzen, Metallen etc. in Kombination mit einem tiefer liegenden Reinigungstiegel | |
| DE101952C (de) | ||
| DE105281C (de) | ||
| DE68265C (de) | Puddelofen. Anlage zum Verarbeiten von dem Hochofen entnommenen flüssigen Roheisen unter Benutzung von Hochofengas als Brennmaterial | |
| AT323778B (de) | Verfahren und schachtofen zum schmelzen von stahlschrott | |
| DE19532152B4 (de) | Auskleidung für heiße Verbrennungsgase führende Verbrennungsräume und Gasführungsschächte | |
| DE109423C (de) | ||
| DE63657C (de) | Tiegelschmelzofen | |
| DE22993C (de) | Darstellung von schmiedbarem Eisen | |
| DE509726C (de) | Verfahren zur Herstellung von Induktionsoefen | |
| DE205884C (de) | ||
| DE376116C (de) | Kupolofen mit Einsatz und achsialer, unterer Windzufuehrung | |
| AT362810B (de) | Tiefofen zum aufwaermen von ingots | |
| DE105119C (de) | ||
| DE10830C (de) | Neuerungen an Kupolöfen | |
| DE19289C (de) | Neuerungen an Schmelz-Flammöfen | |
| DE294766C (de) | ||
| AT63915B (de) | Kupolofen mit in die Ofenschachtwand eingebauten Windvorwärmern. |