DE1981237U - Saegeblatt zum zersaegen von steinbloecken. - Google Patents
Saegeblatt zum zersaegen von steinbloecken.Info
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- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
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- B28D1/00—Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor
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Description
Die Erfindung betrifft Sägeblätter, wie sie zum Zersägen
großer Steinblöcke, beispielsweise aus G-ranit oder Marmor,
verwendet werden. Ein solches Sägeblatt besteht üblicherweise aus einem glatten Stahlband, das an der Schneidseite mit
Schneidwerkzeugen besetzt ist. Die Werkzeuge selbst bestehen aus einem mit scharfen Diamantsplittern durchsetzten, sinterfähigen Pulver, das zu einem festen Körper gesintert ist.
Die Sohneidwerkzeuge haben die Form kurzer Stäbe mit rechteckigem Querschnitt, sie werden mit entsprechendem Abstand
voneinander am Sägeblatt befestigt, vorzugsweise angelötet.
großer Steinblöcke, beispielsweise aus G-ranit oder Marmor,
verwendet werden. Ein solches Sägeblatt besteht üblicherweise aus einem glatten Stahlband, das an der Schneidseite mit
Schneidwerkzeugen besetzt ist. Die Werkzeuge selbst bestehen aus einem mit scharfen Diamantsplittern durchsetzten, sinterfähigen Pulver, das zu einem festen Körper gesintert ist.
Die Sohneidwerkzeuge haben die Form kurzer Stäbe mit rechteckigem Querschnitt, sie werden mit entsprechendem Abstand
voneinander am Sägeblatt befestigt, vorzugsweise angelötet.
Sägeblätter der genannten Art werden mit ihren Enden mit entsprechender
Vorspannung in Spannköpfen befestigt. Diese Spannköpfe erfahren beim Sägen eine Vorschubbewegung, die die
Sohneidwerkzeuge gegen die Schnittfläche preßt. Mit Hilfe der Torspannung soll ein ebener Schnitt erreicht werden. Wie aber die Erfahrung zeigt, lassen sich mit Sägeblättern der beschriebenen Art ebene Schnittflächen in wirtschaftlich vertretbarer
Sohneidwerkzeuge gegen die Schnittfläche preßt. Mit Hilfe der Torspannung soll ein ebener Schnitt erreicht werden. Wie aber die Erfahrung zeigt, lassen sich mit Sägeblättern der beschriebenen Art ebene Schnittflächen in wirtschaftlich vertretbarer
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Weise nicht herstellen. Es treten bei jedem Schnitt Abweichungen auf, so daß die geschnittenen Steine oder Platten
eine mehr oder weniger konkave oder konvexe Oberfläche erhalten. Man kann die erforderliche ebene Fläche nur in einem
anschließenden SchleifVorgang herstellen, was eine zeitraubende
und teure Nachbearbeitung bedeutet.
Wie aufgrund bestimmter Überlegungen angestellte "Versuche gezeigt
haben, lassen sich mit den genannten Sägeblättern ebene Schnitte erreichen, wenn erfindungsgemäß am Sägeblatt Führungsmittel
angebracht sind, die ein Schrägstellen des Sägeblattes in der Schnittnut verhindern und andererseits die Zuführung
von Kühlwasser zu den Schneidwerkzeugen und die Schlammabführung von diesen Werkzeugen zulassen.
Wie festgestellt wurde, wechselt die Schneidfähigkeit der Werkzeuge.
Sind die in der Schneidfläche liegenden Diamantsplitter
stumpf geworden, so nimmt die Schneidfähigkeit des Werkzeuges ab, bis wieder neue spitze Diamanten freigelegt sind. Dann erhält
das Werkzeug wieder seine alte Schneidfähigkeit, und zwar so lange, bis auch die neu· freigelegten Diamantsplitter stumpf
geworden sind. Der Vorschub des Sägeblattes, der annähernd der größten Schnittfähigkeit der Werkzeuge angepaßt ist, bleibt
auch zumindest während des ersten Teiles der Zeit geringerer Schneidfähigkeit der Werkzeuge erhalten. Das führt dazu, daß
das Sägeblatt sich schräg zur Schneidrichtung stellt, und zwar
entweder nach, der einen oder nach, der anderen Seite und auf
die Seitenflächen der Schneidwerkzeuge eine Kraft ausgeübt wird. Diese schräg zu den Schneidwerkzeugen gerichtete Kraft
führt in kurzer Zeit zu einer Verkantung der Werkzeuge, so daß von diesen in der Hauptsache zwei gegenüberliegende Kanten zum
Einsatz kommen. Da diese Kanten meist besonders schneidfähig sind, so schneiden diese sich in den Werkstoff ein und führen
so zu einem Schnitt, der einen Winkel mit der Lotreohten bildet und zugleich entweder konvex oder konkav verläuft. Durch
die erfindungsgemäß vorgesehenen Führungsstücke ist die Schrägstellung
der Sägeblätter zur Schnittnut vermieden, d.h.. das Blatt hat nicht die Tendenz, sich schrägzustellen und ein Drehmoment
auf die Schneidwerkzeuge auszuüben.
Die IPührungsstücke können verschiedener Ausbildung sein. Nach
einem Torschlag der Erfindung haben sie etwa die Ji'orm der Schneidwerkzeuge und sind an der oberen Kante des Sägeblattes
befestigt, und zwar in wesentlich größeren Abständen als die Sohneidwerkzeuge selbst. Sie ergeben eine zuverlässige führung
des in der Mut befindlichen Sägeblattes. Da die Sägeblätter selbst eine verhältnismäßig große Höhe haben, die bis zu 180 mm
betragen kann, so setzt die Wirkung solcher i'ührungs stücke erst
bei einer entsprechenden Schnittiefe ein. Da innerhalb der Höhe des Sägeblattes schon Abweichungen eintreten können, so ist es
vorteilhaft, die iührungsstücke seitlich an den Sägeblättern zu
befestigen, und zwar so, daß sie erst ein Stück oberhalb der
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unteren Kante der Sägeblätter enden. Außer dem Vorteil, daß die Führung des Sägeblattes schon bei geringer Schnittiefe
beginnt, hat diese Ausführungsform auch den Vorteil, daß ein
Auswölben des Sägeblattes in der Sohnittnut verhindert wird, was bei größerer Höhe des Blattes ebenfalls zu einem Verkanten
der Werkzeuge führen kann.
Der Auswirkung des Verkantens der Sohnittwerkzeuge kann weiter
entscheidend dadurch entgegengetreten werden, daß gleichzeitig den Schneidwerkzeugen eine besondere Gestaltung gegeben
wird. Nach einem weiteren Vorschlag der Erfindung werden Schneidwerkzeuge für die Sägeblätter verwendet, bei denen die
senkrecht zur eigentlichen Schneidfläche stehenden Flächen im Verhältnis zur Schneidfläche stumpf aber verschleißfest ausgebildet
sind. Bei solchen Werkzeugen führen schräg zur Vorschubrichtung geneigte Kräfte nicht zum Verkanten der Werkzeuge,
weil ihre Kanten und Seitenflächen nicht schneidfähig sind.
Stumpfe aber verschleißfeste Seitenwände des Werkzeuges kann
man in verschiedener Weise erreichen, z.B. dadurch, daß in den Seitenflächen sehr kleine Diamantsplitter, aber in dichter
Anordnung angebracht werden, d.h. wesentlich kleiner als die Hauptmasse der im Werkzeug befindlichen schneidfähigen Diamanten.
Sehr kleine Diamantsplitter verlieren sehr schnell ihre
Spitzen. Sie bilden dann infolge ihrer dichten Anordnung eine sehr harte, aber nicht schneidfähige Fläche, d.h. eine verschleißfeste
und stumpfe Fläche. Statt sehr feiner Diamantsplitter in sehr dichter Anordnung kann man auch Diamantsplitter
in weniger dichter Anordnung nehmen, die größer sind als die zum Schneiden bestimmten, aber Diamantsplitter, die nicht
scharfkantig sind.
Mehrere Ausführungsbeispiele solcher Führungsstücke sind im
folgenden anhand der Zeichnung beschrieben, in dieser zeigens Abb. 1 eine Seitenansicht eines Sägeblattes mit Yierk-
zeugen und mit Führungsstücken gemäß der Erfindung,
Abb. 2 einen Schnitt durch das Sägeblatt nach Linie H-II
der Abb. 1,
Abb. 3 das Werkzeug im Schnitt innerhalb einer Schnittnute
Abb. 3 das Werkzeug im Schnitt innerhalb einer Schnittnute
eines Werkstückes,
Abb. 4 und 5 ein Werkzeug in Ansicht und im Schnitt mit
Abb. 4 und 5 ein Werkzeug in Ansicht und im Schnitt mit
abgeänderten Piihrungsstücken und
■Abb. 6 und 7 eine weitere Ausführungsform der Führungsstücke
in Ansicht und im Schnitt.
In allen Abbildungen ist das Sägeblatt mit 1 bezeichnet. Das Blatt ist mit stark verkürzter Höhe im Verhältnis zu den mit
2 bezeichneten Werkzeugen dargestellt. Die Höhe der Werkzeuge beträgt meist etwa 6 mm, während die Höhe des Sägeblattes bis
zu 180 mm betragen kann. Bei den Schneidwerkzeugen handelt
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es sioii um stabförmige Sohneidwerkzeuge mit rechteckigem Querschnitt.
Sie "bestehen wie angegeben aus einem gesinterten Pulver, das mit scharfen Diamantsplittern durchsetzt ist. Die
Werkzeuge 2 sind wie üblich bei 3.am Sägeblatt 1 angelötet, und zwar in Abständen von etwa 100 mm voneinander. Die Länge
der Schneidwerkzeuge beträgt meist etwa 25 mm. Bei den angegebenen Werten handelt es sich nur um Mittelwerte und sie können
beliebig unter- oder überschritten werden. Die Schneidwerkzeuge sind vorzugsweise so ausgebildet, daß ihre Seitenflächen
verschleißfest sind, aber keine Schneiden bilden.
Wie aus den Abb. 1 und 2 hervorgeht, sind an der oberen Kante des Sägeblattes stabförmige fführungsstücke 4 angelötet oder in
anderer Weise befestigt. Diese Führungsstücke, die etwa die
gleiche länge wie die Schneidwerkzeuge haben können, sind in größeren Abständen voneinander am Sägeblatt befestigt. Sie
bilden keine Schneidwerkzeuge, sind aber verhältnismäßig verschleißfest
und können beispielsweise aus gesintertem Metallpulver bestehen, aber auch aus massiven Stücken.
Wie Abb. 3 zeigt, verhindern die lührungsstücke 4 ein Schrägstellen
der Sägeblätter 1 in den Schnittnuten 5 und damit Abweichungen der Schneidwerkzeuge 2 von dem gewünschten ebenen
und lotrechten Schnitt, bzw. der gewünschten Schnittrichtung. Die Breite der JPührungsstücke 4 entspricht vorteilhaft der
Breite der Werkzeuge 2.
Die Pührungsstücke verhindern wie angegeben ein Schrägstellen
des Sägeblattes 1, sie behindern aber nicht die Zuführung des Kühlwassers zu den Schneidwerkzeugen und auch nicht die Entfernung
des beim Sägen auftretenden Gesteinsschlammes.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Abb. 4 und 5 übergreifen die mit 6 bezeichneten Führungsstücke das Sägeblatt 1. Die
führungsstücke haben U-förmigen Querschnitt, d.h. an einem Stegteil
7 setzen zwei Schenkel 8 an, die über einen größeren Teil der Breite des Sägeblattes geführt sind. Diese Ausbildung der
Führungsstücke hat den Vorteil, daß die Führung des Sägeblattes
beim Anlegen eines neuen Schnittes schon wesentlich früher be~
ginnt als bei den IHihrungs stücken 4 nach Abb. 1. Die Schenkel 8
enden in einem solchen Abstand oberhalb der unteren Kante des Sägeblattes, d.h. von der Oberkante der Schneidwerkzeuge 2, daß
noch eine befriedigende Schlammabführung sichergestellt und die Wasserzuführung zu den Schneidwerkzeugen nicht behindert ist.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Abb. 6 und 7 ist das Sägeblatt
1 mit dreieckförmigen Pührungsstücken 9 besetzt, die an
dem Sägeblatt durch Löten oder in anderer Weise befestigt sind. Die Pührungsstücke 9 bilden zwischen sich schräge Kanäle 10, die
der Zuleitung des Kühlwassers dienen. Die Stücke 9 enden ebenfalls oberhalb der oberen Kante der Schneidwerkzeuge 2, so daß
eine einwandfreie Schlammabführung gewährleistet ist. Die I1Uhrungsstücke
9 verhindern ebenso wie die IPührungsstücke 6 ein
Auswölben des Sägeblattes in der Schnittnut, da sie das Blatt gegen Ausknicken versteifen. Im Rahmen der Erfindung sind viele
Abänderungen in der Form der Pührungsstücke möglich. Maßgeblich
ist, daß sie so ausgebildet sind, daß sie ein Schrägstellen und auch ein Auswölben des Sägeblattes verhindern bzw. auf
ein unschädliches Maß begrenzen.
Claims (7)
1. Sägeblatt zum Zersägen von Steinblöeken mit an der unteren
Kante des Sägeblattes befestigten stabförmigen Schneidwerkzeugen mit rechteckigem Querschnitt, die aus einem Gemisch von sinterfähigem
Pulver und scharfen Diamantsplittern bestehen, dadurch gekennzeichnet, daß am Sägeblatt ■(1) Führungsstücke (4, 6, 9)
befestigt sind, die ein Schrägstellen des Sägeblattes in der Schnittnut (5) verhindern, aber die Zuführung von Kühlwasser zu
den Schneidwerkzeugen und die Abführung des Ge st eins Schlammes
von diesen Werkzeugen zulassen.
2. Sägeblatt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Pührungsstücke (6, 9) an den Seitenflächen des Sägeblattes (1) befestigt sind und gleichzeitig ein Auswölben des Sägeblattes
in der Schnittnut verhindern.
3. Sägeblatt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mihrungsstücke aus stabförmigen Körpern (4) bestehen, die an der
Oberkante des Sägeblattes befestigt sind.
4. Sägeblatt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsstücke (6) im Querschnitt U-förmig sind und die Sägeblätter
beidseitig umschließen.
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5. Sägeblatt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
]?ührungsstücke (9) nur an den Seitenflächen des Sägeblattes
(1) befestigt sind.
6. Sägeblatt nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Pührungsstücke (9) Dreieckform haben und abwechselnd mit der
Spitze nach oben oder nach unten an den beiden Seiten des Sägeblattes befestigt sind.
7. Sägeblatt nach Anspruch 1, daäirch gekennzeichnet, daß das
Sägeblatt mit Schneidwerkzeugen (2) besetzt ist, deren Seitenflächen stumpf, im Verhältnis zur Schneidfläche aber verschleißfest
ausgebildet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB73621U DE1981237U (de) | 1967-11-22 | 1967-11-22 | Saegeblatt zum zersaegen von steinbloecken. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB73621U DE1981237U (de) | 1967-11-22 | 1967-11-22 | Saegeblatt zum zersaegen von steinbloecken. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1981237U true DE1981237U (de) | 1968-03-14 |
Family
ID=33325946
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB73621U Expired DE1981237U (de) | 1967-11-22 | 1967-11-22 | Saegeblatt zum zersaegen von steinbloecken. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1981237U (de) |
-
1967
- 1967-11-22 DE DEB73621U patent/DE1981237U/de not_active Expired
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