DE197943C - - Google Patents

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DE197943C
DE197943C DENDAT197943D DE197943DA DE197943C DE 197943 C DE197943 C DE 197943C DE NDAT197943 D DENDAT197943 D DE NDAT197943D DE 197943D A DE197943D A DE 197943DA DE 197943 C DE197943 C DE 197943C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D73/00Making files or rasps

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sawing (AREA)

Description

3(di>et(ic§eM- #α hu ν Ι'α mi Is.
KAISERLICHES
PATENTAMT,
Gegenstand der Erfindung ist eine weitere Ausführungsform der durch Patent 157758 geschützten Maschine zur Erzeugung von Feilen- und Raspelhieb, bei der die Steuerung für ein den Vor- und Rückgang des Werkstückträgers unter dem Hauwerkzeug" bewirkendes Wendegetriebe, ferner eine auf das Flauwerkzeug einwirkende Ein- und Ausrückvorrichtung, sowie der das Werkstück auf seinem Träger festhaltende Drücker so miteinander in Wechselwirkung stehen, daß alle drei Mechanismen durch ein gemeinschaftliches Organ in und außer Tätigkeit gesetzt werden können. Während aber bei der Maschine nach dem Hauptpatent diese In- und Außerbetriebsetzung der drei Mechanismen gleichzeitig erfolgt, werden sie nach vorliegender Erfindung, trotzdem' sie von einem gemeinschaftlichen Organ abhängig sind, doch stufenweise ein- und ausgerückt, und zwar derart, daß beim Ingangsetzen zuerst der das Werkstück tragende Schlitten in Bewegung gesetzt, dann der Drücker eingerückt und zuletzt erst das Hauwerkzeug freigegeben wird; das hat den Vor-
teil, daß das Werkstück erst seine für einen regelmäßigen Hieb erforderliche gleichmäßige Bewegung erhalten und durch den Drücker ordentlich auf seiner Unterlage festgepreßt ist, bevor der Hammer in Tätigkeit tritt. Erreicht wird die erwähnte Wirkung im wesentlichen dadurch, daß das gemeinsame Einrückorgan gleich bei Beginn seiner Einrückbewegung die Kupplungsmuffe des Wendegetriebes mit dem Triebrad für die Arbeitsbewegung des Schlittens in Eingriff bringt und späterhin bei Weiterbewegung in Eingriff hält, während es auf den Drücker und die Ausrückvorrichtung für das Hauwerkzeug durch ein für beide gemeinschaftliches Zugorgan wirkt, das so viel toten Gang hat, daß erst das Triebwerk für den Werkzeugschlitten völlig eingerückt ist, ehe es zu wirken beginnt. Dabei stehen der Drücker und die Ausrückvorrichtung für das Hauwerkzeug unter sich wieder in solcher Verbindung, daß das Zugorgan erst den Drücker auf das Werkstück preßt und dann t das Hauwerkzeug freigibt.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist diese neue Einrichtung in einem Ausführungsbeispiel an einer normalen Feilenhaumaschine bekannter Art veranschaulicht, wobei der größeren Deutlichkeit wegen nur die zum Verständnis der Erfindung erforderlichen Teile der Maschine gezeichnet sind; es zeigt Fig. 1 die Maschine in eingerückter Stellung, teils in Ansieht, teils im Schnitt, Fig. 2 das Triebwerk für den Werkstückschlitten für sich im Grundriß und Fig. 3 die Maschine in ausgerückter Stellung.
Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel ist auf einem schräg stehenden Bett 1 des Maschinengestelles der Schlitten 2, der das Werk-
*) Frühere Zusatzpatente: 158016, 158017, 169909.
stück 3 trägt, unter dem senkrecht auf- und abbewegbaren Hauwerkzeug 4 hin und her bewegbar geführt und erhält seine Bewegung mittels der Spindel5 von einem Wendegetriebeaus, das aus den beiden auf der Spindel 5 losen Kupplungshälften 6 und 7 und der zwischen beiden mittels Feder und Nut auf der Spindel S verschiebbaren und durch Reibung mit der einen oder anderen der Kupplungshälften 6,7 in Eingriff zu bringenden Kupplungsmuffe8 besteht. Die beiden Kupplungshälften 6 und 7, von denen erstere für den Arbeitsgang des Werkstückschlittens, letztere für den Rücktransport dient, erhalten eine entgegengesetzte Bewegung von den von der Hauptachse 9 der Maschine mittels Riemens 10 bzw. 11 in Umdrehung gesetzten Wellen 12 bzw. 13 (Fig. 2) aus, die je durch ein Kegelrad 14 bzw. 15 mit einem entsprechenden Zahnkranz 16 bzw: 17 der beiden Kupplungshälften 6, 7 in Verbindung stehen.
Die Verschiebungen der Kupplungsmuff e. 8 werden nun bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel von einem im Gestell drehbar gelagerten Hebel 18 abgeleitet, der mit einer die Kupplungsmuffe fassenden Klaue 19 fest verbünden ist und mit einem Stift 20 am vorderen Ende in die Kurvennut 21 einer auf einer Achse 22 befestigten und mit Handhebel 23 zum Drehen derselben versehenen Scheibe 24 eingreift. Beim Drehen dieser Scheibe aus der Stellung- Fig. 3 in diejenige Fig. 1 wird der Hebel 18 zunächst durcla einen exzentrisch verlaufenden Teil der Nut 21 angehoben, bis die Kupplungsmuffe 8 mit der Kupplungshälfte 6 für die Arbeitsbewegung des Schlittens 2 in Eingriff steht; während der weiteren Drehung wird dann dieser Eingriff aufrecht erhalten1, da der Stift 20 dann in einem konzentrischen Teil der Nut 21 sich befindet. Bei der Rückwärtsdrehung der Scheibe zieht eine an dem über den Drehpunkt verlängerten Hebel 18 angreifende Feder 25 die Muffe 8 aus der Kuppelhälfte 6 heraus und bringt sie bei genügend weitgehender Drehung der Scheibe mit der anderen Kupplungshälffe 7 für den Rücktransport des Schlittens 2 in Eingriff.
Von derselben Welle 22 aus werden auch der das Werkstück auf dem Schlitten während des Arbeitsganges festhaltende Drücker 26 und die auf der Hauptwelle 9 befestigte Daumenscheibe 27 zum Ausrücken des Hauwerkzeuges 4 bewegt. An der Daumenscheibe 27 greift eine starke Feder 28 an, die sie stets in die Ausrückstellung zu drehen sucht; ebenso ist auch die Drückerbüchse 29. mit einer schwächeren Feder 30 versehen, die den Drücker 26 von dem Werkstück abzuheben strebt. Beide sind nun durch eine Schwinge 31 miteinander verbunden, die einerseits an . ein Auge der Scheibe 27 angelenkt und andererseits mit einer Zugstange 32 verbunden ist, die ihrerseits an einen Arm 33 der Drückerbüchse angreift. In der Mitte der Schwinge 31 greift eine Kette 34 oder ein derartiges Zugorgan an, das mit seinem anderen Ende an einer Kurbel 35 auf der Welle 22 befestigt ist. Dabei ist die Kette von solcher Länge, daß sie bei ausgerückter Maschine (Fig. 3) etwas durchhängt und bei Inbetriebsetzung durch Drehung der Welle 22 mittels des Hebels 23 erst dann gespannt wird, wenn die Kupplung für den Arbeitsgang" des Schlittens 2 völlig eingerückt ist. Ist das in der bereits beschriebenen Weise geschehen, so wird bei Weiterdrehung der Welle 22 die Kette 34 durch die Kurbel 35 angespannt und zwingt nun ihrerseits die Schwinge 31 zu folgen. Da aber "Feder 28 wesentlich stärker ist als 30, so dreht sich die Schwinge 31 zunächst um ihren Angriffspunkt an der Nockenscheibe 27, die durch Feder 28 in Ruhe gehalten wird; sie zieht also mit Hilfe der Zugstange 32 den Drücker 26 auf das Werkstück 3 nieder. Hat dieser aber ein festes Widerlager gefunden, so gilt nunmehr der Endpunkt der Zugstange 32 als fester Drehpunkt für die Schwinge 31, die dann unter der weiteren Zugwirkung der Kette 34 die Nockenscheibe 27 in die Arbeitsstellung (Fig. 1) dreht, so daß das Hauwerkzeug" 4 freigegeben ist und seine Arbeit beginnen kann. Es ist also die in der Einleitung erwähnte Reihenfolge innegehalten, daß also zuerst der Werkzeug'schlitten in Bewegung gesetzt, dann der Drücker auf das Werkzeug gepreßt und zum Schluß erst der Hammer freigegeben wird.
Zugleich mit der Drehung der Nockenscheibe 27 in die Arbeitsstellung wird auch die Feder 28 angespannt, und mit der zunehmenden Spannung dieser Feder wird infolge der eigenartigen Verbindung der Scheibe mit dem Drücker 26 letzterer mit zunehmendem Druck auf das Werkstück gepreßt, so daß also die Feder 28 zugleich auch die Belastung für den Drücker 26 abgibt.
In vollständig eingerückter Stellung (Fig. I) kann die Welle 22 durch eine geeignete Vorrichtung festgestellt werden. Im gezeichneten Ausführungsbeispiel geschieht diese Fest-Stellung dadurch, daß die Welle 22 so weit gedreht wird, bis die Kurbel 35 etwas über die Zugrichtung der Kette 34 hinausgelangt, so daß diese unter der Zugwirkung der Feder 28 die Welle in der ursprünglichen Drehrichtung weiter zu drehen sucht, wobei durch einen Anschlagstift 36 am Gestell, gegen den sich der Hebel 23 anlegt, die Einrückstellung des Mechanismus gesichert wird.
Das Ausrücken des Getriebes erfolgt durch Zurückdrehen der Welle 22, das von Hand oder auch selbsttätig durch die Maschine geschehen

Claims (3)

  1. kann. Hierbei werden die drei erwähnten Mechanismen in umgekehrter Reihenfolge, wie beim Einrücken, außer Betrieb gesetzt; es wird also zunächst durch Nachlassen der Kette 34 die Nockenscheibe 2.7 durch die Feder 28 in die Ausrückstellung (Fig. 3) gezogen, darauf wird der Drücker 26 durch seine Feder 30 vom Werkstück abgehoben, und schließlich, wenn der Stift 20 des Hebels 18 in den exzentrischen Teil der Nut 21 gelangt, zieht die Feder 25 die Kupplungsmuffe 8 aus der Kuppelhälfte 6 heraus, wodurch der Schlitten 2 zum Stillstand kommt bzw. bei genügend weiter Drehung der Kurbel 23 durch Einrücken der Kupplungshälfte 7 in die Anfangslage zurückgeführt wird.
    Die konstruktive Durchbildung der Einrückorgane könnte auch noch eine andere als die beschriebene sein, wesentlich ist die beschriebene Wirkungsweise des stufenweisen Einrückens der Mechanismen.
    Patent-A ν Sprüche:
    ι . Maschine zur Erzeugung von Feilen- und Raspelhieb nach Patent 157758, dadurch gekennzeichnet, daß das die Verbindung' des Wendegetriebes für die Bewegung des Werkstückträgers unter dem Hammer mit der Ein- und Ausrückvorrichtung für das Hamverkzeug und dem Drücker zum Festhalten des Werkstückes auf seinem Träger vermittelnde gemeinsame Ein- und Ausrückorgan bei seiner Einrückbewegung zunächst das Wendegetriebe für die Arbeitsbewegung des Werkstückträgers einschaltet und dann erst auf die beiden anderen Glieder durch ein Zugorgan einwirkt, das so viel toten Gang hat, daß es erst nach völliger Einschaltung des Wendegetriebes in Wirkung tritt und dabei zuerst den Drücker auf das Werkstück herabzieht und zuletzt das Hauwerkzeug freigibt, zum Zweck, letzteres erst auf das Werkstück wirken zu lassen, wenn dieses seine gleichmäßige Bewegung erhalten hat und völlig auf seiner Unterlage festgelegt ist.
  2. 2. Ausführungsform der Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsmuffe (8) des Wendegetriebes (6,7) von einer im Maschinengestell gelagerten, von Hand oder auch durch das Triebwerk der Maschine selbst drehbaren Welle (22) aus mittels einer darauf befestigten Kurvenscheibe (24) verschoben wird und an einer auf derselben Welle sitzenden Kurbel (35) auch das den Drücker (26) und den Ausrücker (27) für den Hammer (4) beeinflussende Zugorgan (34) befestigt ist, wobei Kurbel (-35) und Kurvenscheibe (24) so auf der Welle angeordnet sind, daß bei Drehung der Welle das Zugorgan durch die Kurbel erst gespannt wird, wenn die Kurvenscheibe die Kupplungsmuffe eingerückt hat.
  3. 3. Ausführungsform der Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das auf den Drücker (26) und den Ausrücker (27) für den Hammer (4) wirkende Zugorgan (34) etwa in der Mitte einer Schwinge (31) angreift, welche die beiden unter der Wirkung je einer Feder (28 bzw. 30) stehenden Glieder so verbindet, daß sie sich bei Beginn der Zugwirkung zunächst um ihren Angriffspunkt an dem durch seine Feder in der Ruhelage gehaltenen Ausrücker (27) dreht und dabei den Drücker (26) auf das Werkstück niederzieht, dann aber, wenn dieser ein festes Widerlager gefunden hat, um ihren Drehpunkt am Drückergestänge schwingt und nunmehr den Ausrücker (27) entgegen der Wirkung seiner Feder (28) in die Arbeitsstellung zieht, so daß diese Feder zugleich den Belastungsdruck für den Drücker abgibt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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