DE197908C - - Google Patents

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DE197908C
DE197908C DENDAT197908D DE197908DA DE197908C DE 197908 C DE197908 C DE 197908C DE NDAT197908 D DENDAT197908 D DE NDAT197908D DE 197908D A DE197908D A DE 197908DA DE 197908 C DE197908 C DE 197908C
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bell
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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06MCOUNTING MECHANISMS; COUNTING OF OBJECTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G06M1/00Design features of general application
    • G06M1/04Design features of general application for driving the stage of lowest order
    • G06M1/045Design features of general application for driving the stage of lowest order for dial, pointer, or similar type indicating means

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Electric Clocks (AREA)

Description

ei ut i Wi t'i el je ι1 §a i'c π Ι'α π ι Ii. if
ι fiUlt'ulcdllaWi:
KAISERLICHES
PATENTAMT
Gegenstand der Erfindung ist eine Zählvorrichtung mit einem senkrecht geführten Schaltknopf und einer Signaleinrichtung, die . bei jeder Schaltung um eine Einheit'zugleich mit dem Weiterrücken der Anzeigevorrichtung zum Ertönen gebracht wird.
Gegenüber bekannten Vorrichtungen dieser Art kennzeichnet sich die vorliegende dadurch, daß das Schaltrad, wenn es einer ίο Zahlstelle entsprechend fortbewegt wird, zugleich die Kontrollglocke zum Ertönen bringt, und daß die Zurückführung des Zeigers auf Null von der Rückseite des Apparates durch einen Schlüssel in der Weise erfolgt, daß der Signalapparat dabei nicht ertönt. . .
In der Zeichnung ist die Erfindung veranschaulicht, und zwar zeigt: ri ' .-.- ..'-. Fig. ι einen Längsschnitt durch den Appa-■■■■..'■■'rat, ';."■ · .·. .' ' ' ■■-.·'; ν · ■ ■ ,-.■." · . ."' Fig. 2 einen Schnitt nach i-i, Fig. i,.
• Fig. 3 eine Vorderansicht des Apparates, ■ Fig. 4 eine Hinteransicht desselben, zum. : Teil im Schnitt, . /.. ·
Fig. 5 und 6 verschiedene Ausführungsformen des'Zifferblattes,
Fig. 7 eine vergrößerte Darstellung des •Apparates. ,'
Der Apparat ist derart eingerichtet, daß jedesmal nach Aufdrücken auf den Knopf 5 die Anzeigevorrichtung um eine Einheit des Zifferblattes, weiterrückt und gleichzeitig die ■■V: Signalvorrichtung 25 bis 29 in Tätigkeit gesetzt wird.
Auf der Platte 2 des Gestelles 1, welches durch eine durchsichtige Platte 3 abgeschlossen ist, ist das Zahnrad 8 gelagert; in dieses greift die Nase 30 des Schalthebels 16 und die um den Zapfen 23 drehbare Sperrklinke 22 . ein. Durch die »Drehung des Rades 8 bei der Schaltung wird auch die Sperrklinke 22 gedreht und dadurch der Arm 25, der um 26 drehbar ist, plötzlich seitwärts bewegt, so daß der Knopf 27 auf die Glocke 28 schlägt. Die Drehzapfen 23, 26 und die Glocke 28 sind zweckmäßigerweise im Gehäuse ι befestigt. . . ■ , ■ ■
So oft der am Stift 4 befestigte Knopf 5 hinuntergedrückt wird, schlägt der Stift auf den Schalthebel 16. Nach jeder Schaltung wird der Knopf 5 durch eine Feder 6, der Hebel 16 durch die im Gehäuse 17 lagernde Feder 19 und die auf der Gestellplatte 21 ruhende Feder 20, die Sperrklinke 22 durch die Feder 24 in ihre ursprüngliche Stellung zurückgeführt. Der Hebel 16 dreht sich um den Stift 18, welcher im Gehäuse des Apparates, und zwar entweder an der Vorderoder an der Rüqkwand allein oder an beiden Wänden befestigt ist. Die Hülse 17 gestattet dem Schalthebel die nötige Seitenver-Schiebung. . ■ ' ■ ■'
Um das Zahnrad 8 und somit den Zeiger in seine Nullstellung zurückzuführen, dient eine Vorrichtung, die aus einem mit einem Ansätze 13 versehenen Schlüssel 11 besteht, ferner aus einer durch die Drehung dieses
.; Schlüssels bewegten Schaltvorrichtung, die ein langsames Ausrücken des Schlägers 27 hervorruft, so daß die Glocke in diesem Falle
■. nicht ertönen kann.
Diese Vorrichtung ist in Fig. 2, 4 und 7
"veranschaulicht. Der Schlüssel il, der in einem Vierkant endigt, paßt in die entsprechende öffnung 10 des an dem Zahnrade 8 angebrachten Ansatzes 9. Steckt man den Schlüssel 11 in die Rückwand des Apparates, so werden durch seine vorn abgerundete,
: zylindrische Verstärkung 13 die spreizbaren Federn 14 voneinander entfernt. Hierdurch wird die Ausschaltung der Signalvorrichtung Vi5 herbeigeführt, indem die gespreizte Feder 14 den Hebel 33 allmählich bewegt, der seinerseits hierbei die allmähliche Verstellung des Gestänges 22 und 25 in die durch Fig. 4 veranschaulichte punktierte Stellung bewirkt,
so entgegen der Wirkung der Feder 24. Der Hebel 22, der mittels eines Zapfens 23 an der Rückwand des Gehäuses drehbar gelagert ist, und der Hebel 33 wirken mit gekrümmten Teilen aufeinander. Da der Hebel 22 nur allmählich weiter gerückt wird, so wird durch seine Ausrückung auch kein Glockenzeichen hervorgerufen. Nach dieser Ausrückung, die beim Einstecken des Schlüssels erfolgt, wird der Schlüssel 11 gedreht und dadurch die Drehung des Zahnrades 8 bewirkt, bis der Zeiger 15 wieder in die Nullstellung gelangt. Während der Schlüssel-
. drehung bleiben die Federn 14 gespreizt und
. folglich die Signalwerkhebel 22, 25 in Ruhe.
Der Stift 7 dient zur Begrenzung der Bewegung des Knopfschaftes 4, und die Platte 12 verhindert ein weiteres Eindringen des Schlüssels 11 in den Apparat.
Je nach dem Verwendungszweck der Kontrolluhr kann das Zifferblatt verschiedenartig ausgebildet werden. . ■·.
Die in Fig. 3 veranschaulichte Ausfüh-.rungsform wird hauptsächlich zur Kontrolle der genossenen Getränke in Gasthöfen Verwendung finden "können, ferner beim Kartenspiel und zu jeder anderen mechanischen Zählarbeit, z. B. beim Ausbund Abladen von Fahrzeugen. Die Ausführungsform Fig. 5> bei welcher am Rande des Zifferblattes verschiedenfarbige Felder vorgesehen sind, kann zu den verschiedensten Zwecken dienen. Die in Fig. 6 veranschaulichte Einteilung in Dreiecke verbürgt ein sicheres Ablesen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Zählvorrichtung mit senkrecht geführtem Schaltknopf, der bei jeder Schaltung mittelbar zugleich eine Signalvorrichtung in Tätigkeit setzt, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Zähnen des
; Zählerschaltrades (8) selbst ein federnd angedrückter Hebel (22) schleift, der beim : Übergang von einem Zahn zum anderen, also bei jeder Schaltung der Zählvorrichtung, durch Bewegung des Klöppels (25, 27) die Signalglocke (28) zum Ertönen bringt.
2. Zählvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Nullstellung, um das Anschlagen der Signalglocke (28) hierbei zu verhindern, nur ein allmähliches Ausrücken des Hebels (22) stattfindet, indem hierzu ein Zwischenhebel (33) angeordnet ist, der beim Einstecken des Stellschlüssels (11) durch einen ■entsprechend geformten, auf Spreizfedern (14) wirkenden Ansatz (13) dieses Schlüssels bewegt wird.
55
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Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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