DE82157C - - Google Patents

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DE82157C
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07BTICKET-ISSUING APPARATUS; FARE-REGISTERING APPARATUS; FRANKING APPARATUS
    • G07B13/00Taximeters
    • G07B13/005Taximeters operating mechanically

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Cash Registers Or Receiving Machines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 6. Januar 1895 ab.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Vorrichtung an Taxametern, welche den Zweck hat, unmittelbar bei der Indienststellung des Apparates die Taxschaltscheibe auf Taxe »1« einzustellen und gleichzeitig den zur Einstellung der verschiedenen Fahrtaxen dienenden Handhebel derart zu verriegeln, dafs wohl die Einschaltung höherer Taxen, nicht aber diejenige der Taxe »o« möglich ist.
Dieser Zweck wird dadurch erreicht, dafs unmittelbar durch Umlegen der sogenannten Freifahne unter Zuhülfenahme geeigneter Mechanismen die Taxschaltwelle derart gedreht wird, dafs die Taxscheibe die Taxe »1« an der hierzu bestimmten Stelle erscheinen läfst, und dafs der Bewegung des Schalthebels nach derjenigen Richtung ein Hindernifs entgegengestellt wird, welche der Einstellung derTaxe »o« oder »Aufserdienst« entspricht.
Eine Ausführungsform dieser Vorrichtung ist auf der Zeichnung zur Darstellung gebracht, und zwar durch:
Fig. ι in Innenansicht,
Fig. 2 im Schnitt nach Linie x-x der.Fig. 1 und
Fig. 3 in Aufsenansicht.
Auf der sogenannten Fahnenwelle 1 sitzt innerhalb des Apparatkastens der Daumen 2, welcher beim Umlegen der Freifahne durch Anschlag gegen den Haken 3 den Riegel 4 im Sinne des Pfeiles 5 und entgegen der Spannkraft der Feder α bewegt. Dieser Riegel besitzt einen zu der Bewegungsrichtung desselben schräg gestellten Schlitz, in welchem der an dem Apparatkasten befestigte Stift 6 gleitet, so dafs bei der vorbeschriebenen Bewegung das obere Ende des Riegels 4 gleichzeitig im Sinne des Pfeiles 7 bewegt wird. Hierdurch wird der mit diesem Ende drehbar verbundene Riegel 8 der Spannkraft der Feder b entgegen derart verschoben, dafs er einerseits mit seinem zu einer Stofsklinke ausgebildeten Ende den gleichermafsen ein Segment eines Sperrrades bildenden Haken 9, welcher auf der Taxschaltwelle S festsitzt, um ein gewisses Stück dreht, welches dem Uebergang von Taxe no« auf Taxe »1« entspricht, dafs er andererseits mit seinem Haken 10 dem durch die Hinterwand des Apparatkastens greifenden Stift 1 1 einen Ausschlag giebt. Das äufsere Ende dieses Stiftes ist an dem zu einem Riegel ausgebildeten Scharniertheil 12 befestigt, welches bei dem eben genannten Ausschlag des Stiftes sich derart gegen den Taxschalthebel H anlegt, dafs derselbe mittelst des Stiftes 13 das auf der Taxschaltwelle sitzende Rad 14 nur zu drehen vermag, wenn er im Sinne des Pfeiles 15 bewegt wird, dafs er es aber nicht zu drehen vermag, wenn er im entgegengesetzten Sinne des Pfeiles 15 bewegt wird. Bei der Ausführung der letzteren Bewegung mufs der Hebel nämlich entgegen der Spannkraft der starken Feder 16, mittelst welcher er an dem Apparatkasten drehbar gelagert ist, zuerst derart nach aufsen gezogen werden, dafs sein Stift 13 aufser Eingriff mit dem Rad 14 kommt; ebenso kann der Hebel, wenn er einmal im entgegengesetzten Sinne des Pfeiles 15 gedreht wurde, nur dann wieder im Sinne des Pfeiles 1 5 gedreht werden, wenn er zuvor in der vor-
beschriebenen Weise nach aufsen gezogen und über den Haken 17 des Riegels 12 hinwegbewegt wurde.
Aus Vorstehendem ist ersichtlich, dafs unmittelbar bei der Indienststellung des Apparates die Taxe »1« eingeschaltet wird, und dafs der zur Einstellung der verschiedenen Taxen dienende Handhebel nach Indienststellung des Apparates nur derart bewegt werden kann, dafs die Einstellung höherer Taxen, nicht aber diejenige der Taxe »o« möglich ist, was in einfacher Weise dem bei den bisher im Gebrauch befindlichen Taxametern zu treffenden Uebelstand abhilft, dafs der Kutscher, obgleich die Freifahne umgelegt ist, so dafs es dem Publikum und der Polizei den Anschein giebt, als ob der Apparat wirklich in Thätigkeit sei, dennoch die Taxe »o« einzustellen, d. h. den Apparat wirklich aufser. Dienst stellen kann.

Claims (1)

  1. Patent-AnSprüche:
    ι. Eine Vorrichtung zur Verriegelung des Taxschalthebels bei Indienststellung von Taxametern, dadurch gekennzeichnet, dafs unmittelbar durch Umlegen der Freifahne die Taxschaltwelle (S) der Einstellung der Taxe »1« entsprechend gedreht und gleichzeitig der zur Einstellung der verschiedenen Taxen dienende Handhebel (H) derart verriegelt wird, dafs er unter Zuhülfenahme geeigneter Mechanismen die Taxschaltwelle wohl der Einschaltung höherer Taxen, nicht aber derjenigen der Taxe »0« entsprechend zu drehen vermag.
    2. Eine Ausführungsform der unter 1. beanspruchten Vorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dafs beim Umlegen der Freifahne ein auf der Fahnenwelle sitzender Daumen (2) unter Zuhülfenahme geeigneter Mechanismen einen Riegel 8 derart verschiebt, dafs derselbe durch Eingriff in einen auf der Schaltwelle (S) sitzenden Haken 9 die Schaltwelle der Einstellung der Taxe »ι « entsprechend dreht und gleichzeitig einen Riegel 12 in solche Stellung zu dem Schalthebel bringt, dafs der letztere nur dem Zweck entsprechend bewegt werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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