DE19734744A1 - Locher - Google Patents

Locher

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DE19734744A1 DE1997134744 DE19734744A DE19734744A1 DE 19734744 A1 DE19734744 A1 DE 19734744A1 DE 1997134744 DE1997134744 DE 1997134744 DE 19734744 A DE19734744 A DE 19734744A DE 19734744 A1 DE19734744 A1 DE 19734744A1
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    • B26F2001/365Punching or perforating pliers hand held pliers with handles

Description

Die Erfindung betrifft einen Locher mit einem einen Einschubschlitz für zu lochendes Schriftgut sowie min­ destens zwei längs des Einschubschlitzes im Abstand voneinander angeordnete, den Einschubschlitz über­ brückende Locheinheiten aufweisenden ersten Locherteil, mit einem relativ zum ersten Locherteil um eine zum Einschubschlitz parallele Schwenkachse verschwenkbaren, auf in den Locheinheiten verschiebbare Lochstempel ge­ gen die Rückstellkraft einer Feder einwirkenden zweiten Locherteil und mit einer ebenen Standfläche.

Bei Brieflochern dieser Art (z. B. EP-B 0 487 542), die überwiegend für den Bürobedarf bestimmt sind, ist die Standfläche üblicherweise an dem den Einschubschlitz und die Locheinheiten aufweisenden Unterteil so ange­ ordnet, daß sie parallel zum Einschubschlitz ausgerich­ tet ist. Viele Benutzer nehmen den Locher zum Lochen in die Hand, umfassen freihändig die beiden Locherteile und drücken diese beim Lochvorgang gegeneinander. Bei dieser Handhabung muß der Locher zunächst von der Un­ terlage abgenommen und sodann in eine funktionsgerechte Griffposition gebracht werden, bevor der Lochvorgang ausgeführt werden kann. Hinzu kommt, daß der hierbei von der Hand umgriffenen ebenen Standfläche eine wich­ tige Handhabungsfunktion zukommt, an die sie aus ergo­ nomischer Sicht nicht angepaßt ist.

Ausgehend hiervon liegt der Erfindung die Aufgabe zu­ grunde, einen auf einer Unterlage aufstellbaren Locher entwickeln, der besonders gut für das freihändige Lochen geeignet ist.

Der erfindungsgemäßen Lösung liegt vor allem der Gedan­ ke zugrunde, daß eine an den genannten Handhabungszweck angepaßte ergonomische Gestaltung der Griffflächen des Lochers im Bereich der Locherteile nur dann möglich ist, wenn den Griffflächen nicht zugleich die Funktion einer Standfläche zukommt. Um dies zu erreichen, wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, daß der Einschub­ schlitz eine im wesentlichen senkrecht zur Standfläche ausgerichtete Einschubebene bildet, oder, mit anderen Worten, daß die Standfläche auf zwei an je einem der Locherteile angeordnete Fußteile aufgeteilt und die Schwenkachse im wesentlichen senkrecht zur Standfläche ausgerichtet ist. Vorteilhafterweise schließt die Schwenkachse mit der Ebene der Standfläche einen Winkel 80° bis 90°, vorzugsweise von 83° bis 86° ein.

Der erfindungsgemäße Locher kann mit einer Hand unser Umfassen der beiden Locherteile an ihren Griffflächen der Unterlage abgenommen und ohne Griffumsetzung bestimmungsgemäß betätigt werden. Ein weiterer Vorteil ist in der relativ kleinen Stellfläche und dem dadurch bedingten kleinen Platzbedarf am Aufstellort zu sehen.

Eine bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß die beiden Locherteile an ihren nach entgegenge­ setzten Seiten weisenden Griffflächen zueinander spie­ gelbildlich ausgebildete Oberflächen- und Randkonturen aufweisen. Aus ergonomischen und gestalterischen Grün­ den hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn die bei­ den Locherteile einen im wesentlichen dreieckigen Umriß aufweisen, wobei zwei der Umrißseiten geradlinig ausge­ bildet sind und die dritte Umrißseite konvex gekrümmt ist. Die einander spiegelbildlich benachbarten geradli­ nigen Umrißseiten der beiden Locherteile bilden dabei paarweise die Randkanten des Einschubschlitzes und die jeweiligen Fußteile, während die konvex gekrümmten Um­ rißseiten beim Betätigen des Lochers von der Hand um­ faßt werden. Die beiden geradlinigen Umrißseiten der Locherteile schließen zweckmäßig einen Winkel von 80° bis 90° miteinander ein, wobei die den Einschubschlitz begrenzenden Umrißseiten vorzugsweise um den Faktor 1,2 bis 2 länger sind als die die Fußteile bildenden Umriß­ seiten.

Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß die Fußteile der beiden Locherteile als in ihren Oberflächen- und Randkonturen gleiche oder spiegelbildlich gleiche, an den Locherteilen lösbar be­ festigte Fußkappen ausgebildet sind.

Die beiden Locherteile sind vorteilhafterweise schar­ nierartig über eine gemeinsame metallische Achswelle miteinander verbunden. Die Achswelle ist an ihrem fuß­ teilseitigen Ende zweckmäßig in einer von der betref­ fenden Fußkappe übergriffenen durchgehenden Lageröff­ nung des zweiten Locherteils gelagert, während sie mit ihrem dem Fußteil gegenüberliegenden Ende in ein in das zweite Locherteil eingeformtes, gegenüber der Achswelle Untermaß aufweisendes, elastisch aufweitbares Sackloch kraftschlüssig eingreift. Zur Verschleißminderung sind in das zweite Locherteil außerdem zwei gegen die rück­ wärtige Stirnfläche der Lochstempel andrückbare metal­ lische Druckstücke mit zumindest teilzylindrischer Ober­ fläche eingesteckt und/oder eingerastet, wobei die Lo­ cherteile ihrerseits als Spritzgußteile aus Kunststoff ausgebildet sind.

Eine weitere bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß das erste Locherteil aus einem den Ein­ schubschlitz und zwei Aufnahmen für die Locheinheiten aufweisenden Aufnahmeteil und einem auf das Aufnahme­ teil aufgerasteten, die Grifffläche aufweisenden Deckelteil zusammengesetzt ist. Das Aufnahmeteil und das Deckelteil sind dabei ebenso wie das zweite Locher­ teil als Spritzgußteile aus Kunststoff ausgebildet.

Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung sind die Locheinheiten als im wesentlichen S-för­ mig gebogene Biege- oder Gußteile aus Metall ausge­ bildet, die zwei mit Führungsbohrungen versehene Füh­ rungsschenkel zur Aufnahme eines der Lochstempel und einer der Rückholfedern sowie einen an den einen Füh­ rungsschenkel unmittelbar anschließenden, zusammen mit diesem den Einschubschlitz begrenzenden, eine mit den Führungsbohrungen fluchtende Matrizenbohrung enthalten­ den Stanzschenkel aufweisen. Die Locheinheiten sind da­ bei lose und formschlüssig in eine den Einschubschlitz durchdringende Aufnahme des Aufnahmeteils eingesetzt. Die Matrizenbohrung einer jeden Locheinheit mündet zweckmäßig über einen in der Aufnahme befindlichen Wanddurchbruch in einen zwischen Aufnahmeteil und Deckelteil gebildeten Abfallkanal. Die voneinander ge­ trennten Abfallkanäle münden ihrerseits in eine gemein­ same, randseitig offene und durch die betreffende Fuß­ kappe verschließbare Auslaßkammer. Um einen Material­ stau innerhalb der Abfallkanäle zu vermeiden, wird ge­ mäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung vorgeschlagen, daß an jedem Wanddurchbruch eine den De­ treffenden Abfallkanal begrenzende, schräg zum Loch­ stempel ausgerichtete Abweiserfläche vorgesehen ist, die in das Aufnahmeteil beispielsweise in Form einer Abweiserzunge eingeformt ist. Zur weiteren Verbesserung in dieser Hinsicht sind die Abfallkanale vom jeweiligen Wanddurchbruch aus zum Fußteil hin abfallend ausgerich­ tet.

Um Schriftgut mit unterschiedlichem Format symmetrisch zur Mitte des Lochrandes lochen zu können, wird gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung vorge­ schlagen, daß im ersten Locherteil ein zum Öffnungsrand des Einschubschlitzes paralleler Kanal zur Aufnahme ei­ ner in verschiedenen Verschiebepositionen einrastbaren Anschlagschiene angeordnet ist, wobei die Anschlag­ schiene mit ihrem zur Verschieberichtung senkrecht ab­ gebogenen Anschlag auf der dem Fußteil gegenüberliegen­ den Seite in einstellbarem Abstand über das erste Lo­ cherteil übersteht.

Im folgenden wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung in schematischer Weise dargestellten Ausfüh­ rungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen

Fig. 1 eine Seitenansicht eines auf einer Unterlage aufgestellten Lochers;

Fig. 2 einen Schnitt entlang der Schnittlinie II-II der Fig. 1;

Fig. 3 eine Draufsicht auf das Aufnahmeteil des ersten Locherteils bei abgenommenem Deckelteil.

Der in der Zeichnung dargestellte Locher besteht im we­ sentlichen aus zwei um eine Schwenkachse 10 begrenzt gegeneinander verschwenkbaren Locherteilen 12, 14, von denen das erste Locherteil 12 einen Einschubschlitz 16 für zu lochendes Schriftgut sowie zwei im Abstand von­ einander angeordnete, den Einschubschlitz überbrückende Locheinheiten 18 aufweist, während das zweite Locher­ teil 14 beim Verschwenken gegenüber dem ersten Locher­ teil 12 mit Druckstücken 20 auf die in den Locheinhei­ ten 18 verschiebbaren Lochstempel 22 gegen die Rück­ stellkraft einer Feder 24 einwirkt. Die beiden Locher­ teile sind 12, 14 an ihrer einen Schmalseite mit abnehm­ baren Fußkappen 26 bestückt, die an ihrer Unterseite eine Standfläche bilden, mit der der Locher auf einer Unterlage aufstellbar ist (Fig. 1). Die Standfläche 28 ist dabei so angeordnet, daß die Einschubebene des Ein­ schubschlitzes 16 senkrecht zu ihr ausgerichtet ist. Die Schwenkachse schließt mit der Ebene der Standfläche einen Winkel von 86° ein.

Die beiden Locherteile 12, 14 weisen an ihren nach ent­ gegengesetzten Seiten weisenden Griffflächen 30, 32 zu­ einander spiegelbildlich ausgebildete Oberflächen- und Randkonturen auf. Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel haben die Locherteile einen im wesentlichen dreieckigen Grundriß, wobei zwei der Umrißseiten 32, 34 geradlinig ausgebildet sind und die dritte Umrißseite 36 konvex gekrümmt ist. Die beiden geradlinigen Umrißseiten 32, 34 der Locherteile 12, 14 schließen jeweils einen Winkel von 86° miteinander ein, wobei die den Einschubschlitz 16 begrenzenden Umrißseiten 32 um etwa den Faktor 1,3 länger sind als die die Fußteile bildenden Umrißseiten 34.

Das erste Locherteil 12 ist seinerseits aus einem den Einschubschlitz 16 und zwei Aufnahmen 38, 40 für die Locheinheiten 18 aufweisenden Aufnahmeteil 42 und einem auf das Aufnahmeteil 42 aufgerasteten, die betreffende Grifffläche 30 bildenden Deckelteil zusammengesetzt. Das Aufnahmeteil 42 und das Deckelteil 44 des ersten Locherteils sind ebenso wie das zweite Locherteil 14 als Spritzgußteile aus Kunststoff ausgebildet. Die in die Aufnahmen 38, 40 eingesetzten Locheinheiten 18 sind als im wesentlichen S-förmig gebogene Biege- oder Guß­ teile aus Metall ausgebildet. Sie weisen zwei mit Füh­ rungsbohrungen 46, 48 versehene Führungsschenkel 50, 52 und einen an den inneren Führungsschenkel 52 an­ schließenden, zusammen mit diesem den Einschubschlitz 16 begrenzenden, eine mit den Führungsbohrungen 48, 50 fluchtende Matrizenbohrung 54 enthaltenden Stanzschen­ kel 56 auf. Die Locheinheiten sind lose und in die den Einschubschlitz 16 durchdringenden Aufnahmen 38, 40 des Aufnahmeteils eingesetzt. Die Matrizenbohrung 54 einer jeden Locheinheit 18 mündet über einen in der Aufnahme 38, 40 befindlichen Wanddurchbruch 58, 60 in je einen zwischen dem Aufnahmeteil 42 und dem Deckelteil 44 ge­ bildeten Abfallkanal 62, 64, die ihrerseits in eine ge­ meinsame, randseitig offene und durch die betreffende Fußkappe 26 verschließbare Auslaßkammer 66 munden. Hin­ ter jedem Wanddurchbruch 58, 60 ist eine den betreffen­ den Abfallkanal 62, 64 begrenzende, schräg zum Lochstem­ pel ausgerichtete Abweiserfläche 68 angeordnet, die einstückig im Aufnahmeteil 42 integriert ist.

Im ersten Locherteil 12 befindet sich ferner ein zum Öffnungsrand 32 des Einschubschlitzes 16 paralleler Ka­ nal 70 zur Aufnahme einer in verschiedenen Verschiebe­ positionen einrastbaren Anschlagschiene 72. Die An­ schlagschiene 72 steht dabei mit ihrem zur Verschiebe­ richtung senkrecht abgebogenen Anschlag 74 auf der der Fußkappe 26 gegenüberliegenden Seite in einstellbarem Abstand über das erste Locherteil 12 über.

Zusammenfassend ist folgendes festzustellen: Die Erfin­ dung bezieht sich auf einen Locher mit zwei um eine Schwenkachse 10 gegeneinander verschwenkbaren Locher­ teilen 12, 14. Das erste Locherteil 12 weist einen Ein­ schubschlitz für zu lochendes Schriftgut sowie zwei im Abstand voneinander angeordnete, den Einschubschlitz überbrückende Locheinheiten 18 auf, während das zweite Locherteil 14 beim Verschwenken gegenüber dem ersten Locherteil 12 auf in den Locheinheiten verschiebbare Lochstempel 22 gegen die Rückstellkraft einer Feder 24 einwirkt. Zur Verbesserung der Griffergonomie bei der freihändigen Betätigung des Lochers wird gemäß der Er­ findung vorgeschlagen, daß die Standfläche des Lochers auf die beiden Locherteile 12, 14 so aufgeteilt ist, daß die Schwenkachse 10 im wesentlichen senkrecht zur Stand­ fläche 28 ausgerichtet ist.

Claims (27)

1. Locher mit einem einen Einschubschlitz (16) für zu lochendes Schriftgut sowie mindestens zwei längs des Einschubschlitzes (16) im Abstand voneinander angeordnete, den Einschubschlitz (16) überbrückende Locheinheiten (18) aufweisenden ersten Locherteil (12), mit einem relativ zum ersten Locherteil um eine zum Einschubschlitz (16) parallele Schwenkach­ se (10) verschwenkbaren, auf in den Locheinheiten (18) verschiebbare Lochstempel (22) gegen die Rück­ stellkraft einer Feder (24) einwirkenden zweiten Locherteil (14) und mit einer ebenen Standfläche (28), dadurch gekennzeichnet, daß der Einschub­ schlitz (16) eine im wesentlichen senkrecht zur Standfläche (28) ausgerichtete Einschubebene bil­ det.
2. Locher mit einem einen Einschubschlitz (16) für zu lochendes Schriftgut sowie mindestens zwei längs des Einschubschlitzes (16) im Abstand voneinander angeordnete, den Einschubschlitz (16) überbrückende Locheinheiten (18) aufweisenden ersten Locherteil (12), mit einem relativ zum ersten Locherteil um eine zum Einschubschlitz (16) parallele Schwenkach­ se (10) verschwenkbaren, auf in den Locheinheiten (18) verschiebbare Lochstempel (22) gegen die Rück­ stellkraft einer Feder (24) einwirkenden zweiten Locherteil (14) und mit einer ebenen Standfläche (28), insbesondere nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Standfläche (28) auf zwei an je einem der Locherteile (12, 14) angeordnete Fußteile (Fußkappen 26) aufgeteilt ist.
3. Locher mit einem einen Einschubschlitz (16) für zu lochendes Schriftgut sowie mindestens zwei längs des Einschubschlitzes (16) im Abstand voneinander angeordnete, den Einschubschlitz (16) überbrückende Locheinheiten (18) aufweisenden ersten Locherteil (12), mit einem relativ zum ersten Locherteil um eine zum Einschubschlitz (16) parallele Schwenkach­ se (10) verschwenkbaren, auf in den Locheinheiten (18) verschiebbare Lochstempel (22) gegen die Rück­ stellkraft einer Feder (24) einwirkenden zweiten Locherteil (14) und mit einer ebenen Standfläche (28), insbesondere nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse (10) im we­ sentlichen senkrecht zur Standfläche (28) ausge­ richtet ist.
4. Locher nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse (10) mit der Ebene der Standfläche (28) einen Winkel von 80° bis 90° einschließt.
5. Locher nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Locherteile (12, 14) an ihren nach entgegengesetzten Seiten weisenden Griffflächen (30) zueinander spiegelbildlich ausge­ bildete Oberflächen- und Randkonturen aufweisen.
6. Locher nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Locherteile (12, 14) einen im wesentlichen dreieckigen Umriß aufweisen.
7. Locher nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwei der Umrißseiten (32, 34) geradlinig ausgebildet sind und die dritte Umrißseite (36) konvex gekrümmt ist.
8. Locher nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die einander spiegelbildlich benachbarten geradli­ nigen Umrißseiten (32, 34) der beiden Locherteile (12, 14) paarweise die Randkanten des Einschub­ schlitzes (16) und die Standflächen (28) bilden.
9. Locher nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeich­ net, daß die beiden geradlinigen Umrißseiten (32, 34) der Locherteile jeweils einen Winkel von 80° bis 90° miteinander einschließen.
10. Locher nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die den Einschubschlitz (16) begrenzenden Umrißseiten (32) um den Faktor 1,2 bis 2 länger sind als die die Standflächen (28) bilden­ den Umrißseiten (34).
11. Locher nach einem der Ansprüche 2 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Fußteile der beiden Locher­ teile (12, 14) als in ihren Oberflächen- und Rand­ konturen gleiche oder spiegelbildlich gleiche, an den Locherteilen (12, 14) lösbar befestigte Fußkap­ pen (26) ausgebildet sind.
12. Locher nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Locherteile (12, 14) als Spritzgußteile aus Kunststoff ausgebildet sind.
13. Locher nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Locherteile (12, 14) durch eine Achs­ welle (10) aus Metall miteinander verbunden sind.
14. Locher nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Achswelle an ihrem fußteilseitigen Ende in einer von der betreffenden Fußkappe (26) übergrif­ fenen durchgehenden Lageröffnung des zweiten Lo­ cherteils (14) gelagert ist.
15. Locher nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Achswelle (10) mit ihrem dem Fuß­ teil (26) gegenüberliegenden Ende in ein in das er­ ste Locherteil eingeformtes, gegenüber der Achswel­ le (10) Übermaß aufweisendes, elastisch aufweitba­ res Sackloch kraftschlüssig eingreift.
16. Locher nach einem der Ansprüche 12 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß in das zweite Locherteil (14) zwei gegen eine rückwärtige Stirnfläche der Loch­ stempel (22) andrückbare metallische Druckstücke (20) mit zumindest teilzylindrischer Oberfläche eingesteckt und/oder eingerastet sind.
17. Locher nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Locherteil (12) aus einem den Einschubschlitz (16) und zwei Aufnahmen (38, 40) für die Locheinheiten (18) aufweisenden Aufnahmeteil (42) und einem auf das Aufnahmeteil aufgerasteten, die Grifffläche (30) bildenden Deckelteil (44) zusammengesetzt ist.
18. Locher nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufnahmeteil (42) und das Deckelteil (44) als Spritzgußteile aus Kunststoff ausgebildet sind.
19. Locher nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Locheinheiten (18) als im wesentlichen S-förmig gebogene Biege- oder Fußteile aus Metall ausgebildet sind, die zwei mit Führungs­ bohrungen (46, 48) versehene Führungsschenkel (50, 52) zur Aufnahme eines der Lochstempel (22) und ei­ ner der Rückholfedern (24) sowie einen an den einen Führungsschenkel (52) anschließenden, zusammen mit diesem den Einschubschlitz (16) begrenzenden, eine mit den Führungsbohrungen (46, 48) fluchtende Ma­ trizenbohrung (54) enthaltenden Stanzschenkel (56) aufweisen.
20. Locher nach Anspruch 19. dadurch gekennzeichnet, daß die Locheinheiten (18) lose und formschlüssig in eine den Einschubschlitz (16) durchdringende Aufnahme (38, 40) des Aufnahmeteils (42) eingesetzt sind.
21. Locher nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Matrizenbohrung (54) einer jeden Lochein­ heit (18) über einen in der Aufnahme (38, 40) be­ findlichen Wanddurchbruch (58, 60) in je einen zwi­ schen dem Aufnahmeteil (42) und dem Deckelteil (44) gebildeten Abfallkanal (62, 64) mündet.
22. Locher nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Abfallkanäle (62, 64) in eine gemeinsame, randseitig offene und durch die betreffende Fußkap­ pe (26) verschließbare Auslaßkammer (66) münden.
24. Locher nach Anspruch 21 oder 22, dadurch gekenn­ zeichnet, daß an jedem Wanddurchbruch (58, 60) eine betreffenden Abfallkanal (62, 64) begrenzende, schräg zum Lochstempel (22) ausgerichtete Abweiser­ fläche (68) angeordnet ist.
25. Locher nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß die Abweiserflächen einstückige Bestandteile des Aufnahmeteils (42) sind.
26. Locher nach einem der Ansprüche 21 bis 25, dadurch gekennzeichnet, daß die Abfallkanäle (62, 64) vom jeweiligen Wanddurchbruch (58, 60) aus zum Fußteil (26) hin abfallend ausgerichtet sind.
27. Locher nach einem der Ansprüche 1 bis 26, dadurch gekennzeichnet, daß im ersten Locherteil (12) ein Öffnungsrand (32) des Einschubschlitzes (16) paralleler Kanal (70) zur Aufnahme einer in ver­ schiedenen Verschiebepositionen einrastbaren An­ schlagschiene (72) angeordnet ist.
28. Locher nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlagschiene (72) mit ihrem zur Ver­ schieberichtung senkrecht abgebogenen Anschlag (74) auf der dem Fußteil (26) gegenüberliegenden Seite in einstellbarem Abstand über das erste Locherteil (12) übersteht.
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