DE196646C - - Google Patents

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DE196646C
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sleeve
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movement
press
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B1/00Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen
    • B30B1/18Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen by screw means
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B11/00Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses
    • B30B11/02Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses using a ram exerting pressure on the material in a moulding space
    • B30B11/04Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses using a ram exerting pressure on the material in a moulding space co-operating with a fixed mould

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 196646 -■ KLASSE 586. GRUPPE
HUBERT ENDEMANN in WIEN.
Spindelpresse. Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. Februar 1907 ab.
' Gegenstand der Erfindung ist eine Spindelpresse, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Spindel ι eine entsprechend geformte Hülse 2 bzw. Ringe angeordnet sind, welche einerseits die Aufgabe haben, die Gosse zur richtigen Z.eit zu verschieben oder freizulassen und andererseits die untere Patrize zur entsprechenden Zeit zu heben oder freizulassen, und bei der die Drehbewegung der Spindel zur
ίο Betätigung der Füllvorrichtung und die Auf- und Abbewegung derselben zur Betätigung der Ausstoßvorrichtung verwendet wird.
Die Presse besteht aus einem Ständer 3, in welchem die Preßspindel 1 gelagert ist.
In derselben wird die Patrize 4 mittels einer Schraube 5 befestigt, wie auch die Hülse 2 mittels eines Stiftes 6 mit der Spindel 1 fest verbunden. In der Platte des Preßständers 3 ist die Schraube 7 eingeschraubt. Diese hat die entsprechende Bohrung zur Aufnahme des Patrizenhalters 8. Dieser wird von außen durch den Teil 9 umfaßt und durch die Schraube 10 mit demselben fest verbunden. Die Schraube 10 dient zugleich zum Festhalten der Patrize 11 im Patrizenhalter 8. Der Preßständer hat einen vorstehenden Lappen 12, in welchem die Matrize 13 durch die Schraube 14 festgehalten wird. Die Rundstange 15 ist in dem Preßständer 3 dreifach geführt und hat am unteren Ende eine Mutter 16 und Gegenmutter 17, welche zur genauen Einstellung des Unterstempels 11 dienen. Das Auge 17 mit der Nase 18 ist durch einen Keilstift 19 mit der Rundstange 15 verbunden. Die Spiralfeder 20 drückt die Rundstange 15 stets nach aufwärts. Die Schneckenfeder 21 sitzt zwischen dem Ständer 3 und wird durch Drehung des Bolzens 22 gespannt. Sie ruht mit ihrem Ende auf dem Teil 9 und drückt die Patrize stets nach abwärts. In dem Preßständer 3 schlitten-, förmig geführt sitzt die Gosse 23. An der Fußplatte derselben ist eine Nut 23s vorgesehen, in welcher der Verschiebungsstift 24, ein entsprechend gewundener Draht, eingreift. Der Arbeitsvorgang ist nun folgender: Bei Drehung der Schraubenspindel 1 nach rechts wird diese nach abwärts bewegt. Die auf ihr sitzende Hülse 2 stößt mit dem Zahn 2" auf den Verschiebungsstift 24 und verschiebt durch diesen die Gosse 23, und zwar so lange, bis der Verschiebungsstift 24 an dem zylindrisch geformten Umfang der Hülse 2 gleitet. Bei weiterer Drehung der Schraubenspindel ι erfolgt dann die Pressung der Tablette. Während des Niederganges der Schraubenspindel 1 hat die Hülse mit dem zungenartigen Teil 2* das Auge 17 durch Anstoßen an die Nase 18 nach unten mitgenommen, bis die Nase 18 zur ausgesparten Stelle der Hülse 2 kommt, worauf das Auge durch die Spiralfeder 20 nach aufwärts schnellt. Ist die Pressung erfolgt, dreht man die Schraubenspindel 1 nach links, wodurch die Patrize 4 gehoben wird. Die Drehung bewirkt das Abgleiten des Stiftes 24 von der Hülse 2, bis das entsprechende Stück des Stiftes 24 wieder auf den Zahn 2a kommt und endlich frei wird, worauf eine Feder 25 zur Wirkung kommt, die Gosse 23 verschiebt, welche dann die mittlerweile emporgekommene Tablette seitlich schnellt. Das Ausstoßen der
55
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Claims (2)

  1. Tablette aus der Matrize 13 geschieht nun dadurch, daß die Nase 18 des Auges 17 von dem Hülsenvorsprung 2* gehoben wird und die Rundstange 15 nach aufwärts hebt, wodurch die auf ihr sitzende Mutter-17 das Stück 9 und demzufolge auch die Patrize 11 hebt. Dies geschieht so lange, bis die Nase 18 wieder durch die Aussparung der Hülse 2 frei wird, die Schneckenfeder 21 zur Wirkung kommt und die Patrize 11 in die frühere Lage schnellt; fast gleichzeitig hat auch die Gosse 23 ihre alte Lage erreicht, und es erfolgt jetzt die Füllung der Matrize. Die Einstellung zur Dosierung erfolgt durch Drehung der Schraube 7. Durch Drehung nach rechts wird der Füllraum vergrößert, durch Linksdrehen verkleinert.
    Pat ENT-A ν Sprüche:
    i. Spindelpresse, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehbewegung der Spindel zur Bewegung der Füllvorrichtung und Auf- und Abbewegung der Spindel zur Bewegung der Ausstoßvorrichtung verwendet wird.
  2. 2. Spindelpresse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Zahn einer auf der Preßspindel angebrachten Hülse (2) an einen Verschiebungsstift (24) stößt und so die Füllvorrichtung aus der Bahn des Preßstempels (4) bei Abwärtsbewegung bringt, während bei der Aufwärtsbewegung infolge Abgleitens von der Hülse bzw. von dem Zahn (2a) die Füllvorrichtung (23) in die Füllstellung vorgeht, wobei diese oder eine zweite auf der Spindel vorgesehene Hülse die fertigen Preßlinge in der Weise ausstößt, daß bei einer gewissen Hochstellung eine mit dem Unterstempel verbundene Zugstange letzteren hochhebt und nach Abstoßen der Tablette sofort in die Füllstellung zurückfallen läßt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
DENDAT196646D Expired DE196646C (de)

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