DE1966218B2 - Brennkraftbolzensetzgeraet - Google Patents

Brennkraftbolzensetzgeraet

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DE1966218B2
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Robert William North Haven Conn. Henning (V.St.A.)
Original Assignee
Ausscheidung aus: 19 40 060 OHn Corp., New Haven, Conn. (V.St.A.)
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25CHAND-HELD NAILING OR STAPLING TOOLS; MANUALLY OPERATED PORTABLE STAPLING TOOLS
    • B25C1/00Hand-held nailing tools; Nail feeding devices
    • B25C1/08Hand-held nailing tools; Nail feeding devices operated by combustion pressure
    • B25C1/082Hand-held nailing tools; Nail feeding devices operated by combustion pressure generated by detonation of a pellet
    • B25C1/087Hand-held nailing tools; Nail feeding devices operated by combustion pressure generated by detonation of a pellet operated by a hammer blow

Description

Die Erfindung betrifft ein Brennkraftbolzensetzgerät vom Schubkolbentyp, dessen Lauflänge mittels einer Gewindeanordnung an die Bolzenlänge anpaßbar ist.
Es ist bereits ein Brennkraftbolzensetzgerät bekannt, dessen Schubkolben in einer Einsatzhülse im Lauf axial verschiebbar sitzt. Die Einsatzhülse hat mündungsseitig ein Außengewinde, das mit dem Innengewinde des mündungsseitigen Laufteils im Gewindeeingriff steht. Stirnseitig auf der Einsatzhülse sitzt eine Abstandsbüchse, deren mündungsseitiger Flansch an der Innenschul ter einer Mündungskappe anliegt, die im Bajonettverschluß auf der Laufaußenseite sitzt. Die Zentrierung des Bolzens zu Beginn des Eintreibens erfolgt durch eine Scheibe, die den Bolzen umgibt und in der Mündungsöffnung der Mündungskappe gehalten ist.
Bei einem Brennkraftbolzensetzgerät mit einer derartigen Anordnung läßt sich zwar die Lauflänge immer so einstellen, daß die Bolzenspitze mit der Mündungsstirnfläche fluchtet, der Nachteil dabei ist aber, daß einmal der Bolzen selbst während des Eintreibens nicht geführt ist und zum anderen die Einstellung auf eine neue Bolzenlänge sehr aufwendig ist, wobei ein Satz von Abstandsbüchsen vorhanden sein muß, die den entsprechenden Bolzenlängen angepaßt sind (DT-AS 11 52 370).
Es ist weiterhin bekannt, ein den Lauf eines Brennkraftbolzensetzgerätes verlängerndes Teil zur Führung des Schubkolbens und des Bolzens mit Hilfe einer Überwurfmutter am Lauf zu befestigen. Dabei hat das Verlängerungsteil laufseitig einen Flansch, der in die Laufbohrung paßt. Die mündungsseitige Schulter dieses Flansches liegt an der Innenschulter der Überwurfmutter an, die auf der Außenseite des Laufes aufgeschraubt ist. Bei dieser Anordnung kann zwischen der Innenschulter der Überwurfmutter und der Stirnfläche des Laufes eine Beilagscheibe angeordnet werden (GB-PS 11 12 532).
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht nun darin, ein Brennkraftbolzensetzgerät der eingangs genannten Art zu schaffen, bei dem sich mit wenigen Handgriffen ohne Auswechseln von Teilen die Lange der Laufanordnung der Länge des einzureibenden Bolzens anpassen läßt, wobei die Anpassung an Bol/en mit großen Längenunterschieden möglich sein und die ι Lage des Kolbens in der Feuerbereitrichaftsstellung beibehalten werden soll.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Mutter gelöst, die in einer Führungshülse der Laufanordnung mündungsseitig gehaltert isi und mit einem ίο Außengewinde eines Bolzen und Kolben führenden, aus der Führungshülse ragenden Mündungsstückes in Eingriff steht.
Die oben genannte Aufgabe ist zwar bei einem bekannten Bolzensetzgerät nach der DT-PS 11 70 880 bereits gelöst worden, aber dort ist das Verschlußstück in die Laufbohrung eingeschraubt. Dadurch liegt der Schubkolben in der Zündbereitschaftsstellung des Gerätes sowohl am Verschlußstück als auch am einzutreibenden Bolzen an. Dort ist die bekannte Aufgabe somit mit anderen Mitteln gelöst worden, Nachteilig ist bei diesem Bolzensetzgerät, daß die Mittel zum Festlegen der Gewindeanordnung erst nach dem Entfernen der Griffhülse zugänglich sind. Von diesem Bolzensetzgerät ist der Erfinder im Gattungsbegriff ausgegangen.
Nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung hat die Mutter laufinnenseitig einen Außenflansch, dessen mündungsseitige Ringfläche durch eine an seiner laufseitigen Stirnfläche anliegende Druckfeder gegen die Anschlagfläche eines Innenflansches der Führungshülse der Laufanordnung gedrückt ist.
Ferner erfolgt nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung die Lagefixierung des eingestellten Gewindeeingriffs zwischen dem Mündungsstück und der Mutter durch eine Stellschraube.
Die erfindungsgemäße Anordnung des Brennkraftbolzensetzgerätes zum Anpassen der Lauflänge an den Bolzen hat den Vorteil, daß in der Feuerbereitschaftsstellung und nach dem Lösen der Stellschraube das Mündungsstück solange in entsprechender Richtung gedreht werden kann, bis die Bolzenspitze mit der Stirnfläche des Mündungsstückes fluchtet. Anschließend läßt sich diese Stellung des Mundstückes zur Mutter durch Festziehen der Stellschraube festlegen. Dieses Einstellen geht sehr schnell vor sich und kann auf einfache Weise durchgeführt werden, ohne daß dadurch die übrigen Einrichtungen des Brennkraftbolzensetzgerätes beeinflußt werden. Anhand der Zeichnung, in der der Mündungsteil eines Brennkraftbolzensetzgerätes vom Schubkolbentyp im Axialschnitt gezeigt ist, wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert.
Die in der Zeichnung gezeigte Laufanordnung 4 hat eine Laufbuchse 78 mit einer zylindrischen Laufbüch-
SS senbohrung 80. In der Nähe des mündungsseitigen Endes ist die Laufbüchse 78 eingezogen und bildet eine Schulter 86, an die sich in Richtung des hinteren Teils des Brennkraftbolzensetzgerätes ein Außengewinde 88 anschließt, an dessen Ende die Büchse 78 von einem Griff 97 aus Kautschuk, Kunststoff o. dgl. umgeben ist. Das Außengewinde 88 steht mit dem Innengewinde 90 einer Führungshülse 92 in Eingriff. Die Führungshülse 92 hat im Anschluß an ihr Innengewinde 90 eine zylindrische Innenfläche 94, die am mündungsseitigen Ende in einen Innenflansch 95 übergeht, der eine Anschlagfläche 96 auf der Innenseite bildet.
Die insgesamt mit 6 bezeichnete Mündungsstückanordnung hat eine mit einem Innengewinde versehene
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Mutter 98, die in der Führungshülse 92 sitzt. Das mündungsseitige Teil 99 der Mutter 98 und der griffseitige Vorsprung 100 sind zylindrisch. Zwischen diesen Teilen erstreckt sich ein Außenflansch tO2 mit einer mündungsseitigen Ringfläche 104 und einer griffseitigen Stirnfläche 106. An der Stirnfläche 106 liegt eine Schraubenfeder 108 an, deren anderes Ende sich an der Schulter 86 der Laufbuchse 78 abstützt. Durch die Feder 108 wird die Mutter 98 gegen die Ringfläche 104 des Innenflansches 95 der Führungshülse 92 gedrückt, wobei ein Stück des vorderen Teils 99 der Mutter 98 aus der Führurigshülse 92 vorsteht.
Ein zylindrisches Mündungsstück UO ist mit seinem sich über einen wesentlichen Teil seiner Länge erstreckenden Außengewinde 112 in die Mutter 98 eingeschraubt und durch diese Gewindeverbindung längs der Achse des Bolzensetzgerätes bezüglich der Laufbüchse 78 verstellbar. Durch eine Stellschraube 114 uder ein äquivalentes Halteteil in der Mutter 98 kann die eingestellte Lage des Mündungsstück is HO bezüglich der Mutter 98 fixiert werden. Die Stellschraube Ii4 ist durch eine Öffnung 116 in der RihrimgshülsL· 92 betüligbar. Auf dem Miindungsstück HO sitzt griffseitig aufgepaßt ein Puffer 118 mit einer Bohrung 120, einer Ansenkung 122 und einer ebenen griffseitigen Stirnfläehe 123. Der Außendurchmesser des Puffers 118 ist etwas kleiner als der Innendurchmesser der Bohrung 80 der Laufbüchse 78.
Die Einstellung des Mündungsstückes 110 zur Anpassung an die Länge des einzutreibenden Bolzens
ίο 170geht folgendermaßen vorsieh:
Wenn der Kolben 124 in seine Feuerbereitschaftslage gebracht ist, wird ein Bolzen 170 in die Bohrung des Mündungsstückes 110 eingeschoben, bis er an der Stirnfläche des Kolbens 124 anliegt. Dann wird die Stellschraube 114 der Mutter 98 gelockert und die Mündungsbüchse HO in der erforderlichen Drehrichtung gegenüber der Mutter 98 solange gedreht, bis die Stirnfläche des Mündungsstückes 110 sich axial soweit verschoben hat, daß sie mit der Spitze des Bolzens 170 fluchtet. Danach wird die Stellschraube 114 zur Fixierung der eingestellten Gewindelage angezogen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Palentansprüche:
1. Brennkraftbolzensetzgerät vom Schubkolbenlyp, dessen Lauflänge mittels einer Gewindeanordnung an die Bolzenlänge anpaßbar ist, gekennzeichnet durch eine Mutter (98), die in einer Fiihrungshülse (92) der Laufanordnung (4) miindungsseitig gehaltert ist und mit einem Außengewinde (112) eines Bolzens (170) und Kolben (124) führenden, aus der Führungshülse (92) ragenden Mündungsstückes (110) in Eingriff steht.
2. Brennkraftbolzensetzgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mutter (98) laufinnenseitig einen Außenflansch (102) hat, dessen mündungsseitige Ringfläche (104) durch eine an seiner laufseitigen Stirnfläche (106) anliegende Druckfeder (108) gegen die Anschlagfläche (96) eines Innenfiansches (95) der Führungshülse (92) der Laufanordnung (4) gedruckt ist.
3. Brennkraftbolzensetzgerät nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine Stellschraube (114) zur Lagefixierung des eingestellten Gewindeeingriffs zwischen dem Mündungsstück (110) und der Mutter (98).
DE1966218A 1968-08-15 1969-08-06 Brennkraftbolzensetzgerät Expired DE1966218C3 (de)

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US75295168A 1968-08-15 1968-08-15

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DE1966218A1 DE1966218A1 (de) 1972-04-20
DE1966218B2 true DE1966218B2 (de) 1977-09-29
DE1966218C3 DE1966218C3 (de) 1978-04-27

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1966218A Expired DE1966218C3 (de) 1968-08-15 1969-08-06 Brennkraftbolzensetzgerät
DE19691940060 Withdrawn DE1940060A1 (de) 1968-08-15 1969-08-06 Pulverbetaetigtes Werkzeug

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DE19691940060 Withdrawn DE1940060A1 (de) 1968-08-15 1969-08-06 Pulverbetaetigtes Werkzeug

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US (1) US3534895A (de)
CH (1) CH496518A (de)
DE (2) DE1966218C3 (de)
FR (1) FR2015713A1 (de)
GB (3) GB1239198A (de)

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CH496518A (de) 1970-09-30
US3534895A (en) 1970-10-20
GB1239200A (de) 1971-07-14
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DE1966218A1 (de) 1972-04-20
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