DE1099397B - Einsatzrohr fuer Geschuetzrohre, Moerser u. dgl. - Google Patents
Einsatzrohr fuer Geschuetzrohre, Moerser u. dgl.Info
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- F41A33/00—Adaptations for training; Gun simulators
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- F41A21/00—Barrels; Gun tubes; Muzzle attachments; Barrel mounting means
- F41A21/10—Insert barrels, i.e. barrels for firing reduced calibre ammunition and being mounted within the normal barrels
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf Einsatzrohre für Geschützrohre und insbesondere zur Verwendung beim
Instruktionsschießen mit Mörsern.
Es sind bereits derartige Vorrichtungen zur Verwendung kleinkalibriger Munition sowie Mittel zur
Befestigung der Einsatzrohre im Lauf der üblichen Geschütze bekannt (französische Patentschrift 1085 762),
Auf Grund der mit diesen Einrichtungen gewonnenen Erfahrungen ist das erfindungsgemäße Einsatzrohr,
insbesondere für die Verwendung bei Mörsern, we- ίο sentlich vereinfacht und genormt, derart, daß unter
Verwendung einer nur sehr geringen Zahl von Einzelteilen die genormten Teile in entsprechender Zusammenfügung
für Mörser auch verschiedener Art und unterschiedlicher Kaliber benutzt werden können.
Demgemäß betrifft die Erfindung Einzelgruppen solcher Einsatzrohrteile, um eine solche Vereinfachung
und Normung durchführen zu können, die sich sowohl auf die Konstruktion selbst wie auf deren
Handhabung beziehen.
Dies wird erreicht, indem bei einem Einsatzrohr für Geschütze, insbesondere zum Instruktionsschießen mit
Mörsern, das durch die Mündung eingebaut wird und sich gegen ein Bodenstück abstützt, mit wenigstens
zwei Zentrierflanschen, deren Zentrierringe dem ursprünglichen Kaliber entsprechen und von denen einer
in der Nähe der Mündung, der andere in entsprechendem Abstand gegen das Bodenstück zu angeordnet ist,
dieses erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet ist, daß bei wechselweiser Verwendung an verschiedenen
Geschützen der Lauf, die Anschlußmanschette und das Bodenstück eines Ansatzrohres unverändert Verwendung
finden, während nach Maßgabe des jeweiligen Geschützes die Zentrierflansche, das Ansatzrohr und
besonders das Schlagbolzenrohr als Anpassungsteile von Geschütz zu Geschütz ausgewechselt werden.
Hierdurch wird der Aufbau des Einsatzrohres wie auch dessen Einbau und die praktische Verwendung
ganz wesentlich vereinfacht.
Weiterhin ergibt sich, daß das Einsatzrohr in zwei 4"
Untergruppen teilbar ist, nämlich einmal in einen »Einsatzrohrteil«, bestehend aus dem Lauf mit dem
vorderen Zentrierring in Nähe der Mündung und einer aufgeschraubten Anschlußmanschette, die unveränderlich
fest an dem hinteren Teil des Laufes angeschlossen ist und auf welcher sich der mittlere Zentrierring
befindet, und andererseits in einen »Ansatzrohrteil«. Letzterer umfaßt ein Ansatzrohr, das in der
Anschlußmanschette eingeschraubt ist und sich gegen das Bodenstück des Mörsers abstützt; in diesem Anschlußrohr
ist auch der Schlagbolzen gelegen.
Das erfindungsgemäße Einsatzrohr bietet sowohl eine sehr beträchtliche Materialersparnis und Möglichkeit
der Normung, insbesondere für die Verwen-Einsatzrohr
für Geschützrohre,
Mörser u. dgl.
Mörser u. dgl.
Anmelder:
Andre Losfeld,
Tourcoing, Nord (Frankreich)
Vertreter: Dr.-Ing. R. K. Löbbecke, Patentanwalt,
Berlin-Zehlendorf, Neue Str. 6
Berlin-Zehlendorf, Neue Str. 6
Beanspruchte Priorität:
Frankreich, vom 20. November 1956
Frankreich, vom 20. November 1956
Andre Losfeld, Tourcoing, Nord (Frankreich),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
dung in Mörsern verschiedener Modelle, wie auch eine Vereinfachung und Vereinheitlichung der Bedienung
und auch beim Einbau und der Demontage. Der Einsatzrohrteil kann unverändert, mit Ausnahme der
dem Kaliber anzupassenden Zentrierringe, in allen Mörserarten verwendet werden, ebenso der Schlagbolzenteil.
Man kann die Teile somit bei allen gleichen ballistischen Geschoßbahnen unterliegenden Mörsern
verschiedener Art zum Übungsschießen verwenden.
Im einzelnen sind die Teile des erfindungsgemäßen Einsatzrohres und deren Vorzüge aus der nachstehenden
Beschreibung zu entnehmen sowie an Hand der beispielsweise wiedergegebenen Darstellungen in den
Zeichnungen, und zwar zeigt
Fig. 1 zum Teil geschnitten, den Aufriß eines Mörserrohres mit einmontiertem erfmdungsgemäßem Einsatzrohr,
Fig. 2 in vergrößertem Maßstab einen Schnitt durch die Anschlußmanschette,
Fig. 3 in noch vergrößertem Maßstab die Ansicht des vorderen Zentrierringes,
Fig. 4 die Teilansicht im Schnitt des Schlagbolzens,
Fig. 5 den Aufriß eines Einsatzrohres zur Verwendung bei einem längeren Mörsermodell mit Abzugsvorrichtung,
Fig. 6 eine Teildarstellung der Anschlußmanschette, zur Hälfte geschnitten,
Fig. 7 im Schnitt die Schlagbolzenvorrichtung und
Fig. 8 eine Teilansicht des hinteren Zentrierringes und des Schlagmechanismus, zur Hälfte geschnitten.
Aus den Fig. 1 bis 4 ist ersichtlich, daß sich das Einsatzrohr zur Verwendung in einem Mörser 1 aus
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zwei Teilen zusammensetzt, nämlich dem Lauf 3 und und der Anschlußmanschette 13, und einem »Ansatzrohrteil«,
der aus einem Ansatzrohr 23 gebildet ist und sich auf dem Bodenstück 2 des Mörsers abstützt
und den Schlagbolzenteil mitumfaßt, welcher noch im einzelnen weiter unten beschrieben wird.
Der Lauf 3 hat in Nähe seiner Mündung eine Anzahl Entspännungsschlitze 4, die z. B. eingefräst sind,
und in gewisser Entfernung rückwärts von diesen Schlitzen einen vorderen Zentrierring 5 von doppelkonischer
Form an den Seiten und einem zylindrischen Mittelteil. In dem Zentrierring ist eine Feststellschraube
'6 . angeordnet und ein Verstärkungs- und Haftgurt 7 vorgesehen, der zum Festhalten des Einsatzrohres
bei Rückstoß oder Rücklauf des Mörserrohres dient. Dieser Haftgürtel liegt in einer eingearbeiteten
Nut in dem mittleren zylindrischen Teil des Zentrierringes und wird durch zwei versenkte Schrauben
8 und 9 zu beiden Seiten der Stellschraube 6 gehalten (Fig. 3). Außerdem weist der Zentrierring noch
wenigstens einen Kanal oder eine Durchbohrung 10 '· für den Luftdurchgahg auf."
Der rückwärtige. Teil des Laufes 3 ist bei 11 mit Gewinde versehen und endet in einem konischen Sitz
12, dessen Öffnüngswinkela ungefähr 30° beträgt.
Auf diesen mit Gewinde versehenen rückwärtigenTeil ist die Anschlußmanschette 13 fest aufgeschraubt und
gegenüber dem Lauf 3 durcn'eine Feststellschraube 14 gesichert (Fig. 2). Auf-dieser. Anschlußmanschette ist
möglichst genau in der Mitte der mittlere Zentrierring 15 mit einer versenkten Feststellschraube 16 befestigt.
Der Ring selbst hat eine Form ähnlich der des vorderen Zentrierringes 5, abgesehen davon, daß
seine zylindrische Fläche 17 keinen Verstärkungsgürtel trägt. Auch in diesem Ring befindet sich wenigstens
ein Luftkanal 18. Der Ringkörper selbst besteht aus einem verhältnismäßig weichen und leichten Metall,
wie beispielsweise Aluminium, durch welches der Mörserlauf nicht zerkratzt werden kann.
Das Ansatzrohr 23 weist gleich wie der Lauf 3 am Ende 21 ein Gewinde auf, mit welchem es in die Anschlußmanschette
13 eingeschraubt ist und damit das Rohr selbst verlängert. Es endet in einem konischen
Sitz 22, dessen Öffnungswinkel b ungefähr 45° beträgt. Das Bodenstück 24 des Ansatzrohres, das aus
einem massiven Rohrstück besteht und unter leichter Reibung in den vorderen Teil des Ansatzrohres 23 eingreift,
hat einen Kragen 25 mit zwei abgeschrägten Seitenrändern, die sich gegen den schrägen Sitz 12 des
Einsatzrohres und den schrägen Sitz 22 des Ansatzrohres abstützen. Die Umfangsfläche dieses Bodenstückes
ist mit mehreren Rillen zur Abdichtung versehen, wobei mindestens in einer Rille ein Dichtungsring
26 vorgesehen ist. Weiterhin ist das Bodenstück mit dem Ansatzrohr 23 durch die Schraube 27 verbunden,
deren Kopf mit einem gewissen Spiel in einer Öffnung 28 in dem Ansatzrohr eingelassen ist. Im
Innern des Bodenstückes befindet sich fest verbunden, beispielsweise durch eine Schweißung 29, ein rohrförmiger
Führer 30 für den Schlagbolzen.
Dieser rohrförmige Führer 30 erstreckt sich in der Seele des Laufes 3 bis zu einer bestimmten Entfernung
von dessen Mündung. Am vorderen Ende des rohrförmigen Führers 30 ist, beispielsweise durch
Schweißung, ein Zentrierstern befestigt, der aus einem Rohr 31 mit beispielsweise vier Flügeln 32 besteht
(Fig. 4), welche sich gegen die Innenwand des Laufes 3 abstützen. In der Öffnung des Rohrstückes 31
sitzt die Stange 33 des Schlagstiftes 34 in einem konischen Sitz 35. Die Stange 33 ist an ihrem freien Ende
mit Gewinde 36 versehen, über welches eine Schraubenmutter 37 zur Blockierung oder Festhaltung aufgeschraubt
ist.
Die- Montage des so ausgestatteten Einsatzrohres ist
■überaus einfach. Sie besteht lediglich darin, das Ansatzrohr
23 in die Anschlußmanschette 13 einzuschrauben, nachdem der Zentrierstern und der rohrförmige
Führer 30 in den Lauf eingebracht sind. Der Kragen 25 des Bodenstückes ist dann zwischen die beiden konischen
Sitze 12 und 22 festgeklemmt und verkeilt. Die öffnungswinkel dieser Sitze und der entsprechenden
Stoßflächen des Kragens sind so gehalten, daß sie einen festen Sitz oder eine Blockierung gegenüber
dem Lauf sichern und gegenüber dem Ansatzrohr 23 zu gleiten vermögen. Diese Anordnung sichert zugleich
das Festhalten, eine Abdichtung und eine unverrückbare Zentrierung der Schlagbolzenvorrichtung.
Während des Umganges mit diesen beiden Teilstükken oder auf dem Transport bleiben diese stets aneinandergeschlossen,
und nur zur Säuberung ist das Ansatzrohr 23 abzuschrauben, welches durch die
Klemmschraube 27 verbunden das Bodenstück und die gesamte Schlagbolzeneinheit 30 bis 37 mit sich führt.
Die Einführung des Einsatzrohres in den Mörserlauf kann leicht gleitend erfolgen, wobei die Luftkanäle
in. den Zentrierringen das Entweichen der in dem Mörser vorhandenen Luft ermöglichen.
Dasselbe Einsatzrohr mit derselben Anschlußmanschette kann zur Kaliberverringerung in Mörsern der
unterschiedlichsten Kaliber und verschiedener Typen verwendet werden. Es sind dann lediglich die Zentrierringe,
auszutauschen und dem jeweiligen Kaliber anzupassen und die Ansatzrohre zum Ausgleich der
unterschiedlichen Lauflängen zu wechseln. Auch das Bodenstück und die Schlagbolzenvorrichtung bleiben
in gleicher Weise unverändert. Der Schlagbolzen befindet sich so immer in gleicher Entfernung von · der
Rohrmündung, so daß gleichbleibende ballistische Kurven für alle Rohrarten erhalten werden. Weiterhin
ist das Lager für Ersatzteile wesentlich verringert, soweit es das Einsatzrohr, die Anschlüßmanschetten
und das Bodenstück betrifft, da diese Teile für alle Modelle gleich sind und damit einheitlich ausgetauscht
werden können.
In den Fig. 5 bis 8 sind die Teile eines Einsatzrohres
wiedergegeben, die für ein Mörsermodell von verhältnismäßig langer Lauflänge vorgesehen sind, sei es
mit Abzug- oder automatischer Zündung. Für gleiche Teile der beschriebenen Ausführung sind wieder
gleiche Bezugsziffern verwendet.
Aus Fig. 5 ist wieder der Lauf 3 mit dem vorderen Zentrierring 5 mit Verstärkungsgürtel und Haftfläche
7 zu entnehmen sowie die Anschlußmanschette 13, welche den Zwischenzentrierring 15 trägt. Das hier
verhältnismäßig lange Ansatzrohr 23' hat einen unteren Zentrierring 40, welcher in allen Einzelheiten dem
mittleren Ring 15 entspricht.
Das Bodenstück 24 (Fig. 6) ist unverändert, jedoch ist der rohrförmige Führer 30 durch ein Schlagbolzenrohr
42 verlängert. DerZentrierstern31und32 (Fig. 7)
ist ebenfalls gleich geblieben, doch ist hier der Schlagbolzen 43 leicht gleitend und reibend in dem Rohr 31
beweglich gehalten und die Stange 44 mit Dichtungsrillen 45 am Ende des Schlagbolzenrohres 42 befestigt.
Der untere Teil dieser Stange (Fig. 8) trägt einen Zapfen 46, der in einem Amboß 47 eingeschraubt ist.
Letzterer gleitet in einem Rohrstück 48, das in einem Ring 49 eingeschraubt ist. Dieser Ring wird in dem
Ansatzrohr 23' durch die Klemmschraube 41 des hinteren Zentrierringes 40 festgehalten. Außerdem bildet
der Ring die Umfassung für eine Feder 50 zur Zurückhaltung des Schlagbolzens, wobei die Feder zwischen
einem Anschlagring 51 des Ringes 49 und einem größeren Vorsprung 52 des Ambosses gespannt ist,
gegebenenfalls unter Zwischenfügung einer oder mehrerer Einstellscheiben 53.
Wie ersichtlich, befindet sich die Abschlußfläche des Ambosses 47 normalerweise in gleicher Ebene mit der
Abschlußfläche des Rohrstückes 48, welch letztere dazu bestimmt ist, die erste Abstützung im Bodenstück
des Mörsers zu bilden, welcher mit strichpunktierten Linien 55 angedeutet ist.
Der Schlagbolzen 56 des Mörsers befindet sich in zurückgezogener Stellung, und auch der Schlagbolzen
43 des Einsatzrohres (Fig. 7) ist zurückgezogen.
Wenn nun der Schlagbolzen 56 des Geschützes ausgelöst wird, schlägt er auf den Amboß 47, welcher
diese Einwirkung über das Rohr 42 auf den Schlagstift 43 überträgt. Hierbei sichert die Feder 50 die
Rückholung. Bei automatischer Zündung ist der Schlagbolzen 56 der Waffe im Eingriff mit dem Bodenstück
55 gehalten und hält damit auch den Amboß etwas eingedrungen und damit auch den Schlagstift 43
selbst.
Bei nicht wirksamer oder gestörter Einstellung des Schlagstiftes kann man die Dicke der Einstellscheiben
53 verändern oder entsprechend mehrere auf den Amboß 47 auflegen.
Die Erfindung ist nicht auf die erläuterten und dargestellten Ausführungsformen beschränkt, sondern
kann vielfach in ihren Einzelheiten geändert werden, wie auch hinsichtlich der Verwendung. So ist das Einsatzrohr
insbesondere nicht auf die Benutzung bei Steilfeuergeschützen begrenzt, sondern es kann auch
für Flachfeuerwaffen Verwendung finden. Andererseits ist die Benutzung nicht nur zum Instruktionsschießen vorgesehen, sondern auch zum Scharfschießen
auf kleinere Entfernung. Gewisse Einzelheiten der erfindungsgemäßen Ausbildung sind in solchem Fall
von besonderer Bedeutung, wie beispielsweise die Abdichtung gegen die Treibgase, welche die vorn ausgeweitete
Ausbildung des Rohrendes des Bodenstückes bietet. Dieser Teil bildet nämlich tatsächlich gewissermaßen
einen elastischen und nachgiebigen Ansatz, der sich radial unter der Einwirkung des Gasdruckes de- 4-5
formieren kann und damit einen absolut dichten Verschluß bildet, indem er sich gegen den konischen Sitz
andrückt.
Claims (9)
1. Einsatzrohr für Geschütze, insbesondere zum Instruktionsschießen mit Mörsern, das durch die
Mündung eingebaut wird und sich gegen ein Bodenstück abstützt, mit wenigstens zwei Zentrierflanschen,
deren Zentrierringe dem ursprünglichen Kaliber entsprechen und von denen einer in der
Nähe der Mündung, der andere in entsprechendem Abstand gegen das Bodenstück zu angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet, daß bei wechselweiser Verwendung an verschiedenen Geschützen der Lauf
(3), die Anschlußmanschette (13) und das Bodenstück (24) eines Ansatzrohres (23.) unverändert
Verwendung finden, während nach Maßgabe des jeweiligen Geschützes die Zentrierflansche (5, 15,
40), das Ansatzrohr (23) und besonders das Schlagbolzenrohr (42) als Anpassungsteile von
Geschütz zu Geschütz ausgewechselt werden.
2. Einsatzrohr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlagbolzenvorrichtung
ein Bodenstück (24) aufweist, das mit axialem Spiel mit dem Ansatzrohr (23) verbunden ist, sowie
einen rohrförmigen Führer (30) für den Schlagbolzen, welcher mit seinem hinteren Ende
an dem Bodenstück (24) befestigt ist, axial in dem Einsatzrohr liegt, und an seinem vorderen Ende
einen Zentrierstern (32) trägt, welcher das Lager für die Schlagbolzenspitze (34) bildet, wobei
dieser Zentrierstern (32) sich in einer festgelegten Entfernung von der Einsatzrohrmündung befindet.
3. Einsatzrohr nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Bodenstück (24)
aus einem massiven Rohrstück gebildet ist, welches unter leichter Reibung in das vordere Ende des
Ansatzrohres (23) eingreift und einen Kragen (25) besitzt, der zwischen dem hinteren Ende des Laufes
(3) und dem vorderen Ende des Ansatzrohres (23) eingeklemmt wird.
4. Einsatzrohr nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur festen Verklemmung des
Kragens (25) von dem Bodenstück (24) dessen Klemmflächen konisch gehalten sind und die entsprechenden
Klemmflächen (12) am hinteren Ende des Laufes (3) und am vorderen Ende (22) des Ansatzrohres (23) gleichermaßen abgeschrägt sind.
5. Einsatzrohr nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der öffnungswinkel
(b) des konischen Lagers des Ansatzrohres (23) größer ist als der öffnungswinkel (a) des konischen
Lagers des Laufes (3).
6. Einsatzrohr nach den Ansprüchen 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung des
Bodenstückes (24) mit dem Ansatzrohr (23) durch eine Klemmschraube (27) gesichert ist, deren Kopf
mit Spiel in einer Ausnehmung (28) liegt, die zu diesem Zweck in der Wand des Ansatzrohres (23)
vorgesehen ist.
7. Einsatzrohr nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils einer der
Zentrierflansche (15) auf der Anschlußmanschette (13) befestigt ist.
8. Einsatzrohr nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Zentrierflansche (5,
15, 40) mit einem oder mehreren Durchgangsluftkanälen (10,18) versehen sind.
9. Einsatzrohr nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß bei Waffen mit Abzugsauslösung die Schlagbolzenvorrichtung aus einem
Schlagbolzen (43) besteht, der in dem Zentrierstern (32) sich bewegen kann und an einem Übertragungsrohr
(42) befestigt ist, das durch den rohrförmigen Führer (31) und das Bodenstück (24)
hindurchgeht und sich bis zu der Schlagvorrichtung am hinteren Ende des Ansatzrohres (23') erstreckt
und den Zusammenhang mit einem gleitenden Amboß (47) herstellt, welchen eine Rückholfeder
(50) in Berührung mit dem Bodenstück des Geschützes, nämlich mit dessen Schlagbolzeneinrichtung
(56), hält.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 18 234, 378 770;
französische Patentschriften Nr. 942 159, 1 085 762; USA.-Patentschriften Nr. 1514167, 1538 561,
295, 2 337 021.
Deutsche Patentschriften Nr. 18 234, 378 770;
französische Patentschriften Nr. 942 159, 1 085 762; USA.-Patentschriften Nr. 1514167, 1538 561,
295, 2 337 021.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
© 109 509/64'1.61
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR1099397X | 1956-11-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1099397B true DE1099397B (de) | 1961-02-09 |
Family
ID=9619749
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL26843A Pending DE1099397B (de) | 1956-11-20 | 1957-02-14 | Einsatzrohr fuer Geschuetzrohre, Moerser u. dgl. |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1099397B (de) |
| FR (1) | FR1163977A (de) |
Cited By (1)
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-
1956
- 1956-11-20 FR FR1163977D patent/FR1163977A/fr not_active Expired
-
1957
- 1957-02-14 DE DEL26843A patent/DE1099397B/de active Pending
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR1163977A (fr) | 1958-10-03 |
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