DE19654C - Einrichtung zur Drahtgebung und Aufwindung für Feinspinnmaschinen - Google Patents
Einrichtung zur Drahtgebung und Aufwindung für FeinspinnmaschinenInfo
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- DE19654C DE19654C DENDAT19654D DE19654DA DE19654C DE 19654 C DE19654 C DE 19654C DE NDAT19654 D DENDAT19654 D DE NDAT19654D DE 19654D A DE19654D A DE 19654DA DE 19654 C DE19654 C DE 19654C
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- winding
- thread
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01H—SPINNING OR TWISTING
- D01H1/00—Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 76: Spinnerei.
Diese Einrichtung besteht in dem Ersatz des Reiterchens bei Ringspinnmaschinen, in Umformung
des Ringes und in variirten Bewegungsverhältnissen. An den bewegten Tisch D werden
die Halsbügel C angeschraubt, welche den Ring B, der sich mit Flantsch in einer Nuth
von C dreht, umfassen und halten. Der Ring B enthält die Nuth F zur Aufnahme der Treibschnur,
die von der Schnurtrommel, Fig'. 3, welche, wie aus Fig. 3 ersichtlich, an der Hebung
und Senkung des Tisches entsprechend Antheil nehmen kann, herkommt und bewegt wird. Der Ring umfafst den Kötzer E auf
der Spindel, die durch Schnur an Würtel G umgedreht wird. Die Spindelbewegung wird
durch bekannte Mechanismen geeignet regulirt, so dafs die Bewegungsgeschwindigkeit der Spindel
mit der Zunahme der Kötzerfüllung abnimmt. Im Uebrigen ist für gewöhnlich die Geschwindigkeit der Spindel etwas gröfser als
die des Ringes. Es wird ein um so geringerer Zug auf den Faden ausgeübt, je geringer die
Differenz beider Geschwindigkeiten ist. Diese Geschwindigkeitsverhältnisse lassen sich genau
einstellen und werden für diese Ringanordnung ausgiebig benutzt. Der Ring enthält nun mehrere
Bohrungen o, die mit Emaille ausgefüttert sind. Durch eine derselben wird der Faden, der vom
Führer:<4 herabkommt, hindurchgezogen, an der
Spindel befestigt und aufgewunden. Der Faden wird also durch kein'Gewicht, sei es auch so
gering als das eines Reiterchens, belastet. Reifst der Faden, so benutzt man einen Bolzen g, der,
Fig. 2 und ι a, durch ein Loch im Halsring C hindurchgesteckt, gegen den Mantel des Ringes B
anstöfst, bei Vorübergleiten der Bohrung k an B in die Vertiefung derselben eingreift und
so den Ring B aufhält. Die Bohrung k trifft halb den Ring, halb das Halslager und kann,
wenn man einen Bolzen g von oben her in dieselbe einführt, auch so zum Feststellen des
Ringes benutzt werden. Die Bohrung k kann auch am Lagerring von B angebracht sein,
Fig. ι a. Die Hakennadel H, Fig. 4, dient zum Einziehen des Fadens in 0.
Claims (1)
- Patent-An spruch:Ersatz des Reiterchens an Ringspinnmaschinen durch Anwendung eines bewegten Ringes mit (emaillirten) Bohrungen als Fadenleiter, welcher keinerlei Belastung auf den Faden ausübt und gestattet, durch die geeignete Einstellung der Relativbewegungen des Ringes und der Spindel die Aufwindung sanfter oder kräftiger zu gestalten, je nachdem die Kraft des feinsten bis gröbsten Fadens (Einschlag, Zwirn, Halbkette, Kette) dies erfordert.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19654C true DE19654C (de) |
Family
ID=296459
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT19654D Active DE19654C (de) | Einrichtung zur Drahtgebung und Aufwindung für Feinspinnmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19654C (de) |
-
0
- DE DENDAT19654D patent/DE19654C/de active Active
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