DE67371C - Bremsvorrichtung für Spulen an Water-Spinnmaschinen - Google Patents

Bremsvorrichtung für Spulen an Water-Spinnmaschinen

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DE67371C
DE67371C DENDAT67371D DE67371DA DE67371C DE 67371 C DE67371 C DE 67371C DE NDAT67371 D DENDAT67371 D DE NDAT67371D DE 67371D A DE67371D A DE 67371DA DE 67371 C DE67371 C DE 67371C
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DE
Germany
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bobbins
braking device
rail
brake
spinning machines
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT67371D
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English (en)
Original Assignee
F. BLÜMEL in Jungbuch bei Trautenau, Böhmen
Publication of DE67371C publication Critical patent/DE67371C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H7/00Spinning or twisting arrangements
    • D01H7/02Spinning or twisting arrangements for imparting permanent twist
    • D01H7/24Flyer or like arrangements
    • D01H7/44Drag arrangements for bobbins or flyers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 76^SpINNEREI.
Die Erfindung bezieht sich auf Drossel-Spinnmaschinen, bei welchen zur Ermöglichung schnelleren Ganges der Schwung des Fadens durch nahezu lothrechte Zuleitung desselben vom Streckwerk bis an die Spule auf ein möglichst geringes Mafs reducirt ist.
Zweck der Erfindung ist, für solche Maschinen eine Bremsvorrichtung zu schaffen, welche bei jeder Spule genaues Anpassen der Bremsung an den verminderten Zug des Fadens gestattet, und welche aufserdem die Bremsung genau in dem Mafse selbsttätig verstärkt, als der Spülendurchmesser wächst.
Der Erfindung gemäfs wird behufs der genaueren Regulirung der Spulenbremsung, welche die verringerte Fadenspannung erforderlich macht, statt der bisher üblichen, zum Einlegen der Bremsschnüre bestimmten Kerben im Rande der Spulenbank für jede Bremsschnur ein verstellbarer Schlitten mit Kerbe angebracht.
Um aufserdem auch die Bremsung der Spulen in dem Mafse, als deren Durchmesser wächst, selbsttätig zu verstärken, sitzen sämmtliche Schlitten auf einer verschiebbaren Schiene, welche mit einem sich unter der Einwirkung eines Spiralexcenters entsprechend verstellenden Hebel gekuppelt ist.
In beiliegender Zeichnung ist:
Fig. ι eine Vorderansicht eines Endes der Feinspinnmaschine,
Fig. 2 ein zugehöriger Verticalschnitt,..
Fig. 3 die Fadenführungsschiene in Oberansicht, ■.. . ■
Fig. 4 eine im gröfseren Mafsstabe gezeichnete Vorderansicht eines Spindelflügels,
Fig. 5 eine Vorderansicht der Führungshaube des Flügels,
Fig. 6 ein Horizontalschnitt derselben und
Fig. 7 und 8 sind Vorderansicht und Querschnitt der Bremsschiene samtnt Bremsschlitten.
Aus Fig. 4 bis 6 ist ersichtlich, dafs auf den Flügel α oben die vorzugsweise aus Messing hergestellte Führungshaube a1 aufgeschraubt ist, welche die Form eines oben geschlossenen Hohlcylinders besitzt. Für den Eintritt des Fadens b ist oben eine centrale Oeffnung a2 vorhanden, welche mit einem gehärteten Stahlring as ausgekleidet ist, und für den Austritt des Fadens besitzt die Haube a1 eine seitliche Oeffnung a4, welche aufserhalb der Ebene des Flügels liegt, so dafs der Faden, ohne sich an den Flügel anzulegen, nach abwärts kufen kann. Von α 4 läuft der Faden nach dem am unteren Ende des Flügels angebrachten Auge a5, welches aus einem nach einer Schraubenlinie gewundenen Drahtstück gebildet und offen ist. Da auch die beiden Oeffnungen <j2 und a* der Führungshaube ax durch einen schrägen Schlitz α β mit einander verbunden sind, braucht man den Faden behufs seiner Anbringung an der Spindel nicht einzuziehen, sondern kann ihn frei einlegen. Der Oeffnung a* liegt eine gröfsere Oeffnung a 7 gegenüber, welche bestimmt ist, den sich vom Faden lostrennenden kleinen Fasern und dem Staub Austritt zu gestatten.
Das Streckwerk c ist derartig angeordnet, dafs der Faden b von den Streckwalzen senkrecht nach der oberen Oeffnung α2 der Führungshaube a1 herabreicht, ohne den Rand der Oeffnung d1 in der Führungsschiene d zu berühren;
Die die genaue Regulirung der Spulenbremsung gestattende Einrichtung, welche ausschliefsliqh den Gegenstand dieses Patentes bildet, besteht aus einer am Vorderrande der Spulenbank h angeordneten Schiene g, auf welcher die Bremsschlitten g'2 verstellbar sind.
Jeder Bremsschlitten g"1 hat die Form eines länglichen Klötzchens mit Erhöhungen gs g3 an beiden Enden, zwischen welche die das Bremsgewicht i tragende Bremsschnur i' zu liegen kommt, wobei eine kreisförmig gekrümmte Feder gi, deren Enden in die Nuthen g-5g.5 Jg1. Bremsschiene g eingesprengt sind, den Bremsschieber g'2 in der ihm jeweilig gegebenen Lage festhält.
Behufs selbstthätiger Verstärkung der Bremsung der Spulen f, genau in dem Mafse, als ihr Durchmesser wächst, ist die Schiene g mit der Spulenbank h nicht fest verbunden, sondern in den an der Spulenbank befestigten Traghaken gl verschiebbar und durch eine Zugstange jl mit einem Hebel j verbunden, welcher nach jeder Aufwärts- and jeder Abwärtsbewegung der Spulenbank h die Bremsschiene um ein gewisses Mafs verschiebt, so dafs die Bremsschnüre i J an einen gröfseren Theil des Umfanges der Bremswirtel fl der Spulen angedrückt werden.
Der Hebel j macht seine periodischen Bewegungen unter der Einwirkung des Gewichts j2, so oft der durch den Lenker k1 mit ihm verbundene Hebel k eine Verstellung zuläfst, das tritt aber immer dann ein, wenn das Spiralexcenter m, an dessen Umfang die Gleitrolle k2 des Hebels k anliegt, eine Winkelbewegung in der durch das Antriebgewicht m1 angestrebten Richtung ausführt. Um das Eintreten dieser Winkel bewegungen des Spiralexcenters m mit den Aufwärts- und Abwärtsbewegungen der Spulenbank h in Uebereinstimmung zu bringen, ist die Excenterwelle m2 mit einer Hemmung in Verbindung, deren Klinken von der das Heben und Senken der Spulenbank bewirkenden Welle aus abwechselnd ausgehoben und/eingelegt werden. Diese Hemmung besteht aus dem Sperrrade n, welches auf der Welle m'2 sitzt, und den beiden Klinken nl und n'2, welche durch die Ausrückstange η 3 gehoben und gesenkt werden. Dabei erhält die Ausrückstange w3 ihre Bewegungen von einem Kurbelzapfen^2 der Scheibe p1 auf der schwingenden Welle p, welche das Heben und Senken der Spulenbank h in bekannter Weise veranlafst.
Das Handrad q dient zum Aufziehen des abgelaufenen Gewichts m1.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüch:
    Eine Bremsvorrichtung für Spulen von Drossel-Spinnmaschinen, gekennzeichnet durch eine längs der Spulenbank verschiebbare Schiene fg), auf welcher Schlitten (g2) mit je einer Kerbe zum Einlegen einer Bremsschnur verstellbar sind, wobei die Schiene g-.mit einem ihre Verschiebung anstrebenden belasteten Hebel j gekuppelt ist, welcher bei jeder Umkehr der Spulenbank dadurch um ein bestimmtes Mafs in Thätigkeit gesetzt wird, dafs eine Hemmung (nnln2) vorübergehend die durch Gewicht oder Feder angetriebene Welle eines Spiralexcenters (m) freigiebt, an dessen Umfang der" Hebel j sich mittelbar oder unmittelbar anlehnt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT67371D Bremsvorrichtung für Spulen an Water-Spinnmaschinen Expired - Lifetime DE67371C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE742297C (de) * 1936-05-12 1943-11-26 Schlafhorst & Co W Selbsttaetig steuerbare Spulenbremsvorrichtung fuer Koetzerspinnmaschinen

Cited By (1)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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