DE1963208B2 - Wellenwebmaschine - Google Patents
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- D—TEXTILES; PAPER
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- D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
- D03D47/00—Looms in which bulk supply of weft does not pass through shed, e.g. shuttleless looms, gripper shuttle looms, dummy shuttle looms
- D03D47/12—Looms in which bulk supply of weft does not pass through shed, e.g. shuttleless looms, gripper shuttle looms, dummy shuttle looms wherein single picks of weft thread are inserted, i.e. with shedding between each pick
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- D03D47/262—Shedding, weft insertion or beat-up mechanisms
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Description
führungsform als Rundwebmaschine dargestellt, die
mit einer Vorrichtung zur Fachbildung ausgerüstet ist, welche ein ortsfest angeordnetes Nadelbett 1 aufweist,
das auf der Ober- und der Unterseite mit radialen Nuten2 (Fig.2) ausgebildet ist, in denen
dünne Schaftnadeln 3 längsverschieblich geführt sind, welche die Antriebsglieder für endseitig mit ihnen
verbundene Schäfte 4 bilden, von deuen jeder eine bestimmte Anzahl Webelitzen 5 umfaßt, deren ösen
toi6 (F ig. 3) angedeutet sind. Durch entsprechende
periodische Hin- und Herbewegung der Schaftnadeln 3 wird wellenförmig fortschreitend das bei 7 in
den Fig. 1,2 angedeutete Fach gebildet, dessen Kettfaden 8 in F i g. 2 im einzelnen veranschaulicht
sind.
Der Antrieb der Schäfte 4 und damit der Webelitzen
5 geschieht mittels relativ dazu bewegter Kurvenbahnen, die mit den Schaftnarieln 3 in einer noch zu
erläuternden Weise zusammenwirken:
Beidseitig des Nadelbettes 1 ist jeweils ein ringförmiger Antriebstei! 9 a, 9 b angeordnet, der mit einem
umlaufenden Rotorteil 10 in Gestalt eines auf einer Zentralwelle 11 befestigten Armsternes der Rundwebmaschine
verbunden ist. Die Antriebsteile 9 a, 9 b tragen auf ihrer dem Nadelbett 1 zugewandten
Seite eine Anzahl Nuten 12, 13, 14, in die an den Schaftnadeln 3 einstückig angeformte Füße 15 in der
aus F i g. 2 ersichtlichen Weise eingreifen. Die Schaftnadeln 3 weisen gruppenweise eine unterschiedliche
Länge auf; jeder dieser Schaftnadelgruppen (im vorliegenden Falle je drei) ist eine aus den
Nuten 12, 13, 14 bestehende Nutenbahn I, II bzw. III (Fig.3) zugeordnet. Die Schaftnadeln3 der einzelnen
Gruppen liegen in der aus F i g. 2 ersichtlichen Weise in den Nuten 2 des Nadelbettes 1 durch
reibungsvermindernde Zwischenlagen getrennt übereinander, wobei die Schaftnadeln 3 durch zwei Deckplatten
16 gehalten sind, die ihrerseits auf mit dem Maschinengestell verbundenen Trägern 17 sitzen.
Die Nuten 12, 13, 14, welche jeweils in einer Ebene liegen, bilden im vorliegenden Falle zwei miteinander
in Verbindung stehende Kurvenbahnen für die Füße 15 der Schaftnadeln 3, die in F i g. 3 bei 18
und 19 strichpunktiert bzw. gestrichelt dargestellt sind. An den Verzweigungsstellen 20 der Kurvenbahnen
18, 19 sind jeweils steuerbare Weichen 21 angeordnet, durch die die Füße 15 der Schaftnadeln 3
wahlweise in die eine oder die andere Kurvenbahn umlenkbar sind. Die Anordnung ist hierbei derart getroffen,
daß die Kurvenbahnen 18, 19, ausgehend von einem dem geschlossenen Fach entsprechenden
Bahnstück, das in der Nut 13 verläuft (der Ausgangsstellung), sich an der Verzweigungsstelle 20 in
einen den vorbevvegten und einen den zurückbewegten Webelitzen 5 entsprechenden Zweig oder Hubzweig
(19 bzw. 18) verteilen. Diese Zweige laufen, wie aus F i g. 3 ersichtlich, in einer nachfolgenden,
keine Weiche enthaltenden Verzweigungsstelle 22 wieder zu einem dem geschlossen Fach entsprechenden
Bahnstück in einer Nut 13 zusammen, worauf sich das Ganze wiederholt, so daß sich eine zonenweise
Unterteilung entsprechend den einzelnen Fächern und den mit diesen fortschreitenden Schußfadenträgern
ergibt. Je nach der Stellung der Weichen 21 können somit die Schaftnadelfüße 15 von der Nut
13 in die Nut 12 (Kurvenbahn 18) oder die Nut 14 (Kurvenbahn 19) umgeleitet werden, wodurch verschiedene
Bindungen programmierbar sind.
Die Weichen 21, die in Gestalt schwenkbar gelagerter Formstücke ausgebildet sind, längs deren
Flanken die Füße 15 der Schaftnadeln 3 geführt sind, können nach ihrer Einstellung entweder fixiert werden,
doch ist es auch möglich, die Weichen während des Betriebes der Maschine programmgemäß periodisch
zu verstellen. Im einfachsten Falle können die Weichen alle so eingestellt werden, daß alle Gewebebahnen
mit der gleichen Bindung hergestellt werden.
ίο Der Bindungsrapport entspricht hierbei der Anzahl
der zugeordneten Nadelreihengruppen. Es ist jedoch auch mit entsprechender Einrichtung möglich, durch
entsprechende Einstellung der Weichen 21 die einzelnen Gewebebahnen mit unterschiedlicher Bindung zu
arbeiten.
Die die Weichen 21 bildenden Formstücke sind au ihren die Füße 15 der Schaftnadeln 3 führenden
Flanken einer erheblichen Beanspruchung ausgesetzt. Um einen einwandfreien übergangslosen Einlauf der
ao Füße 15 in die jeweilige Kurvenbahn 18 bzw. 19 zu gewährleisten, sind zu beiden Seiten des Schwenkbereiches
der Weichen Nischen 23 ausgearbeitet, in die die Formstücke eintreten und gegen deren Wandung
die Formstücke abgestützt werden, wodurch die von den Füßen 15 ausgeübte Druckkraft aufgenommen
wird, während sich andererseits ein absatzloser Übergang an der Verzweigungsstelle ergibt.
Die schwenkbar gelagerten Weichen 21 sind jeweils in der aus F i g. 6 ersichtlichen Weise mit einer
in dem zugeordneten Antriebsteil 9 a, 9 b drehbar gelagerten vorragenden Steuerwelle 24 verbunden,
welche an ihrem vorragenden Ende einen Hebelarm 25 mit einem Betätigungsstift 26 trägt. Die Verstellung
der Weichen 21 zwischen der in F i g. 6 mit ausgezogenen Linien dargestellten Stellung« entsprechend
der Kurvenbahn 19 in F i g. 3 und der gestrichelten Stellung b entsprechend der Kurvenbahn 18
in F i g. 3 geschieht in der Weise, daß in den Bewegungsweg der mit den Antriebsteilen 9 a, 9 b umlaufer.den
Betätigungsstifte 26 der Weichen 21 Kurvenstücke 27 wahlweise eingebracht werden, gegen deren
Flanken die Betätigungsstifte anlaufen, so daß abhängig von der jeweiligen Stellung der Kurvenstücke
27 die Steuerwelle 24 der einzelnen Weichen in dem einen oder dem anderen Sinne gedreht wird.
Die Einstellung der Kurvenstücke 27 zwischen den in F i g. 6 mit α und b bezeichneten Stellungen geschieht
über eine elektromechanische Steuervorrichtung, die im einzelnen in den F i g. 4 und 5 dargestellt ist. Die
Kurvenstücke 27 sind jeweils an einer in einem ortsfesten Träger 29 drehbar gelagerten Welle 28 befestigt,
die einen zweiarmigen Hebel 30 trägt, der an beiden Enden mit jeweils einem Elektromagneten 31,
32 über einen Zuganker 33, 34 gekoppelt ist. Die Erregung der Elektromagneten 31, 32 erfolgt in Abhängigkeit
von der für die einzelnen Gewebebahnen vorgesehenen Bindung synchron mit der Bewegung der
Schußfadenträger und der sich fortlaufend bildenden Wellenfächer. Hierbei sind, wie aus F i g. 5 ersichtlieh,
die einem Kurvenstück 27 zugeordneten beiden Elektromagneten 31, 32 jeweils über ein Relais 35
gegeneinander elektrisch verriegelt, so daß immer nur ein Elektromagnet erregbar ist. Die Steuerung
der Relais 35, die als »Arbeitsrelais« bezeichnet werden können, geschieht über zwei Steuerrelais 36, 37,
deren Erregung von einem nicht weiter dargestellten Programmiergerät gesteuert ist, welches an sich bekannter
Bauart sein kann und dazu eingerichtet ist,
5 6
programmgemäße Steuerimpulse abzugeben. Durch lieh der Weiche 21 ausgebildet ist und die sich in
entsprechende Programmierung können in den ein- eine entsprechende Nische 23 einlegen kann. Die
zelnen Gewebebahnen ohne Schwierigkeiten die ge- Steuerung der Weichen 41 für die gleichförmige Kurwünschten
Bindungen eingestellt werden. venbahn 39 kann beispielsweise durch einen Kettfa-Um
zu erreichen, daß die Kettfaden im Bereiche 5 denwächter, einen Schußfadenwächter oder einen
einzelner Gewebebahnen, beispielsweise bei Faden- Schußfadenträgerwächter erfolgen,
bruch, in einer Ebene neben der Schützenbahn gehal- Beim Auslauf der Füße 15 aus der Nut 38 besteht ten werden, so daß kein Fach gebildet wird und die die Gefahr, daß an der Übergangsstelle zu der Nut durchlaufenden Schußfadenträger auch keinen 14 eine Vibration der Füße 15 auftritt, weil diese Schußfaden einlegen, sind besondere Vorkehrungen io kurzzeitig nicht geführt sind und beim Anlaufen gegetroffen worden. Die Antriebsteile 9 a, 9 b weisen in gen die Flanke der Nut 14 kleine schlagartige Bejeder Nutenbahn I, II, III jeweils eine zusätzliche schleunigungen erleiden. Um hier abzuhelfen, sind Kurvenbahn bzw. Nut 38 (Überbrückungsnut) auf, im Bereiche der Übergangsstellen 42 verstellbare welche aufeinanderfolgende Nuten 14 miteinander Leitkurvenstücke 43 angeordnet, längs deren Flanverbindet und mit diesen eine »gleichförmige« Kur- 15 ken die Schaftnadelfüße 15 wieder in die Kurvenvenbahn 39 bildet, die in F i g. 3 gepunktet darge- bahn 19 zurückleitbar sind. Den Leitkurvenstücken stellt ist und auf der die Füße 15 der Schaftnadeln 3 42 sind ebenfalls Nischen 23 zugeordnet; sie sind im unbewegt gehalten werden, so daß die zugeordneten übrigen an ihrer freien Stirnfläche abgeschrägt, wie Webelitzen 5 in der vorbewegten Stellung und damit dies bei 44 in F i g. 3 ersichtlich ist, so daß sie sich an außerhalb der Schützenbahn stillstehend gehalten ao die Nutenwandung anlegen können (vgl. Nutenbahn werden. Die Nut 38 ist derart angeordnet, daß sie III in F i g. 3).
bruch, in einer Ebene neben der Schützenbahn gehal- Beim Auslauf der Füße 15 aus der Nut 38 besteht ten werden, so daß kein Fach gebildet wird und die die Gefahr, daß an der Übergangsstelle zu der Nut durchlaufenden Schußfadenträger auch keinen 14 eine Vibration der Füße 15 auftritt, weil diese Schußfaden einlegen, sind besondere Vorkehrungen io kurzzeitig nicht geführt sind und beim Anlaufen gegetroffen worden. Die Antriebsteile 9 a, 9 b weisen in gen die Flanke der Nut 14 kleine schlagartige Bejeder Nutenbahn I, II, III jeweils eine zusätzliche schleunigungen erleiden. Um hier abzuhelfen, sind Kurvenbahn bzw. Nut 38 (Überbrückungsnut) auf, im Bereiche der Übergangsstellen 42 verstellbare welche aufeinanderfolgende Nuten 14 miteinander Leitkurvenstücke 43 angeordnet, längs deren Flanverbindet und mit diesen eine »gleichförmige« Kur- 15 ken die Schaftnadelfüße 15 wieder in die Kurvenvenbahn 39 bildet, die in F i g. 3 gepunktet darge- bahn 19 zurückleitbar sind. Den Leitkurvenstücken stellt ist und auf der die Füße 15 der Schaftnadeln 3 42 sind ebenfalls Nischen 23 zugeordnet; sie sind im unbewegt gehalten werden, so daß die zugeordneten übrigen an ihrer freien Stirnfläche abgeschrägt, wie Webelitzen 5 in der vorbewegten Stellung und damit dies bei 44 in F i g. 3 ersichtlich ist, so daß sie sich an außerhalb der Schützenbahn stillstehend gehalten ao die Nutenwandung anlegen können (vgl. Nutenbahn werden. Die Nut 38 ist derart angeordnet, daß sie III in F i g. 3).
aufeinanderfolgende Nuten 12 direkt miteinander Die Erfindung ist nicht auf Rundwebmaschinen
verbindet. An der Abzweigstelle 40 der gleichförmi- beschränkt, sie kann in gleicher Weise auch für
gen Kurvenbahn 39 ist eine Weiche 41 vorgesehen, Flachwebmaschinen Verwendung finden, die auch
die grundsätzlich in Gestalt eines Formstückes ahn- as schon als Weüenwebmaschinen gebaut worden sind.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
3627
Claims (3)
1. Wellenwebmaschine zur Herstellung von Zur Lösung dieser Aufgabe ist die Wellenwebmamindesiens
zwei nebeneinanderliegenden Gewebe- 5 schine gemäß der Erfindung dadurch gekennzeichbahnen
mit unabhängig von den Kettfäden ge- net, daß die Abschnitte der Kurvenbahnen, welche
führten Webschützen und mit einem sich relativ einer bestimmten Endstellung der Weblitzen entsprezu
den Webelitzen bewegenden Antriebsteil, auf chen, durch dieser Endstellung entsprechende zusätzweichem
Kurvenbahnen angeordnet sind, durch liehe Kurvenbahnabschnitte über steuerbare Weichen
welche die Webelitzen periodisch in ihre beiden io miteinander verbindbar sind.
Endstellungen überführbar sind, dadurch ge- Die zusätzlichen Kurvenbahnabschnitte der neuen
kennzeichnet, daß die Abschnitte der Kur- Wellenwebmaschine gestatten es, die Weblitzen in
venbahnen (18, 19), welche einer bestimmten einem durch entsprechende Steuerung der Weichen
Endstellung der Webelitzen (5) entsprechen, ausgewählten Umfangsbereich in einer Endstellung
durch dieser Endstellung entsprechende zusatz- 15 unbewegt zu halten, weil ihre mit der Kurvenbahn
liehe Kurvenbahnabschnitte (38) über steuerbare zusammenwirkenden Füße in dem entsprechenden
Weichen (41) miteinander verbindbar sind. Bereich in einer Rundlaufbahn gehalten sind, die
2. Wellenwebmaschine nach Anspruch 1, da- durch die zusätzlichen Kurvenbahnabschnitte gedurch
gekennzeichnet, daß die Weichen (41) der meinsam mit den Abschnitten der Kurvenbahnen gegleichförmigen
Kurvenbahn (39) durch einen 20 bildet wird, welche einer bestimmten Endstellung der
Kettfaden-, Schußfaden- oder Schußfaden träger- Wehlitzen entsprechen. Auf diese Weise ist es beiwächter
betätigbar sind. spielsweise möglich, die Schußfadenträger in diesem
3. Wellenwebmaschine nach Anspruch 1 ausgeschalteten Bereich hinter den unbeweglich ge-
oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an den End- haltenen Kettfäden vorbeilaufen zu lassen, so daß die
stellen (22, 44) der zusätzlichen Kurvenbahnab- 25 Kettfäden zur Behebung eines Kettfadenbruches f»-ei
schnitte (38) verstellbare Leitkurvenstücke (43) zugänglich sind, ohne daß die Maschine abgestellt zu
angeordnet sind, längs deren Flanken die Webe- werden braucht.
litzen geführt sind. Die Schußfadenträger erhalten für den abgeschal
teten Bereich im praktischen Betrieb keinen Schußfa-30 den.
Vorteilhaft ist es hierbei, wenn die Weichen der
gleichförmigen Kurvenbahn durch einen Kettfaden-, Schußfaden- oder Schußfadenträgerwächter betätigbar
sind. Diese Ausbildung erlaubt nämlich einen
Die Erfindung betrifft eine Wellenwebmaschine 35 weitgehend überwachungsfreien Betrieb der Webmazur
Herstellung von mindestens i.wei nebeneinander- schinen, weil im Falle des Auftretens einer Störung
liegenden Gewebebahnen mit unabhängig von den selbsttätig die Fachbildung in den betroffenen Berei-Kettfäden
geführten Webschützen und mit einem chen aufgehoben wird, so daß keine, Webfehler entsich
relativ zu den Webelitzen bewegenden Antriebs- stehen können, bis eine Behebung der Unregelmäßigteil,
auf welchem Kurvenbahnen angeordnet sind, 40 keit geschieht, während die Maschine in den übrigen
durch welche die Webelitzen periodisch in ihre bei- Bereichen normal weiterwebt,
den Endstellungen überführbar sind. Um eine exakte Führung der Weblitzen im Be-
den Endstellungen überführbar sind. Um eine exakte Führung der Weblitzen im Be-
Bekannte Wellenwebmaschinen dieser Art reiche der den zusätzlichen Kurvenbahnabschnitten
(schweizerische Patentschrift 466 826, belgische Pa- zugeordneten Weichen zu gewährleisten, ist es vorteiltentschrift
669 744) sind derart ausgebildet, daß den 45 haft, wenn an den Endstellen der zusätzlichen Kureinzelnen Weblitzen Kurvenbahnen zugeordnet sind, venbahnabschnitte verstellbare Leitkurvenstücke andie
zwei den beiden Endstellungen der Weblitzen geordnet sind, längs deren Flanken die Weblitzen geentsprechende
Kurvenbahnabschnitte aufweisen, von führt sind.
denen jeweils einer mustergemäß einschaltbar ist. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des
Durch entsprechende Steuerung der Weichen läßt 50 Gegenstandes der Erfindung dargestellt. Es zeigt
sich beispielsweise erreichen, daß einzelne Sektoren F i g. 1 eine Wellenwebmaschine in perspektivi-
sich beispielsweise erreichen, daß einzelne Sektoren F i g. 1 eine Wellenwebmaschine in perspektivi-
der Wellenwebmaschine Ware unterschiedlicher Bin- scher schematischer Darstellung, teilweise im Ausdung
herstellen. schnitt und teilweise in Explosionsdarstellung,
Grundsätzlich gilt aber für diese Wellenwebma- F i g. 2 die Vorrichtung zur Fachbildung bei der
schinen ebenso wie auch für andere bekannte WeI- 55 Maschine nach F i g. 1 in einer Ansicht gemäß der
lenwebmaschinen mit anderer Aasbildung der Kur- Linie H-II der F i g. 1 im Querschnitt,
venbahnen, daß es nicht möglich ist, etwa beim Auf- F- i g. 3 die Vorrichtung nach F i g. 2 in der Drauf-
venbahnen, daß es nicht möglich ist, etwa beim Auf- F- i g. 3 die Vorrichtung nach F i g. 2 in der Drauf-
treten eines Kettfadenbruches ein Stillsetzen der gan- sieht bei abgenommenem oberem Antriebsteil,
zen Maschine zu vermeiden, bis der Kettfadenbruch F i g. 4 eine Einrichtung zur Steuerung der Wei-
zen Maschine zu vermeiden, bis der Kettfadenbruch F i g. 4 eine Einrichtung zur Steuerung der Wei-
behoben ist. Da die Fachbildung bei den bekannten 60 chen der Vorrichtung nach den Fig.2,3 in schema-Wellenwebmaschinen
längs des Umfanges stetig fort- tischer, perspektivischer Darstellung,
schreitend so lange erfolgt, als die Maschine einge- F i g. 5 das elektrische Schaltschema der Einrich-
schreitend so lange erfolgt, als die Maschine einge- F i g. 5 das elektrische Schaltschema der Einrich-
schaltet ist, ist eine Reparatur eines Kettfadenbru- tung nach F i g. 4,
ches bei laufender Maschine ausgeschlossen. F i g. 6 eine Einrichtung zur Verstellung der Wei-
ches bei laufender Maschine ausgeschlossen. F i g. 6 eine Einrichtung zur Verstellung der Wei-
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zu- 65 chen bei der Vorrichtung nach den F i g. 2,3 in pergrunde,
eine Wellenwebmaschine der eingangs ge- spektivischer Darstellung, in einem anderen Maßnannten
Art zu schaffen, die es gestattet, die Fachbil- stab,
dung über die Länge einer vorbestimmten Zone vor- In F i g. 1 ist eine Wellenwebmaschine in der Aus-
dung über die Länge einer vorbestimmten Zone vor- In F i g. 1 ist eine Wellenwebmaschine in der Aus-
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