DE1957504U - Bewehrungselement fuer stahlbetonbauteile. - Google Patents

Bewehrungselement fuer stahlbetonbauteile.

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DE1957504U
DE1957504U DEF31479U DEF0031479U DE1957504U DE 1957504 U DE1957504 U DE 1957504U DE F31479 U DEF31479 U DE F31479U DE F0031479 U DEF0031479 U DE F0031479U DE 1957504 U DE1957504 U DE 1957504U
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bent
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Walter Forster
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    • E04C5/16Auxiliary parts for reinforcements, e.g. connectors, spacers, stirrups
    • E04C5/18Spacers of metal or substantially of metal

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  • Civil Engineering (AREA)
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Description

Bewehrungselement für Stahlbetonbauteil.
Die Neuerung "bezieht sich auf ein Bewehrungselement für Stahlbetonbauteile, das in der Art einer Baustahlmatte oder eines Baustahlkorbes ausgebildet ist.
Bewehrungselemente dieser Art sind als Baustahlgewebematten, als einzelne an den Enden abgebogene Stäbe, als Bügel, als Gewebekörbe od.dgl. bekannt. In einem Fall müssen die einzelnen Teile an den Knotenpunkten miteinander verschweißt werden, so daß die Festigkeit des Materials nicht voll ausgenutzt werden kann und in eiaaeH anderen Fällen werden die Teile an den Berührungsstellen entweder miteinander oder mit anderen Bewehrungselementen durch Bindedraht od.dgl. zusammengeheftet, was einen hohen Zeitaufwand erfordert.
Schließlich ist bei vielen der bekannten Bewehrungselemente ein Hoher Materialaufwand notwendig, da die im Handel befindlichen Elemente, wie Matten, Körbe od.dgl. eine ganz bestimmte
Form und Aufteilung haben, die in den häufigen Fällen nicht der jeweiligen Spannungsverteilung in einem Bauteil entsprechen.
Aufgabe der Neuerung ist es, ein Bauelement der eingangs beschriebenen Art zu schaffen, das keine Schweißstellen aufweist, bei dem keine oder praktisch vernachlässigbar wenig Drahtheftungen angebracht werden müssen und bei geringem Materialaufwand die Gestaltung den jeweiligen Gegebenheiten angepasst werden kann.
Die Lösung wurde darin gefunden, daß das Bewehrungselement aus einem einzigen Stahlstab besteht, der entweder in der Ebene wellen- oder mäanderförmig gebogen oder im Raum schraubenförmig gewickelt ist. Es ist damit gelungen, aus einem zusammenhängenden Teil, der durch einen einfachen, auch jederzeit mit einfachen Mitteln maschinell durchführbaren Biegevorgang in die entsprechende Form gebracht werden kann, ein für die verschiedensten Verwendungszwecke anwednbares Bauelement zu bringen, bei dem keine Sehweißstellen angebracht werden müssen, was nicht nur Zeit und Aufwand spart, sondern auch die Ausnutzbarkeit des Materials erhöht. Die Biegevorgänge können so gelegt und durchgeführt werden, daß das Element dem jeweiligen Spannungsverlauf im wesentlichen angepasst v/erden kann, so daß kein überflüssiges Material zur Anwendung gelangt.
In den meisten Anwendungsfallen wird ein Heften mit Bindedraht,^ was viel Zeit beansprucht, nicht benötigt und wenn es hin und wieder erforderlich sein sollte, dann müssen solche Heftungen nur an einigen wenigen Stellen angebracht werden, die aufwandsmäßig praktisch nicht ins Gewicht fallen.
Auf der Zeichnung sind einige Ausführungebeispiele de Neuerung dargestellt.
In Fig. 1 ist die Grundform des neuartigen Bauelementes veranschaulicht und sie besteht aus einem einzigen Draht 1, der in mehreren Y/ellen 2 in der Ebene gebogen ist. Die Wellen können an den Umkehrungen, wie gezeichnete, eckig ausgebildet werden oder abgerundet sein. Die Abstände der Wellenschenkel 3 können verschieden und gleichmäßig über das ganze Gebilde gewählt werden, andererseits können sie auch gruppenweise verschieden sein, je nach den Gfegebenheiten des einzelnen Falles.
Bei dem Beispiel der Fig.2 ist die Grundform insofern abgeändert, als die Länge der Wellenschenkel 3 abwechselnd unterschiedlich ist.
Bei den Beispielen der Fig. 3 und 4 liegen die Wellenschenkel 3 des in der Ebene gebogenen Stabes 1 geneigt zur Längsachse des Elementes und zwar im Beispiel der Fig. 3 um 60 Grad und in Fig. um 45 Grad geneigt. Auch ist es möglich, bei einem Element die Neigung nur in einem bestimmten Bereich vorzunehmen und in dem anderen wjeder senkrecht zur Längsachse verlaufender
Wellensclienkel zu wählen.
Das Beispiel der Fig. 5 bis 7 zeigt Bewehrungen von Decken-] platten. Bei dem Beispiel der Fig. 5 ist das Bewehrungselement 4 einer beliebigen Grundform an einem Ende 5 nach oben abge-
j bogen, was beispielsweise für einen Wandanschluß Anwendung finden kann. Bei dem Beispiel der Fig. 6 ist das Bewehrungs-' element 4 an dem einen Ende 6 zweimal abgebogen und an dem
anderen Ende 5 dreimal abgebogen, beispielsweise zur Anbringung ; einer Unterstützung der Deckenplatte. Eine andere Ausführung ' einer zweimaligen Abbiegung des Bewehrungselementes 4 zeigt Fig. 7, was insbesondere zur Bildung einer Schubbewehrung dient.
Bei dem Beispiel der Fig. 5 liegen zwei Bewehrungselemente 4a und 4b kreuzweise aufeinander, wodurch, wenn dies erforderlich ύ ist, ein mattenförmiges Gebilde entsteht, das ohne Schweißverbindungen auskommt, während Heftungen nur an einigen wenigen Stellung erforderlich sind.
Das Bewehrungselement gemäß Fig- 9» das hier in zwei Ansichten gezeigt ist, wird durch eine schraubenförmige Wicklung eines Stabes 1 gebildet, wobei in diesem Beispiel di Y/icklung rechteckig mit ausgebildeten Ecken erfolgt. Selbst-verständlich kann jede andere Querschnittsform gebildet werden. Das dargestellte Bauelement dient beispielsweise dient beispielsweise zur Bewehrung von Unterzügen und Stützen.
Zur Bewehrung vfcn Y/änden kann das Bewehrungselement gemäß Fig. verwendet werden, bei dem ebenfalls der Stab 1 in Rechfeckform
gevTiekelt wurde, jedoch mit flachem Querschnitt entsprechend der zu bewehrenden Wand. Führt man die Wicklung des Elementes gemäß Pig. 10 so aus, daß die einzelnen Wicklungsschenkel 7 praktisch aufeinanderliegen, wie es Fig. 11 zeigt, so erhält man ebenfalls ein mattenartiges Gebilde, das keine Schwäßungen erfordert.

Claims (6)

SCHÜTZANSPRÜCHE:
1. Bewehrungselement für Stahlbetonbauteile, das in der
Art einer Baustahlmatte oder eines Baustahlkorbes ausgebildet ist, dadurch gekennaeich- ; net, daß es aus einem einzigen Stahlstab (1) be- ; pteht, der entweder in der Ebene wellen- oder mäanderförmig gebogen oder im Raum schraubenförmig gewickelt ist.
2. Bewehrungselement nach Anspruch 1,dadurch g e kennzeichnet, daß die Wellenschenkel (3) des in der Ebene gebogenen Stabes (1) geneigt zur Längsachse des Elementes liegen.
β 3· Bewehrungselement nach Anspruch 1 oder 2, d a dur c h gekennzeichnet , daß die Wellenschenkel (3) des in der Ebene gebogenen Stabes abwechselnd einzeln oderin Gruppen langer oder kurzer sand.
4. Bewehrungselement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, j dadurch gekennzeichnet, daß das t durch wellenförmige Biegung eines Stabes (1) in der Ebene j gebildete Element an einer oder beiden Seitenkanten (5,6) ein-oder mehrfach abgebogen ist.
— 7 —
_ rj _
5. Bewehrungselement nach einem der vorhergehenden :
Ansprüche,d adurch gekennzeichnet, ' daß zwei durch wellenförmige Biegung eines Stabes in der Ebene gebildete Elemente (4a,4b) kreuzweise aufeinander angeordnet sind. !
6. Bewehrungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennze ichnet , daß das durch schraubenförmige Wicklung eines Stabes gebildete Element rechteckigen Querschnitt hat.
7· Bewehrungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei dem durch schraubenförmige Wicklung eines Stabes gebildete Element die Wicklungsschenkel (7) im Querschnitt gesehen, annähernd aufeinanderliegen.
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