DE1945552B2 - Drehbare Schriftzeichentrommel für Fotosatzmaschinen - Google Patents

Drehbare Schriftzeichentrommel für Fotosatzmaschinen

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DE1945552B2 DE1945552A DE1945552A DE1945552B2 DE 1945552 B2 DE1945552 B2 DE 1945552B2 DE 1945552 A DE1945552 A DE 1945552A DE 1945552 A DE1945552 A DE 1945552A DE 1945552 B2 DE1945552 B2 DE 1945552B2
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    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B17/00Photographic composing machines having fixed or movable character carriers and without means for composing lines prior to photography
    • B41B17/18Details
    • B41B17/20Character carriers; Cleaning devices therefor
    • B41B17/24Character carriers; Cleaning devices therefor with all characters
    • B41B17/34Character carriers; Cleaning devices therefor with all characters on a cylinder

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Description

is Die Erfindung betrifft eine drehbare Schriftzeichentrommel mit einsetzbaren, Codezeichen tragenden Schriftzeichenträgern, wobei die Schriftzeichentrommel wenigstens eine konzentrisch zum Trommelmantei verlaufende Auflagefläche zur Anlage der Schriftzeichenträger aufweist und wobei zur Halterung der Schriftzeichenträger Permanentmagnete zu Hilfe genommen werden. Als Codezeichen oder Codierungen sind maschinenlesbare Markierungen bezeichnet.
Eine derartige bekannte Schriftzeichentiommel ist in bestimmte Flächen unterteilt, die Gruppen von gitterförmigen Löchern aufweisen. Auf der Innenseite der Trommel kann an jeder Fläche ein Schriftzeichenträger eingesetzt werden. Als Schriftzeichenträger dient im wesentlichen ein Film, auf den die Schriftzeichen oder notwendigen Codes fotografiert worden sind. Seitlich sind an dem Film Halter aus ferromagnetischem Material angebracht. Der Halter weist Stifte auf, die in Löcher des Films eingreifen und den Film in axialer Richtung der Trommel und in Umfangsrichtung positionieren. Abgesehen davon muß der Halter selbst genau an der Trommel angebracht werden, wozu weitere Stifte an dem Halter und entsprechende Löcher in der Trommel dienen.
Es werden, um einen Filmstreifen zu positionieren, für jeden Halter vier Stifte zur Halterung des Films in dem Halter benötigt und außerdem zwei Stifte, mit denen der Halter an der Trommel ausgerichtet wird. An der Innenseite der Trommel sind zur Anbringung der Schriftzeichenträger parallel zu der Trommelachse plattenförmige Magnete in Nuten eingesetzt, an denen die Halter der Schriftzeichenträger haften. Durch die Magnete wird also der Halter bzw. der Film in radialer Richtung an der Trommel fixiert.
Bei rotierender Trommel wird der Film noch stärker durch die Zentrifugalkraft an die Innenwand der Trommel gedrückt. Durch die gitterförmigen Löcher in der Trommel wird dabei eine zu große Durchbiegung des Films vermieden. — Zum Setzen eines Schriftzeichens wird das Schriftzeichen auf der drehenden Trommel ausgewählt und durch eine kurz aufleuchtende Lichtquelle über eine Optik auf einem Aufzeichnungsträger abgebildet. Vor dem Belichten des nächsten Schriftzeichens der gleichen Zeile muß der Aufzeichnungsträger oder — bei anderen Licht-. atzmaschinen — ein Teil der Optik entsprechend der Dickte des belichteten Schriftzeichens verschoben werden. Zur Berechnung der Verschiebung wird der Dicktenwert für die Schriftzeichen aus verdrahteten Festwertspeichern oder Magnetkernspeichern abgerufen.
Bei dieser bekannten Fotosatzmaschine ist es nachteilig, daß nur Schriftzeichenträger bestimmter
Abmessungen an genau vorgegebenen Stellen der Trommelinnenseite einsetzbar sind, so daß die Halter der Schriftzeichenträger auf den Magnetplatten sitzen. Die Schriftzeichen oder Codes müssen ferner an vorgegebenen Plätzen auf dem Film belichtet sein, die sich mit den Lochgruppen in dem Trommelmantel decken. Der Austausch von Schriftzeichenträgern ist verhältnismäßig umständlich: Der aus einem Film bestehende Schriftzeichenträger ist so empfindlich, daß zu seiner Befestigung zweckmäßig eine besondere Aufspannvorrichtung einzusetzen ist. Diese Vorrichtung weist in einem Hauptkörper verschiebbar gelagerte Magnetplatten auf. Der Halter des Schriftzeichenträgers haftet an den Magneten der Aufspannvorrichtung. Daraufhin wird der Schriftzeichenträger mit der Aufspannvorrichtung an die Magnete einer Fläche an der Innenseite der Trommel gehalten. Sodann müssen die Magnetplatten der Aufspannvorrichtung von dem Halter des Schriftzeichenträgers gelöst werden, so daß der Schriftzeichenträ- ao ger nur noch an den Magneten der Schriftzeichentrommel aufliegt. Der Austausch der Schriftzeichenträger wird ferner dadurch erschwert, daß ihre Dickte berücksichtigt werden muß. Haben nämlich die Schriftzeichen des neuen Schriftzeichenträgers as einen anderen Dicktenwert als die Schriftzeichen des vorher eingesetzten Schriftzeichenträgers, so muß bei verdrahteten Festwertspeichern die Verdrahtung geändert werden, oder im Kernspeicher müssen die Dicktenwerte neu eingelesen werden Besonders nachteilig ist bei dieser bekannten Anordnung, daß zur Positionierung der Schriftzeichenträger bezüglich der Grundlinie der Schriftzeichen in axialer Richtung der Trommel und senkrecht hierzu in Umfangsrichtung mehrere Paßstifte und entsprechende Löcher vorgesehen sein müssen. Diese Positionierung ist aufwendig. In radialer Richtung der Trommel wirken auf den Schriftzeichenträger die Magnetkräfte und — bei drehender Trommel — zusätzlich die Fliehkräfte ein, die damit die weniger kritische Positionierung in dieser Richtung bewirken.
Zum Stand der Technik gehört ferner eine Fotosatzeinrichtung für den Handsatz, an der Schriftzeichenträger mittels Permanentmagneten an beliebiger Stelle in Zeilenrichtung fixierbar sind, damit die Lage der Schriftzeichenträger zueinander dem gewünschten Zwischenraum zwischen den zu druckenden Schriftzeichen entspricht. Die nebeneinander ausgerichteten Schriftzeichenträger weiden nämlich nicht — wie üblich — nacheinander, sondern auf einmal alle zugleich abgelichtet. Im einzelnen besteht die Fotosatzeinrichtung aus einem ebenen Streifen durchsichtigen Materials, in das oben ein Magnetstab eingelassen ist. An dem entgegengesetzten Rand des durchsichtigen Streifens ist ein Lineal als Anlagesteg angeordnet. Die Schriftzeichenträger, die ebenfalls aus durchsichtigem Material bestehen und jeweils nur ein Schriftzeichen aufweisen, sind in ihrem oberen Bereich mit einem magnetischen Band versehen, das die Schriftzeichenträger an den durchsichtigt.1 öo Streifen in Projektionsrichtung zieht. Das magnetische Band und der Magnetstab sind so zueinander angeordnet, daß eine Komponente der magnetischen Kräfte den Schriftzeichenträger nach unten, in Anschlag mit der Oberkante des Lineals zu ziehen sucht, wenn die Unterkante des Zeichenträgeis annähernd mit der Oberkante des Lineals in Anschlag ist.
Die Übertragung der Merkmale dieser bekannten Handsetzeinrichtung, die einem Winkelhaken im Bleisatz entspricht, auf eine Fotosatzmaschine der eingangs genannten Gattung bietet sich nicht an, da bei der Handsetzeinrichtung in Zeilenrichlung eine bestimmte, aber einstellbare Lage der Schriftzeichenträger eingerichtet werden soll, während es bei den bekannten Fotosatzmaschinen insoweit auf eine möglichst leichte Austauschbarkeit der Schriftzeichenträger ankommt, wobei die Lage der Schriftzeichen an der Trommel den Belichtungsort in Zeilenrichtung nicht beeinflussen soll.
Die Justierung der Schriftzeichenträger an der bekannten Handsetzeinrichtung in der Höhenlage ist dadurch beeinträchtigt, daß nicht nur eine magnetische Kraftkomponente in Richtung auf das Lineal vorhanden ist, sondern daß der Schriftzeichenträger zugleich durch die andere Komponente senkrecht dazu an den durchsichtigen Streifen gezogen wird. Der Schriftzeichenträger kann sich also nur unter Überwindung der Haftreibung selbsttätig an das Lineal ziehen. Eine genaue, selbsttätige Ausrichtung der Schriftzeichen in der Höhenlage und Winkellage um die Projektionsachse ist dadurch gefährdet.
Ferner ist durch die Abspaltung einer Kraftkomponente in Projektionsrichtung die magnetische Haltekraft in Höhenrichtung nicht optimal. Die Justierung in der Höhenlage kann daher beeinträchtigt werden, wenn die Einrichtung, wie in Fotosatzmaschinen mit axial einstellbaren Trommeln, starken Stößen und Erschütterungen ausgesetzt wird.
Zum Stand der Technik gehört ferner eine drehbare Schriftzeichentrommel, an der Segmente mit den Schriftzeichen befestigt sind. Die Segmente liegen außen an der Trommel an. Jedes Segment weist mehrere Schriftzeichen in unterschiedlichen Schriftarten sowie für jedes Schriftzeichen eine Reihe von Codierungen zur Identifizierung des Zeichens und eine Blitzmarke auf, die eine genau bestimmte Lage zu einer Gruppe von Schriftzeichen einnimmt. Außerdem ist ein Kranz der Schriftzeichentrommel mit einer maschinenlesbaren Taktspur versehen. — Diese an der Trommel angeschraubten Segmente sind nicht leicht auszutauschen.
Der vorliegenden Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine Schriftzeichentrommel der eingangs genannten Gattung zu schaffen, deren Schriftzeichen sehr einfach ausgetauscht werden können. Die Schriftzeichenträger sollen sich selbst in jeder Richtung und Winkelstellung justieren. Trotzdem sollen die Schriftzeichenträger ihre Lage, die sie zur Abbildung eines Schriftzeichens auf dem Aufzeichnungsträger in dem richtigen Abstand zu dem zuvor belichteten Zeichen und insbesondere zu der Grundlinie einnehmen müssen, zuverlässig einhalten, obwohl an der Schriftzeichentrommel vor allem beim Einstellen in axialer Richtung zum Magazinwechsel betriebsmäßig starke Erschütterungen auftreten können. Gleichwohl soll der Herstellungsaufwand für Trommel und Schriftzeichenträger möglichst gering sein.
Diese Aufgabe wird für eine drehbare Schriftzeichentrommel der eingangs genannten Gattung dadurch gelöst, daß eine in einer Querschnittsebene der Schriftzeichentrommel liegende, weitere Auflagefläche ferromagnetisches Material begrenzt, an der zwei Auflageflächen des mit dem Schriftzeichenträger verbundenen Permanentmagneten angehängt sind, die parallel und in genauem Abstand zur gemein-
samen Grundlinie der Schriftzeichen auf dem Schrift- Zum gemischt parallelen und sequentiellen Ausle-
zeichenträger ausgerichtet sind, und daß jeder sen der auf dem Schriftzeichenträger niedergelegten
Schriftzeichenträger Codezeichen zum Erkennen der Informationen sind vorteilhaft auf jedem Schriftzei-
Schriftzeichen und für jedes Schriftzeichen eine Blitz- chenträger die Elemente seiner Codierung in mehre-
marke aufweist, die in Umlaufrichtung der Trommel 5 ren parallelen Spuren auf einer Fläche ober-/unter-
eine genau bestimmte Lage zum zugehörigen Schrift- halb oder seitlich seiner Schriftzeichenbilder an-
zeichcn einnimmt. geordnet. Das Auslesen der Informationen kann der-
AIs Blitzmarke ist dabei eine maschinenlesbare art in relativ kurzer Zeit mit einem verhältnismäßig
Markierung bezeichnet, deren Abtastung die Zün- geringen Aufwand erfolgen. Für jede Spur ist dabei
dune der das abzubildende Schriftzeichen beleuch- io ein lichtempfindliches Element vorzusehen, das mit
tenden Blitzlampe auslöst. einer elektrischen Schaltungsanordnung zur Verar-
Ein wesentlicher Vorteil dieser Schriftzeichen- beitung der Informationen und zum Auslösen der
trommel mit Schritzeichenträgern besteht darin, daß Funktionen der Fotosatzmaschine versehen ist.
die selbsttätige Justierung in einer Richtung unbeein- Der Herstellungsaufwand für die Schriftzeichen-
flußt von den Einstell- und Justierungsmitteln für die 15 trommel kann weiter dadurch herabgesetzt werden,
anderen Richtungen ist. Die Schriftzeichenträger daß Ringe aus ferromagnetischem Material an dem
werden durch die Permanentmagnete nur in ihrer Mantel der Schriftzeichentrommel angebracht sind.
Höhenlage justiert, andere Kräfte wirken auf die welche die Auflageflächen für die Schriftzeichen! rä-
Schriftzeichenträger bei stillstehender Trommel nicht ger aufweisen.
ein. Die Schriftzeichenträger können sich daher in 20 In einer besonders vorteilhaften Ausführungsform dieser Richtung ungestört einstellen. Da aus den Ma- der Schriftzeichentrommel kann mindestens ein Teil gneten zwei Auflageflächen herausgearbeitet sind, der Ringe an einem oder mehreren Punkten seines können die Schriftzeichenträger außerdem nicht um Umfanges geöffnet und zusammen mit den an ihm die Projektionsachse verkanten. Erst bei Inbctrieb- befindlichen Schriftzeichenträgern vom Mantel der nähme der Trommel werden die Schriftzeichenträger 25 Schriftzeichentrommel abgehoben werden. Eine bein der Projektionsrichtung durch die Fliehkräfte po- sondere Vorrichtung zum Einsetzen und zum Entfersitioniert. In Umfangsrichtung der Trommel entfällt nen der Schriftzeichenträger ist also nicht erforderhing^gen eine mechanische Positionierung. Die Hch. Infolge ihrer Verbindung mit einem Segment Schriftzeichenträger können in dieser Richtung eine des Ringes läßt sich eine ganze Reihe von Schriftzeibeliebige Lage einnehmen, da ihr Projektionsort von 30 chenträgern mit wenigen Handgriffen austauschen, der Lage der Blitzmarke auf dem Schriftzeichenträ- Gleichwohl ist es aber möglich, jeden einzelnen ger abhängt, die bei der Herstellung des Schriftzei- Schriftzeichenträger für sich in die Schriftzeichenchenträgers genau bestimmt wird. — Obwohl die trommel einzusetzen oder von dieser zu entfernen.
Schriftzeichenträger insbesondere bezüglich ihres kri- Im einzelnen sind die Schriftzeichenträger der tischen Abstandes senkrecht zu der Zeilenrichtung 35 Schriftzeichentrommel vorteilhaft so ausgebildet, daß auch bei Betrieb der Schriftzeichentrommel, insbe- jeder Schriftzeichenträger zu seiner Unterscheidung sondere bei Magazinwechsel sicher gehalten werden, von dem Zwischenraum zum (in Laufrichtung der sind hierzu keine Paßstifte und entsprechende Lö- Schriflzeichentrommcl gesehen) vorhergehenden eher erforderlich. Dadurch können die Schriftzei- Schriftzeichenträger in der Nähe seiner Vorderkante chenträger besonders einfach an der Schriftzeichen- 40 ober- oder unterhalb einer lichtundurchlässigen trommel eingesetzt oder ausgetauscht werden. Es be- Fläche eine lichtdurchlässige Fläche aufweist. Mit steht keine feste Zuordnung der Trommelplätze zu der lichtundurchlässigen Fläche und der lichtdurchden Schriftzeichenträgern. Die Oberfläche der lässigen Fläche werden Steuersignale in der Fotosatz-Schriftzeichentrommel wird sehr gut ausgenutzt, da maschine ausgelöst, wenn ein neuer Schriftzeichenzwischen den Schriftzeichenträgern kein Platz für 45 träger in den Bereich der Optik gedreht ist.
Halte- und Positionierungsorgane benötigt wird. Zweckmäßig bestehen die Schriftzeichenträger im Trotz aller dieser Vorteile ist der Aufwand für me- wesentlichen aus dünnen Glas- oder Kunstglasstreichanische Elemente der Schriftzeichentrommel und fen mit einer lichtundurchlässigen Schicht auf einer der Schriftzeichenträger gering. ihrer Oberflächen, in welche die Schriftzeichen, Co-
Indem in weiterer Ausgestaltung der Erfindung für 50 dierungen. Blitzmarken und Taktspurelemente auf
jedes der auf einem Schriftzeichenträger enthaltenen fotografischem Wege oder durch mechanisches odei
Schriftzeichen eine Codierung des Dicktenwertes chemisches Entfernen von Teilen der Schicht als
vorgesehen ist, entfällt eine gesonderte Einspeiche- lichtdurchlässige Flächen eingefügt sind. Derartige
rung der Dicktenwerte bei Austausch der Schriftzei- Schriftzeichenträger lassen sich besonders einfacr
chen. und Fehler der Zuordnung der Dicktenwerte 55 herstellen, da sie keinen Halter benötigen. Du
sind praktisch ausgeschlossen. Es können also Schriftzeichen und Codierungen sowie Blitzmarker
Schriftzeichen unterschiedlicher Dicktenwerte auf und Taktspurelemente lassen sich in der fotografi
einem gemeinsamen Schriftzeichenträger vorgesehen sehen Schicht unmittelbar durch einen fotografi
werden. sehen, mechanischen oder chemischen Prozel
Ferner ist es zweckmäßig, daß jeder Schriftzei- 5o niederlegen. Die Schriftzeichenträger sind genügem
chenträger in definierter Lage zu den einzelnen EIe- stabil, um ohne eine Aufspannvorrichtung handhab
menten seiner Codierung eine maschinenlesbare bar zu sein und um die Schriftzeichen unabhänsji
Taktspur aufweist. Mit dieser Taktspur werden die von den auf sie einwirkenden Zentrifugalkräften völ
Funktionen der Fotosatzmaschine, insbesondere das lig unverzerrt in der Gegenstandsebene des Objektiv
Lesen der Codierungen, gesteuert. 65 zu tragen.
Die Ausbildung des Schriftzeichenträgers mit die- Ei^ Ausführungsbeispiel der Erfindung wird ir
sen Merkmalen wird dadurch vereinfacht, daß die folgenden an Hand einer Zeichnung mit sechs
Blitzmarken Elemente der Taktspur sind. ren erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer Fotosatzmaschinc mit einer Schriftzeichentrommel in einer Seitenansicht,
Fig. die gleiche Fotosatzmaschine in einer Draufsicht.
F i g. 3 einen Schriftzeichenträger in einer Seitenansicht vergrößert dargestellt,
F i g. 4 einen Längsschnitt durch den Schriftzeichenträger und einen Abschnitt der Schriftzeichentrommel,
Fi g. 5 eine Gesamtansicht der Schriftzeichentrommel in einem Teilschnitt und
F i g. 6 eine Einzelheit der Schriftzeichentrommel in einer Seitenansicht vom Inneren der Tiommcl aus gesehen.
Aus den F i g. 1 und 2 ist die Anordnung der Fotosatzmaschine mit der Schriftzeichentrommcl 1 im grundsätzlichen Aufbau erkennbar. Die einzelnen Schriftzeichenträger an dem Umfang der Trommel sind mit 2 bezeichnet. Im Inneren der in Pfeilrichtung rotierenden Trommel (Fig. 2) befinden sich eine Blitzlampe 3, eine Beleuchtungslinse 4 für die Schriftzeichen sowie Lampen 5 für die übereinander angeordneten Codierungs- und Taktspuren der Schriftzeichenträger. Der Schriftzeichenträger wird im folgenden noch näher erläutert weiden. Auf der Außenseite der Trommel sind in der optischen Achse der Beleuchtungslinse eine Optik 6 sowie ein Spiegelwagen 7 mit einem Umlenkprisma angeordnet. Der Film 8 wird mit einer nicht dargestellten Vorrichtung transportiert. Gegenüber den Lampen 5 für die Takt- und Codierungsspuren sind lichtempfindliche Elemente 9 (Fotodioden) angeordnet, die mit einer elektrischen Schaltungsanordnung 10 in Verbindung stehen. Die elektrische Schaltungsanordnung ist ferner an die Blitzlampe 3 sowie an die Transportvorrichtung des Spiegelwagens 7 angeschlossen. Die elektrische Schaltungsanordnung ist mit einer Steuervorrichtung 11 der Lichtsatzmaschine verbunden.
Von der Steuervorrichtung wird ein dem zu setzenden Schriftzeichen entsprechendes Signal in die elektrische Schaltungsanordnung 10 eingespeist. Dort wird das gespeicherte Signal mit den von den lichtempfindlichen Elementen 9 entsprechend den durchleuchteten Codierungen abgegebenen Signalen verglichen. Wenn die Codierung des mit der Schriftzeichentrommel an den lichtempfindlichen Elementen voi beigedrehten Schriftzeichenträgers dem zu setzenden Zeichen entspricht, kann die Blitzlampe 3 ausgelöst werden, so daß das auf dem Schriftzeichenträger niedergelegte Zeichen über die Optik 6 und den Spiegelwagen 7 auf dem Film 8 belichtet wird. Der Spiegelwagen wird um einen in der elektrischen Schaltungsanordnung berechneten Betrag weitergerückt. Hierzu laufen den Dicktenwerten der zu setzenden Schriftzeichen entsprechende Signale, die durch Abtastung entsprechender Codierungen des Schriftzeichenträgers entstehen, in die elektrische Schaltungsanordnung ein. Zur Steuerung dieser Vorgänge und insbesondere zur Auslösung der Blitzlampe werden noch zusätzliche Signale nach Maßgabe einer Taktspur in die elektrische Schaltungsanordnung eingegeben.
Aus F i g. 3 ist ein Schriftzeichenträger in vergrößerter Darstellung ersichtlich. Die Schriftzeichenträger besteht aus einer dünnen Glasplatte 12 und einem an dieser Platte angeklebten Permanentmagneten 13. Die auf einer Seite der Glasplatte aufgebrachte fotografische Schicht 12« ist mit Ausnahme der Schriftzeichen und weiteren Symbole richtundurchlässig.
Im einzelnen weist der Schriftzeichenträger zwei r. ;beneinander angeordnete Schriftzeichen 14 und 15 mit der normalerweise unsichtbaren Grundlinie 25 auf. Innerhalb eines mit unterbrochenen Linien angedeuteten Feldes 16 ist in zwei übereinanderliegenden Spuren die Zeichencodierung niedergelegt. Weitere
ίο Felder 17 und 18 sind jeweils für je eine Codierung des Dicktenwertes jedes Zeichens vorgesehen. Über den beiden Spuren der Felder 16 bis 18 liegt eine dritte Spur 19 als Taktspur, um zu bestimmen, an welchen Stellen des Schriftzeichenträgers die Marken der Codierungen auszuwerten sind. Die Striche 2Od. 20 b der Taktspur sind Blitzmarken zur Auslösung der Blitzlampe 3. Schließlich weist der Schriftzeichenträger noch ein Fenster 21 auf, damit in der elektrischen Schaltungsanordnung erkannt wird.
wann nach Durchlauf eines Schriftzeichenträgers der nächste Schriftzeichenträger in den optischen Weg der lichtempfindlichen Elemente eingetreten ist. Die Breite des Permanentmagneten 13 entspricht der Breite der Glasplatte 12. Der Permanentmagnet ;t
ϊ5 an seiner oberen Seite so angeschliffen, daß er zwei Auflageflächen 22 und 23 bildet, die an einem Ring 24 aus ferromagnctischem Material haften.
Genau positioniert müssen auf dem Schriftzeichenträger lediglich die Abstände der Blitzmarken 20«.
20 6 zu den Schriftzeichen 14 und 15 sowie der Abstand der Grundlinie 25 zu den ersten Auflageflächen 22, 23 sein.
In Fig. 4 ist der Schriftzeichenträger mit seiner Glasplatte 12 und seinem Permanentmagneten 13 im Schnitt erkennbar. Ferner gehl aus Fig. 4 hervor, daß der Ring 24 an einem Mantelabschnitt 25« der Trommel angebracht ist. Der Ring 24 wird von einer ringförmigen" Anschlagleiste 26 umschlossen, die breiter als der Ring selbst ausgebildet ist und so beidseitig über diesen hinausragt. Die Anschlagleiste bildet mit dem Ring 24 eine Einheit. In einem Abstand, der etwas größer als die Höhe eines Schriftzeichenträgers ist, befindet sich auf der SchriftzeichentrommeT ein weiterer Ring 27 mit seiner Anschlagleiste 28. Die Innenseite der Anschlagleiste 28 bildet — wie im übrigen auch die Innenseite der Anschlagleiste 26 — eine weitere definierte Auflagefläche für die Schriftzeichenträger. Da die Anschlagleisten auf den inneren Ringen aus ferromagnetischem Material aufgebracht sind und über diese hervorstehen, kann jeder Ring, im richtigen Abstand zu einem weiteren Ring an der Schriftzeichenirommel befestigt, zur Halterung einer Reihe von Schriftzeichenträgern mittels magnetischer Kraft und außerdem zur Positionie-
rung einer weiteren Reihe von Schriftzeichenträgerr bei" Andruck dieser Schriftzeichenträger an die Innenseite der Anschlagleiste durch Rotatioi dienen.
In F i g. 5 ist eine Schriftzeichentrommel teilweisi mit Schriftzeichenträgern bestückt dargestellt. Dl Schriftzeichentrommel weist eine Vielzahl von Man telabschnitten 25 α auf, die lediglich durch dünn Stege 29 zusammengehalten sind. Der Zwischenraur zwischen zwei aufeinanderfolgenden Mantelabschnii ten ist, ausgenommen die Stellen, an denen die dür nen Stege sitzen, zur Aufnahme der Schriftzeicher träger an beliebiger Stelle des Trommelumfangs g< eignet. Die Schriftzeichenträger werden durch die i
409 510/1;
F i g. 4 genauer gezeigten Ringe mit ihren Anschlagleisten in der richtigen Höhenlage und unverkantet gehalten. Vier Ringe dienen derart zur Aufnahme von vier Reihen Schriftzeichenträgern, wobei die dritten Auflageflächen der Schriftzeichenträger in der untersten Reihe lediglich durch eine Anschlagleiste gehalten werden. In dem Körper der Schriftzeichentrommel 1 sind Nuten 30 zur Aufnahme der Ringe eingelassen. Die Ringe mit Anschlagleisten
10
sind mittels Schrauben an den Mantelabschnitten dei Trommel befestigt. Sie sind an den Stoßstellen 31 geteilt, so daß sie segmentweise nach Lösen dei Schraubverbindungen gemeinsam mit den an ihner haftenden Schriftzeichenträgern abnehmbar sind.
F i g. 6 zeigt die Rückseite eines Ringabschnittes mit seiner Anschlagleiste. An dem Ring 24 hafter zwei Schriftzeichenträger 2 in willkürlich wählbaren Abstand nebeneinander.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (9)

Patentansprüche:
1. Drehbare Schriftzeichentrommel für Fotosatzmaschinen mit einsetzbaren, Codezeichen tragenden Schriftzeichenträgern, wobei die Schriftzeichentrommel wenigstens eine konzentrisch zum Trommelmantel verlaufende Auflagefläche zur Anlage der Schriftzeichenträger aufweist und wobei zur Halterung der Schriftzeichenträger Permanentmagnete zu Hilfe genommen werden, dadurch gekennzeichnet, daß eine in einer Querschnittsebene der Schriftzeichentrommel (1) liegende, weitere Auflagefläche ferrornagnetisches Material begrenzt, an der zwei Aufiageflächen (22, 23) des mit dem Schriftzeichenträger (2) verbundenen Permanentmagneten (13) angehängt sind, die parallel und in genauem Abstand zur gemeinsamen Grundlinie der Schriftzeichen auf dem Schriftzeichenträger ausgerichtet sind, und daß jeder Schriftzeichenträger Codezeichen (16) zum Erkennen der Schriftzeichen und für jedes Schriftzeichen eine Blitzmarke (20 a bzw. 20 b) aufweist, die in Umlaufrichtung der Trommel eine genau bestimmte Lage zum zugehörigen Schriftzeichen einnimmt.
2. Schriftzeichentrommel nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß für jedes der auf einem Schriftzeichenträger enthaltenen Schriftzeichen (14, 15) maschinenlesbare Markierungen vorhanden sind, die den Dicktenwert (17, 18) dieses Zeichens kennzeichnen (F i g. 3).
3. Schriftzeichentrommel mich Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Schriftzeichenträger (2) in definierter Lage zu den einzelnen Elementen seiner Codierungen (16, 17,18) eine maschinenlesbare Taktspur (19) aufweist (Fig. 3).
4. Schriftzeichentrommel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Blitzmarken (20 a, 20 b) Elemente der Taktspur (19) sind (F i g. 3).
5. Schriftzeichentrommel nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auf jedem Schriftzeichenträger die Elemente seiner Codierungen (16 bis 19) in mehreren parallelen Spuren auf einer Fläche ober-, unterhalb oder seitlich seiner Schriftzeichenbilder (14, 15) angeordnet sind (F i g. 3).
6. Schriftzeichentrommel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, C ß Ringe (24, 27) aus ferromagnetischem Material an dem Mantel der Schriftzeichentrommel (1) angebracht sind, welche die Auflageflächen aufweisen (F i g. 4).
7. Schriftzeichentrommel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Teil der Ringe (z. B. 24) an einem oder mehrerer, Punkten seines Umfanges geöffnet und zusammen mit den an ihm befindlichen Schriftzeichenträgern vom Mantel der Schriftzeichentrommel abgehoben werden kann (F i g. 5).
8. Schriftzeichentrommel nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Schriftzeichenträger zu seiner Unterscheidung von dem Zwischenraum zum (in Laufichtung der Schriftzeichentrommel gesehen) vorlergehenden Schriftzeichenträger in der Nähe seiier Vorderkante ober- oder unterhalb einer Iichtlndurchlässigen Fläche eine lichtdurchlässige -lache (21) aufweist (Fig. 3).
9. Schriftzeichentrommel nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Schriftzeichenträger aus dünnen Glas- oder Kunstglasstreifen (12) bestehen und auf einer ihrer Oberflächen mit einer lichtundurchlässigen Schicht (12 a) versehen sind, in welche die Schriftzeichen, Codierungen, Blitzmarken und Taktspurelemente auf fotografischem Wege oder durch mechanisches oder chemisches Entfernen von Teilen der Schicht als lichtdurchlässige Flächen eingefügt sind (F i g. 3).
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