DE19448C - Neuerungen an dem unter Nr. 14966 patentirten mehrscharigen Saat- und Schäl-Pflug - Google Patents
Neuerungen an dem unter Nr. 14966 patentirten mehrscharigen Saat- und Schäl-PflugInfo
- Publication number
- DE19448C DE19448C DE188119448D DE19448DD DE19448C DE 19448 C DE19448 C DE 19448C DE 188119448 D DE188119448 D DE 188119448D DE 19448D D DE19448D D DE 19448DD DE 19448 C DE19448 C DE 19448C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- plow
- lever
- connection
- innovations
- notches
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N iron Substances [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 12
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 description 7
- 125000006850 spacer group Chemical group 0.000 description 3
- 238000005452 bending Methods 0.000 description 1
- 230000000295 complement effect Effects 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000005764 inhibitory process Effects 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 230000002688 persistence Effects 0.000 description 1
- 230000000644 propagated effect Effects 0.000 description 1
- 239000000725 suspension Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B63/00—Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements
- A01B63/14—Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements for implements drawn by animals or tractors
- A01B63/16—Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements for implements drawn by animals or tractors with wheels adjustable relatively to the frame
- A01B63/166—Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements for implements drawn by animals or tractors with wheels adjustable relatively to the frame manually adjustable
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Zoology (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Handcart (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegenden Neuerungen erstrecken sich:
1. auf den Mechanismus der Aushebevorrichtung,
2. auf die Construction des Gestelles,
3. auf eine Verbesserung in Bezug auf die iFassung der Scharstiele bei Pflügen mit Holzgestellen,
4. auf die Einrichtung zur Höhenverstellung der Vorderräder. .
Zu i. Bei der durch P. R. No. 14966 geschützten
Aushebevorrichtung geschieht die Handhabung des Hebels p in der Weise, dafs er,
11m den Pflug auszuheben, in der Richtung des Zuges, d. h. nach vorn, bewegt werden, also
seine Bewegung diejenige des Pfluges überholen /mufs. Dies ist für den Arbeiter unbequem,
und ist daher die in Fig. 1, 2 und 3 dargestellte Einrichtung getroffen.
Der Hebel p sitzt hier nicht direct auf der die Ausheberäder tragenden gekröpften Welle,
sondern wirkt auf diese mittelst eines Zwischengliedes a. Er ist zu diesem Ende, wie aus
der Zeichnung ersichtlich, als Winkelhebel construirt, an dessen kürzeren Hebelarm fi1 das
Glied α sich anschliefst, welches an seinem anderen Ende mit einem kleinen, auf der gekröpften
Welle der Ausheberäder festgekeilten Hebel al gelenkartig verbunden ist. Hierdurch
ist die zum Ausheben des Pfluges erforderliche ■Bewegungsrichtung umgekehrt, was im Zusammenhang
mit der Sperrstange b einen weiteren wichtigen Vortheil hat. Auf der Rückseite des
Hebels / ist eine punktirt gezeichnete Klammer festgenietet, so dafs die erwähnte Sperrstange b
sich in dem dadurch gebildeten Schlitz verschieben kann und oben und unten Anschlagpunkte
findet. Steht der Hebel /, wie in Fig. ι und 2 gezeichnet, in aufrechter Stellung,
so fafst die Sperrstange b mit ihrer Nase c, Fig. 3, hinter den unteren Steg d der gedachten
Klammer, wodurch die Ausheberäder in der Schwebe gehalten werden. Um die letzteren
in Thätigkeit zu setzen und mit ihrer Hülfe den Pflug aus dem Boden zu heben, hat der
Pflüger nur nöthig, mit der Hand einen leichten Stofs gegen das aufgebogene Ende der Sperrstange
b zu führen, wodurch deren Ausklinkung und Herabfallen der Räder sowie des Hebels/
erfolgt. Durch Herabdrücken des Hebels und auch durch den andauernden Zug an dem
Pflug erhebt sich dieser nun aus dem Boden, weil die Ausheberäder wegen des Widerstandes,
den sie im Boden finden, zurückbleiben, bis die Kröpfungen ihrer Achse nahezu senkrecht
stehen und in dieser in Fig. 3 gezeichneten Stellung an dem weiteren Schwingen um den
Punkt e verhindert werden, da nunmehr die Klammerstege die Sperrstange b umfassen und
weitere Bewegungen der verschiedenen Theile nicht mehr gestatten. Diese Hemmung der
Theile findet auch für. einen etwaigen Rückwärtsgang statt, weil die Richtung des Gliedes a
in diejenige des Hebelarmes p1 fällt, so dafs
weder Zug noch Druck durch α auf p fortgepflanzt
werden kann. Mit der gleichen Leichtigkeit vollziehen sich die Bewegungen in entgegengesetzter Richtung durch ein leichtes
Erheben von/, so dafs α und/ aus der geraden
Richtung kommen.
Durch das Gewicht des Pfluges, der dann herunterfällt, bis das Schar den Erdboden erreicht,
gehen dann die Aushebender und der Hebel p in die Höhe und behalten diese Bewegung
auch infolge des Beharrungsvermögens noch bei, bis p senkrecht steht und durch b
infolge einer leichten Nachhülfe mit der Hand gefangen wird.
Zu 2. und 3. Anstatt eines hölzernen Gestells kann ein solches von verhältnifsmäfsig
geringem Gewicht in der aus den verschiedenen Figuren ersichtlichen Weise aus T- Eisen hergestellt
werden, welches durch hölzerne Distanzstücke, deren Enden genau zwischen die Flantschen des I-Eisens eingepafst sind, in
Verband gebracht wird. Auch hierbei dienen die im Haupt-Patent hervorgehobenen Schraubenbolzen,
welche die Träger quer und die Distanzstücke der Länge nach durchziehen, dazu, die
Verbindung auf einfache Weise herzustellen. Die Breite der hölzernen Distanzstücke //'/",
Fig. 4, erachtet Erfinder als genügend, um einen besonderen Diagonalverband überflüssig
zu machen. Die Stiele der Schare finden Halt in Ausklinkungen der Flantschen der Längsträger,
wie dies bei g g' g" g'" ersichtlich ist; ihre flache Seite wird dabei mittelst der Schraubklammern
gegen den Steg des I-Eisens geprefst, während ihre hohe Kante durch die Ausklinkungen
gefafst wird, so dafs durch den Widerstand, den die Schare im Boden finden, ein Verdrehen der Scharstiele nicht stattfinden
kann. Diese Befestigung der Scharstiele bei Pflügen, deren Gestell aus I-Eisen angefertigt,
ist nicht mehr neu, wird mit Vortheil auch bei den Pflügen mit hölzernem Gestell nach dem
Haupt-Patent angewendet, indem besondere Platten g g' g" g'" von | | - förmigem Querschnitt,
wie in Fig. 5 dargestellt, an dem Gestell an denjenigen Stellen befestigt werden, wohin
die Scharstiele sich erstrecken. Diese werden dann wiederum in die Flantschen der gedachten
Platten eingelassen, und ihre Feststellung mittelst Schraubenklammern erfolgt in alter Weise.
Zu 4. Die durch den Patent-Anspruch 3. des Patentes No. 14966 geschützte Einrichtung
zum Einstellen der Vorderräder ist in der durch die Fig. 6· und 7 dargestellten Weise verbessert.
Die einseitige Befestigung der klammerartigen Schiene an den beiden Balken des Pfluggestells
mittelst zweier Schraubenbolzen gab Veran-1 lassung zu Lockerungen, weil die Schiene durch
die vertical gerichteten Stiele der Achsschenkel auf Verdrehen in Anspruch genommen wird.
Diesem Uebelstande wird begegnet durch die in Fig. 6 und 7 dargestellte Umbiegung der gedachten
Schiene und Befestigung des eingebogenen Theiles / an den betreffenden Pflugbalken
mittelst desselben Bolzens, welcher die Schiene nach Patent No. 14966 festhält. Der
Achsenstiel m geht durch entsprechende Löcher der gebildeten Oese und wird unterhalb durch
einen Vorstecksplint η auf die beabsichtigte Höhe eingestellt. Eine Scheibe 0, welche unter
oder über diesen Stift gelegt werden kann, dient zur genauen Regulirung der Einstellung,
die bei gewissen Arbeiten Erfordernifs ist. Das gekröpfte Blech q dient dazu, den Achsenstiel
auch in entgegengesetzter Richtung festzuhalten, damit die Räder nicht heruntersinken, wenn
der Pflug durch die unter 1. gedachte Vorrichtung gehoben wird. Fig. 9 stellt die gleiche
Vorrichtung in ihrer Anwendung bei Pflügen dar, deren Gestell aus I-Eisen gefertigt ist.
In Fig. 8 ist eine ähnliche Einrichtung zur Anwendung bei den aus I-Eisen hergestellten
Pfluggestellen gezeichnet. Eine viereckige Oese r von Flacheisen ist hierbei in entsprechende Ausschnitte
der Flantschen des I- Eisens eingepafst und mit letzterem sowie zugleich mit der vorderen
Verbindungsstange ζ verschraubt. Diese Oese kann auch schwalbenschwanzförmig in die
Flantschen eingelassen sein. Die so hergestellte Verbindung ist eine einfache und sichere. Die
Höher- und Tieferstellung der Räder kann hier in der gleichen Weise wie bei Fig. 6, 7 und 9
geschehen, oder dadurch, dafs Splinte in Einkerbungen der Oesen und des Achsenstieles
gesteckt werden, welche Einkerbungen sich zu Kreisen ergänzen.
Hierbei wird die Entfernung der Kerbe in der Oese r von einander weiter oder enger
gewählt als diejenige der Kerbe des Achsenstieles, und zwar so, dafs die Intervalle nicht
commensurabel sind. Hierdurch ist das Mittel gegeben, eine möglichst genaue Einstellung der
Räder herbeizuführen, indem man nach Bedarf das obere oder untere Loch zum Einstecken
des Splintes benutzt.
Claims (2)
1. An dem unter No. 14966 geschützten mehr-,
scharigen Saat- und Schälpflug als Ersatz für die im Anspruch 4. des Haupt-Patentes
bezeichnete Aushebevorrichtung ein Mechanismus, bestehend aus dem Winkelhebel pp',
dem Verbindungsglied α und dem Hebel a' auf der gekröpften Achse der Ausheberäder
in Verbindung mit der Sperrstange b und der Klammer am Hebel /, Fig. 1, 2 und 3.
2. Als Ersatz für die im Anspruch 3. des Haupt-Patentes bezeichnete Stellvorrichtung der
Achsträger k k' entweder
a) die klammerartig bei / umgebogene, vordere Verbmdungsschiene des Pfluggestells
in Verbindung mit dem Splint», Scheibe ο und Halter q, Fig. 6 und 7,
oder
b) die äufserlich an die Längsbalken des
Gestells angeschraubten Oesen r mit Kerben, welche mit den Kerben in
den Achsstielen m bezüglich der Theilung nicht übereinstimmen, Fig. 8,
bezw. in Verbindung mit dem Splint n, Scheibe k und Halter q, Fig. 9.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE14966T | 1881-01-25 | ||
| DE19448T | 1881-12-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19448C true DE19448C (de) | 1882-09-20 |
Family
ID=33565770
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE188119448D Expired DE19448C (de) | 1881-01-25 | 1881-12-18 | Neuerungen an dem unter Nr. 14966 patentirten mehrscharigen Saat- und Schäl-Pflug |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19448C (de) |
-
1881
- 1881-12-18 DE DE188119448D patent/DE19448C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE19448C (de) | Neuerungen an dem unter Nr. 14966 patentirten mehrscharigen Saat- und Schäl-Pflug | |
| DE1026563B (de) | Vorrichtung zur Verstellung der Arbeitsbreite von Beet- oder Drehpfluegen mit Dreipunkt-Aufhaengung | |
| DE1946911U (de) | Egge, insbesondere zum jaeten. | |
| DE306612C (de) | ||
| DE370945C (de) | Schleppkupplung fuer Pfluege und andere landwirtschaftliche Geraete | |
| DE884707C (de) | Scheibenschwenkpflug | |
| DE974568C (de) | An einen Schlepper angebauter Drehpflug mit zusammenwirkender Feststell- und Drehvorrichtung | |
| DE258033C (de) | ||
| DE256263C (de) | ||
| DE607445C (de) | An eine Zugmaschine anzuhaengender, insbesondere mehrschariger, vornehmlich als Zweiwegepflug zu verwendender Pflug | |
| DE32359C (de) | Rübenerntepflug | |
| AT254584B (de) | Sämaschine | |
| AT341255B (de) | Vorrichtung zum anbau landwirtschaftlicher gerate an ackerschleppern | |
| DE326778C (de) | Mit Sterzenfuehrung versehener, auf dem Trommelrad ausbalancierter Motorpflug | |
| DE81388C (de) | ||
| DE171097C (de) | ||
| DE102011013000B4 (de) | Säschar | |
| DE16240C (de) | Neuerungen an Pflügen | |
| DE526573C (de) | Pflanzlochmaschine mit Furchenziehschar und dahinter angeordnetem Pflanzlochstern | |
| DE294831C (de) | ||
| DE19262C (de) | Karrengestell für Pflüge | |
| DE948370C (de) | Steuereinrichtung fuer Schlepper-Anbaugeraete | |
| DE1001527B (de) | Anordnung eines Anbaupfluges an einem mit einem Schwingrahmen ausgeruesteten Schlepper | |
| DE194508C (de) | ||
| DE81749C (de) |