DE1928893C2 - Mehrteiliger Ponton zum Bilden von Schwimmbruecken oder Faehren - Google Patents

Mehrteiliger Ponton zum Bilden von Schwimmbruecken oder Faehren

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DE1928893C2
DE1928893C2 DE19691928893 DE1928893A DE1928893C2 DE 1928893 C2 DE1928893 C2 DE 1928893C2 DE 19691928893 DE19691928893 DE 19691928893 DE 1928893 A DE1928893 A DE 1928893A DE 1928893 C2 DE1928893 C2 DE 1928893C2
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DE
Germany
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pontoon
pontoons
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ramps
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DE19691928893
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DE1928893B1 (de
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Fritz Jacobsen
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Blohm and Voss GmbH
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Blohm and Voss GmbH
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01DCONSTRUCTION OF BRIDGES, ELEVATED ROADWAYS OR VIADUCTS; ASSEMBLY OF BRIDGES
    • E01D15/00Movable or portable bridges; Floating bridges
    • E01D15/14Floating bridges, e.g. pontoon bridges
    • E01D15/22Floating bridges, e.g. pontoon bridges designed as, or mounted on, vehicles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Bridges Or Land Bridges (AREA)

Description

Db Erfindung betrifft einen mehrteiligen Ponton zum Bilden von Schwimmbrücken oder Fähren, dessen Oberseite als Fahrbahn ausgebildet ist und der aus einem mit Mittein für die Landfahrt versehenen Hauptponton und zwei Hilfspontons besteht, die während des Landtransports auf dem Hauptponton gelagert und um je eine mit dem Hauptponton verbundene Achse ausschwenkbar sind und die an ihrem der Schwenkachse entgegengesetzten Ende eine weitere Schwenkachse aufweisen, an der je eine bein; Landtransport in einer Ausnehmung des Hilfspontons angeordnete Rampe iwgelenkt ist.
Werden Pontons der vorstehend beschriebenen Art zu einer Schwimmbrücke zusammengesetzt, so verläuft die Brückenfahrbahn quer zur Längsachse des Pontons, und 011 ausschwenkbaren Hilfspontons und Rampen dienen der Verlängerung der Brückenfahrbahn. Die Hilfspontons und Rampen werden demzuden,V
lauft bei αικ
vorderen
6 ermöglicht. Die dem laufend Fluß dienende Fahrbahn '""' bekannten Amphibienfp
, Längsachse, und keiner c\ —„Wll
V111111., u eren Hilfspontons bildet einen Teil
dieser Brückenfahrbahn.
Fs ist auch bekannt, eine Schwimmbrücke aus
ihren Stirnseiten zusammengel ipelten, als Pon
dienenden, schwimmfähigen Straßenfahrzeugen
bilden die an beiden Längsseiten je einen
schwenkbaren Hilfsponton aufweisen. Mit den ...
ausgeschwenkten Hilfspontons ergeben sich so in _„ Mitte der Brücke auf dem Hcüptponton eine Fahr-1 bahn und zu beiden Seiten auf den Hüfspontons FnR-
ersu. μ
der Hauptpontons, aber d e
ponton, verlauten parallel
zur Langsaeh,
Dadurch ist die einmal hergestellte Brücke hinterher praktisch nicht mehr ausbaufähig. Infolgedessen muß die erforderliche Tragfähigkeit der Brücke bereits beim Bau richtig eingeschätzt und erkannt sein, um den dieser Vorausschätzung entsprechenden Brückentyp auswählen zu können. Es ist einleuchtend, daß eine solche auf längere Zeit vorausschauende Erkenntnis selten möglich und richtig sein wird.
Der Erfindung liegt daher d:e Überlegung zugrunde, zunächst einmal schneli und mit wenigen Fahrzeugen einen Brückenschlag für leichte und mittlere Lasten zu ermöglichen und diese Brücke dann je nach Bedarf später durch eine Verbreiterung der Fahrbahn für schwere und schwerste Lasten befahrbar zu machen und diesen Ausbau mit den gleichen Fahrzeugen wie diejenigen der bereits vorhandenen Brücke zu ermöglichen.
Die mit der Erfindung zu lösende Aufgabe besteht mithin darin, den bekannten mehrteiligen Ponton in der vorstehend erläuterten Hinsicht besser und vielseitiger ausnutzen zu können.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht bei dem eingangs beschriebenen mehrteiligen Ponton darin, daß sich die Fahrbahn längs des Pontons über dessen ganze Länge erstreckt und die Schwenkachsen der Hilfspontons und der Rampen quer zur Längsachse des Hauptpontons verlaufen, daß jeder der beiden Hilfspontons sich während des. Landtransports etwa über die halbe Länge des Hauptpontons erstreckt, daß die zu den Schwenkachsen parallelen Seiten der Rampen eine geringere Breite als die Hilfspontons .haben und einseitig sowie in einer Flucht mit dem einen Längsrand des Hauptpontons angeordnet sind und daß der Hauptponton und die Hilfspontons auf der Seite, auf der die Rampen mit dem Länprand des Hauptpontons in einer Flucht liegen, über die Fahrbahnlänge verteilt Verbindungsmitte] aufweisen, um zwei mit ihren Längsseiten ncbcneinanderliegende Pontons zu koppeln.
Rs ist zwar schon bekannt, Amphibienfahrzeuge zum Bilden von Schwimmbrücken an bJdcn Enden mit je einem Hilfsponton aus Leichtmetall auszurüsten, der um eine quer zur Längsachse des Hauptpontons verlaufende Achse schwenkbar ist. Der hintere Hilfsponton ist an seiner einen Längsseite March eine Plattform verbreitert, mit der zusammen er eine Rampe von der Breite der Fahrbahn trägt, die das Befahren des Hilfspontons und des Fahrzeugs einanderlifgender Pontons an ihren Längssti en ist nicht möglich.
Der erfindungsgemäß ausgebildete Ponton
Vorteil, daß der gesamte Rauminhalt des 5
as fahrzeuge ah Auftriebskörper ausgenutzt und c".e , Fahrbahn ein Bestandteil der Auftriebskörper ist, daß zum Tragen kleinerer Lasten bei ausgeschwenkten Hilfspontons und Rampen eine Länge von etwa der dreifachen Länge des Hauptpontons überspannt wird,
während bei größeren Lasten nur zwei Pontons zum Überspannen dieser Länge benötigt werden.
Diese Vorteile werden noch dadurch erhöht, daß die Pontons ein großes Längen-Breiten-Verhältnis auf eisen. Trotzdem erg'bt die Breite zweier miteinander gekoppelter Pontons auch für große Lasten eine noch ausreichende Querstabilität. Bei der Benutzung der Pontons als Übersetzfähren ermöglicht die große Länge ein schnelles Be- und Entladen von Straßenfahrzeugen, ohne rangieren zu müssen.
Eine vorteilhafte weitere Ausbildung der Erfindung besteht darin, daß die Rampen über die Ebene der Fahrbahn hinaus nach unten schwenkbar sind und an ihrem der Schwenkachse entgegengesetzten Ende Mittel zum Verbinden mit Rampen det. in der Poatonlängsrichtung berachbarten Pontons aufweisen.
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung, in der schematisch ein Ausführungsbeispiel dargestellt ist, näher erläutert. Es zeigt _
¥ i g. I einen Ponton gemäß uer Erfindung bei dem
so Landtransport r der Seitenansicht,
Fig. 2 den tonton gemäß Fig. 1 in der Ansicht von vorn,
Fig. 3 den Ponton gemäß Fig. 1 mit ausgeschwenkten Hilfspontons im Wässer,
F i g. 4 den Fonton gemäß F1 g> 3, jedoch mit ausgeschwenkten Rampen,
Fi g. 5 zwei Pontons gemäß Fi g. 4 seitlich nebeneinandergekoppelt und
F i g. 6 in vergrößertem Maßstab einen Schnitt in der Ebene VI-Vi der F i g. 5.
- Der Ponton I ist in den Fig. 1 und 2 beim Transport über Land dargestellt. Er besteht aus dem Hauptpontön 2, der an seinem vorderen und hinteren Ende mit je einer Schwenkachse S versehen ist. um
Ss diese Achsen ist je ein Hilfsponton 3, der etwa halb so lang wie der Hauptponton 2 und beim Transport auf dem Deck des Hauptpontons gelagert ist, um etwa 180° schwenkbar, wie insbesondere aus Fig. 3
ersichtlich ist. An dem der Schwenkachse 5 entgegengesetzten Ende des Hilfspontons 3 ist dieser mit einer weiteren Schwenkachse 6 versehen, um die eine Rampe 4 um etwa 180° in bezug auf den Hilfsponton S schwenkbar ist, sobald der Hilfspenton 3 seine Schwenkbewegung in bezug auf den Hauptponton 2 zum mindesten teilweise aisgsfthrt hat, wie insbesondere aus Fig. 4 ersichüish ist. Für den Landtransport ist der Ponton 1 jsli Ädern 10 versehen, die in diesem Fall vorliegen en Großen -rhaUnisse deutlich, und man erkennt, daß eine außergewöhnlich breite und lange Fahrbahn fur den Überscu- oder Fahrverkehr zur Verfugung stent.
Bei Verwendung von zwei Pontons die anein.. dergekoppelt eine Übersetzfdhre bilden sollten d.c Rampen ausgeklappt sein. Bei Verwendung mehrerer Pontonpaare als Brückenabschn.Ue werden d.c
Pontonpaare als Brücke
__._r . , _ ^111 xw yciscllclI> Pontonpaare der Länge nach an den Rampenι oder
die in dem Hauptponton t ar ^hwenkachsen ge- id teilweise mit eingeklappten Rampen aneinandergtlagert sind. Die Fig. ί «;tt5 7 xeigen die Räder in koppelt. Durch Kombination dieser beiden koppausgeschwenktem Zaste»».-1. «:, die Sti-aßenfahrt. Für - lungsarien kann auch die gesamte Bruckenlange nacii die Geländefahrt kor*.~* die Räder weiter ausge- Wunsch eeändert werden. - - - ,
schwenkt und da-:* der Abstand zwischen der Unter- Die Zeichnung gibt das AusfimrungSDeispiel seile des Hauptpu .Jas 2 und dem Erdboden 12 15 schematisch wieder. Einzelheiten, insbesondere Ui. gegenüber der Straßenlage etwa verdoppelt werden. Mittel zum Schwenken ' wie für dis Arretierung un^ Die Steuerung des Fahrzeugs, das mit Eigenantrieb für die Verbindung der einzelnen Teile miteinander ausgerüstet sein kann, erfolgt von der vorn ange- sind in ihrer baulichen Ausbildung nicht dargestchi ordneten Führerkabine aus. Für die Wasserfahrt ist Die Teile können mit der Hand oder auch maschine!! hinten in dem Hauptponton 2 eine schwenkbare so betätigt und elektrisch, hydraulisch oder pneumatisch Düse 11 eines Unterwasserstrahlantriebes angeordnet oder von gemischten Systemen angetrieben und in (Fig. 6). ähnlicher Weise verblockt, arretiert oder gehalten
Ist der Ponton in das Gewässer hineingerolh und aufgeschwommen, dann werden die Räder 10 völlig in die Nischen < .js Hauptpontons 2 eingeschwenkt (Fig. 3); zur Fortbewegung und Steuerung dient nunmehr der Unterwasserstrahlantrieb.
F i g. 3 zeigt, durch die eingezeichneten Pfeile verdeutlicht, die Ausschwenkbewegung der Hilfspontons 3 gegenüber dem Hauptponton 2. Im ausgeschwenkten Zustand tauchen auch die Hilfspontons in das Wasser 13 ein und erhöhen auf dietu Weise den Auftrieb und damit die Tragkraft des gesamten Pontons. In Fig. 3 sind die Hilfspontons gegenüber dem Hauptponton in einer Lage dargestellt, bei der die Fahrbahn des Pontons in einer horizontalen Ebene liegt, sobald, wie in Fig. 4 gezeigt, auch die Rampen 4 ausgeschwenkt sind (Fig.6, die gcsukheft gezeichnete Stellung). Es ist aber auch möglich, die Hilfspontons 3 voi dem Ausschwenken der Rampen 4 gegenüber dem Hauptponton 2 in eine Lage zu bringen und sie in dieser Lage zu arretieren, in der über die gesamte Länge des Hauptpontons uni der beiden ausgeschwenkten Hilfspontons eine gemeinsame ebene Fahrbahn entsteht. In diesem Fall bilden die auf den Hilfspontons 3 noch aufliegenden Rampe:: 4 mit ihren späteren Unterseiten die Fahrbahn der Hilfsnnntnnc (z. Fie ft rfjp ctrinhniinWtarte werden.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    1 Mehrteiliger Ponton zum Bilden von Schwimmbrücken oder Fähren, dessen Oberseite als Fahrbahn ausgebildet ist und der aus einem mit Mittein für die Landfahrt versehenen Haupt ponton und zwei Hilfspontons besteht, die während des Landtransports auf dem Hauptponton gelagert und um je eine mit d!em Hauptponton verbundene Achse ausschwenkbar sind und die an ihrem der Schwenkachse entgegengesetzten Ende eine weitere Schwenkachse aufweisen, an der je eine beim Transpcrt in einer Ausnehmung
    ~ " Ramne anofilenkt
    Anordnung wird dann zu bevorzugen sein, wenn größere Lasten dies erforderlich machen, da bei dieser Anordnung die von den Rampen gebildete Fahrbahnlänge, die praktisch keinen oder nur einen sehr geringen Auftrieb hat, entfällt
    In Fi g. 6 ist eine Verbindung mit einem In Längsrichtung anschließenden Ponton 1' dargestellt. Von dem Nachbarponton sind der Hilfsponton 3' und die Rampe <?'■ gezeigt. Letztere bildet mit der Rampe 4 des vorangehenden Fontcss 1 slse Überlappung, wenn die Rampe 4 über die Efesne der Fahrbahn 8 nach unten hinaus geschwenkt ist Fig, 5 zeigt zwei mit ihren L? -^sseiten nebeneinanderlegende und mit VerFndungsmitteln 9 gekoppelte Postens. T Ist die Aussparung, in der sich die eingeschwenkte Rampe 4 befindet. Der in Fig. 4 dargestellte Panzer 14 macht ist, dadurchgekennzeichnet, daß sich die Fahrbahn längs des Pontons (1) über dessen ganze Läng j erstreckt und die Schwenkachsen (S und 6) der Hilfspontons (3) und der Rampen (4) quer zur Längsachse des Hauptpontons (2) verlaufen, daß jeder der beiden Hilfspontons (3) sich während des Landtransports etwa über die halbe Länge des I Iauptpoctons (2) erstreckt, daß die zu den Schwenkachsen (5) parallelen Seiten der Kämpen (A) eine geringere Breite als die Hilfspontons (3) haben und einseitig sowie in einer Flucht mit dem einen Längsrand des Haupt- ~ontons (2) angeordnet sind und daß der Hauptponton (2) und die Hilfspontons (3) auf der Seite, auf der die Rampen (4) mit dem Längsrand des Hauptpontons (2) in einer Flucht liegen, über die Fährbahnlänge verteilt Verbindtmgsarittel (9) aufweisen, um zwei mit ihren Längsseiten nebeneinanderliegende Pontons zu koppeln.
  2. 2. Pontes «aeh Anspruch % dadurch gekennzeichnet, daB die Rampen (4) über die Ebene der Fahrbahn hinaus nach unten schwenkbar sind und an ihrem der Schwenkachse (6) entgegengesetzten Ende Mittel zum Verbinden mit Rampen (40 des in der Pontonlängsrichtung benachbarten Pontons (IO aufweisen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE19691928893 1969-06-06 1969-06-06 Mehrteiliger Ponton zum Bilden von Schwimmbruecken oder Faehren Expired DE1928893C2 (de)

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US2977612A (en) * 1945-06-12 1961-04-04 Lester P Frost Portable floating bridge
DE1409052A1 (de) * 1959-06-02 1968-10-24 A M Odot Charles E Schwimmbruecke

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