AT74520B - Ponton. - Google Patents

Ponton.

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AT74520B
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pontoon
pontoons
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barrel
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Franz Hofmeister
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Franz Hofmeister
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  Ponton. 



   Die bekannt gewordenen Pontons werden aus flachen, offenen Fahrzeugen (Kähnen) gebildet, die zum Zwecke des Transportes an jene Stelle, an der die Pontonbrücke über einen   Flussisuf   oder dgl. geschlagen werden soll, auf Wagen des sogenannten Brückentrains verladen werden. In Anbetracht des ziemlich grossen Inhaltes und Gewichtes derartiger Pontons ist diese Art des Transportes sehr umständlich und kostspielig, da besondere Wagen erforderlich sind und das Auf- und Abladen der Pontons schwierig und zeitraubend ist. 



   Diese Nachteile werden der Erfindung gemäss dadurch behoben, dass die Pontons als solche fahrbar gemacht werden, und zwar in der Weise, dass der eigentliche Brückenkörper mit zu Laufrädern ausgebildeten   Schwimmkörpern   versehen ist, die zugleich die Schwimmfähigkeit des Brückenkörpers im Wasser sowie dessen Fortbewegung am Lande ermöglichen. Natürlich kommen hiefür nur   Schwimmkörper   bzw Laufräder von entsprechender Grösse in Betracht und insbesondere eignen sich fassartige, mehr oder weniger tiber die ganze Breite des Brückenkörpers reichende Schwimmkörper, die es ermöglichen, nicht nur Strassen, sondern auch weichen, sumpfigen Grund zu befahren und dadurch die Pontons ohne Hilfe eines Transportwagens an Ort und Stelle zu bringen. 



   In der Zeichnung sind mehrere Ausfübrungsformen solcher Pontons dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 ein Ponton mit einem Stück eines zweiten Pontons im Längsschnitt und Fig. 3 dasselbe in der Stirnansicht, wahrend   Fig. 2 ein Grundriss   zu Fig. 1 bei Darstellung mehrerer verbundener Pontons ist. Fig. 4 ist. ein Querschnitt nach   AA   der Fig. 2 ; Fig. 5 zeigt mehrere Pontons in der Stirnansicht, Fig. 6 einen als Laufrad dienenden Schwimmkörper im Längschnitt und die Fig.   7   und 8 zwei Pontons im Querschnitt und in der Draufsicht mit einer besonderen Einrichtung. 



   Wie aus den Fig. 1 bis 4 ersichtlich ist, besteht der Ponton ans einer den eigentlichen Brückenkörper bildenden Plattform 1, die an der Unterseite mit Hilfe der Lagerarme 2 zwei hohle fassartige, fast über die ganze Breite der Plattform reichende Schwimmkörper   3,   4 trägt.   Diese Schwimmkörper   haben eine derartige Grösse, dass sie einen entsprechend grossen Auftrieb entwickeln, um den Ponton und die in Betracht kommenden Lasten zu tragen. Dabei bilden diese Schwimmkörper zugleich die Laufräder beim Befahren von Strassen und Gelände und besitzen eine solche Breite, dass der Ponton beim Befahren von sumpfigem Boden nicht tief einsinkt. Von den   8chwimmkörperrädern   dient das linke   (3,   Fig. 1) als Lenkrad und ist demzufolge mittels   Drehscbemels 5 gelagert.

   Ks   bedarf also nur des   Vorspannens   von Pferden, die gegebenenfalls an einer vom Drehschemel abgehenden Lenkstange angreifen, um den Ponton auf dem Land als Fuhrwerk transportieren zu können. Es empfiehlt sich, den   Schwimmkörpern fassartige   Gestalt zu geben (siehe Fig. 3,4 und 6), wodurch die Lenkbarkeit des Pontons erhöht wird. Am besten bildet der   Schwimmkörper   einen Hohlkörper aus Blech, der aussen Verstärkungsringe   6   (Fig. 3) besitzt und um eine die Stirnwände durchsetzende Achse 7 drehbar ist. 



  Die in Fig. 6 dargestellte   Ausuhrungsform   zeigt ferner radiale Verstärkungsarme   8   und zu beiden Seiten des Mittels angeordnete Reifen 9 aus   Vollgummi,   metallenen oder vegetabilischen Seilen oder dgl., welche ein   weniger geräuschvolles Fahren am   Boden ermöglichen. 

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 dessen könnte auch ein einfacher Riegelverschluss oder eine geeignete Verbindung angewendet werden, welche keine über die Brückenfläche vorstehenden Teile besitzt. 



   An einzelnen Plattformen sind ferner Geländer 16 (siehe   Fig. 2   und 5) so um Scharniere 17 drehbar angeordnet, dass sie auf-und umgeklappt und auch (nach Ent-    fernung,   der Scharnierbolzen) entfernt worden können. Aufgeklappt bilden sie die Seitengeländer (Fig. 5) und niedergeklappt (siehe Fig. 2 unten) können sio als Geleise beim Hinausschieben der zu verlegenden Pontons dienen, indem die fassartigen Hohlkörper 3, 4 auf den Stäben 16'geführt werden. Beim Hinausschieben der Pontons werden die schrägen   Lagerarme 2',   (Fig. 1) dazu benutzt, um mittels derselben den Ponton an der Vorder- 
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 durch die Verbindung der Pontons in der Längsrichtung gegeben ist. Durch Anwendung von Vorsteckern wird diese Verbindung eine gegen vertikale Bewegung gesicherte. 



   Die Fig. 7 und 8 zeigen in Querschnitt und Draufsicht eine Einrichtung, um den   hinausgerollten   Ponton während des Verlegens in der Hauptachse der bereits verlegten Pontons zu erhalten. Diese Einrichtung besteht aus Armen 18, die seitlich der Plattformen in der Nähe ihres einen Endes um horizontale Zapfen 19 drehbar sind, so dass sie bei Nichtgebrauch seitlich der Plattformen liegen und nach erfolgtem Herumklappen um   1800   und Feststellen, wie   dargestellt, Längsausleger   bilden. Der Ponton kommt während des Vorrollens und Versenkens ins Wasser zwischen die beiden Ausleger und wird dadurch in der Bauachse der   Pontonbrllt   erhalten, so dass die oben beschriebenen Verbindungsorgane 10 bis 13 glatt in Eingriff   gingen können.   



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Ponton, dadurch gekennzeichnet, dass ein   Brückenkörper     (1)   mit zu Laufrädern ausgebildeten Schwimmkörpern (3,   4)   versehen ist, die sowohl dessen   Schwimmfähigkeit   im Wasser als auch dessen Fortbewegung am Lande ermöglichen.

Claims (1)

  1. 2. Ponton nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwei als Laufräder dienende Schwimmkörper (3, 4) hintereinander angeordnet sind, von denen einer oder beide als Lenkräder ausgebildet sind.
    3. Pontons nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwimmkörper (3, 4) unterhalb einer Plattform (1) angeordnet und fassartig ausgebildet sind.
    4. Ponton nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die fassartigen Schwamm korper (3, 4) mit Laufreifen (9) versehen sind. EMI2.3 wodurch beim Verlegen des Pontons ein Abgleiten derselben längs der Kante der vorher verlegten Pontons und damit ein selbsttätiger Eingriff der Verbindungsorgane ermöglicht wird.
    6. Ponton nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an den Längsseiten desselben drehbare Längsleisten (18) angeordnet sind, die nach Herumklappen um 1800 als Ausleger zur Führung für die zu verlegenden Pontons dienen und letztere in der Bauachse der Pontonbrlicke halten.
AT74520D 1915-03-10 1915-03-10 Ponton. AT74520B (de)

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AT74520T 1915-03-10

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AT74520B true AT74520B (de) 1918-08-26

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ID=3596179

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AT74520D AT74520B (de) 1915-03-10 1915-03-10 Ponton.

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