DE19256C - Verfahren zur Aufarbeitung der bei der Chlorkaliumfabrikation aus Carnellit-Rohsalz resultirenden Mutterlauge von der ersten Krystallisation - Google Patents

Verfahren zur Aufarbeitung der bei der Chlorkaliumfabrikation aus Carnellit-Rohsalz resultirenden Mutterlauge von der ersten Krystallisation

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DE19256C
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potassium
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THE MINERAL-SALTS-PRODUKHON & Moorlands-Reclamation-Company, Limited in London
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01DCOMPOUNDS OF ALKALI METALS, i.e. LITHIUM, SODIUM, POTASSIUM, RUBIDIUM, CAESIUM, OR FRANCIUM
    • C01D3/00Halides of sodium, potassium or alkali metals in general
    • C01D3/04Chlorides
    • C01D3/08Preparation by working up natural or industrial salt mixtures or siliceous minerals

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Das zur Fabrikation des Chlorkaliums verwendete camallithaltige Salz, das sogenannte Rohsalz, besteht aus einem Gemenge von Carnallit, Steinsalz, schwefelsaurer Magnesia und aus geringen Mengen anderer Mineralien. Durch geeignete Behandlung dieses Rohsalzes mit Dampf und Wasser erhält man eine Lösung, welche beim Erkalten ein durch Kochsalz verunreinigtes Chlorkalium ergiebt.
Die hiervon resultirende erkaltete Lauge, welche hauptsächlich Chlormagnesium, Chlorkaliiim, Steinsalz und schwefelsaure Magnesia in Auflösung enthält, wird nun weiter bis zu derjenigen Concentration eingedampft, bei welcher durch Erkalten derselben der in ihr verbleibende Kaligehalt in Form von Chlorkalium oder in Form von künstlichem Carnallit auskrystallisirt.
Die während des Eindickens der Lauge sich ausscheidenden Verbindungen bestehen der Hauptsache nach aus Kochsalz, welches durch ein Gemenge von Doppelverbindungen schwefelsaurer Salze von Magnesia, Kali und Natron und auch freier schwefelsaurer Magnesia derartig verunreinigt wird, dafs dessen Verwendung selbst für gewerbliche Zwecke unstatthaft wird. Durch diese Doppelverbindungen wird auch ein nicht unwesentlicher Theü des in Form von Rohsalz eingebrachten Chlorkaliums zurückgehalten.
Um nun einerseits das sich ausscheidende Kochsalz in farbloser, reiner, verwerthbarer Form, andererseits auch keine Verluste an Chlorkalium durch Ausscheidung schwefelsaurer Doppelverbindungen zu erhalten, .benutze ich folgende Methode: ;-
Aus der durch Verdampfen einzudickenden Lauge, aus der sich Chlorkalium ausgeschieden, werden zunächst die geringen Mengen Eisenioxydul, welches in derselben gelöst enthalten, entfernt, indenp man nach einer bekannten Methode beispielsweise das Oxydul in Eisen- ;oxyd überfuhrt und letzteres durch Behandlung mit kohlensaurem Kalk ausfällt.
: Hierauf behandelt man obige Lauge mit so vielem Chlorcalcium, als zur Umsetzung der in ,ihr enthaltenen schwefelsauren Magnesia in schwefelsauren Kalk und Chlormagnesium erforderlich und hinreichend ist.
' Auf diese Art entfernt man die in der Lauge enthaltene schwefelsaure Magnesia, welche sonst' zur Verunreinigung des Kochsalzes und zu Verlusten an Chlorkalium beim Versieden Veranlassung giebt.
' Der chemische Vorgang ist dabei folgender: 1 Mg SOt -+- Ca Cl1 = Ca SO^ -f- Mg C/,.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Das vorbeschriebene Verfahren als Anwendung bekannter Reactionen zur Nutzbarmachung der bei der Chlorkaliumfabrikation resuitirenden, auf künstlichen Carnallit oder Chlorkalium zu verdampfenden Mutterlauge der ersten Krystallisation, welche Chlorkalium ergeben hat, auf Speise- und Gewerbesalz, sowie zur Vermehrung der Ausbeute an Chlorkalium aus gedachter Lauge durch Ueberführung der in ihr enthaltenen schwefelsauren Magnesia in Chlormagnesium vermittelst Chlorcalciums.
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