DE1918224U - Vorrichtung zum waschen von z. b. waesche in einem waschtopf oder waschtiegel. - Google Patents

Vorrichtung zum waschen von z. b. waesche in einem waschtopf oder waschtiegel.

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DE1918224U DE1965K0050600 DEK0050600U DE1918224U DE 1918224 U DE1918224 U DE 1918224U DE 1965K0050600 DE1965K0050600 DE 1965K0050600 DE K0050600 U DEK0050600 U DE K0050600U DE 1918224 U DE1918224 U DE 1918224U
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Description

Vorrichtung zum Waschen von z. B. Wäsche in einem Waschtopf oder Waschtiegel.
Die Neuerung betrifft eine Vorrichtung zum Waschen von z. B. Wäsche in einem Waschtopf oder Waschtiegel.
Mehr oder weniger große Spezialmaschinen zum Waschen von Wäsche sind bekannt. Diese Waschmaschinen waren zunächst für gewerbliche Zwecke entwickelt worden, sind inzwischen aber auch in einer Vielfalt von Modellen als Haushaltswaschmaschinen herausgekommen. Derartige Haushaltswaschmaschinen sind relativ teuer. Sie haben darüber hinaus den Nachteil, daß sie ziemlich viel Raum beanspruchen. Wesentlich ist auch, daß diese bekannten Waschmaschinen, wenn sie die Wäsche ordnungsgemäß waschen sollen, mit einer gewissen Mindestmenge von Schmutzwäsche beschickt werden müssen. Wenn die Hausfrau nur eine geringe Menge Schmutzwasehe sofort waschen muß, so ist sie daher gezwungen, weitere saubere Wäsche mitzuwaschen, nur um die nötige Füllung der Waschmaschine zu erreichen.
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Es sind darüber hinaus auch sogenannte Ultraschallwaschmaschinen bekannt geworden, bei denen in der Waschlauge Ultraschallschwingungen erzeugt werden, die den Schmutz aus der Wäsche herauslösen sollen. Bei diesen Waschmaschinen wird also die Wäsche und die
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Waschlauge nicht bewegt, sondern nur in Schwingungen versetzt, was jedoch für die Waschqualität nachteilig ist.
* Weiterhin sind Vorrichtungen bekannt, die aus einem-zumeist mit einem Wassermotor versehenen Rührschwengel bestehen und an der Unterseite des Deckels eines Waschkessels befestigt werden können, um die Wäsche während des Kochens umzurühren. Diese Vorrichtungen sind relativ aufwendig und haben darüber hinaus den Nachteil, daß sie die Wäsche nicht nur relativ langsam, sondern auch um eine Drehsymmetrieachse des Waschkessels herum bewegen. Dadurch wird die Wäsche im Waschkessel im eigentlichen Sinne nicht umgerührt, sondern nur gedreht. Daran ändert sich auch nichts, wenn die Drehrichtung des Rührschwengels häufig umgekehrt wird.
Aufgabe der Neuerung ist es, eine Vorrichtung zum Waschen von z. B. Wäsche in einem Waschtopf oder Waschtiegel zu schaffen, die billig und einfach herzustellen, einfach zu bedienen, wegen ihrer Robustheit von nahezu unbegrenzter Lebensdauer und geringem Platzbedarf ist. Vor allem aber soll die Neuerung eine für jedermann erschwingliche Waschmaschine schaffen, die in ihrer Waschleistung den bekannten und teueren Spezialmaschinen in keiner Weise nachsteht. Die Vorrichtung gemäß der" "Neuerung soll unabhängig von der .·■'· Menge der zu waschenden Wäsche jederzeit einsetzbar sein. Das heißt also, daß sowohl eine größere Wäschemenge als auch sehr kleine Mengen Schmutzwäsche mit der Vorrichtung gemäß der Neuerung gewaschen werden können. Die Vorrichtung gemäß der Neuerung bietet darüber hinaus aber noch einen weiteren Vorteil: Infolge der Tatsache, daß sie in Verbindung mit einem wohl in jedem Haushalt vorhandenen Waschtopf oder Waschtiegel verwendet wird, kann in Haushalten, in denen auf einem Herdfeuer gekocht wird, die überschüssige Herdwär-
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me benutzt werden, um die Schmutzwäsche zu kochen. Die eingangs beschriebenen SpezialWaschmaschinen verbrauchen zum Kochen der Wä-
sehe fast ausschließlich zusätzliche elektrische Energie. Schließ-• lieh bietet die Neuerung noch den Vorteil, daß sie auch bei den bekannten Waschküchen-Waschkessein verwendet werden kann und damit diese Waschkessel mit geringen Mitteln zu einer Waschmaschine macht t
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt gemäß der Neuerung durch einen in den Topf einführbaren Antriebsmotor und durch ein mit der Antriebswelle des Motors verbundenes Wellrad, dessen verlängerte Drehachse schräg im Inneren des Topfes angeordnet ist.
Die Grundlage der Neuerung bildet also der Gedanke, im Inneren . und zwar zweckmäßig nahe dem Boden - des Topfes einen Antriebsnrtoro und ein mit der Abtriebswelle dieses Sotors verbundenes Wellrad anzuordnen, wobei es wichtig ist, daß die verlängerte Drehachse des Wellrades schräg zum Inneren des Topfes verläuft. Durch die Drehung des Wellrades wird die Lauge und die Wäsche im Inneren des Topfes nämlich in Drehung versetzt, wobei diese Drehbewegung der Lauge und der Wäsche um die verlängerte Drehachse des Wellrades verläuft. Wenn"diese verlängerte Drehachse mit einer Symmetrie- p?"j*f" *■""--'" achse des Topf inneren zusammenfallen würde, so würde sich die Wäsche im Topf nur drehen, weil rund um die Drehachse herum gleich große Topfquerschnitte zur Verfügung stehen. Durch die neuerungsgemäße schräge Anordnung der Drehachse ist der freie Raum im Innern des Topfes um die Drehachse herum unsymmetrisch, so daß die Wäsche bei.ihrer Drehung um diese Achse herum einmal einen relativ kleinen Raum und dann wieder einen relativ großen Raum durchziehen muß. Dabei erfolgt zwangsläufig eine gute Durchrührung der
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Wäsche, was die gewünschten vorzüglichen Waschergebnisse erbringt.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Neuerung ist vorgesehen, • daß der Antriebsmotor in einem Gehäuse angeordnet ist, daß das Gehäuse am Ende des inneren Schenkels eines U-Bügels befestigt ist und daß am äußeren Schenkel dieses Bügels Schraubzwingen od.er dergleichen angeordnet sind, mit denen der Bügel nach dem Einführen des inneren Schenkels in den Topf lösbar an der Topfwand befestigbar ist.
Diese Ausführungsform der Neuerung macht es besonders leicht, die Vorrichtung gemäß der Neuerung in Töpfen, Tiegeln oder Kesseln aller Art zur Anwendung zu bringen.
. In weiterer Ausgestaltung der Neuerung ist vorgesehen, daß der Bügel aus zwei rahmenartig verbundenen U-Bügeln besteht und daß das Motorgehäuse an den Enden der beiden gegebenenfalls aufeinander zu gebogenen inneren Schenkel befestigt ist.
Dabei kann weiter vorgesehen sein, daß das oder die Enden des oder der inneren Schenkel des Befestigungsbügels schräg zum Topfboden abgewinkelt ist oder sind.
Mit dieser Anordnung wird zwangsläufig die schräge Lage der verlängerten Drehachse des Wellrades im Innern des Topfes erzielt.
Zweckmäßig ist vorgesehen, daß auf der Innenseite des od.er der Innenschenkel des Bügels Gummipuffer und desgleichen an dem oder den Enden dieser Innenschenkel gegen den Topfboden anliegende Gummipuffer oder -fuße angeordnet sind. Diese Gummipuffer erleichtern nicht
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nur die Befestigung der Vorrichtung während des Einsatzes, sondern schützen auch einen gegebenenfalls emaillierten Topf vor Beschädigungen.
Der Bügel der Vorrichtung gemäß der Neuerung kann zumindest teilweise aus Rohrprofilen bestehen, wobei die Speiseleitungen für den Antriebsmotor im Innern dieser Rohrprofile geführt sind.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Neuerung ist der Antriebs motor ein Elektromotor.
Weiterhin schaltet man in zweckmäßiger Ausgestaltung der Neuerung zwischen die Abtriebswelle des Antriebsmotors und das Wellrad ein
Unteresetzungsgetriebe ein·
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Neuerung ist vorgesehen, daß der Elektro-Antriebsmotor liegend im Motorgehäuse befestigt ist, daß auf der Abtriebswelle des Motors ein Kupplungsreibrad oder Ritzel befestigt ist und daß das Vifellrad einen Kupplungsreibringflansch oder einen Zahnkranz aufweist, der mit dem Kupplungsreibrad bzw. dem Ritzel zusammenarbeitet.
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"-*— Um zu vermeiden, Haß die Waschlauge in das Innere des Motorgehäuses eintritt, ordnet man zweckmäßig zwischen dem Motorgehäuse und dem Wellrad eine Ringgleitdichtung an.
Weitere Einzelheiten der Neuerung ergeben sich aus d.er folgenden Einzelbeschreibung eines derzeit bevorzugten Ausführungsbeispiels. Dabei wird auf die beiliegenden Zeichnungen Bezug genommen. Selbstverständlich ist die Neuerung nicht an die Einzelheiten dieser dar-
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gestellten Ausführungsform gebunden.
Fig. 1 zeigt in einer Seitenansicht die Vorrichtung gemäß der Neue-" rung in ihrer Anordnung während des Einsatzes in einem ge
schnitten dargestellten Waschtopf.
Fig. 2 zeigt eine Vorderansicht der Vorrichtung gemäß der Neuerung.
Pig. 3 zeigt eine Draufsicht auf das Wellrad der Vorrichtung gemäß Fig. 1 und 2.
Fig. 4 zeigt als Beispiel und im Querschnitt eine Ausführungsform der Anordnung des Antriebsmotor und eines Untersetzungsgetriebes bei der Vorrichtung gemäß der Neuerung.
Fig. 1 zeigt einen senkrecht aufgeschnittenen Waschtopf, dessen Seitenwand mit 12 und dessen Boden mit 14 bezeichnet ist.
Die Vorrichtung gemäß der Neuerung besteht im dargestellten Ausführungsbeispiel aus zwei Bügeln 16, deren Innenschenkel 20 im Innern parallel zur Seitenwand 12 des Topfes angeordnet sind. Die parallel zu den Innenschenkeln 20 verlaufenden Außenschenkel 18 liegen außer halb des Topfes. Beide Bügel sind an ihrem oberen Ende durch einen Querbügel 22 miteinander verbunden. Aus Fig. 2 ist zu erkennen, daf die unteren Enden der inneren Schenkel 20 aufeinander zu gebogen sind und daß die äußersten Enden 21 dieser inneren Schenkel 20 schräg nach vorne abgewinkelt sind. Auf diesen schräg abgewinkelten Teilen 21 ist das weiter unten noch zu beschreibende Gehäuse 34 des Antriebsmotors mit dem Wellrad oder Pulsator 36 befestigt.
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An den Enden der äußeren Schenkel 18 der U-Bügel 16 sind Schraubzwingen 26 geführt, an deren Enden in bekannter Weise kleine, vor-
zugsweise mit Pilz oder Gummi belegte Platten 28 drehbar gelagert sind.
Auf der Innenseite der Innenschenkel 20 der U-Bügel 16 sind Gummipuffer 30 angeordnet, die sich gegen die Innenseite des Topfes anlegen. Desgleichen sind an den äußersten Enden der abgewinkelten Teile 21 Gummifüße 32 befestigt, die auf dem Boden 14 des Topfes aufliegen.
Die Höhe der U-Bügel 16 ist so groß, daß die Vorrichtung gemäß der Neuerung möglichst immer so weit in das Innere des Waschtopfes eingeführt werden kann, daß die Gummifüße 32 auf dem Boden 14 aufstehen. Die lichte Weite der U-Bügel 16 ist so groß, daß die Vorrichtung gemäß der Neuerung bei allen Arten von Töpfen, Tiegeln oder Waschkesseln verwendet werden kann.
Die Bügel 16 bestehen zweckmäßig aus Rohrprofilen. Man kann in diesem Fall an einem der äußeren Schenkel 18 der Bügel 16 einen Anschlußstutzen 24 vorsehen, durch den hindurch die Speiseleitung für den Antriebsiaotor in'das Innere-des betreffenden Bügels 16 geführt ■j»p *«»·*·«-·«—« wird, von wo aus... sie durch'd'gsTJetreffende Teil 21 in das Innere des Antriebsmotorgehäuses 34 geführt wird.
< Der Antriebsmotor kann gemäß der hier dargestellten, bevorzugten Ausführungsform ein Elektromotor 52 sein. Es kann aber auch ein Druckmittelmotor, wie beispielsweise ein Preßluft- oder Druckwassermotor, vorgesehen werden. Je nach der Art des verwendeten Motors 52 ist die Zuleitung 24 eine elektrische Anschlüßleitung, eine
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Druckluft- oder eine Druckwasserleitung. Im letzteren Fall muß allerdings zusätzlich eine Druckwasserableitung vorgesehen sein, die ς gegebenenfalls durch den zweiten Bügel 16 führen kann. Wenn ein Druckluftmotor verwendet wird, kann die Druckluft, nachdem sie den Motor angetrieben hat, durch ein Einwegventil in das Innere des Topfes geführt werden, um durch die Wäsche hindurch nach oben zu sprudeln und die Waschwirkung dadurch zu verbessern. Allerdings steht nur in den wenigsten Fällen im Haushalt eine Druckluftquelle zur Verfügung.
Es wurde bereits erwähnt, daß auf den unteren Enden 21 der inneren Schenkel 20 der Bügel 16 das Gehäuse 34 befestigt ist. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Gehäuse 34 ein zylindrisches * Gehäuse. Das Gehäuse 34 ist auf seiner Oberseite durch einen als Wellrad 36 ausgebildeten Deckel abgeschlossen. Auf diesem Wellrad oder Pulsator 36 sind sternförmig verlaufende Rippen vorgesehen, die sich bis zum untere'n, seitlichen Rand dieses haubenförmigen Wellrades erstrecken.
Aus Fig. 4 ist zu erkennen, daß mit dem äußeren Wellrad 36 ein Innenteil 42 einstückig ausgebildet ist, das, während die Seiten d.es Wellrades 36 auf der Außenseite.des'Gehäuses 34 liegen, mit sei-
"ΤΨ^""""η '"nein zylindrischen-Rand 44''im Inneren des Gehäuses 34 angeordnet
ist. Auf d.er Vorderkante des Gehäuses 34 und zwischen dem Wellrad 36 und seinem Innenteil 42 ist eine an sich bekannte Ringgleitdichtung 46 vorgesehen, die ein Eintreten von Waschlauge in das Innere des Gehäuses 34 verhindert. Derartige Ringgleitdichtungen bestehen z. B.. aus zwei aufeinander gleitenden Graphitringen. Zweckmäßig ist das untere Ende 45 des äußeren Wellrades 36 eingezogen, um den Druck der Lauge auf die Dichtung 46 zu verringern.
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Das Innenteil 42 aes Wellrades 36 weist an seinem unteren, inneren Rand, nach innen springende Aussteifungsbleche 48 auf, auf deren
Unterseite ein Kupplungsring 50.befestigt ist.
Auf dem Boden des Gehäuses 54 ist ein Elektromotor 52 mittels Befestigungsteilen 54 befestigt, wobei die Abtriebswelle 56'des Motors 52 radial nach außen ragt. Auf dem Ende der Abtriebswelie 56 ist ein Reibrad 58 angeordnet, das mit dem Kupplungsring 50 zusammenarbeitet. Statt des Kupplungsringes 50 und des Reibrades 58 kann auch ein Zahnkranz und ein Ritzel oder dergleichen Kupplungsvorrichtungen angeordnet werden.
Das Innenteil 42 des Wellrades 36 weist eine mittig nach unten ragende Welle 60 auf, mit der das Wellrad 36 in einem Lagergehäuse 62 geführt ist, das auf der Oberseite des Motors 52 befestigt ist. Am E^de der Welle 60 ist ein Ringflansch befestigt, und .um die Weller 60 herum ist zwischen der Oberseite des Gehäuses 62 und dem Ringflansch auf der Welle 60 eine Druckfeder 64 angeordnet, die den Kupplungsring 50 gegen das Reibrad 58 drückt.
Wenn die Vorrichtung gemäß der Neuerung zum Waschen eingesetzt werden soll, so wird sie gemäß der Darstellung in Fig. 1 in einen ·-- Waschtopf 12 eingeführt "und die Schraubzwingen 26 werden eingeschraubt, so daß die Topfwand 12 zwischen den Gummipuffern 30 und der vorderen Platte 28 der Schraubzwingen 26 eingeklemmt ist. Zweckmäßig soll sich dabei der Gummifuß 32 am unteren Ende der inneren Schenkel 20 der Bügel 16 auf den Boden 14 des Topfes aufstützen. ·
Aus Fig. 1 ist zu erkennen, daß in dieser Stellung die verlängerte K 12/1 - 9 -
Drehachse 38 des Wellrades 36, die also eine gedachte Verlängerung der Welle 60 des Wellrades 36 darstellt, schräg durch das Innere des Topfes 12 verläuft und dabei möglichst dessen senkrechte Mit-■' telachse schneidet. Nunmehr wird die Schmutzwäsche in den Topf eingefüllt und die Lauge zugegeben. Das ganze wird auf eine Feuerstelle gestellt und zum Kochen gebracht, während zugleich der Motor eingeschaltet wird. Das Wellrad 36 dreht sich und schleppt dabei die Lauge und die Wäsche im Topf 12 mit, so daß diese sich um die gedachte Achse 38 drehen. Es ist zu erkennen, daß der freie Raum im Innern des Topfes 12 um die gedachte Achse 38 herum unsymmetrisch ist, wodurch die Wäsche bei ihrer Drehung um die Achse 38 eine kräftige Durchrührung erfährt.
Selbstverständlich ist die Neuerung nicht an die dargestellte Aus-( führungsform gebunden. Es wurde bereits gesagt, daß auch andere Arten von Motoren eingesetzt werden können. Auch kann der Bügel 16 anders ausgeführt werden. Er könnte z. B. die Topfwand 12 als Feder umgreifen. Es wäre sogar denkbar, den Innenschenkel 20 der Bügel unmittelbar am Topfdeckel zu befestigen, was allerdings die Einführung der Vorrichtung gemäß der Neuerung in den Topf erschweren würde, weil vor dem Aufsetzen des Deckels mit der Vorrichtung sich bereits die Wäsche und die Lauge im Topf befinden müßten. Es ist auch "'-■■■ denkbar, daß ein Motor verwendet wird, dessen Drehzahl mit der ge-, wünschten Drehzahl des Wellrades 36 übereinstimmt. Dann kann die Welle 60 des Wellrades 36 unmittelbar mit der Abtriebswelle 56 des Motors verbunden sein. Sollte eine Kühlung des Motors im Motorgehäuse 34 zweckmäßig oder erforderlich sein, so kann man mittels eine© vom Motor betriebenen Ventilators Kühlluft durch einen der beiden Bügel 16 in das Gehäuse 34 ansaugen und durch den anderen Bügel diese Luft wieder abführen.
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Claims (1)

  1. U34 989*16.3.65
    Potenfonwctlt Dipl.-Ing.
    Rainer Vieihen
    5 KölrvLindenfrhdj Köln' den 12' März 1965
    ßcchotner siraße 55 Γ Anmelder: Firma Rolf Knirsch,
    Telefon 417756 5 KÖM - Ehrenfeld,
    Stammstraße 32 Mein Zeichen: K 12/1
    Schutzansprüche
    1. Vorrichtung zum Waschen von z. B. Wäsche in einem Waschtopf oder Waschtiegel, gekennzeichnet durch einen in den Topf (12) einführbaren Antriebsmotor (52) und durch ein mit der Abtriebswelle (56) des Motors (52) verbundenes Wellrad (36), dessen verlängerte Drehachse (38) schräg im Innern des Topfes (12) angeordnet ist.
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsmotor (52) in einem Gehäuse (34) angeordnet ist, daß das Gehäuse (34) am Ende (21) des inneren Schenkels (20) eines U-Bügels (16) befestigt ist und daß am äußeren Schenkel (18) des Bügels (16) Schraubzwingen (26) oder dergleichen angeordnet sind, mit denen der Bügel (16) nach dem Einführen seines inneren Schenkels (20) in den Topf (12) lösbar an der Topfwand (12) befestigbar ist.
    v-·#(»·*— ·■·"■■ 2; Vorrichtung nach An£p"2*ü*cn 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
    Bügel (16) aus zwei rahmenartig verbundenen U-Bügeln besteht und daß das Motorgehäuse (34) an den Enden (21) der beiden gegebenenfalls aufeinander zu gebogenen inneren Schenkel (20) befestigt ist.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das oder die Enden (21) des oder der inneren Schenkel (20) des Befestigungsbügels (16) schräg zum Topfboden (14) abgewinkelt ist oder sind.
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    5. Vorrichtung nach Anspruch 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Innenseite des oder der Innenschenkel (20) des Bügels (16) Gummipuffer (30) und desgleichen an dem oder den Enden
    ( (21) dieser Innenschenkel (20) gegen den Topfboden (14) anliegende Gummipuffer oder -fuße (32) angeordnet sind.
    6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5> dadurch gekennzeichnet, daß der Bügel (16) zumindest teilweise aus Rohrprofilen besteht und daß die Speiseleitung (24) für den Antriebsmotor (52) im Inneren dieser Rohrprofile geführt ist.
    7· Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsmotor (52) ein Elektromotor ist.
    8. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die Abtriebswelle (56) des Antriebsmiotors (52) und das Wellrad (36) ein Untersetzungsgetriebe eingeschaltet ist.
    9· Vorrichtung nach Anspruch 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromotor (52) liegend im Motorgehäuse (34) befestigt ist, daß auf "der Abtriebswelle (5"6) des Motors (52) ein Kupplungs-—*-- reibrad oder Ritzel (58) befestigt ist und daß das Wellrad (36)
    einen Kupplungsreibringflansch oder einen Zahnkranz (50) aufweist, der mit dem Kupplungsreibrad bzw. dem Ritzel (58) zusammenarbeitet. i
    10. Vorrichtung nach Anspruch S, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Motorgehäuse (34) und dem Wellrad (36) eine Ringgleitdichtung (46) angeordnet ist.
    K 12/1 - 12 -
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