DE1914101A1 - Schliesse fuer wahlweise ein- oder mehrreihig zu tragende Ketten - Google Patents
Schliesse fuer wahlweise ein- oder mehrreihig zu tragende KettenInfo
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Description
- Schliesse für wahlweise ein- oder mehrreihig zu tragende Ketten Die Erfindung betrifft eine Schliesse für wahlweise ein-oder mehrreihig zu tragende Ketten. Dabei gelangt ein Kastenschloss zur Anwendung, dessen Kasten im Gehäuse der Schliesse untergebracht ist. Ein solches Kastenschloss-weist einen Schnäpper auf, der Je nach seiner Bauart aufrecht oder seitlich federt.
- Bekanntlich tritt bei ein- oder mehrreihig zu tragenden Ketten das Problem auf, diese mit Hilfe einer Schliesse in der Tragestellung zu fixieren. Sofern es sich um relativ lange Ketten handelt, kann das Schliessen in relativ einfacher Weise in abgenommenem Zustand erfolgen, während es bei relativ kurzen Ketten unbedingt erforderlich ist, die Ketten nach dem Umlegen um den Hals zu schliessen. Hierbei besteht für die Trägerin der Ketten Zeine direkte Sicht auf die Schliesse. Ein grosser Teil der bisher bekannten Schliessen, insbesondere Kollierschliessen, ist überhaupt nur bei Mithilfe einer zweiten Person verwendbar.
- Es ist beispielsweise eine Kombinationsschliesse nach dem DBGM 1 ,61 756 bekannt. Dabei ist Jeder wahlweise zu tragenden Kette ein eigener Schliessenkörper zugeordnet, der ein Kastenschloss aufweist. Die beiden Schliessenkörper können mit Hilfe einer Steckvorrichtung aneinander befestigt werden. Für das Schliessen einer zweireihigen Kette sind bei dieser Ausführung mehrere Arbeitsgänge erforderlich. Die beiden Schnäpper müssen Jeweils in den Kasten des Kastenschlosses eingeführt werden. Zusätzlich ist eine Sicherung für Jedes Kastenschloss erforderlich.
- Eine weitere Schliessenbauart ist unter dem Namen "Hanauer Kombinationsschliesse" bekanntgeworden. Der Schliessengrundkörper weist hierbei einen kreisförmig angeordneten Schlitz auf, in den die Spezialkapseln der einzelnen Ketten eingeführt werden. Die Kapseln weisen jeweils eine Kugel auf, deren Durchmesser größer als die Schlitzbreite ist. Es ist eine Einschiebeöffnung für die Kugeln der Kapseln vorgesehen, die mit HiWe eines unter Federdruck gelagerten Bolzens verschlossen gehalten wird und mit Hilfe eines Schiebers von Hand geöffnet werden kann. Bei dieser Schliesse können zwar Jeweils die einen Enden der Ketten in nichtumgelegtem Zustand in die Schliesse eingeführt werden; es ist jedoch erforderlich, die anderen Enden bzw.
- die Kapseln an den anderen Enden der Ketten in umgelegtem Zustand in den Schlitz einzuschieben. Dabei richtet sich die Zahl der Einschiebe-ArbeitsgRnge nach der Anzahl der getragenen Ketten. Die Verwendung dieser Schliesse bei relativ kurzen Ketten ist praktisoh nur dann möglich, wenn beim Anlegen eine Hilfsperson zur Verfugung steht.
- Es sind weitere Bauarten von Schliessen bekanntgeworden, denen es aber gemeinsam ist, dass sie sich beim Tragen mehrerer Ketten nicht durch einen einzigen Arbeitsgang schliessen lassen. Erfahrungsgemäss werden solche Schliessen bei Ketten schon allein deshalb nicht gern verwandt, weil die zum Schliessen erforderliche Handfertigkeit in aer Regel nicht vcrhanden ist.
- Es ist deshalb die Aufgabe der Erfindung, die Mängel der benannten Schliessen zu beseitigen und eine Schliesse zu schaffen, bei der das Schliessen nach dem Umlegen der Kettesoder der Kettenun den Hals durch einen einzigen Arbeitsgang erfolgt. Sämtliche vorbereitenden Arbeiten, wie beispielsweise die Auswahl der zu tragenden Ketten und die teilweise Verbindung der Ketten mit Teilen der Schliesse, soll dabei in abgenommenem Zustand d.h. bei direkter Sichtmöglichkeit vorgenommen werden können.
- Wciterhin soll der eigentliche Schliessvorgang immer der gleiche sein, gleichgElt g, ob eine oder mehrere Ketten getragen werden. Einer besonderen Aus führungs form der Erfindung liegt zusätzlich die Aufgabe zugrunde, mindestens Jeweils ein Ende bzw. eine Kapsel einer Kette zuverlässig mehanißch verriegelt an der Schliesse zu halten, so dass ein Verlust einzelner Ketten ausgeschlossen ist.
- Dies wird gemäss der Erfindung durch eine Schliesse der eingangs geschilderten Art erreicht, bei der für das Einhängen der Kapselösen der wahlweise zu tragenden Ketten mindestens Je ein Halten an dem das Schloss aufwcisenden Schliessengehäuse und am Schnäpper des Kastenschlosses sowie im Bereich mindestens eines der beiden Haken ein den Haken zu einer Use ergänzendes Schliessglied, wie Nase, Bügel, Fortsatz u.dgl., derart vorgesehen sind, dass bei in den Kasten des Schliessgehäuses eingeschobenem Schnäpper zugleich mindestens ein zu einer Öse ergänzter Haken verriegelt ist. Bei mehreren Ketten ist für mindestens eine der beiden Kapselösen jeder der wahlweise zu tragenden Ketten ein durch ein Schliessglied zu einer Öse ergänzter Haken vorgesehen, wobei dieser Haken bzw. Öse durch den in das Schloss eingeschobenen Schnäpper verriegelt ist. In bevorzugter Ausführungsform sind zusätzlich am Schliessengehäuse und am Schnäpper des Kastenschlosses je eine geschlossene Öse für die dauerhafte Befestigung einer Kette vorgesehen. Damit wird die gestellte Aufgabe in optimaler Weise gelöst. Mit dem Einschieben des Schnäppers in das im Schliessengehäuse untergebrachte Schloss werden sämtliche Ketten zugleich gesichert. Die verarbeitenden Arbeit @ wie d@ @@swahl der vorschiedenen Ketten bzw. der Einhängen in Teil der Schliesse geschieht in abgenommenem Zustand bei direkter Draufsicht. Beim Anlegen der Kette bzw. der Ketten ist lediglich nach das Einschieben des Schnäppers in den Kasten des Schlosses durchzuführen. Dies stellt einen einzelnen Arbeitsgang der, an den die Trägerin der Ketten bereits gewöhnt ist. Eine Kapselöse jeder Kette ist zumindest gezichert. In den meisten Fällen sind dagegen beide Kapselösen verriegelt. Es finden herkömmliche Kapseln Verwendung. Die Schliesse ist geeignet, um verschiedene Ketten ein- oder mehrreihig zu tragen. Dabei ist es nicht unbedingt notwendig, dass eine Kette dauerhaft mit der Schliesse verbunden ist.
- In einer besonderen Ausführungsform ist zwecks Ergänzung des am Schliessengehäuses angeordneten Hakens ein im Schliessengehäuse verschiebbar gelagerter Riegel mit einem das Schliessglied bildenden, durch eine Aussparung, Bohrung od.dgl. im Schliessengehäuse hinausreichenden Fortsatz derart vorgesehen, dass der Riegel beim Einschieben des Schnäppers in den Kasten von der Schnäpper erfasst, in die Schließstellung gebracht und in dieser Stellung gesichert ist. Dabei kann der den Fortsatz tragende Riegel gegen Federkraft verschiebbar gelagert sein. Je nach der Ausführungsform wird die Feder den Riegel bzw. den FDrtzat: n Schließstellung oder in Offenstellung beaufschlag n. ei Beaufschlagung des Riegels durch die Feder in Schließstellung weist der Riegel einen das Schliessengehäuse durchsetzenden Schieber auf. Hierdurch ist ein zu einer Öse ergänzter Haken geschaffen, der nach dem Einhängen einer Kapselöse sogleich wieder gesichert ist.
- In einer anderen Ausführungsform ist zwecks Ergänzung a an Schnäpper angeordneten Hakens eine das Schliessglied bildende Nase, Vorsprung od.dgl. am Schliessengehäuse vorgesehen.
- In einer weiteren Ausführungsform ist das Schliessengehause aus einem mittels eines Scharniers aneinander angelenlcten Boden und Deckel gebildet. Der Haken ist am Boden und ein das Schliesglied bildender Bügel am Deckel vorgesehen, wobei der Boden eine Aussparung für den Durchtrittdes Bügels aufweist und der Deckel eine in zugeklappter Stellung vom Schnäpper durchsetzte und verriegelte Brücke trägt. Auch bei dieser Ausführungsform wird der zu einer Öse ergänzte Haken durch das Einschieben des Schnäppers in den Kasten des Schlosses gesic-hert.
- Es ist auch möglich, dass jeweils einer der beiden, einer wahlweise zu tragenden Kette zugeordneten, zu einer Öse ergänzten Haken aus einem in der Form eines Spazierstockes gebogenen Draht besteht, der im Schliessengehäuse verschiebbar gelagert und von einer Feder in Schließstellung beaufschlagt ist. Dabei bildet die Wandung des Schliessengehäuses das Schliessglied. Der Haken weist vorteilhaft einen Betätigungsschieber auf. In einer weiteren Ausführungsmöglichkeit ist das Schliessglied bei dem am Schnäpper vorgesehenen Haken aus einer im Bereich der Schnäpperwandung angeordneten Blattfeder derart gebildet, dass diese unter Blockierung des Federweges beim Einschieben des Schnäppers in den Kasten ar: Schliessengehäuse zur Anlage kommt.
- Der Erfindungsgedanke, der die verschiedensten Ausführungen zulässt, ist in den anliegenden Zeic;mungen anhand einiger Beispiele verdeutlicht, und zwar zeigen: Fig. 1 eine Draufsicht auf die erfindungsgemässe Schliesse in einer ersten Ausführungsform in geöffnetem Zustand, Fig. 2 die gleiche Schliesse wie in Fig. 1, nur nach dem Einschieben des Schnäppers in das Kastenschloss, Fig. 3 einen Querschnitt gemäss der Linie III-III in Fig. 1, Fig. 4 einen Querschnitt gemäss der Linie IV-IV in Fig. 1, Fig. 5 einen Querschnitt gemäss der Linie V-V in Fig. 2, Fig. 6 eine zweite Ausführungsmöglichkeit der Schliesse für bis zu drei Ketten, Fig. 7 einen Querschnitt gemäss der Linie VII-VII in# Fig. 6, Fig. 3 eine weitere Ausführungsmöglichkeit der Schliesse, Fig. 9 einen Schnitt gemäss der Linie IX-IX in Fig. 8, Fig. 10 eine weitere Ausführungsmöglichkeit der erfin dungsgemässen Schliesse.
- In Fig. 1 ist eine erste Ausführungsform der erfindungsgemässen Schliesse dargestellt. In sämtlichen Zeichnungen findet ein vergrösserter Maßstab Anwendung. Die Schliesse besteht im wesentlichen aus m Schliessengehäuse 1 und dem aus Kasten 2 und Schnäpper gebildeten Kastenschloss, wobei @r Kasten 2 aus Raumgr@@@ Schliesselgehäuse 1 untergebracht ist. In sämtlichen Z@@@@@ngen a@ jeweils nur ein @@@ chtwi @render Schnäpper @ dargestellt. Die Erfindung ist jedoch in gleicher Weise auch bei solchen Schnäppern anwendbar, die seitlich auff dern. Grundsätzlich sind Schliessen für eine Kette bekannt, @@@@ sich eine @t@@llierte Beschreibung erübrigt. Statt dessen sind die erfindungswesentlichen Teile besonders hervorgehoben.
- @@ @n Fig. 1 dargestellt Schliesse weist am Schliessengehäuse 1 eine geschlossene Öse 4 und am Schnäpper 3 in@ ebenfalls geschlossene Öse 5 auf, in die die beiden Kapselösen 6 und 7 der Kette dauerhaft eingehängt sind.
- Diese Ausführung ist zwar nicht unbedingt notwendig, jedoch zweckmässig, weil dann die Schliesse mit einer Kette dauerhaft verbunden ist. Erfindungsgemäss ist die Schliesse mit mindestens je einem Haken 9 am Schliessengehäuse 1 und einem weiteren Haken 10 am Schnäpper 3 ausgestattet. Die Haken 9 und 10 erlauben das Einhängen einer zweiten, nicht dargestellten Kette mit deren Kapselösen. Die zweite Kette ist in gleicher Weise ausgeführt wie die bereits gezeigte Kette 8.
- Im Schliessengehäuse 1 ist ausser dem Kasten 2 noch ein Riegel 11 vorgesehen, der mit einem Fertsatz 12 ausgestattet ist und auf Führungen 13 und 13' begrenzt längsverschieblich gelagert ist. In der Wandung des Schliessengehäuses 1 ist eine Aussparung, Bohrung od.dgl. 14 vorgesehen, die zur Führung und zum Durchtritt des F@rtsatzes 12 bei Verschiebung des Riegels 11 dient. Wie insbesondere aus Fig. 2 ersichtlich, bei der der Schnäpper 3 in d@n Kasten 2 im Schliessengehäuse 1 eingeschoben ist, kann der Riegel 11 mit seinem Fortsatz 12 so verschoben werden, dass er den Haken 9 zu einer geschlossenen Öse ergänzt.
- Damit ist eine Sicherung der in den Haken 9 eingehängten Kaps@löse gewährl@istet. Zur Verschi@bung des Riegels 11 im Schliessengehäuse 1 dient ein Schiebbar 16, der den Boden des Schliessengehäuses 1 durchsetzt, so dass er in @infacher Weise zugänglich ist.
- Die in den Fig. 1 und 2 dargestellten Bohrungen 1@ dienen der Befestigung einer das Schliessengehäuse 1 abdeckenden Platte bzw. dem Aufsatz eines Dekors. Aus Übersichtlichkeitsgründen ist jedoch der Dekor nicht dargestellt.
- In ähnlicher Weise wir der Haken 9 ist auch der Haken 10, der am Schnäpper @ vorgesehen ist, durch ein Schliessglied zu einer Öse ergänzbar. Das Schliessglied besteht hierbei aus einer Nas , einem Vorsprung od.dgl. 17, der am Schliessengehäuse 1 vorgesehen ist.
- Die Fig. 3 - 5 zeigen Schnitte, die zur Veranschaulichung des Anmel@ungsgegenstandes dienen.
- Wie ersichtlich, ermöglicht die erfindungsgemässe Schliesse das wahlweise Einhängen der Kapselösen in die Haken 9 und 10 bei direkt@r Draufsicht. Dieser @rb @tsgang @@nn oh@ Schwierighkeiten durchgeführt werden. Zum Schliessen der wahlweise nehrreihig, d.h. im hier vorliegenden Falle zweireihig getrage@@n Kette, beispi@@ @@ einer Perlenkette, ist es sodann lediglich notwendig, den Schnäpper 3 in den Kasten 2 des Schliessengehäuses 1 einzuführen. Dies kann bei relativ langen Ketten 8 ebenfalls bei direkter Draufsicht geschehen, während es bei relativ kurzen Ketten unmittelbar nach dem Anlegen der Ketten durchgeführt wird. Da Kastenschlösser Jedoch bekannt sind, greift dieser Arbeitsgang auf etwas Gewohntes zurück, so dass die Schliesse ohne Mühe allein von der Trägerin der Kette in einfacher Weise geschlossen werden kann, gleichgültig, ob eine oder mehrere Ketten durch die Schliesse zusammengehalten werden. Wie aus Fig. 2 ersichtlich, sind die beiden Haken 9 und 10 zu je einer geschlossenen Öse erOanr.t und bei eingeschobenem Schnäpper 3 in den Kasten 2 gleichzeitig blockiert, so dass ein Herausrutschen einer Kapselöse aus einem Haken ausgeschlossen ist. Der Riegel 11 kann in Schließstellung oder entgegen der Schließstellung zusätzlich mit einer Feder beaufschlagt seh. Dies ist jedoch nicht notwendig, da er beim Einschieben des Schnäppers von dessen Vorderkante erfasst und in der Schließstellung blockiert wird.
- In den Fig. 6 und 7 ist eine zweite Ausführungsmöglichkeit dargestellt, bei der bis zu drei Ketten eingehängt werden können. Die Schliesse besteht ebenfalls aus einem Schliessengehäuse 1, welches ein Kasten 2 aufweist, zu dem ein Schnäpper 3 gehört. In ähnlicher Weise wie beim ersten Ausführungsbeispiel ist ein Riegel 11 vorgesehen, der zwei Fortsätze 12 und 12' aufweist. Der Riegel 11 ist in dem Schliessengehäuse 1 ohne besondere Führungen verschiebbar gelagert. Er wird in Offenstellung von der Blattfeder 18 beaufschlagt. Auch bei dieser Aus-führungsform werden die Haken 9, 9' 10 und 10' zugleich mit dem Einschf. bcn des Schnäppers 3 in den Kasten 2 des Schliessengehäuses 1 jeweils zu einer geschlossenen Use ergänzt, so dass die vorher eingehängten Kapselösen gesichert sind. Die Funktion dieser Schliesse ist ohne weiteres verständlich, so dass sich hier weitere Ausführungen erübrigen.
- Die Fig. 8 und 9 zeigen eine dritte Ausführungsmöglichkeit, die der Einfachheit halber lediglich für bis zu zwei Ketten ausgestaltet ist. Das Schliessengehäuse 1 besteht hierbei aus einem Boden 19 und einem Deckel 20, die über ein Scharnier 21 aneinander angelenkt sind.
- Das Scharnier 21 muss nicht unbedingt in der gezeigten Lage vorgesehen werden. Es kann auch seitlich verschoben angeordnet sein. Der Haken 9" ist wiederum am Schliessengehäuse 1, jedoch um 90° gedreht angeordnet, während der Schnäpper 3 den ähnlichen Haken 10" aufweist. Als Schliessglied für den Haken 9" dient ein Bügel 22, der wie Fig. 9 zeigt, an Deckel 20 des Schliessengehäuses 1 befestigtist. Im Boden 19 des Schliessengehäuses 1 ist eine Aussparung 23 vorgesehen, durch die der Bügel 22 bein. Auf- bzw. Ztilclappen des Deckels 20 auf den Boden 19 hindurchtritt. Der Bügel 22 ergänzt den Ha1ren 9" zu einer geschlossenen Use. In ähnlicher Weise wird auch der am Schnäpper 3 vorgesehene Haken 101? durch den Vorsprung 17" zu einer geschlossenen Öse ergänzt. Die Sicherung der beiden Haken 9" und 10" erfolgt wiederum durch das Einschieben des Schnappers-3 in den Boden 19 des Schliessengehäuses 1. Zu diesem Zweck weist der Deckel 20 eine Bücke 24 auf, die durch eine Durchbrechung 25 im Boden 19 reicht. Beim Einschieben des SchneEppers 3 in den Kasten 2 durchsetzt dieser gleichzeitig die Brücke 24, wodurch die Bewegungsmöglichkeit des Deckels 20 um das Scharnier 21 blockiert wird.
- Gleichzeitig wird damit der Bügel 22 in der Schließstellung gehalten.
- In Fig. 10 sind zwei weitere Möglichkeiten für zu einer Öse ergänzte Haken dargestellt. Es findet ein Haken 26 Verwendung, der bevorzugt aus einem Draht gebogen ist.
- Dieser Dracht ist an zeinem Ende 27 mit einem Betätigungsschieber 2@ verbunden. Der Betätigungsschleber 28 ist von der Feder 29 beaufschlagt, die sich auf dem Auflager 30 abstützt. Die Feder 29 hält den Haken 26 in Schließstellung, wobei das Schliessglied durch die Wandung des Schliessengehäuses 1 gebildet wird. Auch hierbei ist im Beden des Schliessengehäuses 1 eine Durchbrechung 31 vorgesehen, durch die der Betätigungsschieber 28 mit einem T@i@ reicht, 5:, dass er leicht entgegen der Kraft dc.
- Feler 29 verschoben werden kann. Während des Verschiebens kann die Öse der Kette in den Haken 29 eingehängt werden.
- Am Schnäpper 3 ist eine weitere Möglichkeit der Kaken-Ösenbildung dargestellt. Am senkrechtstehenden Teil 32 des Schnäppers 3 ist einerseits der Haken 10"' und andererseits ein federndes Element, beispielsweise eine Blattfeder 33,vorgesehen. Die Befestigung der Blattfeder 33 erfolgt zweckmässigerweise durch Nietungen 34. Bei direkter Draufsicht ist es möglich, die Blatt feder ,; vom Haken 10"' so abzubiegen, dass die Kapselöse der Kette in den Haken 10"' eingehängt werden. Beim Einschieben des Schnäppers 3 in den Kasten 2 des Schlosses kommt die Blattfeder 33 an der Wandung des Schliessengehäuses 1 zur Anlage, wodurch der Federweg der Blattfeder blockiert wird. Auch bei dieser Konstruktion liegt der Ged@@@@ zugrunde, durch das Einschieben des Schnäppers 3 in das Schloss 2 zugleich einen zu einer Öse ergänzten Haken zu verriegeln bzw. zu b@@ckieren.
Claims (10)
1. Schliesse für wahlweise ein- oder mehrreihig zu tragende Ketten,
insbesondere Perlenkolliers, unter Verwendung eines einen Schnäpper aufweisenden
Kastenschlosses, dadurch gekennzeichnet, dass für das Einhängen der Kapselösen der
wahlweise zu tragenden Ketten mindestens je ein Haken (9, 10) an dem das Schloss
(2) aufweisenden Schliessengehäuse (1) un am Schnäpper (3) des Kastenschlosses sowie
in Bereich mindestens eines der beiden Haken (9, 10) ein den Haken zu einer Öse
ergänzendes Schliessglied, wie Hase, Bügel, Fortsatz u.dgl., derart vorgesehen sind,
dass bei in den Kasten (2) des Schliessgehäuses (1) eingeschebenem Schnäpper (3)
zugleich mindestens ein zu einer Öse orgänzter Haken (9 bzw. 10) verriegelt ist.
2. Schliesse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für mind
@tens eine der beiden Kapselösen jeder der wahlweise zu tragenden Ketten ein durch
ein Schliessglied zu einer Öse ergänzter Heken (9 bzw. 10 bzw. 9' usw.) vorgesehen
ist, wobei dieser Haken (9)bzw. Öse durch den in das Schlass (2) eingeschobenen
Schnäpper (3) verriegelt ist.
3. Schliesse n@ch Anspruch 1 u@@ 2, dadurch gekennzeichnet, das am
Schliessengehäuse (1) und am Schnäpper (3) des Kastenschlosser zusätzlich@j@ @ine
geschlossens@ Ös (4, 3) für die dau@@kaft@@@festigung einer H@tte (@) verg@@@@ ist.
4. Schliesse nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennnzeichnet, dass
zwecks Ergänzung des am Schliessengehäuse (1) angeordneten Hakens (9) ein im Schliessgehäuse
verschiébbar gelagerter Riegel (11) mit einem das Schliessglied bildenden, durch
eine @@ssparung, Bohrung od.dgl. (14) im Schliessengehäus (1) hinausreichenden Fortsatz
(12) deramt vergesehen ist, odes der Riegel (11) beim Einschieben des Schnäppers
(3) in den Kasten (2) von dem Schnäpper (3) erfasst, in di Schließstellung gebracht
und in dieser Stellung gesichert ist.
5. Schliesse nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der @@n
Fortsatz (12) tragende Riegel (11) gegen Federkraft verschiebbar gelagert ist.
6. Schliesse nach Anspruch4oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass der
Riegel (11) einen das Schliessengehäuse (1) durchsetzenden Schieber (16) aufweist.
7. Schliesse nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass
zwecks Ergänzung des am Schnäpper angeordneten Hakens (10 bzw. 10' )eine das Schliessglied
bildende Nase, Vorsprung od.dgl. (17 bzw. 17') ) am Schliessengehäuse (1) vorgesehen
ist.
8. Schliesse nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet5 das das
Schliessengehäuse e ( (1) aus einem mittels eines Scharniers (21) aneinander angelénkten
Boden (19) und Deckel (20) gebildét #ist und der Haken (9") am Boden (19) und ein
dos Schliessglied bildender Bügel (22) am Deckel (20) vorgesehen sind, wobei der
Boden (19) eine Aussparung (23) für den Durchtritt des -Bügels (22) aufweist und
der Deckel (29) eine in zugeklappter Stellung vom Schnäpper (3) durchsctzte und
verriegelte Brücke (24) trägt.
9. Schliesse nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichrret, dass
jeweils einer der beiden, einer wahlweise zu tragenden Kette zugeordneten, zu einer
Usa ergänzten Haken (96) aus einem in der Form eines Spazierstockes umgebogene Draht
besteht, der im Schliessengehäuse (1) verschiebbar gelagert und von einer Feder
(29) in Schliessrichtung beaufschlagt ist, wobei die Wandung des Schliessengehäuses
(1) dns Schliessglied bildet, und dass ein mit dem Haken (26) verbundener Betätigungsschieber
(28) vorgesehen ist.
10. Schliesse nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass
das Schliessglied bei dem am Schnäpper (3) vorgesehenen Haken (10"') aus einer im
Bereich der Schnäpperwandung angeordneten Blattfeder (33) derart gebildet ist, dass
diese unter Blockierung des Féderweges beim Einschieben des Schnäppers (3) in den
Kasten (2) am Schliessengehäuse (1) ur Anlage kommt.
L e e r s e i t e
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|---|---|---|---|
| DE19691914101 DE1914101C3 (de) | 1969-03-20 | 1969-03-20 | Schließe fur wahlweise ein oder mehrreihig zu tragende Ketten |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE19691914101 DE1914101C3 (de) | 1969-03-20 | 1969-03-20 | Schließe fur wahlweise ein oder mehrreihig zu tragende Ketten |
Publications (3)
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| DE1914101A1 true DE1914101A1 (de) | 1970-11-05 |
| DE1914101B2 DE1914101B2 (de) | 1973-04-19 |
| DE1914101C3 DE1914101C3 (de) | 1973-11-15 |
Family
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Family Applications (1)
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| DE19691914101 Expired DE1914101C3 (de) | 1969-03-20 | 1969-03-20 | Schließe fur wahlweise ein oder mehrreihig zu tragende Ketten |
Country Status (1)
| Country | Link |
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Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19707536C2 (de) * | 1997-02-25 | 2002-12-05 | Yvonne Konopka | Schloß für um einen Gegenstand oder Körperteil eines Menschen oder Tieres herumlegbares Band oder Kette |
-
1969
- 1969-03-20 DE DE19691914101 patent/DE1914101C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1914101B2 (de) | 1973-04-19 |
| DE1914101C3 (de) | 1973-11-15 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |