DE190953C - - Google Patents

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DE190953C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A46BRUSHWARE
    • A46DMANUFACTURE OF BRUSHES
    • A46D1/00Bristles; Selection of materials for bristles
    • A46D1/10Vibrating devices for arranging bristles

Landscapes

  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 9. GRUPPE
in ERLANGEN.
Vorrichtung zum Richten von Borsten.
Zusatz zum Patente 187821 vom 24. Oktober 1905.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. November, 1906 ab. Längste Dauer: 23.Oktober 1920.
Durch das Patent 187821 ist eine Vorrichtung zum Richten von Borsten geschützt, bei welcher ein die wirren Borstenbündel aufnehmender Kasten mit durchgehenden oder unterbrochenen Kanälen versehen ist, an deren Wandungen die Borsten beim Rütteln des Kastens sich aufrichten und geradlinig nach abwärts geleitet werden.
Die Erfindung hat eine weitere Ausbildung der bezeichneten Vorrichtung, soweit unterbrochene und durch siebartige Platten gebildete Kanäle in Betracht kommen, zum Gegenstande. Während nach dem Patent 187821 die Siebe oder Netze in einem auf und ab bewegbaren Kasten angeordnet sind und mit diesem zugleich geschüttelt werden, sind sie nach der vorliegenden Erfindung in einem feststehenden Rahmen eingespannt, und es werden die oberen Siebe, ähnlich wie bei Borstengleichstoßmaschinen, die mit bereits gerichteten Borsten gefüllten Behälter in zitternde Bewegung gesetzt, das unterste Sieb dagegen in der Ruhelage gelassen.
Auf der Zeichnung ist in Fig. 1 und 2 die neue Vorrichtung in einem Ausführungsbeispiel in Längsschnitt und Seitenansicht dargestellt.
Die Siebe c sind in dem festen Gestell h untergebracht. Die Seitenwandungen des letzteren sind durchbrochen. Über der dadurch gebildeten Öffnung liegen Schienen i. Um die Netze oder Siebe an den Schienen zu befestigen, sind sie mit Schraubenbolzen k versehen, die durch die Schienen hindurchtreten und durch Muttern / gehalten werden. . Durch diese Muttern sind die Siebe derart gespannt, daß sie ähnlich wie ein Trommelfell durch einen Schlag in zitternde Bewegung versetzt werden. Der Schlag erfolgt auf die Enden η der Schraubenbolzen durch zwei an jeder Seite des Gestelles h angebrachte Hämmer m, die auf zweckmäßige Weise in schnelle, auf und nieder gehende Bewegung versetzt werden. Da die verdickten Enden η der Schraubbolzen k aufeinander liegen, so pflanzt sich der Schlag von dem obersten Sieb auf die unteren fort, so daß alle Siebe in eine schwingende Bewegung geraten, deren Stärke nach unten hin allmählich abnimmt. Zwischen den Köpfen η der Haltebolzen des untersten Siebes und denjenigen des darüberliegenden ist ein Zwischenraum 0 gelassen, so daß sich die Erschütterungen dem untersten Siebe nicht mitteilen können und dasselbe in Ruhe bleibt. Infolgedessen werden die Borsten sicher nach unten geleitet. Zweckmäßig sind die Schraubenbolzen an den Sieben drehbar befestigt, so daß beim Schwingen des Draht-
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netzes eine geringe Drehung zwischen diesem und den Bolzen stattfinden kann. Unter das unterste Sieb werden die Bürstenfonnen ρ gestellt, in die, wie die Zeichnung erkennen läßt, die Borsten senkrecht hineinfallen.
Die beschriebene Vorrichtung zeichnet sich vor den bekannten dadurch aus, daß das Richten der Borsten und daher auch das Füllen der Bürstenformen in sehr kurzer ίο Zeit erfolgt. Denn infolge der zitternden Bewegung der Netze werden die Borsten weit in die Höhe geschleudert, wirbeln herum und geraten beim Niederfallen in die Maschen und von diesen in die Bürstenform.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Richten von Borsten nach Patent 187821, dadurch gekennzeichnet, daß die unterbrochenen, Kanäle bildenden, siebartigen Platten (c) in einem feststehenden Rahmen (h) derart fest eingespannt sind, daß sie durch auf das oberste Sieb ausgeführte und auf die unteren Siebe sich fortpflanzende Schläge in zitternde Bewegung gesetzt werden, während unter den beweglichen Sieben ein von diesen getrenntes, feststehendes Sieb angeordnet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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