DE286159C - - Google Patents

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DE286159C
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Germany
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frame
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pendulum supports
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machine
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DENDAT286159D
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English (en)
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B13/00Grading or sorting solid materials by dry methods, not otherwise provided for; Sorting articles otherwise than by indirectly controlled devices

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  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Kartoffelsortiermaschine, bei welcher der die einzelnen Siebe tragende Rahmen in bekannter Weise auf Pendelstützen gelagert ist. Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß drei Pendelstützen auf einem T-förmigen Untergestell derart angeordnet sind, daß an der Allslaufseite der Maschine nur eine Stütze vorgesehen ' ist, zum Zweck, das Unterstellen von
ίο Sammelbehältern unter das Gestell zu ermöglichen.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß zum Abfangen der schwingenden Masse ein federnder Arm benutzt wird, dessen Wirkung nötigenfalls durch verstellbare Anschläge verändert werden kann.
Es sind schon Maschinen bekannt, bei denen die Pendelstützen selbst als Federn ausgebildet sind, und es ist auch nicht neu, die Federung von den ■ Stützen zu trennen und besondere Pufferfedern zu benutzen. Demgegenüber besteht die Erfindung in der besonderen Ausbildung des Puffers; es wird nämlich eine Blattfeder oder ein federnder Arm benutzt, der auf dem1 Grundrahmen in aufrechter Stellung befestigt ist und mit seinem oberen Ende zwischen verstellbare Anschläge am Siebrahmen greift. Es tritt also jedesmal in der Endstellung eine Schlagwirkung auf, bevor die Masse durch den Puffer ganz abgefangen wird.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι einen Längsschnitt durch die Maschine,
Fig. 2 eine Draufsicht.
Auf dem T-förmigen Untergestell 1 ruht ■ mittels der Pendelstützen 2 und 3 ein Rahmen 4, der durch einen Handgriff 5 in wagerechte Längsschwingungen versetzt werden kann. Die wagerechten Schwingungen werden durch einen federnden Anschlagarm 6 begrenzt, der mittels der Winkel 7 auf dem Unterrahmen ι befestigt ist und mit seinem oberen Ende zwischen zwei am Rahmen 4 vorgesehene Anschläge 8 und 9 greift, von denen einer oder beide verstellbar sind, um die Schwingweite des Rahmens einstellen zu können.
In dem Rahmen 4 sind eine Anzahl verschiedenartiger Siebe 10, 11 und 12 angeordnet, auf welchen die zu sortierenden Kartoffeln ruhen. Diese Siebe bestehen aus längs und quer gespannten Drähten, von denen die Längsdrähte oben und die Querdrähte unten liegen, so daß beim Hinweggehen länglicher Kartoffeln über die Siebe sich die Spitzen der Kartoffeln nicht in den engen Maschen festsetzen können. Auf dem ersten Sieb 10 wird der größte Teil des anhaftenden Erdreichs entfernt, während durch Sieb 11 die kleinen Kartoffeln hindurchfallen. Der verbleibende Rest der Kartoffeln gelangt dann auf Sieb 12, auf welchem sich z. B. die für die Aussaat geeigneten Kartoffeln abscheiden, während die großen Kartoffeln durch die Ablaufrinne 13 austreten. Die durch die Siebe 11 und 12 hindurchtretenden Kartoffeln treten in Kam-
mern 14 und 15 ein, deren Boden aus gelochten Blechen 16 besteht, die nach je einem Auslauf 17 und 18 zu geneigt und nach der Mitte zu rinnenförmig ausgebildet sind. Die aus den Ausläufen 13, 17 und 18 austretenden Kartoffeln werden in Säcken, Körben o. dgl. aufgefangen.
Um zu verhindern, daß die aufgeschütteten Kartoffeln von der Einschüttstelle sofort nach einem der Siebe 11 bzw. 12 springen, ist in dem Rahmen 4 eine Wand 19 angebracht, unter welcher die Kartoffeln hindurchtreten müssen.
An den Enden des T-förmigen Untergestelles sind nach unten vorstehende Winkel vorgesehen, welche ein Verschieben der Maschine auf dem Boden verhindern. Infolge der T-Form des Untergestelles können die Behälter zum Auffangen der Kartoffeln mit Leichtigkeit unter den Ausläufen 13, 17 und 18 angeordnet werden; es können sogar die x\usläufe 17, 18 überhaupt in Fortfall kommen und an deren Stelle Auslauf öffnungen in den Blechen 16 selbst vorgesehen werden, unter welche die Auffangbehälter geschoben werden.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Kartoffelsortiermaschine, bei welcher der die Sortiersiebe tragende Rahmen auf Pendelstützen gelagert ist und durch Federpuffer abgefangen wird, dadurch gekennzeichnet, daß drei Pendelstützen (2, 3) auf einem T-förmigen Untergestell (1) derart angeordnet sind, daß an der Auslaufseite der Maschine nur eine Stütze (3) vorgesehen ist, zum Zweck, das Unterstellen von Sammelbehältern unter das Gestell zu ermöglichen.
2. Kartoffelsortiermaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Puffer eine starke Blattfeder (6) dient, die aufrecht avtf dem T-förmigen Grundrahmen befestigt ist und mit ihrem oberen Ende zwischen zwei gegebenenfalls verstellbare Anschläge (8, 9) am Rahmen (4) eingreift.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE286159C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4140630A (en) * 1976-09-16 1979-02-20 Durex Products, Inc. Sorting apparatus for fragmented materials

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4140630A (en) * 1976-09-16 1979-02-20 Durex Products, Inc. Sorting apparatus for fragmented materials

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