DE79270C - Hopfenpflückmaschine - Google Patents

Hopfenpflückmaschine

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Publication number
DE79270C
DE79270C DE189479270D DE79270DD DE79270C DE 79270 C DE79270 C DE 79270C DE 189479270 D DE189479270 D DE 189479270D DE 79270D D DE79270D D DE 79270DD DE 79270 C DE79270 C DE 79270C
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DE
Germany
Prior art keywords
hops
arm
conveyor belt
leaves
machine
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Expired
Application number
DE189479270D
Other languages
English (en)
Original Assignee
MlLLS HOP PlCKING MACHINE Co., New-York
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE79270C publication Critical patent/DE79270C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D46/00Picking of fruits, vegetables, hops, or the like; Devices for shaking trees or shrubs
    • A01D46/02Picking of fruits, vegetables, hops, or the like; Devices for shaking trees or shrubs of hops

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvesting Machines For Root Crops (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Durch die vorliegende Erfindung sollen die Hopfendolden leicht und sicher von den Ranken entfernt werden, wobei die gleichzeitig von den Ranken abgenommenen Blätter auf eine ganz geringe Zahl beschränkt bleiben und Mittel vorgesehen sind, diese mitgenommenen Blätter vom Hopfen zu trennen.
In der Zeichnung zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht der rechten Seite der Maschine, Fig. 2 eine Seitenansicht der linken Seite, Fig. 3 einen vergröfserten Längsschnitt durch die Maschine. Fig. 4 veranschaulicht einen vergröfserten Querschnitt einer der Bürsten. Fig. 5 ist eine vergröfserte Einzelansicht eines Armes F und zeigt eine Scheibe i. Fig. 6 stellt eine obere Ansicht der Maschine dar, wobei diejenigen Theile weggelassen sind, welche die Ansicht der Pflückvorrichtung stören. Fig. 7 ist ein vergröfserter Querschnitt durch das Sieb.
Auf dem vorderen Ende des von Ständern 1 und Balken 2 getragenen Kastens A befindet sich ein endloses Band a, das um Wellen 3 geführt ist. Die Welle b ist vertical "verschiebbar über dem Band α befestigt und dient als Druckwalze für den zwischen dem Band und ihr liegenden Hopfen.
Ein Band c läuft hinten im Kasten über ein Paar Walzen ^ und dient dazu, die abgestreiften Ranken und Blätter zum hinteren Theil der Maschine zu führen. Die Bretter d dienen dazu, die Ranken abzuhalten, über die Seiten der Maschine herabzufallen. Ungefähr in der Mitte des Gestelles befindet sich der Bock B. Durch den Bock erstreckt sich eine Welle j mit,einem darauf sitzenden gebogenen Arm C, der von einer Schraubenfeder f, welche an dem Arm e befestigt ist, in gehobener Lage gehalten wird. Seitlich vom Bock B sind auf jeder Seite zwei Wellen g gelagert, von denen jede, ein Kettenrad g1 trägt.
Die beiden Kettenräder derjenigen Bürstenwalzen , die nach vorn liegen (wo also der Hopfen zuerst durchgehl), sind gröfser als diejenigen der Bürstenwalzen, die nach hinten zu liegen. Die Wellen sind mit Bürsten h in regelmäfsigen Zwischenräumen versehen, oder ihre ganze Oberfläche ist mit Bürsten oder Borsten bedeckt, die direct über einander stehen, so dafs sich die Enden der Bürsten oder Borsten während der Drehung der Wellen treffen.
Quer durch das Gestell erstreckt sich die Hauptwelle E, die auf der rechten Seite ein Kettenrad E1 trägt und auf der linken Seite eine Antriebsscheibe E 2 besitzt. Auf derjenigen Welle 3, sowie auf derjenigen Welle {, die dem Bock B zunächst liegen, sind ebenfalls Kettenräder 31 und ^1 befestigt. Ueber sämmtliche Kettenräder (E1, 3', g\ g\ \l, g1, g1) läuft eine endlose Kette /.
Wird die Antriebsscheibe E2 in Bewegung versetzt, so theilt sie ihre Bewegung durch Welle E dem Kettenrad E1 mit. Durch Kette / werden die endlosen Transportbänder a und c bewegt und ferner die vier Bürstenwalzen g in Drehung versetzt. Da nun die Kettenräder der beiden Bürstenwalzen, die nach hinten liegen, kleiner sind als die Kettenräder der Bürstenwalzen, die nach vorn liegen, so werden letztere nicht so schneff umlaufen wie die hinteren. J-1J1 sind Führungsrollen für die Kette.

Claims (1)

  1. Unter den Bürstenwalzen erstrecken sich abwärts nach hinten zwei Siebe 4 und 6, deren Maschen so grofs sind, dafs die Hopfendolden bequem durchfallen können. Das Sieb 6 ist schwingend am Gestell der Maschine aufgehängt, während das Sieb 4 von den Seitenbrettern des Siebes 6 durch Stützen 5 getragen wird. Beide Siebe 4 und 6 erhalten durch Excenter D von der Hauptwelle aus ihre Bewegung. Unter den Sieben 4 und 6 und parallel zu ihnen ist ein Transportband G über Walzen G1 angebracht, welches den durch das Sieb 6 hindurchfallenden Hopfen in den Kasten H bringt. Das Transportband G empfängt seine Bewegung von der Welle ^ aus mittelst Riemens m. Auf der linken Seite der Maschine ist auf der oberen, nach vorn liegenden Bürstenwalze eine unrunde Scheibe i aufgesetzt (Fig. 2 und 5). Auf der Welle j, die den Arm C trägt, ist ein Arm F aufgesetzt, der durch die Schraubenfeder f gegen die unrunde Scheibe i gedrückt wird. Beim Drehen dieser Scheibe i wird der Arm F hin- und herschwingen und somit auch der Arm C. Hinter dem Transportband α ist eine Unterlage k angeordnet. Der Arm C hält beim Niedergange den über die Unterlage k hinweggehenden Hopfen fest.
    Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Die Hopfenranken werden zuerst auf das endlose Band α gebracht, wo sie unter die Walze b und dann zunächst zu den langsam laufenden Bürstenwalzen h gelangen. Hier werden die Stengel durch den herabgehenden Arm C kurze Zeit festgehalten und hierdurch ist den Bürstenwalzen Gelegenheit gegeben, die Dolden von den Stengeln abzustreifen. Dann werden die Stengel von dem Arm C losgelassen und kommen zu den schneller laufenden Bürstenwalzen h. Der Hopfen wird hier noch mehr von den Stengeln und Blättern befreit. Dann gelangen die Stengel auf das Transportband c und werden nach hinten aus der Maschine geführt. Blätter und Hopfen und kurze Stengeltheile fallen auf die Schüttelsiebe 4 und 6. Hier wird der Hopfen von den Blättern und kurzen Stengeltheil en befreit und durch Transportband G nach dem Kasten H geführt. Blätter und kurze Stengeltheile gleiten auf den Schüttelsieben 4 und 6 herunter und werden hinter der Maschine gesammelt.
    Patenτ-Anspruch:
    Eine Maschine zum Pflücken von Hopfen von den Ranken, gekennzeichnet durch Bürstenwalzen (gh), die sich mit verschiedener Geschwindigkeit drehen und den ihnen durch Transportband (a) und Druckwalze (b) zugeführten Hopfen, der von einem Arm (C) festgehalten wird, von den Stengeln und Blättern abstreifen, wobei die Stengel nach. .Erheben des Armes (C) durch ein Transportband (c) nach hinten geführt werden, während die Blätter und kleinen Stengeltheile und der Hopfen auf Schüttelsiebe (4 und 6) gelangen, wo . der Hopfen von den Blättern getrennt wird und von wo er durch ein Transportband (G) in einen Sammelkasten . (H) gelangt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE189479270D 1894-08-15 1894-08-15 Hopfenpflückmaschine Expired DE79270C (de)

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DE79270T 1894-08-15

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DE79270C true DE79270C (de) 1895-01-26

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ID=34608308

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