DE1908889A1 - Selbstausloeser fuer photographische Aufnahmegeraete - Google Patents

Selbstausloeser fuer photographische Aufnahmegeraete

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DE1908889A1
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DE19691908889
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Katsuhiko Nomura
Tadazumi Sakazaki
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Pentax Corp
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Asahi Kogaku Kogyo Co Ltd
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B9/00Exposure-making shutters; Diaphragms
    • G03B9/58Means for varying duration of "open" period of shutter

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Shutters For Cameras (AREA)
  • Details Of Cameras Including Film Mechanisms (AREA)

Description

HSCHROcTER · K. LEHMAN« PATENTANWÄLTE α η η ρ O O Q
8 München 25 ■ Lipowskystr. 10 I O U O O O
TeL778956 y-as-46
3/wi
Asahi Kogaku Kogyo Kabushiki Kaisha 21O2O1969
Selbstauslöser für photographische Aufnahmegeräte
Die Erfindung betrifft einen Selbstauslöser für photographische Aufnahmegeräte mit einem Selbstauslöser-Uhrwerk, einer Verschlusspannvorrichtung und einem auf -verschiedene Öffnungszeiten einstellbaren und durch einen Verschlussstift auslösbaren Verschlussmechanismus.
Bei photographischen Aufnahmegeräten, insbesondere bei Photoapparaten sind häufig Selbstauslöser vorgesehen, mit ύ denen es möglich ist, den ausgelösten Verschlussablauf für eine bestimmte einstellbare Zeitdauer zu verzögern. Derartige Selbstauslöser sind in der Hegel als getrennte Elemente in der Kamera vorgesehen und werden mit einem getrennten Aufzughebel gespannt. Bei der Benutzung des Selbstauslösers muss in derartigen Fällen der Selbstauslöser und der Verschluss getrennt aufgezogen bezw. gespannt werden, wobei die Verschlussauslösung unter Zuhilfenahme des Selbstauslösers häufig erst dann möglich ist, wenn zuvor eine entsprechende Umschaltung des Mechanismus vorgenommen wurde.
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Dabei ist es möglich., dass die Umschaltung bei der beabsichtigten Benützung des Selbstauslösers vergessen wird und damit der Selbstauslöser ablauft, ohne dass der Verschluss betätigt wird. '
Bei der Verwendung eines Verschlussmechanismus, der - eine: spe--
zielle Einstellung für Blitzlichtaufnahmen besitzt ,""besteht bei der Verwendung eines Selbstauslösers zusammenmit einem Blitzlicht die Schwierigkeit, dass sich der Verschluss nicht mehr schliesst, da der Verschlussmechanismus vom Selbstauslöser am Ende des Ablaufs im Auslöse zustand gehalten wird« Der Verschluss kann unter diesen Umständen nur dann wieder geschlossen werden; wenn der Selbstauslöser erneut aufgezogen wird. ; ' - "" ■. " ."-"■■■""". '
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Selbstauslöser für photographische Aufnahmegeräte zu schaffen, der mit· demselben Hebel wie der Verschluss aufgezogen werden kann und die Möglichkeit einer Umschaltung bei Blitzlichtaufnahmen bietet, so dass der Verschluss in der Blitzlichtstellung nach dem Ablauf durch eine Umschaltung auf einen zeitgesteuerteh Verschlussablauf geschlossen werden kann, !
Diese Aufgabe wird ausgehend von dem eingangs erwähnten photographischen Aufnahmegerät erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass der zum Auslösen des Verschlusses gedrückte Verschlussstift von einem Hauptsteuerhebel in der gedrückten Position■""=. feststellbar ist, dass das vom Aufzughebel spannbare Selbstauslöser-Uhrwerk mit dem Hauptsteuerhebel in Verbindung steht und von diesem auslösbar ist, und dass der Verschluss-Vor--Spannhebel nach dem Ablauf des Verschlussmechanismus und dem Schliessen des Verschlusses derart auf den Hauptsteuerhebel· -■: einwirkt, dass der Verschlusstift freigegeben wird. ..-.. /
- 2 - ... . -/ \ 9 090387102,8
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Weitere Merkmale der Erfindung sind Gegenstand der Unter- anspräche.
Eine "beispielsweise Ausführungsform der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigern
Fig» 1 eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung in Sei- l tenansicht, wie sie zusammen mit dem Mechanismus einer einäugigen Spiegelreflexkamera Yerwendung findet;
Figo 2 eine auseinandergeζοgene perspektivische Ansicht des Selbstauslöser-Aufzugsmechanismus gemäss der Erfindung;
!ig. 3 eine perspektivische Ansicht des Selbstauslöser-Steuermechanismus gemäss der Erfindung;
Fig. 4· eine Seitenansicht der Spiegelsteuerung einer einäugigen Spiegelreflexkamera,.mit der der Selbstauslöser gemäss der Erfindung zusammenwirkt;
Fig. 5 die Spiegelsteuerung gemäss Fig* 4- in einer Position vor der Terstellung des Spiegels;
Fig» 6 die Spiegelsteuerung gemäss Fig. 4- in einer Position nach der Verstellung des Spiegels»
Gemäss der Zeichnung ist ein Nockenhebel 1 drehbar auf einem Wellenfortsatz der Selbstauslöser- und Aufzugx-ielle 2 derart angeordnet, dass der Nockenhebel zusammen mit der Welle 2 mit Hilfe des am Kameragehäuse befestigten Aufzughebels 3 gedreht v/erden kann. Der Aufzughebel 3 greift am Nockenhebel 1 über ein Koppelglied 4 an» Der Nockenhebel 1 ist an einer Hülse la deren vom Aufzughebel 3 abgewandten Ende mit Aus-
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BAD OFUQ(NAL
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nehmungen derart versehen ist, dass ein■-Vorsprung Ib gebildet wird, der in entsprechende Ausschnitte einer daneben!legenden Nockens ehe i"be 5 eingreift, die ebenfalls auf der Welle 2 drehbar gelagert ist. Die Ausschnitte am axialen Teil der. Nockenscheibe 5 werden von Vorsprüngen_ 5a-begrenzt,- die in den durch den Vorsprung Ib begrenzten Ausschnitt der Hülse la eingreifen= Da der Ausschnitt an der Hülse la einen grösseren Ümfangsbereich erfasst als die Vorsprünge 5a, kann die Nockenscheibe 5 um einen bestimmten Winkelbereieh frei gedreht werden, bevor die Vorsprünge 5a am Vorsprung Ib der Hülse la anliegen« Auf diese Weise \cLrd dafür gesorgt, dass für einen bestimmten an-=· fänglichen Schwenkbereich dej Nockenhebels 1 und damit für . einen bestimmten Schwenkbereich des Aufzughebels 3 keine drehschlüssige Verbindung zwischen dem Nockenhebel 1 und der Nockenscheibe 5 besteht» Auf der Welle 2 ist eine Hebelscheibe 6 befestigt,, die einen Vorsprung 6a auf weist,' der in den Drehbereich eines Stiftes 5b an der Nockenscheibe 5 eingreift= Auf der dem Vorsprung 6a gegenüberliegenden Seite der Hebelscheibe ist ein weiterer. Stift 6b vorgesehen«,. Auf der Welle 2 ist ferner ein Verschlussauslösehebel 7 derart drehbar angeordnet, dass er von dem Vorsprung 6a der Hebelscheibe 6 gegen die Kraft einer Feder 8 gedreht werden -kann, die einerseits an dem Auslösehebel 7 i^id andererseits an einem festliegenden Teil des Kameragehäuses befestigt ist«, Das gegenüberliegende Ende des Auslösehebels 7 greift an einem Easthebel 9 an? der mit einem Teil der Spiegelsteuerung zusammenwirkt, wobei dieser Teil durch das Verschwenken des Spiegels in eine Position gebracht wird, in. welcher die nötige Energie vorhanden ist? um die Schwenkbewegung auszuführen=,
An einer Basisplatte 24 ist ferner mit Hilfe einer Stiftschraube ein Hebel 10 drehbar gelagerts der bezüglich der Darstellung gemäss I1Ig0 1 im Uhrzeigersinn unter einer Federvorspannung steht ο Das untere: Ende, dieses: Hebels 10 befindet
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sich gegenüber dem- Nockenflächenbereich der Nockenscheibe 5, wogegen das entgegengesetzte obere Ende an einem Hauptsteuerhebel 13 anliegt. Dieser Hauptsteuerhebel 13 ist derart •verschwenkbar > dass er in die auf Grund der Torspannung der Feder 12 verursachte Bewegungsbahn eingreift.
Ein gegen die Spannung der "Feder 15 nach unten drückbarer Verschlusstift 14 ist an seinem unteren Ende mit einem Anschlag 14a.versehen, der mit einem Ende eines Einrückhebels 16 zusammenwirkt, der seinerseits zusammen mit dem Rasthebel 9drehbar gelagert ist. In dem Mittelbereich des Verschlussstiftes 14 ist ein Rastelement 14b vorgesehen, das in der , Ruhelage mit einem Vorsprung 13a des Hauptsteuerhebels 13 zusammenwirkt und beim Niederdrücken des Rasthebels 9 zum Inbetriebsetzen des Selbstauslosevorgangs den Hauptsteuer- . hebel 13 freigibt. * :
Ein Spiegel I? wird in bekannter Weise von einem Antriebsmechanismus gesteuert, der einen Antriebshebel 18 und einen Vorspannhebel 19 umfasst. Diese beiden Hebel zusammen bewir-
- ken das Hochklappen-des Spiegels. Der Vorspannhebel 19 ist mit einem Stift 19a derart versehen, dass dieser Stift gegen einen weiteren Vorsprung 13b des Hauptsteuerhebels 13 anschlägt, wenn sich der Vorspannhebei 19 in der Ruhelage befindet, d.h. nicht vorgespannt ist. Mit dem Antriebshebel 18 ist ein Hebel 20 zum automatischen Blendenantrieb"verbunden. Ein Umschalthebel 21 für die elektrische Schaltung zur Belichtungseinstellung wird zum Ein- und Ausschalten der Lichtmessung von der Drehbewegung des Nockenhebels 1 und der Nockenscheibe 5 gesteuert* Das eine Ende dieses Umschalthebels 21 wirkt mit den Umschaltkontakten 22 zusammen. Ein. Sperrhebel 23 greift derart an den Umschalthebel 21 an, dass
. dieser auf den Hebel 20 zum automatischen Blendfenahtrieb ein wirkt und die automatische Blendeneinstellung unabhängig.von
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der Spiegelstellung "beendet.
Der Steuermechanismus gemäss Fig. 3 ist auf der Rückseite der Basisplatte 24- angebracht, die die Umschaltkontakte 22 tragt. Der Hauptsteuerhebe^ l^besi^^^einen in "einer Sichtung wir-; kenden Teil 13c, d^er auf" eine an einem Anker 25 befestigt?© Blattfeder 26 wirlet imd dadurch jlie Drehung eines Hemmrades 27 unterbindet. Mit Hilfe iineefegfeder 28 wird der Haupt- . Steuerhebel 13 in der Weise vorgespannt, dass er "bestrebt ist, den inker 25 freizugeben und eine Vorspannfeder 29 zu .--entspannen, die einerseits am Antriebshebel 18 und. andererseits am Torspannhebel 19 befestigt ist.
Die Wirkungsweise der Erfindung wird anhand, einer einäugigen Spiegelreflexkamera beschrieben. Bevor der Aufzug betätigt und damit der Selbstauslöser gespannt wird, befindet sich, die mit der Aufzugswelle 2 verbundene Hebelscheibe 6 in der in Fig. 1 dargestellten Position, in welcher der Vorsprung -6b .; den Verschlussauslösehebel 7 im Uhrzeigersinn gegen die Wirkung der Feder 8 gedreht hat. In dieser Position drückt der-Vers chlus sauslösehebel 7 den Hasthebel 9 in die in Fig. 4 ^ dargestellte Lage, in der der. Easthebel 9 den Antriebshebel 18 für die Spiegelschwenkung freigibt. Für eine normale Aufnahme ohne Benutzung des Selbstauslösers kann nunmehr nach X dem Spannen des Verschlusses der Vers chlus stift 14- nach, Junten gedrückt werden, wobei der Anschlag 14- a den Einrückhebel: 16■..-. nach unten drückt. Dadurch wird der Antriebshebel 18 freigegeben, der nunmehr eine Schwenkung ausführt und-verschiedene : Funktionen bewirkt wie z.B. das Hochklappen des Spiegels s das. Stoppen der automatischen Blendeneinstellung und die: Freigabe des Verschlusses. Für die Einstellung der Belichtungszeit . durch eine bestimmte Zeitsteuerung erfolgt die Versc.hluss—, steuerung bei dem Wert der eingestellten Zeit in derselben Weise wie bei einem Verschlussmechanismus bekannter Art. Auch
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bei der VerschljuSseinsteilung für Bl it zucht auf nahmen erfolgt die Einstellung der Belichtungszeit während dem Niederdrücken des Verschlusstiftes wie bei einem Verschlussmechanismus bekannter Art. Beim Pndtographieren unter Verwendung des Selbstauslösers wird ,{Jer Aufzughebel 3 bezüglich der Anordnung gemäss Fig. 2 ii^Gegenuhrzeigersinn gedreht,'um den Selbstauslöser zu spannen. Bei einem anfänglichen Schwenkbereich des Aufzughebels 3 dreht sich der Nockenhebel 1 mit der Nockenscheibe 5? wobei der durch den Nockenhebel 1 und die Nockenscheibe 5 betätigte Umschalthebel 21 eine Umschaltung der photometrischen Messchaltung bewirkt. Ansehliessend wird der Stift 5ΐ> der Nockenscheibe 5 durch die Bewegung des Aufzughebels 3 in. eine Position gebracht, in welcher der Stift 5'b gegen den Vorsprung 6a der Hebelscheibe 6 anliegt. Während diesem Bewegungsspiel wird die Aufzugwelle 2 noch nicht bewegt. Wenn nunmehr der Aufzughebel 3 weitergedreht wird, nimmt der Stift 513 der Nockenscheibe 5 die Hebelscheibe 6 mit und dreht dadurch die Aufzugwelle 2, die mit der Hebelscheibe 6 drehfest verbunden ist» Damit beginnt das Spannen des Selbstauslösers» Durch die Drehung-der .Hebelscheibe 6 wird auch der Verschlussauslösehebel 7? der bisher vom Stift 6b festgehalten wurde, durch die Wirkung der Feder 8 im G-egenuhrzeigersinn gedreht, so dass der Rasthebel 9 vom einen Ende des Verschlussauslösehebels 7 in die Sperrposition zurückgeschwankt wird und ,den Antriebshebel 18 für die Spiegelschwenkung blockiert» Ferner drückt der Vorsprung 13a des Hauptsteuerhebels 13 gegen das Rastelement 14b des Verschlussstiftes 14, Xtfie aus Figo 4 erkennbar, und ferner wird die Blattfeder 26 von dem in einer Richtung wirkenden Teil 13c" des Hauptsteuerhebels 13 niedergedrückt= In dieser Stellung wird der Anker 25 gegen das Hemmrad 27 gedrückt, so dass der in Fig= 3 dargestellte Mechanismus stillsteht. Der Hauptsteuerhebel 13 wird von dem Hebel 10 in dieser Position festgehalten= Beim Betätigen des Aufzughebels 3 legt sich die
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eine Seite des Hebels 10 gegen die ITockenflache der. locken-... .-scheibe 5? wodurch der Hebel 10 gegen die Kraft der leder bezüglich der Darstellung gemäss Fig. 1 im Gegenuhrzeigersinn geschwenkt wird und den Hauptsteuerhebel -15 freigibt. In dieser Stellung ist der Selbstauslöse-Steuermechanismus in ■ Betrieb, und kann den Verschluss nach einer Zeitspanne aus- ."---. lösen, die von der mit dem Aufzughebel 3 aufgebrachten. Vorspannung abhängt. Um eine gewünschte Zeitspanne einzustellen, kann der Aufzughebel 3 entsprechend weit geschwenkt werden, gh so. dass genügend Energie in dem Selbstauslöser-Zeitgeber ge- ; speichert wird, um den gewünschten Zeltablauf zu erhalten.
Wenn der Zeitgeber und nachfolgend der Filmtransport sowie der Verschlussmechanismus in der vorausgehend beschriebenen Weise gespannt ist, wird der Vorspannhebel 19 bezüglich der "Fig. 4 im Gegenuhrzeigersinn geschwenkt, wobei die Vorspannfeder 29, welche den Spiegel hochklappt, gespannt und der ." .=; Stift 19a verschoben wird, so dass der Vorsprung 13b des ".." Hauptsteuerhebels 13 ausser Eingriff kommt. Für das Auslösen des Verschlusses wird anschliessend der Verschlusstift 14 gedrückt. Dadurch drückt der Anschlag-"14a am unteren1 Ende des Verschlusstiftes 14 den Einrückhebel 16 nach unten und gibt W- den Antriebshebel 18 frei. Im selben Augenblick wird auch das Rastelement 14b nach unten verschoben, wodurch der Vor-, sprung 13a des Hauptsteuerhebels 13 .freikommt. Damit schwenkt der Hauptsteuerhebel 13 auf Grund der Wirkung der Feder 23 bezüglich der. Darstellung gemäss Fig. 4 im Uhrzeigersinn, wodurch der Hebelarm 13c die Blattfeder und damit den Anker 25 freigibt. Der Vorsprung 13a wird dabei in einen Bereich verschoben, in dem sich im Ruhezustand das Rast element 14b des Verschlusstiftes 14- befindet. Dadurch wird der Versehlussstift' 14 in der in Fig. 5 dargestellten niedergedrückten Position gehalten. Dieser Vorgang bewirkt eine Verschwenlcühg :
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des Einrückhebels 16 nach unten, wodurch der Antriebshebel 18 für die Spiegelschwenkung freigegeben wird. Jedoch wird der Antriebshebel 18 weiterhin von dem Hasthebel 9 durch die Wirkung des Verschlussauslösehebels 7 in. der Sperrposition festgehalten, wodurch eine Schwenkung, des· Antriebshebels 18 und damit das Hochklappen des Spiegels 17 verhindert wird. Der Selbstauslöser-Steuermechanismus kann nunmehr zu laufen beginnen, da der Anker 25 nicht mehr blockiert ist. Die zuvor gespannte Aufzugswelle 2 dreht sich nunmehr schrittweise zurück. Dabei wird die drehfest mit der Welle verbundene Hebelscheibe 6 bezüglich der Darstellung gemäss Fig. 2 im Uhrzeigersinn gedreht, so dass der Stift 6b den Verschlussauslösehebel 7 gegen die Wirkung der Feder 8 bezüglich der Darstellung gemäss Fig. 2 im Uhrzeigersinn dreht. Damit v/ird der Rasthebel 9 vom Verschlussauslösehebel 7 bezüglich der Darstellung gemäss Fig. 5 im Gegenuhrzeigersinn geschwenkt und gibt den Antriebshebel 18 für die Spiegel Schwenkung frei, Nachdem, dieser Antriebshebel 18 freigegeben ist, wird aiif Grund der Vorspannung der Feder 29 d-sr Spiegel plötzlich hochgeschwenkt und der Verschluss in bekannter Weise gemäss Fig. 6 ausgelöst. Fach Ablauf des zeitgesteuerten Öffnungsablaufes wird der Vorspannhebel 19 durch eine mit ihm verbundene Feder in die in Fig. 4 dargestellte Position zurückgeschwenkt,, in welcher sich der Vorspannhebel 19 befand, bevor die Vorspannung zum Hochklappen des Spiegels aufgebracht wurde. Durch dieses Zurückschwehken des Vorspannhebels 19 in die Position gemäss Fig. 4 dreht sich entsprechend auch der Stift 19a und verschiebt, während er gegen den Vorsprung 13b anliegt, den Haiipt s teuerheb el 13 bezüglich der Darstellung gemäss Fig. 6 im Uhrzeigersinn, wodurch der Vorsprung 13a des Hauptsteuerhebels aus dem Bereich geschwenkt wird, in dein er mit dem Kastelement 14b des Verschluss.tiftes 14- in Eingriff steht. Dadurch wird der Verschlusstift 14 in seine Ausgangspοsation
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gebracht und der Anker 25 vom Hebelarm IJc des Haupt Steuerhebels 13 unter Blockierung des Selbstaus-lösermechanismus ,festgehalten. Damit sind alle Teile des Selbstauslöser-Aufzug- _ mechanismus in die Ausgangsstellung zurückgebracht, von der.-aus sich der beschriebene Funkt ions ab lauf liiederholt, wenn eine neue Aufnahme unter Verwendung des Selbstauslösers .go-"_-., macht wird.
Mit dem vorausstehend beschriebenen Mechanismus.gemass.der Erfindung ist es möglich, auch photographische Aufnahmen zu machen, wobei die Verschlussauslösung mit Hilfe eines Selbstauslösers erfolgt, wenn der Verschlussablauf entsprechend einer Einstellung auf Blitzlichtbetrieb gewünscht wird» Dies ist ein Zustand, in welchem die Rückstellung.des Verschluss-; stiftes 14 vom Haupt steuerhebel 13 verhindert wird und der ·:-■ Haupt steuerheb el während dem Niederdrücken des Verschluss— : stiftes 14 am Ende des Verschlussablaufes ausser -Eingriff mit ■■ dem Verschlusstift 14 kommt. Dies ist deshalb der Pail, da --. nach dem Schliessen des Verschlusses der Vorspannhebel 19 in eine vorspannungsfreie Lage zurückschwenkt. Damit wird der Verschlussmechanismus in der Blitzlichtstellung offengehalten. Wenn der Verschlussmechanismus in irgendeine andere Belichtungszeitposition ausser der Blitzlichtposition nach dem Ablauf einer beliebigen Zeitdauer gebracht wird, geht der Verschlussmechanismus in eine Stellung, in der er geschlossen ist. Auf Grund der Rückstellung des Spannhebels 19 werden der Selbstauslöser, der Verschlusstift .14- und der Kameramechanismus in die Ausgangslage zμrückgestellt. "-"'-- ■■";
Mit dem Selbstauslöser-Aufzugsmechanismus gemäss der Erfin- * dung kann eine photographische Aufnahme gemacht werden, in- . dem der Selbstauslöser durch das Drücken des Verschlusstiftes in Gang gesetzt wird, wobei der Verschlusstift von einem Teil in der niedergedrückten Stellung gehalten xirird, der mit dem": Selbstauslöser zusammenxvirkt. Der Eingriff des Verschlussstiftes mit diesem Teil wird mit einem weiteren Element gelöst,
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das mit dem Verschluss verbunden ist. ¥enn der Selbstauslöser in der Stellung des Verschlussmechanismus für Blitzlichtbetrieb verwendet wird, wird der Verschlusstift vorübergehend von diesem Teil in der Auslöseposition festgehalten, so dass der Verschlussmechanismus auf irgendeine Verschluss ze it. eingestellt werden kann, die von der Einstellung für Blitzlicht verschieden ist, um den Verschluss- zu schliessen» Mit Hilfe des Mechanismus gemäss der Erfindung kann, der Verschluss durch die Zeitauslösung vom Anfang des Spannvorganges an gesteuert werden, wenn das Spannen des Selbstauslösers und die Funktion des- im Selbstauslöser für die Steuerung des Auslösemechanismus enthaltenen wirksamen Teils zeitlich aufeinander abgestimmt sind, wodurch die Dauer für die Steuerung des Zeitablaufes vergrössert wird. '
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Claims (9)

  1. y-as-46.; '-■.■■;
    PATE. Ή T A Ή SPRUCH E
    Selbstauslöser für photographisehe. Aufnahmegeräte mit einem Selbstauslöser-Uhrwerk, einer Verschlusspannvor- , - richtung und einem auf verschiedene Öffnungszeiten einstellbaren und durch einen Verschlusstift auslösbaren .-■ Verschlussmechanismus, dadurch ge k e η η ζ eich η e t, dass der zum Auslösen des Verschlusses gedruckte Verschlusstift (14) von einem Hauptsteuerhebel (13) ih der gedrückten Position feststellbar ist, dass das vom Aufzughebel (13) spannbare Selbstauslöser-Uhrwerk \(25V 26, 27) mit dem Hauptsteuerhebel (13) in Verbindung· steht und von diesem auslösbar ist, und dass der Verschluss-Vorspannhebel (19) nach dem Ablauf und dem " Schliessen des Verschlusses derart auf den Hauptsteuer-' hebel einwirkt, daas der Verschlusstift freigegeben ; wird. - . . ".'-"■.. ■-....
  2. 2. Selbstauslöser nach Anspruch 1,' dadurch g e k e η η zeichnet, dass das Aufziehen des Selbstauslöser-Uhrwerkes durch ein Verdrehen des Aufzughebels (3)- über - die für das Spannen des Verschlusses notwendige Position hinaus erfolgt.
    - 12 -
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  3. 3. Selbstauslöser nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass auf der mit dem Aufzughebel (3) gekoppelten Aufzugwelle (2) eine Kegelscheibe (6) drehfest angeordnet ist., die beim schrittweisen Ablauf des Selbstauslöser-Uhrwerkes einen auf der Aufzugwelle (2) drehbar gelagerten Verschluss-
    ■auslösehebel (7) mitnimmt, der den Verschluss auslöst.
  4. 4. Selbstauslöser nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennze lehnet, dass durch eine weitere % auf der Aufzugwelle (2) gelagerte Nockenscheibe (5) beim Spannen des Selbstauslöser-Uhrwerkes ein Hebel (10) derart geschwenkt wird, dass der Hauptsteuerhebel. (13) für die Freigabe des Selbstauslöser-Uhrwerkes vorbereitet wird.
  5. 5. Selbstauslöser nach einem oder mehreren der Ansprüche bis 4, dadurch gekennze i c h η e t, dass beim Niederdrücken des Verschlusstiftes (14) der von einem Rastelement (14b) gehaltene Hauptsteuerhebel (13) freikommt'und dabei den Anker (25) tuad- <ias Hemmrad (27) des Selbstauslöser-Uhrwerkes freigibt, und dass ferner * beim Niederdrücken des Verschlusstiftes (14) ein Anschlag (14a) auf einen Einrückhebel (16) derart einwirkt, dass sich dieser von einer Sperraste des Antriebhebels (18) für die Verschlussauslösung löst.
  6. 6. Selbstauslöser nach einem oder mehreren der Ansprüche bis 5? dadurch g e k e η η ζ e lehnet, dass sich der beim Niederdrücken des Verschlusstiftes (14) freikommende Hauptsteuerhebel (13) derart verschwenkt, dass der Verschlusstift in seiner Auslöseposition, festgehalten wird.
    — 13 —
    y-as-4-6 .
  7. 7. Selbstauslöser nach, einem oder mehreren der Ansprüche bis 6, dadurch, g e k e η η ζ ei c h η e t, dass die Hebelscheibe (6) beim Ablauf des Selbstauslöser-Uhrwerkes derart auf den Verschlussauslösehebel (7) wirkt, dass dieser am Ende des Zeitablaufes einen Rasthebel (9) betätigt, der ebenfalls mit der Antriebswelle (18) zu- sammenwirkt und bei seiner Betätigung diesen für den Verschlussablauf freigibt.
  8. 8. Selbstauslöser nach einem oder mehreren der Ansprüche bis 7» dadurch gekennzeichn et, dass der auf "Blitzlichtbetrieb eingestellte und beim Betrieb des Selbstauslösers offengehaltene Verschluss schliessbar " ist, indem der Verschlussmechanismus auf einen seitgesteuerten: Ablauf umgeschaltet
    - 141- -
  9. 9 G 9 8^3:':t/ T
    SAD
    Leerseife
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US3625128A (en) 1971-12-07

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