DE2554409A1 - Kameraverschluss - Google Patents

Kameraverschluss

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Publication number
DE2554409A1
DE2554409A1 DE19752554409 DE2554409A DE2554409A1 DE 2554409 A1 DE2554409 A1 DE 2554409A1 DE 19752554409 DE19752554409 DE 19752554409 DE 2554409 A DE2554409 A DE 2554409A DE 2554409 A1 DE2554409 A1 DE 2554409A1
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DE
Germany
Prior art keywords
lever
shutter
locking member
pin
electromagnet
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19752554409
Other languages
English (en)
Inventor
Mitsuo Koyama
Tadashi Nakagawa
Eiichi Onda
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Seiko Koki KK
Original Assignee
Seiko Koki KK
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Filing date
Publication date
Priority to JP14656974U priority Critical patent/JPS5172038U/ja
Application filed by Seiko Koki KK filed Critical Seiko Koki KK
Publication of DE2554409A1 publication Critical patent/DE2554409A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B9/00Exposure-making shutters; Diaphragms
    • G03B9/08Shutters
    • G03B9/10Blade or disc rotating or pivoting about axis normal to its plane
    • G03B9/18More than two members

Description

  • Kameraverschluß Die Erfindung bezieht sich auf einen Kameraverschluß mit einem an eine Belichtungszeitsteuerschaltung angeschlossenen Elektromagnet, bei dessen Abschalten der Ablauf eines Schließglieds durch einen Ankerhebel freigegeben wird, sowie mit einem durch ein Arretierglied freigebbaren Öffnungsglied, das in Abhängigkeit von der Betätigung eines Auslöseglieds mit Hilfe eines Steuerhebels freigegeben wird.
  • Bei einem bekannten Kameraverschluß dieser Art, bei dem eine Einrichtung zur Durchführung von Zeitaufnahmen (Ballaufnahmen) vorgesehen ist, ist beim Auslösen des Verschlusses das Schließglied in der gespannten Lage arretiert. Bei der Freigabe des Auslösers wird auch das Schließglied freigegeben, so daß die Belichtung beendet wird. Bei einer schnellen Freigabe des Auslösers besteht jedoch die Schwierigkeit, daß die Arretierung des Schließglieds nicht schnell genug entsprechend dem Verschlußablauf aufgehoben werden kann, so daß in gewissen Fällen keine ausreichend genaue Belichtungszeit erzielbar ist. Wenn dabei zur Erhöhung der Rückstellkraft die Federkraft der Rückstellfeder erhöht wird, um eine formschlüssige Folgesteuerung zu ermöglichen, ergibt sich andererseits der Nachteil, daß eine größere Kraft zum Herabdrücken des Auslösers ausgeübt werden muß. Wenn ferner bei einem derartigen Kameraverschluß das Schließglied im gespannten Zustand des Verschlusses durch einen Elektromagnet festgehalten wird, kann es beim Auslösen der Kamera vorkommen, daß dann der Elektromagnet beim Auslösen nicht oder nicht ausreichend erregt wird. Um mit einem derartigen Kameraverschluß Zeitaufnahmen durchführen zu können, ist eine verhältnismäßig komplizierte Konstruktion erforderlich, weil das Schließglied vor seinem Ablauf arretiert werden muß.
  • Es ist deshalb Aufgabe der Erfindung, einen Kameraverschluß der eingangs genannten Art unter möglichst weitgehender Vermeidung der genannten Nachteile und Schwierigkeiten derart zu verbessern, daß mit einem verhältnismäßig einfachen Verschlußantriebsmechanismus zufriedenstellend genaue Zeitaufnahmen durchgeführt werden können, ohne daß eine verstärkte Rückstellfeder für den Auslöser erforderlich ist.
  • Gemäß der Erfindung wird der Ablauf des Schließglieds bis zur Freigabe des Öffnungsglieds verhindert, ebenso während der Folgesteuerung beim Verschlußablauf, und das Schließglied wird erst nach Ablauf einer ausreichenden Zeitspanne freigegeben, während der ein Folgeglied das Schließglied arretiert.
  • Anhand der Zeichnung soll die Erfindung beispielsweise nahererläutert werden. Die einzige Figur zeigt eine Ansicht eines Kameraverschlusses gemäß der Erfindung.
  • Das dargestellte Ausführungsbeispiel zeigt einen Schlitzverschluß, bei dem in einer Basisplatte 1 ein Bildfenster la vorgesehen ist, das bei dem dargestellten gespannten Zustand des Verschlusses durch Öffnungslamellen verschlossen ist und bei Beendigung einerBelichtung durch Schließlamellen verschlossen wird. Auf der linken Seite der Basisplatte ist ein Öffnungsglied 2 zur Betätigung der Öffnungslamellen an einem Drehzapfen 2a und ein Schließglied 3 zum Betätigen der Schließlamellen an einem Drehzapfen 3a angeordnet. Im gespannten Zustand wird das Öffnungsglied 2, das durch eine Feder 2b im Uhrzeigersinne vorgespannt ist, durch ein Arretierglied 4 arretiert. Das durch eine Feder 3b im Uhrzeigersinn vorgespannte Schließglied 3 wird durch ein Arretierglied s arretiert. Das Arretierglied 4 ist an einem Zapfen 4a angelenkt, an welchem Zapfen auch ein Steuerhebel 6 angelenkt ist. Der Steuerhebel 6 wird durch eine Feder 6a im Gegenuhrzeigersinn vorgespannt und ist mit einem Anschlagteil 6b versehen, der gegen einen Stift 4c an dem Arretierglied 4 anschlagen kann. Durch eine Feder 4b ist das Arretierglied 4 im Uhrzeigersinn vorgespannt. Das freie Ende 6c des Steuerhebels liegt auf einer Schulter an einem arretierenden Hebelglied 7 an, das um einen Zapfen 7a verschwenkbar und durch eine Feder 7b im Uhrzeigersinn vorgespannt ist.
  • Das Arretierglied 5 für das Schließglied 3 ist an einem Zapfen 5a gelagert und im Uhrzeigersinn durch eine Feder 5b vorgespannt, die an einem Stift 5c an dem Arretierglied 5 angreift.An dem Zapfen 5a ist ferner ein als Steuerglied ausgebildeter Ankerhebel 8 angelenkt. Wenn ein Stift 6d an dem Steuerhebel 6 an einer Steuerkurve 8a an dem Ankerhebel angreift, wird dieser mit seinem magnetisierbaren Ankerteil 8b gegen einen Elektromagnet 9 angedrückt. Der Ankerhebel 8 wird durch eine Feder 8c im Gegenuhrzeigersinn vorgespannt, deren eines Ende an dem Ankerhebel und deren anderes Ende an dem Stift 6d an dem Steuerglied 6 befestigt ist. Der Ankerhebel 8 ist ferner mit einer Anschlagkante 8d versehen, die an einem Stift 5c an dem Arretierglied 5 angreifen kann. Ein Arm 8e an dem Steuerhebel dient als Verriegelungsglied. Der an der Basisplatte 1 befestigte Elektromagnet 9 ist an eine bekannte Belichtungsze itsteuerschaltung angeschlossen.
  • An dem umgebogenen Arm 8e des Steuerhebels 8 kann ein Arretierglied 10 angreifen, das mit einem Zapfen lOa an der Basisplatte angelenkt und im Uhrzeigersinn durch eine Feder lOb vorgespannt ist, so daß es mit einem Haken lOc an dem umgebogenen Ende des Arms 8e angreift. Das Arretierglied 10 ist mit einem umgebogenen Endteil lOd versehen, der in den Bewegungsweg eines Vorsprungs 2c an dem Öffnungsglied 2 ragt.
  • An dem Zapfen lOe ist ein Winkelhebel 11 angelenkt, der durch eine Feder lla im Uhrzeigersinn vorgespannt ist. Der Winkelhebel 11 ist mit einem umgebogenen Teil llb versehen, der mit dem Arretierglied 10 in Eingriff gelangen kann. Ein Haken llc an dem Winkelhebel 11 kann in Eingriff mit dem Ankerhebel 8 gelangen. An dem Winkelhebel 11 ist ferner ein Betätigungsstift lld und eine Führungskurve lle vorgesehen. Der Haken llc ist etwas länger als der Haken lOc an dem Arretierglied 10, gemessen von dem Zapfen lOa.
  • Ein Auslöserhebel 12 ist durch eine Feder 12a nach oben vorgespannt und kann bei Betätigung des Kameraauslösers in Richtung des Pfeils A herabgedrückt werden. An dem Auslöserhebel 12 ist ein Stift 12b in einer zentralen Lage davon vorgesehen, der an der Führungskurve lle an dem Winkelhebel 11 anliegt. Am unteren Ende des Auslöserhebels 12 ist ein Stift 12c angeordnet, der am Ende des Herabdrückens des Auslöserhebels an dem Hebelglied 7 angreift, um den Steuerhebel 6 freizugeben.
  • Eine Steuerscheibe 13 weist Kurventeile 13a, 13b und 13c auf, mit denen der Betätigungsstift lld an dem Winkelhebel 11 in Berührung gelangen kann. Diese Kurventeile 13a, 13b und 13c entsprechen der Einstellung B (Ballaufnahme) . . 125 bzw.
  • Automatik (automatische Belichtung). Eine Markierung 13d an der Steuerscheibe 13 kann durch den Benutzer entsprechend der Skale 14 eingestellt werden.
  • Im folgenden soll die Arbeitsweise näher erläutert werden.
  • Wenn die Steuerscheibe 13 auf die Lage B eingestellt wird, wird der Elektromagnet 9 in üblicher Weise abgeschaltet, um eine Zeitaufnahme durchzuführen. Wenn in dem dargestellten gespannten Zustand des Verschlusses der Auslöserhebel 12 in Richtung des Pfeils A herabgedrückt wird, wird der Stift 12b von der Führungskurve lle an dem Winkelhebel 11 abgehoben, so daß der Winkelhebel 11 durch die Wirkung der Feder lla im Uhrzeigersinn verschwenkt wird. Dabei gelangt der Haken llc in den Bewegungsweg des umgebogenen Endes des Arms 8e an dem Ankerhebel 8 und der Winkelel 11 dreht sich, bis der Stift lld an dem Kurventeil 13a anliegt. Wenn dann der Auslöserhebel 12 weiter herabgedrückt wird, greift der Stift 12c an dem umgebogenen Ende des Hebelglieds 7 an, um diesen im Gegenuhrzeigersinn entgegen der Wirkung der Feder 7b zu verschwenken. Dadurch wird das Ende 6c des Steuerhebels 6 freigegeben, so daß dieser sich schnell im Gegenuhrzeigersinn dreht, wobei der Stift 6d von dem Kurventeil 8a abgehoben wird. Durch den Steuerhebel 6 wird ferner die Feder 8c gespannt, so daß sich der Steuerhebel 8 im Gegenuhrzeigersinn dreht. Bei seiner anfänglichen Drehung wird der Arm 8e mit seinem umgebogenen Ende durch den Haken lOc in einer Lage arretiert, in der ein kleiner Abstand von dem Haken llc an dem Winkelhebel 11 vorhanden ist. Wenn sich der Steuerhebel 6 weiter im Gegenuhrzeigersinn dreht, greift der Anschlagteil 6b an dem Stift 4c an, so daß das Arretierglied 4 im Gegenuhrzeigersinn entgegen der Wirkung der Feder 4b verschwenkt wird. Wenn das Arretierglied 4 sich im Gegenuhrzeigersinn dreht, wird das Öffnungsglied freigegeben und dreht sich unter der Wirkung der Feder 2b im Uhrzeigersinn. Das Öffnungsglied 2 ist antriebsmäßig mit den Öffnungslamellen verbunden, so daß bei der Drehung des Öffnungsglieds 2 die Öffnungslamellen in bekannter Weise betätigt werden, um das Bildfenster freizugeben, so daß die Belichtung beginnt. Bei der Drehung des Öffnungsglieds 2 greift der Vorsprung 2c an dem umgebogenen Teil lOd an dem Arretierglied 10 an, so daß dieses im Gegenuhrzeigersinn entgegen der Wirkung der Feder lOb verschwenkt wird. Deshalb wird der Haken lOc von dem umgebogenen Ende an dem Arm 8e abgehoben, so daß der umgebogene Teil lOd in die in gestrichelten Linien dargestellte Lage lOd' gelangt. Der Ankerhebel 8 wird durch die Wirkung der Feder 8c im Gegenuhrzeigersinn verschwenkt. Da jedoch der Haken llc des Winkelhebels 11 sich im Bewegungsweg des umgebogenen Endes des Arms 8e befindet, wird der Arm 8e durch den Haken llc in einer nur etwas verdrehten Lage arretiert.
  • Wenn der Auslöserhebel 12 freigegeben wird, wird er durch die Wirkung der Feder 12a nach oben verschoben, so daß der Stift 12b an der Führungskurve lle an dem Winkelhebel 11 angreift und diesen entgegen der Wirkung der Feder lla im Gegenuhrzeigersinn verschwenkt. Deshalb wird das umgebogene Ende 8e von dem Haken llc freigegeben und damit auch der Ankerhebel 8. Der Ankerhebel 8 dreht sich dann durch die Wirkung der Feder 8c im Gegenuhrzeigers-inn, so daß die Anschlagkante 8b gegen den Stift 5c an dem Arretierglied 5 anschlägt und dieses entgegen der Wirkung der Feder 5im Gegenuhrzeigersinn verschwenkt, wodurch der Ablauf des Schließglieds 3 freigegeben wird. Das freigegebene Schließglied 3 dreht sich unter der Wirkung der Feder 3b im Uhrzeigersinn, so daß durch die nicht dargestellten Schließlamellen das Fenster la geschlossen und die Belichtung beendet wird.
  • Zum Spannen des Verschlusses wird der Steuerhebel 6 im Uhrzeigersinn entgegen der Wirkung der Feder 6a gedreht, bis er durch das Hebelglied 7 arretiert wird. Dabei werden das Öffnungsglied 2 und das Schließglied 3 im Gegenuhrzeigersinn entgegen der Wirkung der Federn 2a bzw. 3b gedreht, bis das Öffnungsglied 2 und das Schließglied 3 durch die Arretierglieder 4 bzw. 5 arretiert werden, wobei die Öffnungslamellen und die Schließlamellen in die dem gespannten Zustand des Verschlusses entsprechende Lage gelangen.
  • Im folgenden soll die Arbeitsweise für den Fall beschrieben werden, daß die Steuerscheibe 13 auf 125 eingestellt ist. Dann greift der Betätigungsstift lld an dem Winkelhebel 11 an dem Kurventeil 13b an, so daß der Winkelhebel 11 in der dargestellten Lage auch dann verbleibt, wenn der Auslöserhebel 12 herabgedrückt wird und der Stift 12b abgehoben wird. Wenn dann das Hebelglied 7 verschwenkt wird und den Steuerhebel 6 dreht sich das Öffnungsglied im Uhrzeigersinn in der bereits beschriebenen Weise, so daß die Öffnungslamellen das Fenster la freigeben. Bei der Drehung des Öffnungsglieds 2 im Uhrzeigersinn greift der Vorsprung 2c an dem umgebogenen Teil lOd des Arretierglieds 10 an, so daß dieses den Ankerhebel 10 freigibt und die Anschlagkante 8d an dem Stift 5c angreift, wodurch das Arretierglied 5 verschwenkt und das Schließglied 3 freigegeben wird. Bei der Drehung des Schließglieds 3 im Uhrzeigersinn werden dann in der beschriebenen Weise die Schließlamellen betätigt und der Verschluß mit einer mechanischen Steuerung der Belichtungszeit wieder geschlossen.
  • Im folgenden soll die Arbeitsweise beschrieben werden, bei welcher die Steuerscheibe 13 auf Automatik eingestellt ist.
  • Dann liegt der Betätigungsstift lld an dem Winkelhebel 11 an dem Kurventeil 13c an, so daß der Winkelhebel 11 aus der dargestellten Lage entgegen der Wirkung der Feder lla im Gegenuhrzeigersinn verdreht wird. Dabei verschwenkt der umgebogene Teil llb das Arretierglied 10 im Gegenuhrzeigersinn entgegen der Wirkung der Feder lOb, so daß der Haken lOc aus dem Bewegungsweg des umgebogenen Endes des Arms 8e an dem Ankerhebel 10 gelangt.
  • Bei der Einstellung der Steuerscheibe 13 auf automatischen Betrieb wird der Elektromagnet 9 an die Belichtungszeitsteuer-Schaltung angeschlossen. Beim Herabdrücken des Auslöserhebels 12 wird die Belichtungszeitsteuerschaltung geschlossen und der Elektromagnet 9 erregt. Bei der vorher beschriebenen Arbeitsweise war dagegen der Elektromagnet nicht erregt. Wegen der Erregung des Elektromagnets wird der magnetisierbare Ankerteil 8b an dem Ankerhebel 8 angezogen, so daß dieser in der dargestellten Lage gehalten wird. Beim Herabdrücken des Auslösers 12 wird der Verschluß aufeinanderfolgend ausgelöst und die an dem Ankerhebel 8 angreifende Feder 8c wird durch den Steuerhebel 6 gespannt. Da jedoch der magnetisierbare Ankerteil 8b durch den Elektromagnet 9 angezogen wird, kann sich der Ankerhebel 8 nicht drehen. Die Belichtungszeitsteuerschaltung wird mit der Drehung des Steuerhebels 6 betätigt und das Öffnungsglied 2 wird dabei freigegeben. Nach dem Ablauf der betreffenden Belichtungszeit wird der Elektromagnet 9 abgeschaltet, so daß sich der Ankerhebel 8 durch die Wirkung der Feder 8c schnell im Gegenuhrzeigersinn dreht.
  • Da der Winkelhebel 11 und das Arretierglied 10 durch die Steuerscheibe 13 im Gegenuhrzeigersinn gedreht werden, arretieren die Haken lOc und llc nicht den Arm 8e und deshalb wird das Arretierglied 5 schnell durch den Ankerhebel 8 verschwenkt und die Belichtung beendet.
  • Obwohl das beschriebene Ausführungsbeispiel sich auf einen Schlitzverschluß bezieht, ist die Erfindung auch auf Objektivverschlüsse (Blendenverschlüsse und dergleichen) anwendbar.
  • Wie aus der obigen Beschreibung ersichtlich ist, wird der bei der Durchführung einerBallaufnahme beim Auslösen des Verschlusses arretierte Ankerhebel 8 durch das Arretierglied 10 arretiert gehalten, das getrennt von dem Hebel 11 für Ballaufnahmen vorgesehen ist, und zwar bis zu dem Zeitpunkt, wenn der Hebel 11 den Ankerhebel 8 nach der Verschlußauslösung vollständig arretieren kann, zugeordnet zu der Arbeitsweise des Öffnungsglieds 2 zum Öffnen des Verschlusses und vorzugsweise nach dem vollständigen Öffnen des Verschlusses wird der Ankerhebel 8 von dem Arretierglied 10 freigegeben. Bei einer derartigen Ausbildung ist es möglich, eine fehlerhafte Arbeitsweise zu verhindern, die durch ungenaues Arretieren bedingt ist, was bisher oft der Fall war, wenn der Verschlußauslöser schnell herabgedrückt wurde.
  • Gegenüber bekannten Verschlüssen ergeben sich eine Reihe von Vorteilen. Bekanntlich wird es zur Verbesserung der Arbeitsweise bei manueller Betätigung bei der Freigabe des Auslöserhebels 12 vorgezogen, daß der Haken llc, der einen Eingriff mit dem umgebogenen Teil des Arms 8e ermöglicht, eine möglichst sanfte Neigung aufweist, damit eine leichte Auslösung erfolgen kann. Der Ankerhebel 8 wird jedoch sofort betätigt, so daß bei einer direkten Arretierung durch den Ballhebel 11 die Gefahr besteht, daß der Ankerhebel 8 durch den heftigen Stoß zu stark angetrieben wird. Gemäß der Erfindung wird der Stoß des Ankerhebels 8 durch das Arretierglied 10 absorbiert und danach wird der Ankerhebel 8 durch den Hebel 11 arretiert. Bei einem derartigen Mechanismus kann der Haken llc so ausgebildet werden, daß er eine hinreichend schwache Neigung aufweist, wodurch sich wesentliche Vorteile hinsichtlich der Verbesserung bei der Betätigung des Auslösers ergeben.
  • Ferner kann gemäß der Erfindung mit Hilfe des Hebels 11 und der Steuerscheibe 13 jede beliebige mechanische Belichtungszeit (beispielsweise 1/125 Sekunde), ein automatischer Betrieb oder eine Ballaufnahme (B) mit einem einzigen Hebel eingestellt werden. Dadurch ergeben sich wesentliche Vorteile durch Vereinfachung der Herstellung und Erhöhung der Betriebssicherheit.

Claims (2)

  1. Patentansprüche
    rl. Kameraverschluß mit einem an eine Belichtungszeitsteuerschaltung angeschlossenen Elektromagnet, bei dessen Abschalten der Ablauf eines Schließglieds durch einen Ankerhebel freigegeben wird, mit einem durch ein Arretierglied freigebbaren Öffnungsglied, das in Abhängigkeit von der Betätigung eines Ausloserglieds mit Hilfe eines Steuerhebels freigegeben wird, sowie mit einer Einrichtung zur Einstellung von Zeitaufnahmen, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß dem Ankerhebel (8) ein Arretierglied (10) zugeordnet ist, um den Ankerhebel vor Beginn des Ablaufs des Öffnungsglieds zu arretieren und kurz nach Beginn des Ablaufs freizugeben, und daß ein in Abhängigkeit vom Verschlußablauf betätigbares Hebelglied (11) vorgesehen ist, das bei Einstellung des Verschlusses auf Zeitaufnahmen (B) den Ankerhebel (8) arretiert und diesen erst nach Freigabe des Auslöserglieds (12) freigibt.
  2. 2. Kameraverschluß nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t , daß das Hebelglied ein Winkelhebel (11) ist, der zusammen mit dem Arretierglied (10) an einem Zapfen (lOa) angelenkt ist, daß an einem Arm des Winkelhebels (11) eine Führungskurve (lle) vorgesehen ist, mit der ein Stift (12b) an dem Auslöserglied (12) bei Betätigung des Auslöserglieds in Eingriff gelangt, und daß an dem Öffnungsglied (2) ein Vorsprung (2c) vorgesehen ist, durch den das Arretierglied (10) aus seiner arretierenden Lage verschwenkt wird, wonach der Ankerhebel (8) in einer nur wenig verschwenkten Lage durch einen Vorsprung (llc) an dem Winkelhebel arretiert wird.
DE19752554409 1974-12-03 1975-12-03 Kameraverschluss Withdrawn DE2554409A1 (de)

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US4222652A (en) * 1977-01-22 1980-09-16 Copal Company Limited Electric shutter for cameras

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JP2015148780A (ja) * 2014-02-10 2015-08-20 株式会社ニコン フォーカルプレンシャッタユニットおよび撮像装置

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US4222652A (en) * 1977-01-22 1980-09-16 Copal Company Limited Electric shutter for cameras

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JPS5172038U (de) 1976-06-07

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