DE1908797U - Vorsatzlinsensystem zum erzeugen eines trickeffektes. - Google Patents

Vorsatzlinsensystem zum erzeugen eines trickeffektes.

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DE1908797U DE1963S0047048 DES0047048U DE1908797U DE 1908797 U DE1908797 U DE 1908797U DE 1963S0047048 DE1963S0047048 DE 1963S0047048 DE S0047048 U DES0047048 U DE S0047048U DE 1908797 U DE1908797 U DE 1908797U
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Manfred Seiffert
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Vorsatzlinaensystem zum Erzeugen eines Trickeffektes
Die Erfindung betrifft ein Vorsatzlinsensystem zum Erzeugen eines Trickeffektes, welches vor Objektiven von Fotoapparaten, Film- und Fernsehkameras oder vor Objektiven von Vergrößerungsapparaten und Projektoren angebracht wird·
Die bekannten Vorsatzlinsen oder Vorsatzlinsensysteme werden den Objektiven von Fotoapparaten oder Kameras vorgesetzt. Sie verschieben den einstellbaren Schärfebereieh in die Mhe. Es handelt sieh daher durchweg um Vergrößerungslinsen. Die auf der Entfernungsskala des Objektivs angegebenen Entfernungswerte verlieren ihre Gültigkeit. Ein Trickeffekt läßt sich mit derartigen Vorsatzlinsen oder Vorsatzlinsensystemen nicht erzielen.
Außerdem ist es bekannt, Kepplersche oder Galiläisehe Fernrohre den Kameraobjektiven vorzusetzen. Hierdurch wird der Öffnungswinkel des Objektivs verkleinert und es entsteht ein Teleobjektiv. Auch diese Anordnung ist zum Erzeugen eines Trickeffektes nicht geeignet.
Es sind auch Anamophote bekannt, welche es gestatten, das Bildformat auf dem Film zu verändern. Diese anamophotisehen Vors;atzlinsensysteme bewirken in horizontaler Eiehtung eine beträchtliche Maßstabsveränderung, welche bei der Projektion wieder aufgehoben wird. Sie dienen also nicht zum Erzeugen von Trickeffekten.
Wegen des sehr hohen Betrages der geforderten Maßstabsveränderung sind wertvolle Prismen und .Korrekturgläser erforderlich, so daß die bekannten Anamophote auch wegen ihres Gewichtes und insbesondere auch aus wirtschaftlichen Gründen für Fotoapparate und Vergrößerungsapparate nicht in Frage kommen.
Weiterhin ist die Zylinderlinse bekannt. Diese hat die Eigenschaft der sphärischen Linse in nur einer Dimension.
Zylinderlinsen oder Menisken mit Zylinder schliff werden in Brillen zur Korrektur von Augenfehlern verwendet, jedoch nicht zur künstlichen Erzeugung von Triekeffekten. Is ist aueh unmöglich, durch Vorsetzen einer zylindrisch geschliffenen Linse, wie sie in einer Brille enthalten sein kann, ein scharfes Bild in einer Kamera zu erzeugen, da ein torisches Brillenglas zu einer scharfen Abbildung eine zylindrische Wölbungsveränderung des lichtempfindlichen Fläche zur Toraussetzung hai;· Diese kann zwar als Augenfehler, nicht aber als Gerätefehler auftreten·
Die Erfindungsaufgäbe besteht darin, ein Vorsatzlinsensystem zu schaffen, welches dem Objektiv eines Fotoapparates, einer Film- oder Fernsehkamera oder dem Objektiv eines 7ergrößerungsappar ates oder Progektors vorgesetzt wird, welches mit geringem Aufwand hergestellt werden kann, verhältnismäßig klein und leicht ist, so daß es an jedem Objektiv angebracht werden kann, und welches allein den Zweök verfolgt, irickeffekte zu erzeugen· Es wird auch gefordert, daß die auf der Entfernungsskala des Objektivs angezeigten Werte unverändert bleiben.
Die Erfindungsaufgabe ist auch dadurch gekennzeichnet, daß senkrecht zu einer gegebenen Objektachse eine geringfügige Maßstabsveränderung hervorgerufen werden soll, welche im allgemeinen 10%, jedoch maximal 20% beträgt·
Das erfindungsgemäße Vorsatzlinsensystem, welches dem Objektiv eines Fotoapparates, einer Film- oder Fernsehkamera, eines Vergrößerungsapparates oder eines Projektors vorgesetzt wird, und den Zweck verfolgt, einen üfrickeffekt zu erzeugen, ist gekennzeichnet durch eine negative und eine positive Zylinderlinse oder entsprechende Menisken mit Zylinderschliff, deren Zylinderaehsen parallel angeordnet sind und einen ü&bus, in welchem die Zylinderlinsen in einem Abstand voneinander untergebracht sind, welcher der Differenz ihrer Brennweiten entspricht, und daß das Verhältnis der Brennweiten den Betrag 1,2 nicht überschreitet·
Eine Maßstabsveränderung kann bei Parallelanordnung der Zylinderlinsen nur in einer Dimension auftreten. Die resultierende Maßstabsverzeichnung kann je nach der Perspektive so gering sein, daß sie von einem Betrachter nicht unmittelbar wahrgenommen wird· Die eindimensionale Vergrößerung macht sich beispielsweise dadurch bemerkbar, daß ein Bild des menschlichen Körpers in der einen Einstellung des Vorsatzlinsensystems eine Dehnung in senkrechter Sichtung und bei Drehung des Vorsatzlinsensystems um 90 Grad eine Dehnung in waagerechter Richtung erfährt·
Die kaum merkliehe, in der Größenordnung von 10% liegende Verzeichnung kann überall da Anwendung finden, wo der menschliche Körper vorteilhafter dargestellt werden soll·
Dieser Effekt kann vorwiegend bei Portraitaufnahmen sehr vorteilhaft wirken. Auch auf dem Gebiete der künstlerischen Bildgestaltung einschließlich Werbung ergeben sieh vielseitige Möglichkeiten·
Vorzugsweise werden als Zylinderlinsen handelsübliche Brillengläser verwendet, da diese in großen Mengen hergestellt werden und daher sehr billig sind.
Besonders wichtig ist die genaue Parallelausrichtung der Zylinderachsen der beiden Zylinderlinsen, da schon bei sehr geringen Abweichungen unerwünschte Verzerrungen auftreten.
Das Vorsatzlinsensystem wird mit Hilfe einer an sich bekannten Halterung am Objektiv befestigt. ^i e Halterung muß das Drehen des Vorsatzlinsensystem um 90 Grad gestatten· Es sind Ansehläge und Markierungen auf der Halterung vorgesehen, die anzeigen, ob das Vorsatzlinsensystem ■ eine senktreehte oder eine waagerechte Maßstabsveränderung ergibt·

Claims (1)

  1. EA.738 557*16.11/63
    Ansprüche
    1·) Vorsatzlinsensystem zum Erzeugen eines Scickeffektes, welches dem Objektiv eines Fotoapparates, einer Filmoder Fernsehkamera, einer Vergrößerungsapparates oder eines Projektors vorgesetzt wird, gekennzeichnet durch eine negative und eine positive Zylinderlinse oder entsprechende Menisken mit Zylinderschliff, deren Zylinderachsen parallel angeordnet sind und einen iubus, in welchem die Zylinderlinsen in einem Abstand voneinander untergebracht sind, welcher der Differenz ihrer Brennweiten entspricht, und daß das Verhältnis der Brennweiten den Betrag 1,2 nicht überschreitet»
    2-.) Vorsatzlinsensystem nach Anspruch 1), dadurch gekennzeichnet, daß als Zylinder linsen Brillengläser verwendet werden·
    3.) Vorsatzlinsensystem nach Anspruch 1), dadurch gekennzeichnet, daß eine an sich bekannte Halterung bei Befestigung am Objektiv vorgesehen ist, daß diese eine Drehung des Vorsatzlinsensystems um 90 Grad gestattet, und daß Markierungen angebracht sind., welche anzeigen, ob das Vorsatzlinsensystem eine senkieehte oder eine waagerechte Maßstabsveränderung ergibt.
DE1963S0047048 1963-11-16 1963-11-16 Vorsatzlinsensystem zum erzeugen eines trickeffektes. Expired DE1908797U (de)

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