DE720363C - Basis-Entfernungsmesser - Google Patents

Basis-Entfernungsmesser

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Publication number
DE720363C
DE720363C DEK147411D DEK0147411D DE720363C DE 720363 C DE720363 C DE 720363C DE K147411 D DEK147411 D DE K147411D DE K0147411 D DEK0147411 D DE K0147411D DE 720363 C DE720363 C DE 720363C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
measuring beam
lens
glass plate
plane
eyepiece
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK147411D
Other languages
English (en)
Inventor
Carl Ort
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kodak GmbH
Original Assignee
Kodak GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kodak GmbH filed Critical Kodak GmbH
Priority to DEK147411D priority Critical patent/DE720363C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE720363C publication Critical patent/DE720363C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B13/00Viewfinders; Focusing aids for cameras; Means for focusing for cameras; Autofocus systems for cameras
    • G03B13/18Focusing aids
    • G03B13/20Rangefinders coupled with focusing arrangements, e.g. adjustment of rangefinder automatically focusing camera

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Viewfinders (AREA)

Description

  • Basis-Entfernungsmesser Die Erfindung betrifft Basis-Entfernungsmesser unsymmetrischen Aufbaus für Naheinstellungen mit je einem negativen Objektiv im direkten und indirekten Meßstrahl, die zur Meßstrahlablenküng um eine gemeinsame Achse, die im Mittelpunkt ihrer gekrümmten. Fläche liegt, schwenkbar sind. Bei unsymmetrischen Basis-Entfernungsmessern macht sich bei Einstellentfernungen unter i m die ungleiche Länge des unmittelbar gesehenen. und des mittelbar gesehenen Meßstrahls ungünstig bemerkbar, da .dadurch insbesondere das mittelbar gesehene Bild kleiner erscheint.
  • Zur Behebung dieses Nachteils hat man bereits vorgeschlagen, in einexi der beiden Meßstrahlen ein optisches System zu schalteng das die unterschiedliche Bildgröße auszugleichen bestimmt ist.
  • Frfindungsgeimäß ist dagegen bei Geräten der eingangs bezeichneten.Art zum Erzielen gleicher Bildgrößen .die Ob jektivbrennweite im mittelbaren Meßstrahl größer als diejenige um unmittelbaren Meßstrahl, und in. die Basis ist zwecks Herstellung gleicher optischer Bildentfernung vom- Okular eine planparallele Glasplatte eingeschaltet.
  • Durch die gemeinsame Schwenkung der beiden Entfernungsmesserobjektive wird zunächst eine praktisch zur optischen: Achse der Kamera symmetrische Meßstrahlenablenkung erhalten, so -daß lediglich noch die durch die Basislänge verursachte Entfernungsdifferenz zwischen mittelbarem und unmittelbarem Meßstrahlausgeglichen werden m@uß.
  • Dieser Ausgleich erfolgt durch die vergrößerte Brennweite des einen negativen Entfernungsmesserobjektivs im mittelbaren Meßstrahl. Durch die Verlängerung der Brennweite rückt diese Linse weiter vom Auge ab, da der Krwmmungshalbmesser und infolgedessen der Abstand der Linse von der geaneinsamen Drehachse größer gewählt werden
    muß. Außerdem rückt durch die größere
    Brennweite auch das von der Linse entworfene
    Bild weiter von dieser ab. Damit nun aber
    beide Bilder gleich scharf gesehen werden
    können, ist zwischen das Okular und das Ent-
    fernungsmesserobj.ektiv im mittelbaren 21#lel3-
    strahl eine planparallele Glasplatte einge-
    schaltet, die lediglich die Schnittweite; d. h.
    den Abstand der Brenn- bzw. Schärfenebene
    von der Glasfläche der Okularlinse im mittel-
    baren Meßstrahl derart vergrößert, daß beide
    Bilder in gleichem optischem Abstand vom
    Okular liegen. Dabei bleibt die Lage des vorm
    Objektiv im mittelbaren Meßstrahl entwor-
    fenen Bildes unbeeinflußt.
    Theoretisch genau wird der Ausgleich der
    Bildgröße durch Brennweitenvergrößerung
    nur bei einer bestimmten Entfernung herbei-
    geführt, jedoch sind Bedenken in dieser Hin-
    sicht theoretischer Natur. Bei einem nor-
    malen Entfernungsmesser, der zur Messung
    von Entfernungen von Unendlich bis etwa
    i m brauchbar ist und der ein rechtwinkliges
    Meßdreieck mit Ablenkung des indirekten
    Meßstrahls darstellt, treten @beispielsweise e bei
    den gebräuchlichen Basislängen bis 90 mm und
    bei Einstellung auf i m bei -einem anvisierten
    Objekt, das unter einem Bildwinkel von .i" ge-
    sehen wird, bereits Bildwinkeldifferenzen bis
    zu etwa 2o' .auf. D.aß diese Bildwink:eldiffe-
    renzen in der Bildgröße zulässig sind, erklärt
    sich daraus, d.aß nveckmäßigerw-ei.se immer in
    der Mitte des Teilbildfeldes nach einer zur
    Meßebene senkrechten Kante oder bei Misch-
    bildentfernungsmess:ern nach einer kleinen
    Bildeinzelheit eingestellt wird, also nicht das
    ganze Teilbild zur Deckung gebracht wird,
    weil die Justierung eines solchen Geräts auf
    die gleiche Art erfolgt. Die genannte Bild-
    winkeldifferenz läßt sich auch dem erfindungs-
    gemäßen Nahentfernungsmesser zugrunde
    legen, der beispielsweise zur Messung von
    Entfernungen von 3o cm bis i m bestimmt
    ist und der so abgestimmt ist, daß bei einer
    mittleren Entfernung eine genaue Identität
    der Teilbilder herbeigeführt wird.
    In diesem Falle läßt es sich erreichen,
    daß die Abweichung bei jeder Entfernung
    sich innerhalb der obengenannten Toleranz
    hält. Eine Ausführungsform des Erfindungs-
    gegenstandes ist auf der Zeichnung darge-
    stellt.
    Im Entfernungsmessergehäuse 4. befinden
    sich die üblichen Basisendreflektoren 3 und 5.
    An dem Strahlenteilungsspiegel 3 sind die
    Objektive L und L1' gemeinsam in der Meß-
    ebene auf einer Platte 6 schwenkbar, und zwar
    um den Zapfen -,. An der Platte 6 befindet
    sich eine Ausladung 8, deren äußeres Ende
    i o am Umfang des Exzenters i i" unter dem
    Einfluß der Feder 13 anliegt. - - -
    Das Exzenter i i ist mit einem Einstellknopf
    15 zti betätigen, oder es ist in gebräuchliche
    Weise mit dem Entfernungseinstellwil der
    Kamera gekuppelt. Da nun die Brennweite
    der Linse L1' größer ist als die der Linse L
    zum Zwecke, das Bildyl' für eine mittlere
    Entfernung ebenso groß abzubilden wie das
    Bild y', ist an sich die Bildweite b1' -wesent-
    lich größer als die Bildweite b', und zwar um
    die Strecke 4 bl'. Um das Bild v' im Okular i
    scharf sehen zti können, muß es in der Brenn-
    ebene des Okulars i liegen. Damit nun das
    Bild vl', das um die Strecke d bl' teiter von.
    der #Okularlinse entfernt liegt, auch scharf
    .durch das Okular gesehen w=erden kann, ist
    crfindungsgemäß eine 'planparallele Glas-
    platte z in die Basis eingeschaltet. Diese Glas-
    platte bewirkt, daß im indirekten Meßstrahl
    die Schnittweite des Okulars vergröf-ert und
    damit seine Brennebene von der Okularlins@
    fort in die "Eben,e.des Bildesyl' gerückt wird.
    Die Dicke dieser Glasplatte z wird so be-
    messen, daß die Verlängerung der Schnitt-
    weite der Okularlinse der Strecke d bl' ent-
    spricht. Dadurch ist es dann möglich, sowohl
    das Bild y' wie auch das Bild -37t' gleichzeitig
    scharf zu sehen.
    Wird die Glasplatte z zwischen dem Spiegel 3
    und der Linse L'' angeordnet und ist die
    Bren:riweite der Linse L1' relativ klein, so, muh
    bei einem mittleren Brechungsexponenten die
    Dicke der Glasplatte so groß gewählt werden,
    daß sie in den Strahlengang des direkten
    Meßstrahls ragen würde. In diesem Falle muß
    sie aus einem Glas hoher Brechkraft herge-
    stellt werden.
    Die Objektivlinsen werden gleichzeitig als
    Ablenksysteme verwendet und so ausgebildet,
    daß sie trotz unterschiedlicher Brennweiten
    gleiche Ablenkwirkung ergeben.
    Zu diesem Zwecke wird jede Linse uni den
    Krümmungsmittelpunkt .ihrer unterschiedlich
    gekrümmten Flächien-um den gleichen Winkel
    verschwenkt, wobei die. Brechungsexponenten
    beider Linsen gleich sein müssen.
    Haben die beiden Objektivlinsen" also ver-
    schieden stark gewölbte Flächen" aber gleiche
    Brechungsexponenten, so sind wohl die Brenn-
    weiten verschieden, aber die Ablenkungen sind
    bei gleichen Schwenkw=ixtkeln für beide Linsen
    die gleichen.
    Die Glasplatte a kann, bezogen auf ..die
    Basis, fest angeordnet werden. Soll jedäch
    ein besonders einfacher mechanischer Aufbau
    erzielt werden, so kann die Glasplatte auch
    mit einer der beiden Obj.ektivlinsen L und L''
    verbunden sein und damit während des Ab-
    lenkvorgangs bewegt werden. Der Basis-Ent-
    fernungsmesser kann auch so ausgebildet-wer-
    den, daß sein Bildfeld dem Suchergesichts-
    - feld entspricht:

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Basis-Entfernungsmesser unsymmetrischen Aufbaus für Naheinstellungen mit je einem negativen Objektiv im unmittelbaren und mittelbaren Meßstrahl, die zur Meßstrahlablenkung um eine gemeinsame Achse im Mittelpunkt ihrer gekrümmten Fläche schwenkbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung gleicher Bildgrößen die Objektivbrennweite im mittelbaren Meßstrahl größer ist als diejenige im unmittelbaren Meßstrahl und daß lediglich für den mittelbaren Meßstrahl in die Basis zwischen Okular und Objektiv zwecks Herstellung gleicher optischer Bildentfernungen vom Okular eine planparallele Glasplatte (2) eingeschaltet ist. z. Basis-Entfernungsmesser nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die planparallele Glasplatte (2), bezogen auf die Basis, unbeweglich angeordnet ist. 3. Basis-Entfernungsmesser nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die planparallele Glasplatte (2) mit der einen Linse oder gemeinsam mit,dem ganzen Ablenksystem verschwenkbar angeordnet ist. q.. Basis-Entfernungsm.esser nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß -die Glasplatte (2) aus einem stark brechenden Glas besteht.
DEK147411D 1937-07-29 1937-07-29 Basis-Entfernungsmesser Expired DE720363C (de)

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