DE1908653A1 - Vorrichtung zur Anzeige der Blitzbereitschaft von Kolbenblitzlampen in fotografischenKameras - Google Patents

Vorrichtung zur Anzeige der Blitzbereitschaft von Kolbenblitzlampen in fotografischenKameras

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DE1908653A1 DE19691908653 DE1908653A DE1908653A1 DE 1908653 A1 DE1908653 A1 DE 1908653A1 DE 19691908653 DE19691908653 DE 19691908653 DE 1908653 A DE1908653 A DE 1908653A DE 1908653 A1 DE1908653 A1 DE 1908653A1
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    • GPHYSICS
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Description

Vorrichtung zur Anzeige der Blitzbereitschaft von Kolbenblitzlampen in fotografischen Kameras
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Anzeige der Blitzbereitschaft von Kolbenblitzlampen in fotografischen Kameras.
Es ist bereits eine Vorrichtung für Blitzlichtaurnahmen mittels Kolbenblitzlampen bekannt, die zur Prüfung der Blitzbereitschaft einer Kolbenblitzlampe den Stroaiöurchgang durch die Blitzlampe ausnutzt. Die abgebrannte ülitziampe setzt hierbei eins- Sperrvorrichtung für den Kameraauslöser in Tätigkeit,, Die Sperrung des Auslösers bei z. B. abgebrannter Blitzbirne weist den Nachteil auf, daß die Anzeige* ob eine Blitzlampe betriebsbereit oder bereits abgebrannt ists erst dann erfolgt, wenn der Auslöser betätigt wirrU Dies kann sich besonders dann als nachteilig ©-"weise:! 3 vmnn e-rs darauf ankommt^, schnell zu fotografieren. -usSerdsis gibt ui* Sperrung des Auslösers dem Benutzer keine eindeutige Aussage über die Blitzbereitschaft, denn eine
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Sperrung des Auslösers kann auch davon herrühren, daß z. B. der Film noch nicht weitertransportiert wurde.
Demgegenüber soll die Vorrichtung nach der Erfindung in einfacher Weise eine schnelle und eindeutige Anzeige der Blitzbereitschaft für Kolbenblitzlampen ermöglichen.
Dies wird erfindungsgemäß dadurch erzielt, daß ein durch eine Spannungsquelle versorgbares Schaltelement vorgesehen ist, in dessen Ausgangskreis ein die Blitzbereitschaft vor der Verschlußauslösung anzeigendes Lämpchen angeordnet und in dessen Eingangskreis die Kolbenblitzlampe mit einem Vorwiderstand schaltbar ist. Die Vorrichtung nach der Erfindung weist den Vorteil auf, daß beim Antippen des.Auslösers das Anzeigelämpchen das elektrische Verhalten der Blitzlampe sofort anzeigt. Es kann die Blitzlampe mit '■.-: dem Vorwiderstand derart im Eingangskreis angeordnet sein* daß bei unbenutzter Blitzbirne das Anzeigelämpchen niefot aufleuchtet, während bei abgebrannter oder beschädigter Blitzlampe das Anzeigelämpchen aufleuchtet. Die Anzeige erfolgt schnell und sicher und benötigt ein Minimum an Schaltelementen.
Gemäß weiterer Ausbildung ist parallel zur Kolbenblitzlampe und dem Vorwiderstand ein Iiohtempfindlic hes Element schaltbar, durch das das Änseigelämpchen bei unzu™
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reichenden Lichtverhältnissen beeinflußbar ist. So läßt sich also das Anzeigelämpchen in vorteilhafter Weise auch zur Anzeige unzureichender Lichtverhältnisse ausnutzen.
Sind z.B. unzureichende LichtVerhältnisse gegeben, so ist der Widerstandswert des lichtempfindlichen Elementes relativ groß, so daß das Anzeigelämpchen z. B. durch Aufleuchten diesen Zustand anzeigt. Wird nun die Blitzlampe parallel zum lichtempfindlichen Element geschaltet, so ist der gemeinsame Widerstand relativ klein, da der Widerstands- λ wert der Kolbenblitzlampe und des Vorwiderstandes selbst sehr klein ist. Demzufolge zeigt das Anzeigelämpchen durch Nichtaufleuchten die Blitzbereitschaft an.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Vorrichtung nach der Erfindung erhält man dann, venn man die elektronische Belichtungssteuervorrichtung einer Kamera zur Blitzbereitschaftsanzeige ausnutzt. Zweckmäßigerweise ist dann die Kolbenblitzlampe mit dem Vorwiderstand in den Eingangskreis der Belichtungssteuervorrichtung schaltbar. Zur An- ' zeige der Blitzbereitschaft der Kolbenblitzlampe wird in vorteilhafter Weise das zur Anzeige unzureichender Lichtverhältnisse dienende Anzeigelämpchen der Steuervorrichtung ausgenutzt. Demnach benötigt man zur Blitzbereitschaftsanzeige bei einer elektronischen Belichtungssteuervorrichtung eine sehr geringe Anzahl von zusätzlichen elektrischen Elementen .
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Die erfindungsgeraäße Vorrichtung läßt sich auch dadurch erweitern, daß parallel zu Kolbenblitzlampe und Vorwiderstand ein weiterer, zur Batteriekontrolle dienender Prüfwiderstand schaltbar ist. So sind also mittels der erfindungsgemäßen Vorrichtung ggf. gleichzeitig die Blitzbereitschaft einer Kolbenblitzlampe, die Anzeige unzureichender Lichtverhältnisse und die Batteriekontrolle dem Benutzer der Kamera anzeigbar.
Gemäß weiterer Ausbildung "der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist bei Verwendung eines Transistors als Schaltelement der Basisspannungsteiler aus einem Widerstand und der Kolbenblitzlampe mit Vorwiderstand und/oder dem lichtempfindlichen Element gebildet. Um die Kolbenblitzlampe auszulösen wird der Vorwiderstand zweckmäßigerweise durch einen Kontakt überbrückt.
Gemäß einer Weiterbildung der Vorrichtung nach der Erfindung ist parallel zu Kolbenblitzlampe und dem Vorwiderstand über einen durch den Synchronkontakt beeinflußbaren Umschaltekontakt ein Kondensator schaltbar, durch den das Anzeigelämpchen bei der Betätigung des Synchron- und Umschaltekontaktes nach einer vorgegebenen Verzögerungszeit beeinflußbar ist. Bei Verwendung eines Transistors als Schaltelement ist der Kondensator zweckmäßigerweise zwischen Basis und Emitter des Transistors schaltbar.
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Durch das Vorsehen des Kondensators ergibt sich der Vorteil, daß z. B. bei abgenutzten Spannungsquellen, deren Leistungsfähigkeit abgesunken ist, trotzdem noch eine Blitzlampenzündung ermöglicht wird. Bei Betätigung des Synchronschalters wird nämlich zuerst der Blitzlampenkreis geschlossen, während die Anzeigelampe, deren Widerstandswert im kalten Zustand relativ gering ist, zunächst nicht aufleuchtet, da der Kondensator im Moment der Kontaktgabe durch den Umschaltekontakt für das Schaltelement einen Kurzschluß bedeutet. Erst nachdem der Kondensator sich soweit aufgeladen hat, daß der Basisspannungsteiler des Transistors wirksam wird, kann das Anzeigelämpchen aufleuchten. Dieser Zeitpunkt i lzweckmäßigerweise so gewählt, daß das Aufleuchten afc: Anzeigelämpchens erst nach Beendigung des Zündvorg-Ogs der Blitzlampe erfolgt. Wird der Synchronkontakt nlr.ht betätigt sondern lediglich die Prüftaste, so bleibt der Kondensator unwirksam. (
Die Erfindung wird anhand dreier in den Figuren 1 bis J5 La sohematlscher Weise dargestellter Ausführungsbeispiele beschrieben.
.g. 1 se:igt ,2ins Schaltungsanordnung, die die Αη,:>β1§ώ unzureichender Lichtverhältnisse sowie die Anzeige der Blitzbereitschaft und d®r Batteriekontrolle ermöglicht.
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Pig. 2 zeigt eine sohematisch dargestellte Belichtungssteuervorrichtung, die gleichzeitig durch geeignete Umschaltung zur Blitzbereitschaftsanzeige und Anzeige der unzureichenden Lichtverhältnisse ausgenutzt wird.
Fig. 3 stellt eine der Fig. 1 entsprechende Schaltungsanordnung dar, bei der ein Kondensator zwischen Basis und Emitter des Transistors schaltbar ist.
Gemäß Fig. 1 ist eine Gleichspannuhgsquelle 1 vorgesehen, deren Minuspol mit dem Emitter eines Transistors 2 verbunden ist. Im Kollektorkreis des Transistors 2 ist ein Anzeigelämpchen 3 angeordnet, das über einen entweder durch den Auslöser oder durch eine nicht dargestellte Taste schließbaren Kontakt 4 mit dem Pluspol der Spannungs·= quelle 1 verbindbar ist. Die Basis des Transistors 2 ist einerseits mit einem Widerstand 5 verbunden und über einen Umschaltekontaktö, 7 mit einem Fotowiderstand 8 verbindbar. Widerstand 5 und Fotowiderstand 8 bilden einen Spannung teiler. Bei geschlossenem Kontakt 7 bilden der Widerstand und der Fotowiderstand 8 eine Reihenschaltung. Bei geschlossenem Kontakt 6, also in Arbeitsstellung des Umschalte kontaktes 6,7, ist zum Widerstand 5 «in Prüfwiderstand 9 i Reihe geschaltet, der zur Batterieprüfung benutzt wird,, Weiterhin ist die Basis des Transistors 2 mit einem Vorwiderstand 10 verbunden, der mit einer Kolbenblitzlampe 11 in Reihe geschaltet ist. Mit 12 und 15 sind die Anschlußstellen
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der Blitzkolbenlampe bezeichnet,Bei eingesteckter Kolbenblitzlampe ist diese zusammen mit dem Vorwiderstand 10 parallel zu dem Fotowiderstand 8 bzw. dem Prüfwiderstand 9 angeordnet. Anstelle einer Kolbenblitzlampe ist auch ein Blitzwürfel verwendbar. Mit 14 ist der Synchronkontakt der Kamera bezeichnet. Mit dem Umschaltekontakt 6, 7 ist gleichzeitig ein weiterer Kontakt 15 betätigbar, der parallel zu dem Kontakt 4 angeordnet ist und zur Überbrückung dient.
Die Funktion der Schaltungsanordnung gemäß Fig. 1 ist nun folgende:
Es wird zunächst von der Annahme ausgegangen,daß ausreichende Lichtverhältnisse gegeben sind und eine Kolbenblitzlampe bzw. ein Blitzwürfel an den Anschlußstellen 12 und 13 eingefügt ist. Zur Prüfung, ob ausreichende Lichtverhältnisse gegeben sind, wird z. B. über den nicht dargestellten,Auslöser der Kontakt 4 geschlossen. Da bei ausreichenden Lichtverhältnissen der Widerstandswert des Fotowiderstandes 8 gering ist, so daß die Basis des Transistors 2 gegenüber ihrem Emitter negativ ist, leuchtet das Anzeigelämpchen 3 nicht auf. Auch bei hohem Widerstandswert des Fotowiderstandes 8 würde das Lämpchen bei unbenutzter Kolbenblitzlampe 11 nicht aufleuchten, da der Widerstandswert der Kolbenblitzlampe sowie des in Reihe geschalteten Vorwiderstandes 10 so niedrig ist, daß in jedem Fall die Basis des Transistors 2
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gegenüber ihrem Emitter negativ wäre.
Soll nun bei ausreichenden Lichtverhältnissen eine Prüfung der Blitzlampe vorgenommen werden, seist zweckmäßigerweise der Fotowiderstand 8 durch ein Abschattungsmittel z. B. durch die Hand abzudecken. Ist nämlich die elektrische Verbindung zwischen den Anschlußstellen 12 und 13 infolge einer defekten Blitzlampe oder infolge einer abgebrannten Blitzlampe unterbrochen, so ist eine Anzeige durch die Anzeigelampe 3 bei niedrigem Widerstandswert des Fotowiderstandes 8 nicht möglich. Durch Abdecken des Fotowiderstandes jedoch wird dessen Widerstandswert derart erhöht, daß bei unterbrochenem Strompfad 12, 13 das Anzeigelämpchen 3 aufleuchtet und dem Benutzer der Kamera anzeigt, daß die Blitzlichtanordnung nicht betriebsbereit ist.
Soll nun eine Batteriekontrolle vorgenommen werden, so werden in nicht dargestellter Weise über eine Taste der Umschalter 6, 7 sowie der Prüfkontakt 15 betätigt. Der Spannungsteiler 5 und 9 ist derart bemessen, daß bis zum Absinken auf einen vorgegebenen Mindestspannungswert das Anzeigelämpchen 3 aufleuchtet und dem Benutzer der Kamera eine betriebswirksame Benutzung der Schaltungsanordnung anzeigt. Leuchtet nach Schließen des Kontaktes 6 und des Kontaktes das Anzeigelämpchen 3 nicht mehr auf, so muß die Spannungsquelle 1 erneuert werden.
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Sind nun unzureichende Lichtverhältnisse gegeben und ist noch keine Kolbenblitzlampe 11 in die Fassung gesteckt, so leuchtet infolge des relativ großen Widerstandswertes des Potowiderstandes 8 das Anzeigelämpchen 3 auf. Nach Einstecken einer Kolbenblitzlampe 11 werden die Anschlußstellen 12 und 13 elektrisch verbunden. Demzufolge wird parallel zu dem hohen Widerstandswert des Fotowiderstandes der niedrige Widerstand der Kolbenblitzlampe und des Widerstandes 10 wirksam, so daß das Anzeigelämpchen 3 erlischt. λ Das Nicht aufleuchten des Anzeigelämpchens 3 zeigt dem Benutzer der Kamera an, daß die Vorrichtung betriebsbereit ist. Nach Schließen des Kontaktes 14 wird die Kolbenblitzlampe stoßartig vom Strom durchflossen und gezündet. Nach dem Zünden der Kolbenblitzlampe 11 ist die Verbindung zwischen den Anschlußstellen 12 und 13 unterbrochene Demzufolge ist lediglich der relativ große Widerstand des Fotowiderstandes 8 wirksam* so daß das Anzeigelämpchen 3 wieder aufleuchtet0 Erst nach Einfügen einer neuen Kolbenblitzlampe bzwο nach Verschwenken des Blitzwürfels erlischt das Anseigelämpchen 3 wieder.
In Figo 2 ist eine Belielitungssteuervorrichtung dargestellt aus einer Gleichspannungsquelle 20, einem Schalt-21 ί sinsra im Kollektorkreis angeordneten Schalt-'3n 2.20 einer· parallel zu diesem sehaltbaren Anzeigelämpohen 23 und einem aus einem Fotowiderstand 24 und einem
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Kondensator 25 bestehenden Zeitglied. Bei der Verschlußzeitbildung ist der Kondensator 25 über einen Ümschaltekontakt 26,27 mit dem Fotowiderstand 24 in Reihe geschaltet. Der Fotowiderstand 24 selbst ist über einen weiteren Umschaltekontakt 28,29 entweder mit dem Minuspol oder mit dem Pluspol der Spannungsquelle 20 verbindbar. Ein weiterer Widerstand 30 dient zur Anzeige bei unzureichenden Lichtverhältnissen derart, daß bei Betätigung der Umschaltekontakte 26,27 und 28,29 der Kondensator 25 abgeschaltet ist und der Fotowiderstand 24 und der Widerstand 30 in Reihe geschaltet sind. In dieser Stellung der Umschaltekontakte ist parallel zum Fotowiderstand 24 eine Kolbenblitzlampe 31 und ein Vorwiderstand 32 geschaltet. Mit 33 ist der Synchronkontakt und mit 34 ein Einschaltkontakt bezeichnet. Befinden sich die Umschaltkontakte 26,27 und 28,29 in der gezeigten Stellung, so ist die Zeitbildungseinrichtung wirksam. Nach Schließen des Kontaktes 34 ist die Schaltungsanordnung mit der Spannungsquelle 20 verbunden* Der Schaltmagnet 22 bleibt unerregt, da der Kondensator 25 die Basis und den Emitter des Transistors 21 kurzschließt» Nach einer durch den Widerstandwert des Fotowiderstandes 4 und der Kapazität des Kondensators 25 gegebenen Zeit wird der Transistor 21 aufgesteuert, so daß der Schaltmagnet 22 ansprioht. Dies ist dann der PaIl1, vj©nn die Spannung am Kondensator 25 größer ist als die Spannung der Zenerdiod® im Emitterkreis. In bekannter und deshalb nicnt dargestellter
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Weise veranlaßt der Schaltmagnet 22 ein Schließen der Verschlußlamellen.
Sind die Umschaltekontakte 26,27 , 28,29 sowie 36,37 in ihre Arbeitsstellung bewegt, so ist der Kondensator sowie der Magnet 22 abgeschaltet und die Anzeigelampe 23 in den Kollektorkreis des Transistors 21 eingeschaltet. Bei unzureichenden Lichtverhältnissen ist der Widerstandswert des Fotowiderstandes 24 groß, so daß die Spannung zwischen Basis und Emitter des Transistors 21 positiv ist, der Transistor also durchgesteuert ist und das Anzeigelämpchen 23 aufleuchtet. Werden nun die Anschlußpunkte 38 und 39 durch die Kolbenblitzlampe 31 elektrisch verbunden, so wird dem Fotowiderstand 24 der niederohmige Widerstand 32 parallel geschaltet. Demzufolge wird die Spannung zwischen Basis und Emitter des Transistors 21 negativ, was zur Folge hat, daß das Anzeigelämpchen 23 erlischt. Wird der Kontakt 33 geschlossen, so zündet die Kolbenblitzlampe 31. Nach dem Zünden derselben wird die Verbindung zwischen den Anschlußpunkten 38, 39 unterbrochen, wodurch der Fotowiderstand 24 an der Basis des Transistors 21 allein wirksam wird, so daß das Anzeigelämpchen 23 erneut aufleuchtet. Nach Einsetzen einer neuen Kolbenblitzlampe bzw. nach Verschwenken des nicht dargestellten BIitzwürfels sinkt das Potential an der Basis des Transistors
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infolge des nun wieder wirksam werdenden niederohmigen Widerstandes 32 unter das Potential am Emitter, so daß die Anzeigelampe 23 wieder erlischt. Demzufolge ist die nicht dargestellte Kamera für eine erneute Benutzung für Blitzlichtaufnahmen betriebsbereit.
Die in Fig. 3 dargestellte Schaltungsanordnung entspricht im wesentlichen der Schaltungsanordnung gemäß Fig. 1. Die entsprechenden Schalt- und Bauelemente sind daher mit gleichen Bezugszeichen wie Fig. 1 bezeichnet. Unterschiedlich gegenüber dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 ist das Vorsehen eines Kondensators 4o, der mittels eines gleichzeitig mit dem Synchronkontakt 14 betätigbaren Umschaltekontaktes 41,43 zwischen die Basis und dem Emitter des Transistors 2 schaltbar ist. Dieser Kondensator 4θ hat die Aufgabe, nach Schließen des Synchronschalters 14 bei unzureichenden Lichtverhältnissen und bei eingesteckter Kolbenblitzlampe 11 das Anzeigelämpchen 3 erst nach einer durch die Zeitkonstante des Zeitgliedes 5 und 40 gegebenen Zeit aufleuchten zu lassen. Werden gleichzeitig die beiden Kontakte 4 und 14 sowie der mit dem letzteren gekoppelte Umschaltekontakt 41 geschlossen, so zündet zunächst die Kolbenblitzlampe 11, während erst nach einer durch das Zeitglied 5, 40 gegebenen Zeit der Transistor 2 aufgesteuert wird. Demnach kann die Anzeigelampe 3 der Spannungs-
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quelle 1 erst nach einer bestimmten Zeit Strom entziehen. Dadurch ist der Vorteil gegeben, daß die Kolbenblitzlampe 11 und die Anzeigelampe 3 zeitlich gesehen nacheinander vom Strom durchflossen werden. Dies wirkt sich besonders dann aus, wenn die Spannungsquelle 1 durch längere Benutzung in ihrer Leistungsfähigkeit abgefallen ist. Nach der Freigabe des Synchronkontaktes 14 schließt der Kontakt 43* so daß der Kondensator 40 über den Widerstand 42 entladen wird. Nach Verstreichen der Verzögerungszeit leuchtet ™ demnach das Anzeigelämpchen 3 erneut auf.
Die vorliegende Erfindung ist nicht nur auf die gezeigten Ausführungsbeispiele beschränkt. Es ist auch denkbar, die Vorrichtung zur Anzeige der Blitzbereitschaft in anderer Weise aufzubauen bzw. eine Blitabereitschaftsanzeigevorrichtung in andere elektronische Schaltungen einzubauen.
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Claims (9)

  1. AGFA-GEVAERT AKTIENGESELLSCHAFT 18. Feb.
    ^h. ΊΟ-vF-ki
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    Patentansprüche
    Vorrichtung zur Anzeige der Blitzbereitschaft von
    Kolbenblitzlampen in fotografischen Kameras, dadurch
    gekennzeichnet, daß ein durch eine Spannungsquelle (1) versorgbares Schaltelement (2) vorgesehen ist, in
    dessen Ausgangskreis ein die Blitzbereitschaft vor
    der Verschlußauslösung anzeigendes Lämpchen (3) angeordnet, und in dessen Eingangskreis die Kolbenblitzlampe (11) mit einem Vorwiderstand (1O) schaltbar ist»
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zur Kolbenblitzlampe (11) und Vorwiderstand (1O) ein lichtempfindliches Element (8) schaltbar ist, durch welches das Anzeigelämpchen (3) bei unzureichenden
    Lichtverhältnissen beeinflußbar ist.
  3. 3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch
    gekennzeichnet, daß das Schaltelement (21) Bestandteil einer elektronischen Belichtungssteuervorrichtung ist,, in deren Eingangskreis die Kolbenblitzlampe (31) mit
    Vorwiderstand (32) schaltbar Ist, und daß die Blitzbe-
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    pp βββ
    reitschaft der Kolbenblitzlampe (31) durch das zur Anzeige unzureichender LichtVerhältnisse dienende Anzeigelämpchen (23) ist.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis ~5, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zu Kolbenblitzlampe (11) und Vorwiderstand (10) ein weiterer zur Batteriekontrolle dienender Prüfwiderstand (9) schaltbar ist. "
  5. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung eines Transistors als Schaltelement (2) der Basisspannungsteiler aus einem Widerstand (5) und der Kolbenblitzlampe (11) mit Vorwiderstand (10) und/oder dem lichtempfindlichen Element (8) gebildet ist.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5j dadurch t gekennzeichnet, daß der Vorwiderstand (10) bei der Auslösung der Kolbenblitzlampe (11) durch einen Auslösekontakt (1*0 überbrückbar ist.
  7. 7. Nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zu Kolbenblitzlampe (11) und Vorwiderstand (10) ein Kondensator (4o) schaltbar ist, durch den das Anzeigelämpchen(3) nach einer vorgegebenen Verzögerungszeit beeinflußbar ist.
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  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Kondensator (4o) mittels eines bei Betätigung des Synchronkontaktes (14) durch "diesen beeinflußbaren Umschaltekontakt (4i,4j5) parallel zur Kolbenblitzlampe (11) und Vorwiderstand (1O) schaltbar ist.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung eines Transistors (2) als Schaltelement der Kondensator (40) mittels des Umschaltekontaktes (4i,4j5) zwischen Basis und Emitter schaltbar ist, nach dessen Aufladung und nach Unterbrechung der Anschlußstellen (12,13) der Kolbenblitzlampe (11) der Transistor (2) aufgesteuert wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE19691908653 1969-02-21 1969-02-21 Vorrichtung zur Anzeige der Blitz bereitschaft von Kolbenblitzlampen Expired DE1908653C (de)

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