DE1908653A1 - Vorrichtung zur Anzeige der Blitzbereitschaft von Kolbenblitzlampen in fotografischenKameras - Google Patents
Vorrichtung zur Anzeige der Blitzbereitschaft von Kolbenblitzlampen in fotografischenKamerasInfo
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Description
Vorrichtung zur Anzeige der Blitzbereitschaft von Kolbenblitzlampen in fotografischen Kameras
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Anzeige der Blitzbereitschaft von Kolbenblitzlampen in fotografischen
Kameras.
Es ist bereits eine Vorrichtung für Blitzlichtaurnahmen
mittels Kolbenblitzlampen bekannt, die zur Prüfung der Blitzbereitschaft einer Kolbenblitzlampe den Stroaiöurchgang
durch die Blitzlampe ausnutzt. Die abgebrannte ülitziampe
setzt hierbei eins- Sperrvorrichtung für den Kameraauslöser in Tätigkeit,, Die Sperrung des Auslösers bei
z. B. abgebrannter Blitzbirne weist den Nachteil auf, daß die Anzeige* ob eine Blitzlampe betriebsbereit oder bereits
abgebrannt ists erst dann erfolgt, wenn der Auslöser betätigt
wirrU Dies kann sich besonders dann als nachteilig
©-"weise:! 3 vmnn e-rs darauf ankommt^, schnell zu fotografieren.
-usSerdsis gibt ui* Sperrung des Auslösers dem Benutzer keine
eindeutige Aussage über die Blitzbereitschaft, denn eine
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Sperrung des Auslösers kann auch davon herrühren, daß z. B. der Film noch nicht weitertransportiert wurde.
Demgegenüber soll die Vorrichtung nach der Erfindung in einfacher Weise eine schnelle und eindeutige Anzeige
der Blitzbereitschaft für Kolbenblitzlampen ermöglichen.
Dies wird erfindungsgemäß dadurch erzielt, daß ein durch
eine Spannungsquelle versorgbares Schaltelement vorgesehen
ist, in dessen Ausgangskreis ein die Blitzbereitschaft vor der Verschlußauslösung anzeigendes Lämpchen angeordnet und
in dessen Eingangskreis die Kolbenblitzlampe mit einem Vorwiderstand schaltbar ist. Die Vorrichtung nach der Erfindung
weist den Vorteil auf, daß beim Antippen des.Auslösers das Anzeigelämpchen das elektrische Verhalten der
Blitzlampe sofort anzeigt. Es kann die Blitzlampe mit '■.-:
dem Vorwiderstand derart im Eingangskreis angeordnet sein* daß bei unbenutzter Blitzbirne das Anzeigelämpchen niefot
aufleuchtet, während bei abgebrannter oder beschädigter Blitzlampe das Anzeigelämpchen aufleuchtet. Die Anzeige
erfolgt schnell und sicher und benötigt ein Minimum an Schaltelementen.
Gemäß weiterer Ausbildung ist parallel zur Kolbenblitzlampe
und dem Vorwiderstand ein Iiohtempfindlic hes Element
schaltbar, durch das das Änseigelämpchen bei unzu™
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reichenden Lichtverhältnissen beeinflußbar ist. So läßt
sich also das Anzeigelämpchen in vorteilhafter Weise auch
zur Anzeige unzureichender Lichtverhältnisse ausnutzen.
Sind z.B. unzureichende LichtVerhältnisse gegeben, so ist
der Widerstandswert des lichtempfindlichen Elementes relativ groß, so daß das Anzeigelämpchen z. B. durch Aufleuchten
diesen Zustand anzeigt. Wird nun die Blitzlampe parallel zum lichtempfindlichen Element geschaltet, so ist der
gemeinsame Widerstand relativ klein, da der Widerstands- λ
wert der Kolbenblitzlampe und des Vorwiderstandes selbst
sehr klein ist. Demzufolge zeigt das Anzeigelämpchen durch Nichtaufleuchten die Blitzbereitschaft an.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Vorrichtung nach der Erfindung erhält man dann, venn man die elektronische
Belichtungssteuervorrichtung einer Kamera zur Blitzbereitschaftsanzeige ausnutzt. Zweckmäßigerweise ist dann
die Kolbenblitzlampe mit dem Vorwiderstand in den Eingangskreis der Belichtungssteuervorrichtung schaltbar. Zur An- '
zeige der Blitzbereitschaft der Kolbenblitzlampe wird in vorteilhafter Weise das zur Anzeige unzureichender Lichtverhältnisse
dienende Anzeigelämpchen der Steuervorrichtung ausgenutzt. Demnach benötigt man zur Blitzbereitschaftsanzeige
bei einer elektronischen Belichtungssteuervorrichtung eine sehr geringe Anzahl von zusätzlichen elektrischen Elementen
.
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Die erfindungsgeraäße Vorrichtung läßt sich auch dadurch
erweitern, daß parallel zu Kolbenblitzlampe und Vorwiderstand ein weiterer, zur Batteriekontrolle dienender Prüfwiderstand
schaltbar ist. So sind also mittels der erfindungsgemäßen Vorrichtung ggf. gleichzeitig die Blitzbereitschaft
einer Kolbenblitzlampe, die Anzeige unzureichender Lichtverhältnisse und die Batteriekontrolle
dem Benutzer der Kamera anzeigbar.
Gemäß weiterer Ausbildung "der erfindungsgemäßen Vorrichtung
ist bei Verwendung eines Transistors als Schaltelement der Basisspannungsteiler aus einem Widerstand
und der Kolbenblitzlampe mit Vorwiderstand und/oder dem lichtempfindlichen Element gebildet. Um die Kolbenblitzlampe
auszulösen wird der Vorwiderstand zweckmäßigerweise durch einen Kontakt überbrückt.
Gemäß einer Weiterbildung der Vorrichtung nach der Erfindung
ist parallel zu Kolbenblitzlampe und dem Vorwiderstand über einen durch den Synchronkontakt beeinflußbaren
Umschaltekontakt ein Kondensator schaltbar, durch den das Anzeigelämpchen bei der Betätigung des Synchron- und Umschaltekontaktes
nach einer vorgegebenen Verzögerungszeit beeinflußbar ist. Bei Verwendung eines Transistors als
Schaltelement ist der Kondensator zweckmäßigerweise zwischen Basis und Emitter des Transistors schaltbar.
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Durch das Vorsehen des Kondensators ergibt sich der Vorteil, daß z. B. bei abgenutzten Spannungsquellen, deren
Leistungsfähigkeit abgesunken ist, trotzdem noch eine Blitzlampenzündung ermöglicht wird. Bei Betätigung des
Synchronschalters wird nämlich zuerst der Blitzlampenkreis geschlossen, während die Anzeigelampe, deren
Widerstandswert im kalten Zustand relativ gering ist, zunächst nicht aufleuchtet, da der Kondensator im Moment
der Kontaktgabe durch den Umschaltekontakt für das Schaltelement einen Kurzschluß bedeutet. Erst nachdem
der Kondensator sich soweit aufgeladen hat, daß der Basisspannungsteiler des Transistors wirksam wird, kann
das Anzeigelämpchen aufleuchten. Dieser Zeitpunkt i lzweckmäßigerweise
so gewählt, daß das Aufleuchten afc: Anzeigelämpchens erst nach Beendigung des Zündvorg-Ogs
der Blitzlampe erfolgt. Wird der Synchronkontakt nlr.ht
betätigt sondern lediglich die Prüftaste, so bleibt der Kondensator unwirksam. (
Die Erfindung wird anhand dreier in den Figuren 1 bis J5
La sohematlscher Weise dargestellter Ausführungsbeispiele
beschrieben.
.g. 1 se:igt ,2ins Schaltungsanordnung, die die
Αη,:>β1§ώ unzureichender Lichtverhältnisse
sowie die Anzeige der Blitzbereitschaft und d®r Batteriekontrolle ermöglicht.
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Pig. 2 zeigt eine sohematisch dargestellte Belichtungssteuervorrichtung,
die gleichzeitig durch geeignete Umschaltung zur Blitzbereitschaftsanzeige und Anzeige der
unzureichenden Lichtverhältnisse ausgenutzt wird.
Fig. 3 stellt eine der Fig. 1 entsprechende
Schaltungsanordnung dar, bei der ein Kondensator zwischen Basis und Emitter des Transistors schaltbar ist.
Gemäß Fig. 1 ist eine Gleichspannuhgsquelle 1 vorgesehen,
deren Minuspol mit dem Emitter eines Transistors 2 verbunden ist. Im Kollektorkreis des Transistors 2 ist ein
Anzeigelämpchen 3 angeordnet, das über einen entweder durch den Auslöser oder durch eine nicht dargestellte
Taste schließbaren Kontakt 4 mit dem Pluspol der Spannungs·=
quelle 1 verbindbar ist. Die Basis des Transistors 2 ist einerseits mit einem Widerstand 5 verbunden und über einen
Umschaltekontaktö, 7 mit einem Fotowiderstand 8 verbindbar. Widerstand 5 und Fotowiderstand 8 bilden einen Spannung
teiler. Bei geschlossenem Kontakt 7 bilden der Widerstand und der Fotowiderstand 8 eine Reihenschaltung. Bei geschlossenem
Kontakt 6, also in Arbeitsstellung des Umschalte kontaktes 6,7, ist zum Widerstand 5 «in Prüfwiderstand 9 i
Reihe geschaltet, der zur Batterieprüfung benutzt wird,,
Weiterhin ist die Basis des Transistors 2 mit einem Vorwiderstand 10 verbunden, der mit einer Kolbenblitzlampe 11 in
Reihe geschaltet ist. Mit 12 und 15 sind die Anschlußstellen
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der Blitzkolbenlampe bezeichnet,Bei eingesteckter Kolbenblitzlampe
ist diese zusammen mit dem Vorwiderstand 10 parallel zu dem Fotowiderstand 8 bzw. dem Prüfwiderstand 9
angeordnet. Anstelle einer Kolbenblitzlampe ist auch ein Blitzwürfel verwendbar. Mit 14 ist der Synchronkontakt der
Kamera bezeichnet. Mit dem Umschaltekontakt 6, 7 ist gleichzeitig ein weiterer Kontakt 15 betätigbar, der parallel
zu dem Kontakt 4 angeordnet ist und zur Überbrückung dient.
Die Funktion der Schaltungsanordnung gemäß Fig. 1 ist
nun folgende:
Es wird zunächst von der Annahme ausgegangen,daß ausreichende
Lichtverhältnisse gegeben sind und eine Kolbenblitzlampe bzw. ein Blitzwürfel an den Anschlußstellen 12 und 13 eingefügt
ist. Zur Prüfung, ob ausreichende Lichtverhältnisse gegeben sind, wird z. B. über den nicht dargestellten,Auslöser
der Kontakt 4 geschlossen. Da bei ausreichenden Lichtverhältnissen der Widerstandswert des Fotowiderstandes 8 gering
ist, so daß die Basis des Transistors 2 gegenüber ihrem Emitter negativ ist, leuchtet das Anzeigelämpchen 3 nicht
auf. Auch bei hohem Widerstandswert des Fotowiderstandes 8 würde das Lämpchen bei unbenutzter Kolbenblitzlampe 11
nicht aufleuchten, da der Widerstandswert der Kolbenblitzlampe sowie des in Reihe geschalteten Vorwiderstandes 10 so
niedrig ist, daß in jedem Fall die Basis des Transistors 2
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gegenüber ihrem Emitter negativ wäre.
Soll nun bei ausreichenden Lichtverhältnissen eine Prüfung der Blitzlampe vorgenommen werden, seist zweckmäßigerweise
der Fotowiderstand 8 durch ein Abschattungsmittel z. B. durch die Hand abzudecken. Ist nämlich die elektrische
Verbindung zwischen den Anschlußstellen 12 und 13 infolge einer defekten Blitzlampe oder infolge einer abgebrannten
Blitzlampe unterbrochen, so ist eine Anzeige durch die Anzeigelampe 3 bei niedrigem Widerstandswert des Fotowiderstandes
8 nicht möglich. Durch Abdecken des Fotowiderstandes jedoch wird dessen Widerstandswert derart erhöht, daß bei
unterbrochenem Strompfad 12, 13 das Anzeigelämpchen 3 aufleuchtet
und dem Benutzer der Kamera anzeigt, daß die Blitzlichtanordnung nicht betriebsbereit ist.
Soll nun eine Batteriekontrolle vorgenommen werden, so werden in nicht dargestellter Weise über eine Taste der Umschalter
6, 7 sowie der Prüfkontakt 15 betätigt. Der Spannungsteiler
5 und 9 ist derart bemessen, daß bis zum Absinken auf einen vorgegebenen Mindestspannungswert das Anzeigelämpchen
3 aufleuchtet und dem Benutzer der Kamera eine betriebswirksame Benutzung der Schaltungsanordnung anzeigt.
Leuchtet nach Schließen des Kontaktes 6 und des Kontaktes
das Anzeigelämpchen 3 nicht mehr auf, so muß die Spannungsquelle 1 erneuert werden.
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Sind nun unzureichende Lichtverhältnisse gegeben und ist noch keine Kolbenblitzlampe 11 in die Fassung gesteckt,
so leuchtet infolge des relativ großen Widerstandswertes des Potowiderstandes 8 das Anzeigelämpchen 3 auf. Nach
Einstecken einer Kolbenblitzlampe 11 werden die Anschlußstellen 12 und 13 elektrisch verbunden. Demzufolge wird
parallel zu dem hohen Widerstandswert des Fotowiderstandes der niedrige Widerstand der Kolbenblitzlampe und des Widerstandes
10 wirksam, so daß das Anzeigelämpchen 3 erlischt. λ
Das Nicht aufleuchten des Anzeigelämpchens 3 zeigt dem
Benutzer der Kamera an, daß die Vorrichtung betriebsbereit ist. Nach Schließen des Kontaktes 14 wird die Kolbenblitzlampe
stoßartig vom Strom durchflossen und gezündet. Nach dem Zünden der Kolbenblitzlampe 11 ist die Verbindung
zwischen den Anschlußstellen 12 und 13 unterbrochene Demzufolge
ist lediglich der relativ große Widerstand des Fotowiderstandes 8 wirksam* so daß das Anzeigelämpchen 3
wieder aufleuchtet0 Erst nach Einfügen einer neuen Kolbenblitzlampe
bzwο nach Verschwenken des Blitzwürfels erlischt
das Anseigelämpchen 3 wieder.
In Figo 2 ist eine Belielitungssteuervorrichtung dargestellt
aus einer Gleichspannungsquelle 20, einem Schalt-21 ί sinsra im Kollektorkreis angeordneten Schalt-'3n
2.20 einer· parallel zu diesem sehaltbaren Anzeigelämpohen
23 und einem aus einem Fotowiderstand 24 und einem
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Kondensator 25 bestehenden Zeitglied. Bei der Verschlußzeitbildung
ist der Kondensator 25 über einen Ümschaltekontakt 26,27 mit dem Fotowiderstand 24 in Reihe geschaltet.
Der Fotowiderstand 24 selbst ist über einen weiteren Umschaltekontakt 28,29 entweder mit dem Minuspol
oder mit dem Pluspol der Spannungsquelle 20 verbindbar. Ein weiterer Widerstand 30 dient zur Anzeige bei
unzureichenden Lichtverhältnissen derart, daß bei Betätigung der Umschaltekontakte 26,27 und 28,29 der Kondensator 25 abgeschaltet ist und der Fotowiderstand 24 und der
Widerstand 30 in Reihe geschaltet sind. In dieser Stellung der Umschaltekontakte ist parallel zum Fotowiderstand 24
eine Kolbenblitzlampe 31 und ein Vorwiderstand 32 geschaltet.
Mit 33 ist der Synchronkontakt und mit 34 ein Einschaltkontakt bezeichnet. Befinden sich die Umschaltkontakte 26,27
und 28,29 in der gezeigten Stellung, so ist die Zeitbildungseinrichtung wirksam. Nach Schließen des Kontaktes 34 ist
die Schaltungsanordnung mit der Spannungsquelle 20 verbunden* Der Schaltmagnet 22 bleibt unerregt, da der Kondensator 25
die Basis und den Emitter des Transistors 21 kurzschließt» Nach einer durch den Widerstandwert des Fotowiderstandes 4
und der Kapazität des Kondensators 25 gegebenen Zeit wird der Transistor 21 aufgesteuert, so daß der Schaltmagnet 22
ansprioht. Dies ist dann der PaIl1, vj©nn die Spannung am
Kondensator 25 größer ist als die Spannung der Zenerdiod® im Emitterkreis. In bekannter und deshalb nicnt dargestellter
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Weise veranlaßt der Schaltmagnet 22 ein Schließen der Verschlußlamellen.
Sind die Umschaltekontakte 26,27 , 28,29 sowie 36,37 in
ihre Arbeitsstellung bewegt, so ist der Kondensator sowie der Magnet 22 abgeschaltet und die Anzeigelampe
23 in den Kollektorkreis des Transistors 21 eingeschaltet. Bei unzureichenden Lichtverhältnissen ist
der Widerstandswert des Fotowiderstandes 24 groß, so daß die Spannung zwischen Basis und Emitter des Transistors
21 positiv ist, der Transistor also durchgesteuert ist und das Anzeigelämpchen 23 aufleuchtet.
Werden nun die Anschlußpunkte 38 und 39 durch die Kolbenblitzlampe
31 elektrisch verbunden, so wird dem Fotowiderstand 24 der niederohmige Widerstand 32 parallel
geschaltet. Demzufolge wird die Spannung zwischen Basis und Emitter des Transistors 21 negativ, was zur Folge
hat, daß das Anzeigelämpchen 23 erlischt. Wird der Kontakt 33 geschlossen, so zündet die Kolbenblitzlampe
31. Nach dem Zünden derselben wird die Verbindung zwischen
den Anschlußpunkten 38, 39 unterbrochen, wodurch der Fotowiderstand 24 an der Basis des Transistors 21 allein
wirksam wird, so daß das Anzeigelämpchen 23 erneut aufleuchtet. Nach Einsetzen einer neuen Kolbenblitzlampe
bzw. nach Verschwenken des nicht dargestellten BIitzwürfels
sinkt das Potential an der Basis des Transistors
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infolge des nun wieder wirksam werdenden niederohmigen Widerstandes 32 unter das Potential am Emitter, so daß
die Anzeigelampe 23 wieder erlischt. Demzufolge ist die nicht dargestellte Kamera für eine erneute Benutzung
für Blitzlichtaufnahmen betriebsbereit.
Die in Fig. 3 dargestellte Schaltungsanordnung entspricht im
wesentlichen der Schaltungsanordnung gemäß Fig. 1. Die entsprechenden Schalt- und Bauelemente sind daher mit
gleichen Bezugszeichen wie Fig. 1 bezeichnet. Unterschiedlich gegenüber dem Ausführungsbeispiel gemäß
Fig. 1 ist das Vorsehen eines Kondensators 4o, der mittels eines gleichzeitig mit dem Synchronkontakt 14
betätigbaren Umschaltekontaktes 41,43 zwischen die Basis und dem Emitter des Transistors 2 schaltbar ist.
Dieser Kondensator 4θ hat die Aufgabe, nach Schließen des Synchronschalters 14 bei unzureichenden Lichtverhältnissen
und bei eingesteckter Kolbenblitzlampe 11 das Anzeigelämpchen 3 erst nach einer durch die Zeitkonstante
des Zeitgliedes 5 und 40 gegebenen Zeit aufleuchten zu lassen. Werden gleichzeitig die beiden
Kontakte 4 und 14 sowie der mit dem letzteren gekoppelte
Umschaltekontakt 41 geschlossen, so zündet zunächst die Kolbenblitzlampe 11, während erst nach einer durch das
Zeitglied 5, 40 gegebenen Zeit der Transistor 2 aufgesteuert wird. Demnach kann die Anzeigelampe 3 der Spannungs-
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quelle 1 erst nach einer bestimmten Zeit Strom entziehen. Dadurch ist der Vorteil gegeben, daß die Kolbenblitzlampe
11 und die Anzeigelampe 3 zeitlich gesehen nacheinander vom Strom durchflossen werden. Dies wirkt sich besonders
dann aus, wenn die Spannungsquelle 1 durch längere Benutzung
in ihrer Leistungsfähigkeit abgefallen ist. Nach der Freigabe des Synchronkontaktes 14 schließt der Kontakt
43* so daß der Kondensator 40 über den Widerstand 42 entladen
wird. Nach Verstreichen der Verzögerungszeit leuchtet ™
demnach das Anzeigelämpchen 3 erneut auf.
Die vorliegende Erfindung ist nicht nur auf die gezeigten Ausführungsbeispiele beschränkt. Es ist auch
denkbar, die Vorrichtung zur Anzeige der Blitzbereitschaft in anderer Weise aufzubauen bzw. eine Blitabereitschaftsanzeigevorrichtung
in andere elektronische Schaltungen einzubauen.
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Claims (9)
- AGFA-GEVAERT AKTIENGESELLSCHAFT 18. Feb.^h. ΊΟ-vF-kiPF 666PatentansprücheVorrichtung zur Anzeige der Blitzbereitschaft von
Kolbenblitzlampen in fotografischen Kameras, dadurch
gekennzeichnet, daß ein durch eine Spannungsquelle (1) versorgbares Schaltelement (2) vorgesehen ist, in
dessen Ausgangskreis ein die Blitzbereitschaft vor
der Verschlußauslösung anzeigendes Lämpchen (3) angeordnet, und in dessen Eingangskreis die Kolbenblitzlampe (11) mit einem Vorwiderstand (1O) schaltbar ist» - 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zur Kolbenblitzlampe (11) und Vorwiderstand (1O) ein lichtempfindliches Element (8) schaltbar ist, durch welches das Anzeigelämpchen (3) bei unzureichenden
Lichtverhältnissen beeinflußbar ist. - 3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, daß das Schaltelement (21) Bestandteil einer elektronischen Belichtungssteuervorrichtung ist,, in deren Eingangskreis die Kolbenblitzlampe (31) mit
Vorwiderstand (32) schaltbar Ist, und daß die Blitzbe-009836/1692 ~15~pp βββreitschaft der Kolbenblitzlampe (31) durch das zur Anzeige unzureichender LichtVerhältnisse dienende Anzeigelämpchen (23) ist. - 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis ~5, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zu Kolbenblitzlampe (11) und Vorwiderstand (10) ein weiterer zur Batteriekontrolle dienender Prüfwiderstand (9) schaltbar ist. "
- 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung eines Transistors als Schaltelement (2) der Basisspannungsteiler aus einem Widerstand (5) und der Kolbenblitzlampe (11) mit Vorwiderstand (10) und/oder dem lichtempfindlichen Element (8) gebildet ist.
- 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5j dadurch t gekennzeichnet, daß der Vorwiderstand (10) bei der Auslösung der Kolbenblitzlampe (11) durch einen Auslösekontakt (1*0 überbrückbar ist.
- 7. Nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zu Kolbenblitzlampe (11) und Vorwiderstand (10) ein Kondensator (4o) schaltbar ist, durch den das Anzeigelämpchen(3) nach einer vorgegebenen Verzögerungszeit beeinflußbar ist.009836/169 2 "1β"
- 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Kondensator (4o) mittels eines bei Betätigung des Synchronkontaktes (14) durch "diesen beeinflußbaren Umschaltekontakt (4i,4j5) parallel zur Kolbenblitzlampe (11) und Vorwiderstand (1O) schaltbar ist.
- 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung eines Transistors (2) als Schaltelement der Kondensator (40) mittels des Umschaltekontaktes (4i,4j5) zwischen Basis und Emitter schaltbar ist, nach dessen Aufladung und nach Unterbrechung der Anschlußstellen (12,13) der Kolbenblitzlampe (11) der Transistor (2) aufgesteuert wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.0098 3 6/1692
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19691908653 DE1908653C (de) | 1969-02-21 | Vorrichtung zur Anzeige der Blitz bereitschaft von Kolbenblitzlampen | |
| FR7004238A FR2034025A5 (de) | 1969-02-21 | 1970-02-06 | |
| US12204A US3643100A (en) | 1969-02-21 | 1970-02-19 | Photocell circuit for providing indications of both available light and flashbulb readiness |
| GB1258377D GB1258377A (de) | 1969-02-21 | 1970-02-20 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19691908653 DE1908653C (de) | 1969-02-21 | Vorrichtung zur Anzeige der Blitz bereitschaft von Kolbenblitzlampen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1908653A1 true DE1908653A1 (de) | 1970-09-03 |
| DE1908653C DE1908653C (de) | 1973-06-07 |
Family
ID=
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1258377A (de) | 1971-12-30 |
| US3643100A (en) | 1972-02-15 |
| FR2034025A5 (de) | 1970-12-04 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| SH | Request for examination between 03.10.1968 and 22.04.1971 | ||
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E771 | Valid patent as to the heymanns-index 1977, willingness to grant licences | ||
| EHJ | Ceased/non-payment of the annual fee |