DE1908653C - Vorrichtung zur Anzeige der Blitz bereitschaft von Kolbenblitzlampen - Google Patents

Vorrichtung zur Anzeige der Blitz bereitschaft von Kolbenblitzlampen

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DE1908653C
DE1908653C DE19691908653 DE1908653A DE1908653C DE 1908653 C DE1908653 C DE 1908653C DE 19691908653 DE19691908653 DE 19691908653 DE 1908653 A DE1908653 A DE 1908653A DE 1908653 C DE1908653 C DE 1908653C
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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Anzeige der Blitzbereitschaft von Kolbenblitzlampen in fotografischen Kameras mit einer Spannungsquelle und mit einem als Verstärker wirkenden elektrischen Bauteil.
Eine solche Anzeigevorrichtung ist aus der deut- so sehen Auslegeschrift 1 246 394 bekannt. Ein im Ausgangskreis eines Verstärkerbauteils angeordneter Magnet dient zum Sperren des Auslösers einer Kamera. Im Eingangskreis des Verstärkerbauteils ist ein Blitzlampenkreis angeordnet, der bei abgebrannter Blitzlampe über dem Magneten ein Sperren des Auslösers bewirkt. Mittels einer solchen Vorrichtung ist nicht die Möglichkeit gegeben, festzustellen, ab welcher Helligkeit Blilzlichiaufnahmen zweckmäßigerweise durchzuführen sind. Außerdem ist eine Anzeige erst beim Betätigen des Auslösers möglich.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur Anzeige der Blitzbereitschaft von Kolbenblitzlampen der eingangs genannten Art /u schaffen, die in einfacher und eindeutiger Weise außer zur Anzeige der Blitzbereitschuft von Kolbenblitzlampen zusätzlich noch zur Messung der Umgebungshelligkeit L'ceignet sein soll. Die Vorrichtung soll unter Ausnutzung bereits vorhandener Bauteile möglichst wenige zusätzliche Bauteile aufweisen.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß das Vei Stärkerbauteil ein Transistor ist, in dessen Koliektor-Emitter-Strecke ein Anzeigelämpchen angeordnet ist und dessen Basis an einem Spannungsteiler liegt, dessen einer Teilerwiderstand ein fester Widerstand ist und dessen anderer Teilerwiderstand wahlweise umschaltbar durch ein lichtempfindliches Element oder durch die Kolbenblitzlampe mit Vorwiderstand gebildet wird.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung weist den Vorteil auf, daß mit ihr sowohl die Helligkeit gemessen werden kann als auch die Blitzbereitschaft einer Kolbenblitzlampe angezeigt werden kann. Bei nicht ausreichenden Lichtverhältnissen leuchtet das Anzeigelämpchen auf und zeigt dem Benutzer an, daß zur Durchführung belichtungsgetreuer Aufnahmen ζ. Β ein Blitzlichtgerät verwendet werden muß. Wird nun eine Kolbenblitzlampe in eine blitzbereite Stelluni: überführt, so erlischt das Anzeigelämpchen, wenn di. Kolbenblitzlampe unverbraucht ist. Das Anzeige lämpchen leuchtet jedoch weiter auf, wenn die KoI benblitzlampe verbraucht ist.
Es ist zwar aus der deutschen Auslegeschrü; 1276 437 bekannt, zur Anzeige unzureichender Lichtverhältnisse ein Anzeigelämpchen im Ausgangskreis eines Verstärkerbauteils anzuordnen. Jedoch erlaubt es die bekannte Vorrichtung nicht, die Blitz bereitschaft von Kolbenblitzlampen anzuzeigen.
Gemäß weiterer Ausbildung ist parallel zur Kolbenblitzlampe und Vorwiderstand ein weiterer, zur Batteriekontrolle dienender Prüfwiderstand schaltbar. In einfacher Weise läßt sich durch diese Maßnahme die erfindungsgemäße Vorrichtung gleichzeitig auch zur Batteriekontrolle verwenden.
Gemäß einer Weiterbildung der Vorrichtung nach der Erfindung i«t parallel zu Kolbenblitzlampe und Vorwiderstand über einen durch den Synchronkontakt beeinflußbaren Umschaltkontakt ein Kondensator schaltbar, durch den das Anzeigelämpchen bei der Betätigung des Synchron- und Umschaltekontaktes nach einer vorgegebenen Verzögerungszeit beeinflußbar ist. Bei Verwendung eines Transistors als Schaltelement ist der Kondensator zweckmäßigerweise zwischen Basis und Emitter des Transistors schaltbar.
Durch das Vorsehen des Kondensators ergibt sich der Vorteil, daß z.B. bei abgenutzten Spannungsquellen, deren Leistungsfähigkeit abgesunken ist, trotzdem noch eine Blitzlampenzündung ermöglicht wird. Bei Betätigung des Synchronschalters wird nämlich zuerst der Blitzlampenkreis geschlossen, während die Anzeigelampe, deren Widerstandswert im kalten Zustand relativ gering ist, zunächst nicht aufleuchtet, da der Kondensator im Moment der Kontaktgabe durch den Umschaltekontakt für das Schaltelement einen Kurzschluß bedeutet. Erst nachdem der Kondensator sich so .veit aufgeladen hat, daß der Basisspannungsteiler des Transistors wirksam wird, kann das Anzeigelämpchen aufleuchten. Dieser Zeitpunkt ist zweckmäßigerweise so gewählt, daß das Aufleuchten des Anzeigelämpchens erst nach Beendigung des Zündvorgangs der Blitzlampe erfolgt. Wird der Synchronkontakt nicht betätigt, sondern lediglich die Prüftaste, so bleibt der Kondensator unwirksam.
Etne vorteilhafte Weiterbildung der Vorrichtung
nach der Erfindung erhält man dann, wenn man die Lichtverhältnissen der Widerstandswert des Fotoelektronische Belichtungssteuervorrichtung einer Ka- Widerstandes 8 gering ist, so daß die Basis des Tranmera zur Bützbereitschaftsanzeige ausnutzt. Zweck- sistors2 gegenüber ihrem Emitter negativ isi, leuchmäßigerweise ist dann die Kolbenblitzlampe mit dem tet das Anzeigelämpchen 3 nicht auf. Auch bei ho-Vorwiderstand in den Eingangskreis der Belichtungs- 5 hem Widerstandsweri des Fotowiderstandes 8 würde steuervorrichtung schaltbar. Zur Anzeige der Blitz- das Lämpchen bei unbenutzter Kolbenblitzlampe 11 bereitschaft der Kolbenblitzlampe wird in vorteilhaf- nicht aufleuchten, da der Widerstandswert der KoI ter Weise das zur Anzeige unzureichender Lichtver- benblitzlampe sowie des in Reihe geschalteten Vorhältnisse iMenende Anzeigelämpchen der Steuervor- Widerstandes 10 so niedrig ist, daß in jedem Fall die richtung ausgenutzt. Demnach benötigt man zur j ο Basis des Transistors! gegenüber ihrem Emitter ne-Bützbereitschaftsanzeige bei einer elektronischen Be- gativwäre.
lichtungssteueivorrichtung eine sehr geringe Anzahl Soll nun bei ausreichenden Lichtverhältnissen
von zusätzlichen elektrischen Elementen. eine Prüfung der Blitzlampe vorgenommen werden,
Die Erfindung wird an Hand dreier in den F i g. 1 io ist zweckmäßigerweise der Fotowiderstand 8
bis 3 in schematischer Weise dargestellter Ausfüh- 15 durch ein AbschaUungsmittel, z. B. durch die Hand,
ivngsbeispiele erläutert. abzudecken. Ist nämlich die elektrische Verbindung
Fig. 1 zeigt eine Schaltungsanordnung, die die zwischen den Anschlußstellen 12 und 13 infolge
Anzeige unzureichender Lichtverhältnisse sowie die einer defekten Blitzlampe oder infolge einer abge-
Anzeige der Blitzbereitschaft und der Balteriekon- brannten Blitzlampe unterbrochen, so ist eine An-
irolle ermöglicht; 20 zeige durch die Anzeigelampe 3 bei niedrigem Wider-
F ig. 2 /cigt eine hcheiuatihch daigesiellle Bciicii- slaiidsweu des Föiowiderstandcs 8 nicht möglich,
tungssteuervorrichtung, die gleichzeitig durch geeig- Durch Abdecken des Fotowiderstandes 8 jedoch
nele Umschaltung zur Bützbereitschaftsanzeige und wird Jessen Widerstandswert derart erhöht, daß bei
Anzeige der unzureichenden Lichlverhältnisse ausge- unterbrochenem Strompfad 12, 13 das Anzeigeläinp-
nutztwird; 25 chen 3 aufleuchtet und dem Benutzer der Kamera
Fig. 3 stellt eine der Fig. 1 entsprechende Schal- anzeigt, daß die Blitzlichtanordnung nicht betriebs-
tungsanordnung dar, bei der ein Kondensator zwi- bereit ist.
sehen Basis und Emitter des Transistors schaltbar ist. Soll nun eine Batteriekontrolle vorgenommen
Gemäß Fig. 1 ist eine Gleichspannungsque'le 1 werden, so werden in nicht dargestellter Weise über vorgesehen, deren Minuspol mit dem Emitter eines 30 eine Taste der Umschalter 6,7 sowie der Prüfkontakt Transistors 2 verbunden ist. Im Kollektorkreis des IS betätigt. Der Spannungsteiler 5 und 9 ist derart Transistors 2 ist ein Anzeigelämpchen 3 angeordnet, bemessen, daß bis zum Absinken auf einen vorgegedas über einen entweder durch den Auslöser oder benen Mindestspannungswert das Anzeigelämpdurch eine nicht dargestellte Taste schließbaren Kon- chen 3 aufleuchtet und dem Benutzer der Kamera takt 4 mit dem Pluspol der Spannungsquelle 1 ver- 35 eine betriebswirksame Benutzung der Schaltungsanbindbar ist. Die Basis des Transistors 2 ist einerseits Ordnung anzeigt. Leuchtet nach Schließen des Konmit einem Widerstands verbunden und über einen takteso und des Kontaktes 15 das Anzeigelämp-Umschaltekontakt 6,7 mit einem Fotowiderstand 8 chen 3 nicht mehr auf, so muß die Spannungsquelle 1 verbindbar. Widerstand 5 und Fotowiderstand 8 bil- erneuert werden.
den einen Spannungsteiler. Bei geschlossenem Kon- 40 Sind nun unzureichende Lichtverhältnisse gegetakt7 bilden der Widerstands und der Fotowider- ben und ist noch keine Kolbenblitzlampe 11 in die stand8 eine Reihenschaltung. Bei geschlossenem Fassung gesteckt, so leuchtet infolge des relativ gro-Kontakt 6, also in Arbeitsstellung des Umschaltekon- ßen Widerstandswertes des Fotowiderstandes 8 das taktes 6, 7, ir.t zum Widerstand 5 ein Prüfwider- Anzeigelämpchen 3 auf. Nach Einstecken einer Kolstand 9 in Reihe geschaltet, der zur Batterieprüfung 45 benblitzlampe 11 werden die Anschlußstellen 12 und benutzt wird. Weiterhin ist die Basis des Transi- 13 elektrisch verbunden. Demzufolge wird parallel stors 2 mit einem Vorwiderstand 10 verbunden, der zu dem hohen Widerstandswert des Fotowideistanmit einer Kolbenblitzlampe 11 in Reihe geschaltet ist. des 8 der niedrige Widerstand oer Kolbenblitzlampe Mit 12 und 13 sind die Anschlußstellen der Blitzko!- und des Widerstandes 10 wirksam, so daß das Anzeibenlampe bezeichnet. Bei eingesteckter Kolbenblitz- 50 gclämpchen 3 erlischt. Das Nichtaufleuchten des Anlampe ist diese zusammen mit dem Vorwiderstand 10 zeigelämpchens 3 zeigt dem Benutzer der Kamera an, parallel zu dem Fotowiderstand 8 bzw. dem Prüf- daß die Vorrichtung betriebsbereit ist. Nach Schliewiderstand 9 angeordnet. An Stelle einer Kolben- ßen des Kontaktes 14 wird die Kolbenblitzlampe blitzlampe ist auch ein Blitzwürfel verwendbar. Mit stoßartig vom Strom durchflossen und gezündet. 14 ist der Synchronkontakt der Kamera bezeichnet. 55 Nach dem Zünden der Kolbenblitzlampe 11 ist die Mit dem Umschaltekontakt 6,7 ist gleichzeitig ein Verbindung zwischen den Anschlußstellen 12 und 13 weilerei Kontakt 15 betätigbar, der parallel zu dem unterbrochen. Demzufolge ist lediglich der relativ Kontakt 4 angeordnet ist und zur Überbrückung große Widerstand des Fotowiderstandes 8 wirksam, dient. so diR das Anzeigelämpchen 3 wieder aufleuchtet.
Die Funktion der Schaltungsanordnung gemäß 60 Erst nach Einfügen einer neuen Kolbenblitzlampe
Fi g. 1 ist nun folgende: bzw. nach Verschwenken des Blitzwürfels erlischt
Es wird zunächst von der Annahme auvegangcn, das Anzeigelämpchen 3 wieder.
daß ausreichende Lichtverhältnisse gegeben sind und In Fig. 2 ist eine 3elichtungssteuervorrichtung
eine Kolbenblitzlampe bzw. ein Blitzwürfel an den dargestellt, bestehend aus einer Gieichspannungs-
Anschlußstellen 12 und 13 eingefügt ist. Zur Prü- 65 quelle 20, einem Schalttransistor 21, einem im KoI-
fung, ob ausreichende Lichtvchältnisse gegeben lektorkreis angeordneten Schaltmagneten 22, einer
sind, wird z. B. über den nicht dargestellten Auslöser parallel zu diesem schaltbaren Anzeigelämpchen 23
der Kontakt 4 geschlossen. Da bei ausreichenden und einem aus einem Fotowiderstand 24 und einem
i 908 653 \
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Kondensator 25 bestehenden Zeitglied. Bei der Ver- Wird der Kontakt 33 geschlossen, so zündet die KoI-
schlußzeitbildung ist der Kondensator 25 über einen benblitzlampe 31. Nach dem Zünden derselben wird
Umschaltekontakt 26,27 mit dem Fotowiderstand 24 die Verbindung zwischen den Anschlußpunkten 38,
in Reihe geschaltet. Der Fotowiderstand IA selbst ist 39 unterbrochen, wodurch der Fotowiderstand 24 an
über einen weiteren Umschaltekontakt 28, 29 entwe- 5 der Basis des Transistors 21 allein wirksam wird, so
der mit dem Minuspol oder mit dem Pluspol der daß das Anzeigelämpchcn 23 erneut aufleuchtet.
Spannungsquelle 20 verbindbar. Ein weiterer Wider- Nach Einsetzen einer neuen Kolbenblitzlampe bzw.
stand 30 dient zur Anzeige bei unzureichenden nach Verschwenken des nicht dargestellten Blitzwür-
Lichtverhältnissen derart, daß bei Betätigung der fels sinkt das Potential an der Basis des Transistors
Umschaltekontakte 26,27 und 28,29 der Kondensa- io 21 infolge des nun wieder wirksam werdenden
tor 25 abgeschaltet ist und der Fotowiderstand 24 niederohmigcn Widerstandes 32 unter das Potential
und der Widerstand 30 in Reihe geschaltet sind. In am Emitter, so daß die Anzeigelampe 23 wieder er-
dieser Stellung der Umschaltekontakte ist parallel lischt. Demzufolge ist die nicht dargestellte Kamera
zum Fotowiderstand 24 eine Kolbenblitzlampe 31 für eine erneute Benutzung für Blitzlichtaufnahmen
und ein Vorwiderstand 32 geschaltet. Mit 33 ist der 15 betriebsbereit.
Synchronkontakt und mit 34 ein Einschaltkontakt Die in F i g. 3 dargestellte Schaltungsanordnung bezeichnet. Befinden sich die Umschaltkontakte entspricht im wesentlichen der Schaltungsanordnung 26,27 und 28,29 in der gezeigten Stellung, so ist die gemäß Fig. 1. Die entsprechenden Schalt- und Bau-Zeitbildungseinrichtung wirksam. Nach Schließen elemente sind daher mit gleichen Bezugszeichen wir des Kontaktes 34 ist die Schaltungsanordnung mit 10 Fig. 1 bezeichnet. Unterschiedlich gegenüber dem der Spannungsquelle 20 verbunden. Der Schaltmag- Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 ist das Vorsehen net 22 bleibt unerregt, da der Kondensator 25 die eines Kondensators 40, der mittels e.ines gleichzeitig Basis und den Emitter des Transistors 21 kurz- mit dem Synchronkontakt 14 betätigbaren Umschließt. Nach einer durch den Widerstandswert des schaltekontaktes 41, 43 zwischen der Basis und dem Fotowiderstandes 4 und der Kapazität des Kondensa- 25 Emitter des Transistors 2 schaltbar ist. Dieser Kontors 25 gegebenen Zeit wird der Transistor 21 aufge- densator 40 hat die Aufgabe, nach Schließen des steuert, so daß der Schaltmägnet 22 anspricht. Dies Synchronschalters 14 bei unzureichenden Lichtverist dann der Fall, wenn die Spannung am Kondensa- hältnissen und bei eingesteckter Kolbenblitzlampe 11 tor 25 größer ist als die Spannung der Zenerdiode 35 das Anzeigelämpchen 3 erst nach einer durch die im Emitterkreis. In bekannter und deshalb nicht dar- 3° Zeilkonstante des Zeitgliedes 5 und 40 gegebenen gestellter Weise veranlaßt der Schaltmagnet 22 ein Zeit aufleuchten zu lassen. Werden gleichzeitig die Schließen der Verschlußlamellen. beiden Kontakte 4 und 14 sowie der mit dem letzte-Sind die Umschaltekontakte 26.27,28.29 sowie ren gekoppelte Umschaltekontakt 41 geschlossen, so 36,37 in ihre Arbeitsstellung bewegt, so ist der Kon- zündet zunächst die Kolbenblitzlampe 11, während densator 25 sowie der Magnet 22 abgeschaltet und 35 erst nach einer durch das Zeitglied 5,40 gegebenen die Anzeigelampe 23 in den Kollektorkreis des Tran- Zeit der Transistor 2 aufgesteuert wird. Demnach sistors 21 eingeschaltet. Bei unzureichenden Licht- kann die Anzeigelampe 3 der Spannungsquelle 1 erst Verhältnissen ist der Widerstandswert des Fotowider- nach einer bestimmten Zeit Strom entziehen. Dastandes 24 groß, so daß die Spannung zwischen Basis durch ist der Vorteil gegeben, daß die Kolbenblitz- und Emitter des Transistors 21 positiv ist, der Tran- 40 lampe 11 und die Anzeigelampe 3 zeitlich geseher sistor also durchgesteuert ist und das Anzeigelämp- nacheinander vom Strom durchflossen werden. Die; chen 23 aufleuchtet. Werder, nun die Anschluß- wirkt sich besonders dann aus, wenn die Spannungspunkte 38 und 39 durch die Kolbenblitzlampe 31 quelle 1 durch längere Benutzung in ihrer Leistungselektrisch verbunden, so wird dem Fotowiderstand fähigkeit abgefallen ist. Nach der Freigabe des Syn 24 der niederohmige Widerstand 32 parallel geschal- 45 chronkontaktes 14 schließt der Kontakt 43, so daf tet. Demzufolge wird die Spannung zwischen Basis der Kondensator 40 über den Widerstand 42 entla und Emitter des Transistors 21 negativ, was zur den wird. Nach Verstreichen der Verzögerungszei Folge hat, daß das Anzeigelämpchen 23 erlischt. leuchtet demnach das Anzeigelämpchen 3 erneut auf
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zur Anzeige der Blitzbereitschaft von Kolbenblitzlampen in fotografischen Kameras mit einer Spannungsquelle und mit einem als Verstärker wirkenden elektrischen Bauteil, dadurch gekennzeichnet, daß das Verstärkerbauteil ein Transistor (2; 21) ist, in dessen Kollektor-Emitter-Strecke ein Anzeigelämpchen (3,23) angeordnet ist, und dessen Basis an einem Spannungsteiler liegt, dessen einer Teilerwiderstand (5; 30) ein fester Widerstand ist und dessen anderer Teilerwider'tand wahlweise umschaltbar durch ein lichtempfindliches EIement (8; 24) oder durch die Kolbenblitzlampe (11; 31) mit Vorwiderstand (10; 32) gebildet wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zu Kolbenblitzlampe (11) und Vorwiderstand (10) ein weiterer, zur Batteriekontrolle dienender Prüfwiderstand (9) schaltbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zu Kolbenblitzlampe (11) und Vorwiderstand (10) ein Kondensator (40) schaltbar ist, durch den das Anzeigelämpchen (3) nach einer vorgegebenen Verzögerungszeit beeinflußbar ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Kondensator (40) mittels eines bei Betätigung des Synchronkontaktes (14) durch diesen beeinflußbaren Umschaltekontakt (41, 43) parallel zu Kolbenblitzlampe (11) und Vorwiderstand (10) schaltbar ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Transistor (21) Bestandteil einer elektronischen Belichtungssteuervorrichtung (22, 25; 35) ist.
40
DE19691908653 1969-02-21 1969-02-21 Vorrichtung zur Anzeige der Blitz bereitschaft von Kolbenblitzlampen Expired DE1908653C (de)

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